Warum gehen von „Abspaltung“ und „Isolation“ die Pfeile zurück zum „Rufmord“? Weil die durch die „Zersetzung“ erreichte „Abspaltung“ und „Isolation“ dazu führen, dass man sagt, diese Person habe ein Problem. Diese sei das Problem. Aber sie ist doch stattdessen das Opfer. Die Täter, eine große Vielzahl, tauschen daher auch gerne die Rollen und stellen sich als „Opfer“ dar, wenn sich das eigentliche Opfer gegen einzelne Maßnahmen zur Wehr setzt. An dieser Stelle liegen uns so viele Namen von Tätern auf der Zunge …aber lassen wir das noch.

Letztlich läuft die „Beugung“ bzw. das „Brechen“ der Zielpersonen wie bei wilden Elefanten ab, die zu Arbeitssklaven umerzogen werden sollen. Man isoliert sie zunächst von ihrer Herde. Dann schlägt und schlägt man sie mit Knüppel und Peitsche von allen Seiten, während man ihnen Grundbedürfnisse nach Gutdünken versagt. Die Elefanten wehren sich anfangs heftig dagegen – mit all ihrer Kraft. Die Schläge nehmen jedoch nicht ab, sondern zu. Und auch die Willkür kennt nun keine Grenzen mehr. Die Elefanten wehren sich mit der Zeit immer weniger hiergegen, bis sie eines Tages die Schläge über sich ergehen lassen. Nun sind sie innerlich gebrochen. Man hat ihnen ihre Würde genommen. Dies ist gleichzeitig der Beginn ihres neuen Lebens als willenlose Arbeitssklaven.

Nach sieben Jahren sollte der Elefant jedoch gebrochen sein, oder sind es zehn? Wenn er dies nicht ist und sich immer noch heftig wehrt, sollte man ihn frei lassen, damit er wieder eine Herde finden kann, die ihn nicht seiner Würde berauben möchte.

Zersetzung von friedlich gesinnten Menschen