In einer Pressemeldung der dpa, den zum Beispiel die Berliner Morgenpost am 04.06.2009 übernommen hatte, steht doch glatt, dass unsere Wissenschaftler die Erdatmosphäre mit einem Bombardement von Partikeln eintrüben könnten. Dies sei kein Science-Fiction-Stoff, sondern eines der Themen eines Kolloquiums in Kiel.

Grundvoraussetzung wäre jedoch eine Einigung der Staatengemeinschaft: "Wenn man jetzt den Planeten willentlich dimmen würde, käme das rechtlich einer Kriegserklärung gleich", sagt Prof. Martin Visbeck vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften in dem Presseartikel (dpa/oc, in: Berliner Morgenpost, 04.06.2009).

Diese Kriegserklärung gegen das geltende Recht wurde schon längst ausgesprochen. Scheinheilige Wissenschaftler behaupten nur, dass ihre Visionen von einer vollständig technologisierten Erde und Atmosphäre noch Zukunftsmusik seien. Ein Blick in den Himmel zeigt jedoch, dass diese Visionen bereits Wirklichkeit geworden sind.

Das Treffen der Geo-Ingenieure im Jahr 2009 in Kiel bestätigt, dass die Wissenschaft auf Hochtouren an den auf dieser Webseite vorgestellten Maßnahmen des Geo-Engineering arbeitet. Wir erinnern uns: Vom 14.05. bis 16.05.2012 fand im Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie das abschließende Symposium zum Thema "Wissenschaft und Ökonomie der Klimabeeinflussung durch das Einbringen von Aerosolen in der Atmosphäre" ("IMPLICC Final Symposium: The Atmospheric Science and Economics of Climate Engineering via Aerosol Injections“) statt. Einen Schwerpunkt dieser Veranstaltung bildete das Ausbringen von "Aerosolen" (Feinstaub) in der Atmosphäre, um künstliche Wolken zu erzeugen. Allein aus der Tagesordnung des Symposiums geht hervor, dass bereits Aerosol-Experimente durchgeführt werden. In der Fachsprache wird nur insoweit nicht von "Chemtrails", sondern von "Cloud Seeding", "Aerosol Injections" oder "Solar Radiation Management" gesprochen.

Das absichtliche Ausbringen von künstlichen Wolken in der Atmosphäre (so genannte "Chemtrails") ist somit keine Verschwörungstheorie, sondern aus wissenschaftlicher Sicht sehr real. Der "Chemtrail-Streit" kann auf die Frage reduziert werden, ob bereits oder ob bald chemische Wolken in großem Maßstab global versprüht werden.