Der propagierte CO2-Klimawandel, der sich zu einer Art Religion entwickelt hat, bei der Gegenstimmen verteufelt werden, hat einen viel tiefgreifenderen Sinn, als die meisten glauben.

Es geht bei dieser in das Bewusstein der meisten Menschen bereits verankerten Klimareligion um einen Wendepunkt der zyklischen globalen Wirtschaftsentwicklung. Der sowjetische Wirtschaftswissenschaftler Nikolai Kondratjew hatte herausgefunden, dass die globale Wirtschaft einer zyklischen Entwicklung unterliegt, die so genannte Theorie der Langen Wellen (siehe Abbildung, Quelle: Wikipedia). Jeweiliger Ausgangspunkt für diese so genannten Langen Wellen sind Paradigmenwechsel, mit denen innovationsbedingte Investitionen verbunden sind. Durch diesen Paradigmenwechsel wird wieder massiv in neue Techniken investiert, womit ein Aufschwung verbunden ist. Nachdem sich die Innovation auf dem Markt durchgesetzt hat, verringern sich die Investitionen und es kommt wieder zu einem Abschwung. Der letzte Paradigmenwechsel war der Beginn des Informationszeitalters. Es kam zu einer massiven Investition in die dazugehörigen Techniken, so dass ein Aufschwung erzielt werden konnte, der in der Zwischenzeit drastisch zurückgeht, weil der Markt mit den entsprechenden Techniken übersättigt ist. Dies lässt sich zurückverfolgen auf sämtliche Paradigmenwechsel zur Zeit neuer Errungenschaften wie Eisenbahn, Strom, Elektronik, Chemie, Auto und Computer.

Es muss also ein neuer Paradigmenwechsel her, damit die globale Wirtschaft wieder einen Aufschwung erleben kann. Dieser neue Paradigmenwechsel soll diesmal durch die Etablierung eines Märchens vollzogen werden, nämlich der Mär vom CO2-Klimawandel. Diese längst widerlegte Mär sorgt dafür, dass an neuen Techniken (wie zum Beispiel das Geo-Engineering) geforscht und gearbeitet werden kann, neue Industriezweige entstehen, alte Industriezweige erneuert bzw. umgestellt werden müssen und so weiter. Neue Autos müssen entwickelt und produziert werden und noch perfektere Energiesparhäuser. Unzählige von neuen Gesetzen und Verordnungen können dadurch erlassen werden, mit denen man die Verbraucher und die Wirtschaft noch besser lenken und kontrollieren kann. Forschungsgelder und Subventionen an die Universitäten und Konzerne fließen, wohingegen die kleinen und mittleren Firmen, die diesen Öko-Bürokratismus nicht bewältigen können, immer mehr vom Markt verdrängt werden. Das CO2-Märchen dürfte zudem das probateste politische Mittel sein, die Bevölkerungen dieser Erde in einen – global gelenkten – neuen Totalitarismus zu vereinen.

Das sind wohl die Gründe, warum diese These zur Religion erhoben wurde. Deshalb werden Gegenstimmer verteufelt. Deshalb wurde ein gigantischer Apparat an Institutionen, Denkfabriken und Lehrstühlen aufgebaut, die sich diesem Märchen angenommen haben und letztendlich damit nur heiße Luft produzieren, die uns nicht nur Milliarden an Geldern, sondern auch unsere Freiheit kosten wird, wenn wir uns nicht wehren, indem wir die Menschen über diesen gigantischen Schwindel aufklären.

Der Wissenschaftler Nikolai Kondratjew machte sich übrigens damals bei seinen kommunistischen Machthabern äußerst unbeliebt, weil er einen Abschwung prognostizierte, zu dem es dann auch kam, wohingegen die kommunistische Führung für ihr Königreich einen Aufschwung propagierte. Tja, gelogen wurde eben damals wie heute.