Wir sind der Sache nachgegangen, was es mit den Chemtrail-Bildern im Diercke Atlas auf sich hat. Unser Rechtsanwalt Dominik Storr hat mit dem Westermann Verlag telefoniert und sich erkundigt. Der Verlag hat zum einen Wert darauf gelegt, dass es sich bei dem Atlas nicht um den oder einen Diercke WELTATLAS (Westermann Schulbuchverlag) handelt, mit dem oder denen die Schüler lernen müssen, sondern um einen ergänzenden Atlas mit dem Namen „Diercke Satellitenbildatlas“ aus dem Georg Westermann Verlag. Der Verlag teilte zudem mit, dass er sehr unglücklich über die zum Teil sehr heftige Kritik sei. Der Verlag habe deshalb den Wissenschaftler, der die entsprechenden Seiten im Satellitenbildatlas verfasst hat, um eine Stellungnahme gebeten. Uns wurde am Telefon versichert, dass in der Redaktion bereits diskutiert wird, die in Kritik geratenen Stellen bei der nächsten Auflage aus dem Satellitenbildatlas zu nehmen. Der Redaktion sei das Thema bis dato unbekannt gewesen. Der Verlag wolle seine Zukunft nicht wegen dieser Sache aufs Spiel setzen. Für unsere Arbeit hat uns der zuständige Mitarbeiter des Verlages viel Erfolg gewünscht.

Dies ist doch eine Nachricht, die uns optimistisch in die Zukunft schauen lässt. Zum einen wird deutlich, dass Protestwellen ihr Ziel nicht verfehlen. Zum anderen kann man daran gut erkennen, dass sich nicht alle von der Chemtrail-Industrie einspannen lassen wollen, weil sie sich um ihren guten Ruf Sorgen machen und diesen auch nicht so einfach aufs Spiel setzen möchten. Hoffen wir somit, dass die unsägliche Chemtrail-Gegenpropaganda auch wirklich aus dem nächsten „Diercke Satellitenbildatlas“ fliegt. Wir werden dies beobachten und den Verlag gegebenenfalls mit einer Protest-Aktion daran erinnern.