Aufgrund unserer Protestaktion „Bitte schützen Sie mich vor den Chemtrails“ sind die ersten Antwortschreiben des Umweltbundesamts bei den besorgten Bürgerinnen und Bürgern eingetrudelt. Die Standardantwort gleicht einer Farce. Die berechtigten Sorgen der Menschen scheinen beim Umweltbundesamt keine Rolle zu spielen. Daher bitte alle mitmachen bei dieser Aktion. Je mehr Menschen das Umweltbundesamt anschreiben, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Amt nicht mehr blind und taub stellen kann.

Hier finden Sie die Antwort des Umweltbundesamts im Wortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihr Anschreiben zum Thema „Chemtrails“ ist im Umweltbundesamt eingegangen. Parallel dazu erhielten wir zahlreiche weitere Schreiben gleichen Inhalts von anderen Absendern.

Die von Ihnen geschilderten Anliegen sind uns schon länger bekannt. Die damit im Zusammenhang stehenden Sachverhalte wurden von uns bereits geprüft. Unsere Erkenntnisse hierzu sind als Stellungnahme „Chemtrails – Gefährliche Experimente mit der Atmosphäre oder bloße Fiktion?“ im Internet veröffentlicht unter: www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/3574.html. An dieser Position des Umweltbundesamtes hat sich auch im Lichte Ihrer Hinweise sowie neuerer Veröffentlichungen nichts geändert. Uns sind keinerlei neue, fachlich belastbare Daten bekannt, die eine andere Bewertung auch nur nahelegen.

Mit freundlichem Gruß

Sachgebiet Bürgerservice

Umweltbundesamt

Es ist übrigens sehr bezeichnend, dass keiner der hauseigenen Experten die Verantwortung für das Antwortschreiben des Umweltbundesamtes auf unsere Protestschreiben übernehmen wollte. Stattdessen wurde das Thema Chemtrails innerhalb des Umweltbundesamts auf den Bürgerservice übertragen, also auf die unterste Ebene.