Der Klimaforscher Prof. Dr. Martin Visbeck, stellvertretender Direktor des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften, ist ein Experte auf dem Gebiet des Geo-Engineering, der weiträumigen Manipulation des Klimas durch so genannte Großtechnologien.

Dem Focus gegenüber beantwortete er bereits im Jahr 2010 einige Fragen, die aufgrund der dynamischen Entwicklung auf dem Gebiet des Geo-Engineering heute aktueller denn je sind.

Die Bundesregierung sage nicht, juhu, das Geo-Engineering wird uns retten, so Prof. Martin Visbeck dem Focus gegenüber.  Der Ansatz in Deutschland sei nach wie vor, dass es wahrscheinlich nicht so sinnvoll sei, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Jedoch sei es möglich, dass die Welt an einen Punkt komme, an dem solche Optionen möglicherweise doch gezogen werden müssten. (Quelle Focus Online, 24.11.2010)

Zum Ausbringen von Partikeln in der Atmosphäre meint er, dass man insoweit fragen müsse, was der rechtliche Rahmen ist. Prof. Visbeck wirft die Frage auf, was geschähe, wenn dadurch der Niederschlag in Indien verändert und dort dann eine Dürrekatastrophe ausbrechen würde. „Würden die Inder dann nicht sagen: Wenn ihr weitermacht, dann starten wir unsere Atomraketen.“ (Quelle Focus Online, 24.11.2010)

Auf die Frage, ob er Großversuche zu Geo-Engineering plane, versicherte er: „Nein. Unser Ziel ist es, ein besseres Grundwissen zu haben. Wir wollen der Politik eine Grundlage geben, um zu entscheiden, ob Climate-Engineering eine gute oder eine schlechte Idee ist. Wir haben zunächst einmal einen Verbund gegründet und einen Antrag auf Förderung gestellt. Wenn wir Experimente machen würden, dann kleinskalig und prozessverständnisorientiert.“ (Quelle Focus Online, 24.11.2010)

Schenkt man diesen Angaben Glauben, dann ist das Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften nicht an den gegenwärtigen Experimenten beteiligt, denn „kleinskalig“ sind diese mit Sicherheit nicht, wie der tägliche Blick in den zugesprühten Himmel rund um die Welt zeigt.

Fazit: Die Forschungen im Bereich des Geo-Engineering laufen bereits seit vielen Jahren auf Hochtouren und hin und wieder wird sogar in der Mainstream-Presse darüber berichtet. Gleichzeitig läuft auch die Propaganda mit der CO2-These weiter auf Hochtouren, um dann früher oder später behaupten zu können, dass die Option „Geo-Engineering“ zum Wohle der Menschheit gezogen werden müsse. Dass viele der Maßnahmen bereits laufen, ja darüber wird geschwiegen, weil die entsprechenden rechtlichen Instrumentarien noch nicht entwickelt wurden, was zumindest das Versprühen von metallischen Feinstäuben und anderen für die Gesundheit abträglichen Stoffen rechtswidrig macht. Und deshalb müssen wir die Menschen so schnell wie möglich über diese (noch) illegalen Maßnahmen aufklären.