In gewohnt unjournalistischer Manier hat mit dem WDR 5 erneut ein durch die GEZ-Gebühren privilegierter Sender zum Thema „Chemtrails“ Stellung bezogen – und wie! Mit leeren Floskeln wie „Egal wie abstrus, irgendjemand glaubt es“ hat erneut ein öffentlich-rechtlicher Sender ganz gezielt sämtliche Fakten zu unserem Thema ausgeblendet, um die Anhänger dieser Theorie, die leider seit über 10 Jahren Praxis ist, ins Lächerliche zu ziehen.

Dass sich beim WDR 5 erneut kein renommierter Wissenschaftler zu Wort gemeldet hat, soll an dem aggressiven Verhalten der Chemtrail-Bewegung liegen. Dadurch wollen die Wissenschaftler bei diesem Thema nicht in der Öffentlichkeit stehen. Wer‘ s glaubt, wird selig, denn welcher renommierte Wissenschaftler will schon als Vertuscher von Straftaten (Luftverunreinigung, Bodenverunreinigung etc.) dastehen, wenn die „Chemtrail-Bombe“ platzt, woran wir – und viele andere weltweit – täglich arbeiten. Der WDR schickt jedenfalls mit dem aus unserer Sicht „sichtbar vertrauenserweckenden“ Meteorologen Dr. Andreas Bott des bei unserem Thema mit Sicherheit „unbefangenen“ Meteorologischen Instituts der Universität Bonnähnlich wie jüngst der Boulevard-Sender ProSieben – einen eher namenlosen Wissenschaftler in das Rennen, der dann auch völlig „überzeugend“ verkündet:

Kondensstreifen„Also das glaube ich absolut überhaupt nicht“

(…)

“ Was man sieht, ist ganz klar kondensierter Wasserdampf“

(Quelle; WDR 5, 30.09.2014, http://www.wdr5.de/sendungen/neugiergenuegt/freiflaeche/chemtrails100.html)

Auf die telefonischen Nachfragen unseres Sprechers Dominik Storr, welche relative Luftfeuchtigkeit die täglich am Himmel vorhandenen Phänomene benötigen und ob ihm das physikalische Prinzip „Das zweite Leben der Kondensstreifen“ bekannt sei, wollte der Meteorologe Dr. Bott nicht antworten.

Dieses Verhalten verwundert indes nicht sonderlich. Steht der Meteorologe doch dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) nahe. Zusammen mit Thomas Trautmann vom DLR und Wilford Zdunkowski von der Johannes Gutenberg Universität Mainz schrieb der bekennende „CO2-Klimaerwärmung-Vertreter“ dann auch noch ausgerechnet das Buch „Radiation in the Atmosphere„. Wir erinnern an dieser Stelle an die zentrale Rolle des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) beim Thema Chemtrails. Alle verantwortlichen öffentlichen Stellen berufen sich auf Messungen des DLR, die der Öffentlichkeit bis heute nicht zugänglich gemacht wurden. Selbst dem Umweltbundesamt, das auf diese Messungen Bezug nimmt, sollen diese Messungen nicht näher bekannt sein. Lesen Sie hierzu unsere Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Präsidenten des Umweltbundesamtes wegen der Stellungnahme „Chemtrails – Gefährliche Experimente mit der Atmosphäre oder bloße Fiktion?“.

Jedenfalls war die Sendung beim WDR 5 wieder einmal ein Stelldichein der Lobbyisten, zumal auch wieder der Chemtrail-Berufsskeptiker Sebastian Bartoschek aufgetreten ist (aber diesmal ohne Herrn Kachelmann) und wieder seine alte Leier von den „absurden Verschwörungstheorien“ abgespielt hat.

Fazit:

Einmal mehr eine dilettantische und tendenziöse Chemtrail-Sendung, in der nur die „Klima-Szene“, die natürlich – wie immer – mit einer Stimme spricht,  zu Wort kommt, um von dem alltäglichen chemischen Wahnsinn am Himmel abzulenken. Wie gut, dass sich unser Sprecher Dominik Storr den fast schon penetranten Bemühungen des „Journalisten“ (wollen wir diesen Herrn wirklich so nennen?) Stefan Rheinbay, Herrn Storr in die Sendung zu holen, widersetzt hat. Stefan Rheinbay, der Herrn Storr – so wie damals Herr Wagner für das ZDF – die Absicht einer fairen Berichterstattung vorgaugelte, ist für diese billige Stimmungsmache beim WDR 5 verantwortlich.

Denn eines ist klar: Wir stehen den Medien erst wieder als Ansprechpartner zu Verfügung, wenn bei unserem Thema anständiger Journalismus und nicht nur billige Stimmungsmache und Diffamierung wie beim ZDF, WDR 5 & Co. betrieben wird.

Und noch eines ist klar:

Bis heute gibt es noch keinen einzigen Journalisten in Deutschland, der unser Thema sauber journalistisch recherchiert und aufbereitet hat. Ein Armutszeugnis für die deutschen Journalisten.

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