Die Bundesregierung liebäugelte prinzipiell mit technischen Notoperationen am Klima. „Nun jedoch distanziert sich die Regierung vom Geo-Engineering – und das überraschend deutlich“, heißt es heute auf Spiegel Online (Spiegel Online, 17.07.2012).  Es bestünden erhebliche Forschungsdefizite und ein Missbrauchspotential, argumentierte die Regierung laut Spiegel Online.

Der Antwort der Bundesregierung, die in den nächsten Tagen veröffentlicht werden soll, war eine Kleine Anfrage der SPD vorausgegangen, über die wir berichtet hatten. Und diese Anfrage wurde nicht etwa vorgenommen, um die Bevölkerung über die Risiken des Geo-Engineering aufzuklären.

René Röspel, der stellvertretende Sprecher für Forschungspolitik der SPD, zeigte sich nämlich von der Reaktion der Bundesregierung sehr enttäuscht: „Es ist überraschend und bedauerlich, dass in dem Gebiet so wenig passiert“, wird der SPD-Mann von Spiegel Online zitiert (Spiegel Online, 17.07.2012). Nach seiner Auffassung drohe Deutschland dadurch gar ins Abseits zu geraten, heißt es auf Spiegel Online.

Hier dürfte somit eindeutig ein Lobbyist der Geo-Engineering-Lobby sprechen, was die SPD auf diesem Gebiet zu einer durch und durch scheinheiligen Partei macht. Auf die Anfrage eines Mitstreiters stellte sich die SPD-Fraktion nämlich dumm und meinte, dass es nichts gäbe, worüber auf diesem Gebiet zu berichten sei. Im Hintergrund wird jedoch reichlich Lobbyarbeit für die Technokraten geleistet, wie die Stellungnahme des René Röspel von der SPD deutlich zeigt.

Fazit:

Die Bundesregierung distanziert sich somit offiziell von Maßnahmen des Geo-Engineering. Und was ist mit den inoffiziellen Wolkensprühaktionen an unserem Himmel? Diese müssten doch somit ein rasches Ende haben. Und da dies vermutlich nicht geplant ist, verkündet man offiziell, dass man solche Maßnahmen ablehne, unternimmt jedoch nichts dagegen, wenn entsprechend inoffizielle Maßnahmen weiterlaufen.

Dies erinnert uns stark an die „Schauspieler“ Gerhard Schröder und Joschka Fischer, die damals lauthals verkündeten, dass Deutschland nicht an dem Krieg gegen den Irak teilnehmen wird, um bei den Wählern zu punkten. Später stellte sich dann heraus, dass unser Bundesnachrichtendienst (BND), den viele auch als „Dackel“ der ausländischen Geheimdienste wie MI5, MI6, CIA und Mossad bezeichnen, kräftig mitgemischt hat im erlogenen und erstunkenen Krieg gegen den Irak, dem bis heute über 650.000 Menschen zum Opfer gefallen sind.