Ja, Napoleon lebt! Zumindest als „Geist“ in den Köpfen so mancher „herrschenden Kreise“, wie es niemand Geringeres als das „erhabene“ und mit großer Machtfülle ausgestattete Bundesverfassungsgericht nun auch höchstrichterlich bestätigt hat.

Dies ist daher, man mag es kaum glauben, keine Verschwörungstheorie, sondern höchste Rechtsprechung in Deutschland.

Denn kaum eine Figur unserer Zeitgeschichte verdient aus Sicht „gewisser Kreise“ mehr Anerkennung. Napoleon wird als einer der Hauptarchitekten der heutigen modernen und überwiegend von Institutionen – wie dem Bundesverfassungsgericht oder dem Kammerwesen, aber auch den Börsen – „beherrschten“ Welt angesehen.

Wer nicht nur aus dem beengenden und begrenzten Wassertopf trinken, sondern an die weite und befreiende Quelle allen Wissens zurückgehen möchte, wird daher an Napoleon und dessen großer Bedeutung für die Nachwelt nicht vorbeikommen.

Auch das Bundesverfassungsgericht kam bei der Frage, ob die ewiggestrig anmutende Zwangsmitgliedschaft in der  Industrie- und Handelskammer (IHK) auch im 21. Jahrhundert noch zeitgemäß ist, – trotz der vielen und für jedermann deutlich anhand von rechtswissenschaftlichen Maßstäben herausgearbeiteten demokratischen Defizite dieser Organisationnicht an Napoleons kaiserlichen Hinterlassenschaften vorbei; und überraschte mit seiner „klaren“ Entscheidung zugunsten der IHK sogar so manchen Experten und wohl auch die IHK selbst. Hier mehr dazu.

Der sich der Öffentlichkeit stets so weltlich gebende Vizepräsident des Bundesverfassungsgerichts, Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof, ist übrigens Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.D.St.V. Hercynia, die sich selbst als „Landsmannschaft“ bezeichnet. Die Bezeichnung „religiöse Bruderschaft“ dürfte wohl auch passend sein.

Und war Napoleon, dessen Karriere just mit der von den Jesuiten organisierten französischen Revolution von 1793 begann, nicht auch in einer religiösen Bruderschaft? An den Wassertöpfen streitet man sich darüber natürlich. Geht man jedoch an die Quelle des Wissens zurück, erkennt man schnell, dass Napoleon selbstverständlich ein „Logenbruder“ war – und vermutlich deutlich mehr als nur ein „gemeiner“, also allgemeiner, Freimaurer. Da gibt es doch noch ganz andere „Zirkel“ im Hintergrund, nämlich die fundamentalen bzw. hochreligiösen. Und diesen dienen die Freimaurer nur. Diese wiederum sehen mit Napoleon die freimaurerischen Grundwerte „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ symbolisiert. Aber warum muss dann Napoleon für den IHK-Zwang herhalten? Ist Zwang etwa Freiheit? Oder ist das nur die verdrehte Welt der „Bruderschaften“?

Es geht um Macht.

Und dies umschreibt das Bundesverfassungsgericht trefflich – aber auch provokant – mit „Tradition“ aufgrund „napoleonischer Prägung“. Machtproben bzw. konsequent geführte „Freiheitskämpfe“ sind somit unerwünscht, wie diese Entscheidung, die auch noch fast 5 Jahre auf sich warten ließ, es deutlich gezeigt hat. Und aus diesem Grund muss Wahrheit publiziert werden! Es geht um Schranken setzen, damit der Bogen nicht noch mehr von diesen „napoleonischen Machtzirkeln“ überspannt wird und unsere Freiheit nicht gänzlich verloren geht.

Eins, zwei und …

Das war übrigens nicht die erste „Hiobsbotschaft“ von Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof und dessen Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts, die wohl in eine gewisse Richtung abzielt. Aber das wäre wieder ein anderes und uns auch jetzt zu negatives Thema, um damit tiefer einzusteigen. Sagen wir es so. Man spürt den verblüffenden Hauch eines leisen Verdachts des erhabenen „Missbrauchs“ von hoher Macht „napoleonischer Prägung“ gegenüber Menschen, die weder ohnmächtig mit dem „traditionell-kaiserlichen“ Strom schwimmen noch sich von weniger erhabenen Maßnahmen durch nur „seminapoleonisch-geprägte“ Kräfte „zähmen“ ließen. Ist das nicht schön ausgedrückt?

Kurzum: Der große Napoleon ist somit nicht nur Geschichte und gleichzeitig Gegenwart, sondern ab jetzt auch heilige „Tradition“ und ständige Rechtsprechung des „napoleonisch-geprägten“ Bundesverfassungsgerichts.

Napoleon lebt!?

PS: Die französische Revolution wird unter anderem durch den Jakobiner Hut symbolisiert. Dieser hat eine religiöse Bedeutung, denn er stammt von „Gott“ Mitra, womit wir beim „Sonnengottkultus“ des Katholizismus wären. Der Papst Hut wird deshalb auch gerne Mitra genannt. Wohl nicht umsonst hielt Papst Benedikt XVI. seine Rede im Jahr 2008 vor der UN-Vollversammlung, einer weiteren erhabenen Institution in der „Tradition“ aufgrund „napoleonischer Prägung“, daher auch in französischer Sprache ab. Und damit sich auch auf dieser Ebene der Kreis des „Sonnengottes“ schließen kann, wird das religiöse Gebilde hinter den Vereinten Nationen „Lucis Trust“ genannt, also nach Luzifer. Die französische Revolution diente daher letztlich nur dazu, dem Katholizismus ein neues, weltlicheres Gewand zu schneidern. Voltaire, der wichtige Wegbereiter der französischen Revolution, und Napoleon, deren wichtigster Nachbereiter, stülpten somit dem Katholizismus nur einen neuen Hut über. Der „Sonnengott“ darunter ist jedoch zusammen mit seinen Fahnenträgern an den Futtertrögen der weltlichen Macht geblieben. Durch die vielen „napoleonisch-geprägten“ Hinterlassenschaften konnte diese zudem noch deutlich ausgebaut werden. Das Ergebnis davon sehen wir heute überdeutlich.

PPS: In unserer „Tradition“ haben wir noch nachträglich an diesem Beitrag etwas herumgeschraubt. Um ihn für die Leserschaft attraktiver zu gestalten. „Tradition“ aufgrund welt- und religionsunabhängiger, also „nicht-napoleonischer“, „Prägung“ könnte man nun sagen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis!