Warum schwächt man den Megasturm “Sandy” nicht durch Wolkendüngungen und Ionosphärenheizer ab, fragt sich so mancher, und wir fragen uns das auch. Neben Starkregen und Überschwemmungen warnen Meteorologen auch vor massiven Schneefällen. Die starken Winde könnten die oberirdischen Stromleitungen zum Einsturz bringen und zu tagelangem Elektrizitätsausfall führen. Mehr als 1100 Kilometer lang ist der betroffene Küstenstreifen von Maine bis nach South Carolina, der die Auswirkungen von “Sandy” spüren könnte. Im Gefahrengebiet im Nordosten der USA wohnen etwa 50 Millionen Menschen.

Über mehr als ein Dutzend Kernkraftwerke wird der Hurrikan hinwegbrausen. Lesen Sie hierzu auch: “Hurricane Sandy May Score a Direct Hit On Spent Fuel Pools at Nuclear Plant“

„Sandy sorgt für Wirtschaftschaos“, berichtet N24. „In New York und in Washington herrscht Ausnahmezustand“ und „Washington wird zur Geisterstadt“, können Sie diesem N24-Beitrag entnehmen.

„Apocalypse now“, ein unvergessliches „Halloween“ dank „Frankenstorm“ ist angesagt. Große Verwüstung droht!

Aber spielt hier wirklich nur Gott mit den Sturmwolken? Der ehemalige US-TV-Meteorologe Scott Stevens glaubt dies nicht!

Die Geschichte dokumentiert: Seit über sechzig Jahren spielt auch der Mensch mit Hurrikanen. Alles begann mit Vincent Schaefer, der Trockeneis in eine Wolke streute. Er war der erste Regenmacher. Lesen Sie mehr dazu [hier].

Im Oktober 1947 dämpfte man die Kraft eines Hurrikans, indem man Kondensationskeime einimpfte und so die Dynamik der Wolken störte. Der Hurrikan machte einen 90-Grad-Bogen, nachdem Trockeneis abgeworfen worden war. Obwohl eine solche Bewegung für einen Hurrikan nichts Ungewöhnliches ist, glaubte man, dass die Wolkenimpfung den Hurrikan vom Weg abgebracht hätte.

Nach dem Projekt „Cirrus“ wurde das Projekt „Stormfury“ bekannt. Der Bayerischer Rundfunk berichtetet darüber.

Sehen Sie auch das Video: „Ben Livingston: Der Vater des zur Wunderwaffe umgewandeltem Wetters“

Die Technologien der Wettermanipulation sind in der Zwischenzeit weit fortgeschritten. Ein Blick auf die 30th Conference on Hurricanes and Tropical Meteorology lässt dies erahnen. [Hier] finden Sie das Programm dieser Veranstaltung.

Vor wenigen Tagen erfuhren wir von Drohnen der NASA, die den Hurrikan „Nadine” studierten. Die „Global Hawk” der NASA, eine für Wetterbelange spezialisierte Drohne, wurde für fünf Missionen eingesetzt, um den Hurrikan „Nadine“ unter die Lupe zu nehmen, so jedenfalls sagte man. Bemerkenswert sei die Langlebigkeit von Nadine gewesen, sein Abschwächen und Anschwellen.

Lesen Sie hierzu auch: „NASA’s Global Hawk and Satellites See Tropical Storm Nadine Turning Around“

Die NASA startete übrigens am 15.08.2010 das umfangreichste Hurrikan-Forschungsprojekt der Geschichte namens GRIP (Genesis and Rapid Intensification Processes). Lesen Sie mehr [hier].

Fazit:

Es gibt offizielle Projekte, die Drohnen zum Einsähen und Manipulieren von Hurrikans vorsehen und man berichtete darüber.

Warum also säen sie nicht, um die Schäden an der Küste zu mildern?

Lesen Sie hierzu bitte auch:

Study: Using Drones To Cloud Seed Can Reduce Hurricane

Cloud Seeding Could Cool Off Seas Where Hurricanes Form, Making Them Weaker

Weitere Informationen über den gegenwärtigen Hurrikan finden Sie hier:

NADINE Graphics Archive

Hurricane NADINE Advisory Archive

Unmanned NASA Drone Inspects Tropical Storm Nadine

NASA drone spies on tropical storm Nadine