In einem aktuellen Aufsatz bringt der Lobby-Wissenschaftler Ken Caldeira neuen Schwung in seine Geo-Engineering-Propaganda:
Darin vergleicht er den Klimawandel mit einem Krebsgeschwür, dessen Ursachen zwar behoben werden müssten, doch wie bei Krebspatienten seien auch hier “symptomatische Schmerzmittel” während der Behandlung unerlässlich. In puncto Geo-Engineering würde das heißen: Auch wenn die Sonnenabschirmung nicht die Ursache für die Erwärmung behandelt, könne sie viele Menschen vor großem Leid schützen. Auch wenn die Nebenwirkungen noch nicht konkret abzusehen wären, schätzt er die ungewollten Folgen von Geo-Engineering als das weitaus kleinere Übel ein. Die Hoffnung liegt für ihn in der akuten Symptombehandlung.

Lesen Sie hierzu den gesamten Artikel: „We need some Symptomatic Relief“

Wenn Ken Caldeira schon den gewagten Versuch unternimmt, Geo-Engineering mit der konventionellen Krebstherapie zu vergleichen, sollte hier angemerkt sein, dass die so gerne verharmlosten „Nebenwirkungen“ vieler Krebstherapien keine Randerscheinungen sind, sondern gefährliche und oft unterschätzte Folgen mit sich bringen. So ist es auch bei Geo-Engineering der Fall. Das Label „Nebenwirkung“ kann man getrost beim richtigen Namen nennen: Statt um eine „Nebenwirkung“ handelt es sich nämlich um unmittelbare „Wirkungen“ mit fatalen Folgen für Mensch und Umwelt.
Und genau deshalb arbeiten wir an diesem wichtigen Thema.

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