Contrail Science ist eine hochinteressante Webseite, die man eingehend anschauen sollte. Man setzt sich dort intensiv mit Kondensstreifen und dem „Hoax von Chemtrails“ auseinander. Mit Daten und Bildern werden Zweifel an der Natürlichkeit dessen, was am Himmel geschieht, aufgelöst.

Diesem Anliegen soll ein Bericht aus dem Jahre 1980 dienlich sein. Man zitiert eine Nachricht der NBC („Contrails can change the weather“) als Beweis dafür, dass es bereits damals auffällig langlebige Kondensstreifen gab und die Menschen dies sehr wohl bemerkten. Die klimabeeinflussende Rolle des Flugverkehrs dank der von ihm geschaffenen künstlichen Wolkendecken wird unterstrichen. Was man damit sagen will: Dies gab es doch schon immer. Das ist alles nichts neues. Lange und dicke Streifen formten schon vor dreißig Jahren ausgedehnte Wolkenfelder.

Aber man sagt noch mehr: Man mag es nicht glauben, doch kündigt der Sprecher an, dass es in Zukunft gewollt eingesetzte „Kondensstreifen“ zur Wettermanipulation geben könnte. Sinngemäß heißt es am Ende der Sendung: „Wer weiß, ob Flugzeuge nicht irgendwann gezielt Kondensstreifen und Wolken ausbringen werden.“

Dies zeigt, dass man sich bereits damals darüber im Klaren war, dass künstliche Wolken das Wetter beeinflussen; und es war wohl nicht nur ein gedanklicher Höhenflug des Sprechers, dass in der Zukunft „Kondensstreifen“ zielgerichtet eingesetzt werden könnten.

Wenn wir uns Filme von vor dreißig Jahren ansehen, dann sind Streifen am Firmament eine absolute Rarität (freilich werden sie heute im Nachhinein eingeflochten). Wim Wenders beispielsweise lenkte sehr aufmerksam seine Kamera auf einen fetten Trail am Beginn seines 1987 veröffentlichten Films „Der Himmel über Berlin„.

Es gab früher jedoch nur vereinzelt Streifen am Himmel. Das Geo-Engineering begann auch nicht schlagartig, sondern graduell. Das stellten wir im Übrigen auch durch unsere Beobachtungen fest. Während im Jahr 2003 /2004 die Streifen an ein oder zwei Tagen wöchentlich auftauchten, Sommer wie Winter, fallen sie einem heute praktisch täglich ins Auge.

Dafür sei natürlich der stark gestiegene Flugverkehr verantwortlich, erklärt Contrail Science anhand von Grafiken. Dass Contrail Science hierbei die Logik außer Betracht lässt, können Sie unserem Beitrag „Die vielen Streifen am Himmel resultieren aus dem erhöhten Flugverkehr – Von wegen, sagen die Zahlen und die Logik“ entnehmen.

Hier finden Sie weitere aufschlussreiche Ausführungen, auf die Contrail Science verweist: NBC News Report on Contrails

Contrail Science verweist auch auf einen zweiten Bericht: 2006 CBS News Contrail

Dort heißt es, dass die wachsende durch Kondensstreifen hervorgerufene künstliche Bewölkung zwischen 1975 und 1994 für eine um etwa 1 Grad höhere Temperatur der Atmosphäre über den USA verantwortlich gewesen sei (ab etwa 1.50Min). Warum lässt man diesen Umstand in der Diskussion und in den Grafiken rund um die „globale Erwärmung“ unberücksichtigt? Die subventionierten Flugzeuge lösen sich samt der Emissionen unschuldig auf und spiegeln sich in keiner offiziellen Öko-Bilanz wieder.

Und übrigens: Wenn Contrails lästig sind , was macht man dann?

Sie können mit so genannten Anti-Contrail Rays die Kondensstreifen „unschädlich“ machen. Und das ist kein Scherz. Hier finden Sie die offiziellen Patente: US20100132330 und US20100043443

Auch hierüber informiert Contrail Science.

Wie schon zu Beginn gesagt: Contrail Science ist eine Seite, die sich für ein aufmerksames Studium wirklich lohnt. Sie verfügt über sehr viel aufschlussreiche Informationen, wie die Lobby die Unnatürlichkeiten am Himmel wegerklären möchte.