Unglaublich! Haben Sie so einen Satz schon einmal in einer deutschen Zeitung gelesen?

Es steht Ihnen frei, sich Ihre eigene Meinung zu bilden“.

Dieser Satz ist dem deutschen Journalismus fremd, denn in fast keinem anderen Land der Welt müssen die Menschen derart dumm bzw. unwissend von den Medien gehalten werden, indem ihnen wirklich alles vorgekaut wird und abweichende Meinungen verteufelt werden. Jedenfalls schreibt diesen für ein Massenmedium schier unglaublichen Satz eine große Tageszeitung in Luxemburg am Ende des Beitrags – und das auch noch über unser Thema „Chemtrails“. Nicht schlecht, oder?

Zuvor weist die Zeitung jedoch auf einen Fallstrick hin, den sie wohl von einem Wetterdienst gutgläubig übernommen hatte. Diese weisen ja immer wieder gebetsmühlenartig auf die hohe Luftfeuchtigkeit dort oben hin. Diese solle derartige verschleierte Streifen-, Nebel- und Smogansichten möglich machen. Dies ist natürlich absoluter Mumpitz, wenn man sich etwas näher mit den Voraussetzungen für die Bildung von Kondensstreifen beschäftigt. Kurzum: Die Luft dort oben ist viel zu trocken für diese Phänomene, so dass diese nicht natürlich sein können. Der von der Zeitung angesprochene substanzielle Breitenzuwachs der Kondensstreifen ist zudem nur in absoluten Ausnahmefällen (RHi ≥ 120%) möglich. Aber auch dieses Phänomen können wir mittlerweile nahezu täglich an unserem Himmel erleben. Hinzu kommt noch, dass es aufgrund der vom Flugzeug erzeugten Turbulenzen und der damit einhergehenden Untersättigung von zunächst übersättigter Luft zu einem so genannten „turbulenten Verdampfen“ der Kristalle kommt, womit die Aerosole für das menschliche Auge nicht mehr sichtbar sind.

Moderne Verkehrsflugzeuge kaum in der Lage, nennenswerte Kondensstreifen zu bilden

Was die öffentliche Meinung zudem auch übersieht, ist, dass aufgrund des Fortschritte in der Technik heute mit viel Luft und relativ wenig Brennstoff geflogen werden kann. Ein Großteil der von den Triebwerken angezogenen und wieder ausgestoßenen Luft verbrennt nicht im Motor. Sie passiert stattdessen das Gebläse und wird ausgestoßen, ohne sich dabei mit dem Treibstoff zu vermischen. Dafür sorgen die in aller Regel verwendeten Nebenstromtriebwerke (auch Mantelstromtriebwerke genannt). Daraus resultiert auch ein Mangel an Wasser in den Abgasen der Flugzeuge, was ein weiterer Grund dafür ist, dass moderne Verkehrsflugzeuge kaum in der Lage sind, nennenswerte Kondensstreifen zu bilden.

Das sind ganz wesentliche Punkte, die der Bevölkerung verschwiegen werden, damit sich diese kein eigenes Bild machen kann.

Lesen Sie zu alledem: Warum die vielen Streifen am Himmel keine gewöhnlichen Kondensstreifen sind