Frieden – und schöne Ostern!

So wie wir Menschen Tieren, ob zahm oder wild, bereits mit einer Kleinigkeit Freude bereiten können, für die sie sogar im Regen friedlich und geduldig in der Reihe stehen, so können wir Menschen uns auch untereinander mit Kleinigkeiten wahre Freude bereiten. Sauberer Himmel wünscht seinen Leserinnen und Lesern friedliche Ostertage.

PS: An dieser Trinkstelle wurden bereits am Tage Dachse, Füchse, Marder, Kolkraben und jüngst sogar ein Wildschwein gesichtet, so dass man sich leicht ausmalen kann, was sich nachts dort alles „herumtreibt“, wenn man bei so viel angenehmen Besuch friedlich schläft.

Tiere spüren schnell, ob sie willkommen sind. Wir Menschen sollten dafür auch ein Gespür entwickeln.

Um des lieben Friedens willen.

Pardon! Wir haben die Kaninchen vergessen!
Diese können uns regelrecht verzaubern. Dazu müssen wir sie jedoch nicht essen.

Auch nicht, wenn diese die frisch angelegte Petersilie vertilgt haben.

Frohe Ostern!

 

Aber auch den frühmorgens sogleich wieder spurlos entschwundenen Waschbären sollten wir – der Fairness wegen – nicht vergessen. Denn gerade dieser wurde in unseren Breiten ein ganz besonderes „Opfer“ der medialen Propaganda. Dank der auch vom WWF, von Greenpeace und den übrigen speziesistischen Konsorten vertretenen Sichtweise wird der Waschbär bei uns gnadenlos als so genannter „Invasor“ verfolgt, während jedoch der Pandabär in Australien, der sich in den Gärten der dortigen Bevölkerung bestimmt nicht nur von sauberer Luft ernährt, wiederum insbesondere in unseren Breiten als so genannter „medialer Invasor“ zum niedlichsten Zeitgenossen innerhalb der Tierwelt in der Epoche der westlichen Moderne gekürt wurde. Verrückte Welt, oder etwa nicht?!

Das hier auf dem Bild sind übrigens Otter und keine Waschbären. Diese sind rar und äußerst schlau und scheu. Der ehrwürdige Heinz Sielmann soll sie daher unter Einsatz aller schon damals vorhandenen technischen Möglichkeiten zunächst vergeblich gesucht haben, während sie sich so manchen Einheimischen in regelmäßigen Abständen immer wieder an den selben Stellen verspielt in der Sonne gezeigt haben sollen. Dies jedenfalls orakelt die Geschichte eines alten Bootsbauers, also keinem BIO-Landwirt, sondern einem Handwerker, der Boote baut. Und diese soll sich in Ostdeutschland sogar noch vor der Wende, also gar nicht so sehr lange nach Sielmanns intensiver „Wehrmachtzeit“ als sicherlich „friedensstiftender“ Ausbilder an der so genannten „Luftnachrichtenschule“ zugetragen haben. Uns ging es dort wie Heinz Sielmann. Wobei wir jedoch zur Otter-Ortung keine Spionagetechnik vom inoffiziellen Nachfolger der „Luftnachrichtenschule“ einsetzen konnten. Wir sahen zwar auch ohne entsprechende Satellitennahaufnahmen nur ständig die Spuren der Standarte, wie man den Schwanz bei Fuchs und Eichhörnchen unter „Grünröcken“, also Jägern, nennt, aber leider nicht den jeweils dazugehörenden Otter. So ähnlich wird es wohl auch zunächst Sielmann trotz Technik in dieser wasser- und überaus mückenreichen Gegend südöstlich von Gesamtberlin widerfahren sein. Wir müssen ihm, nicht Heinz Sielmann, sondern dem Otter, allerdings recht nahe auf dem Fuss bzw. der Flosse oder Standarte gewesen sein. Denn als nahezu sichere Faustregel unter den technisch eher unnversiert, d.h. „unprofessionell“, agierenden und nach Maßstäben des Ausbildungs- und Erkenntnisweges der anthroposophisch-kapitalisierten „Sielmann-Stiftungen“ daher nicht zertifizierten „BIO-Otterbeobachtern“ gilt:

Wo die Gewässer einigermaßen sauber sind und wo der Biber seine Zähne am unteren Stamm des Baumes ohne Bedarf einer künstlichen und lauten Kettenspange anlegt bzw. anlegen darf, fühlt sich wegen der dadurch umstürzenden Bäume und der folgegerecht auf natürliche Weise entstehenden Flussverzweigungen und -stauungen, die quasi zu meisterhaft geformten „BIO-Fischaufzuchtbecken“ führen, auch ein Otter „pudelwohl“, selbst in einer zuvor noch einfältig-anthroposophisch kanalisierten Wasserverkehrswelt, sofern er nicht auf seinem schmalen Pfad dorthin vom äußerst breiten und den Flüssen doch recht nahegelegenen Straßen- oder Eisenbahn-Wirrwarr überrollt wird. Die Otter sollen daher – nebst speziellen Fischarten – mit Spenden und Steuergeldern noch strenger geschützt werden. Den Bibern hingegen soll wegen der zahlreichen „Schäden“ in der ausweglos CO2-emittierenden landwirtschaftlichen „Industrie-Flur“, aber auch an den CO2-vertilgenden und von den Schifffahrtsämtern ohnehin halb oder anschließend sogar ganz massakrierten Bäumen, durch den Einsatz von Fallen zu Land und zu Wasser sowie mit Schusswaffen aus der überlegenen Luft „endlich“ das steuerfreie – allerdings auch gegen so manchen kommunalen Bebauungsplan verstoßende – Architekten- und Bauhandwerk für Lurche, Otter, Vögel und Fische, aber auch für so manchen echten, also nicht-anthroposophisch geprägten Naturliebhaber unter uns Menschen, gelegt werden.

Letzteres mit der „Luftüberlegenheit“ meinten wir natürlich nicht aus Sicht eines luftwaffengeprobten Heinz Sielmanns, sondern aus der lapidaren Froschperspektive eines nur profanen, dafür aber friedlichen Bibers gesehen. Geschehen soll dies dann unter Zuhilfenahme der den „Anglervereinen“ recht nahestehenden „Jägerschaften“, die sich darauf schon besonders freuen dürften, da sie diese „Arbeit“ dann auch endlich „offiziell“ für die ebenso „naturverliebten“, pingeligen Beamten von den Schifffahrts- und Wasserstraßendirektionen, die gleichfalls staatlich in ihrem Lebensunterhalt finanzierten und damit ebenfalls „frustriert-hörigen“ Förster, die von staatlichen und EU-weiten Agrarsubventionen sichtlich auch in ihrem Angesicht übermästeten Großflächen-Landwirte sowie für sonstige flussnahe Großgrundbesitzer wie McDonald’s, IKEA, LIDL, ALDI & Co. oder die katholische Kirche mit ihren dort gelegenen Brauereien oder sonstigen Industrien und gleichfalls karitativen Lagerhallen, aber auch für unbedeutende Eigentümer, verrichten dürfen.

Aber auch die Manager und Aufsichtsräte der gerade unter „nachhaltigen“ BIO-Stromverbrauchern sehr beliebten Wasserkraftwerke der Tochteraktiengesellschaften der allgemein bekannten weltweiten CO2-Energiegiganten dürften sich angesichts drohender Umsatzeinbußen von wenigen Cent durch eine minimale Abschwächung des Hauptstromes des Flusses durch BIO-biberveranlasste, fisch- und ottergerechte Abzweigungen oder Stauungen über jeden erlegten Wegbereiter von Otter, Fisch und Libelle, also den Biber, außerordentlich zusammen mit den wenigen Hauptaktionären freuen. Sogar Fischtreppen an unbiologisch-künstlichen Stauungen der „BIO“-Wasserkraft sind aus diesem Grund ein Graus für diese zumeist an den Schläfen bereits grau melierte, jedoch ausgeprochen vermögende anthroposophisch-rein-profitorientierte Zunft.

Eine „Verschwörung“ gegen Biber, Libelle und Otter?

Wir können uns daher auch noch gut daran erinnern, wie damals in diesen vorgenannten und nicht nur an Flüssen allgegenwärtigen Kreisen lautes und daneben vielleicht sogar auch konspiratives Gelächter ausbrach, als Jürgen Trittin nach einem schweren Hochwasser anscheinend ernsthaft, dann aber doch letztlich erfolglos, auch wegen des Widerstandes in seinen eigenen Reihen und zusätzlich von SPD, CDU/CSU, FDP, DEN LINKEN und ver.di, einen besseren Schutz der übernutzten flussnahen Bereiche, angeblich auch wegen der erforderlichen Gefahrenabwehr zugunsten der an Flüssen ansässigen und durch Überschwemmungen akut bedrohten Zivilbevölkerung, einforderte, nachdem er als „grüner“ Minister für das damals noch neuartige Ressort „Sinnlose Diskussionen und Talksendungen“ an die so genannte „Macht“ im Bereich „Umwelt“ gekommen war.

Vielleicht geschieht all dies auch deshalb, damit sich die für den „Fisch- und Binnengewässerschutz“ ausschließlich zuständig sehenden „Anglervereine“ von diesen Spenden und Steuergeldern sowohl neue Vereinshütten aus schon vorlackiertem „OBI-Freizeitmarkt-Holz“ mit grün schimmernden Umweltzertifikaten aus jedoch gequälten Wäldern am künstlich angelegten und garantiert biber- und otterfreien Fischweiher als auch noch effektivere Auffangnetze für die aus der Luft sich doch recht frech heranpirschenden Reiher leisten können. Diese Investitionen sind indes dringend notwendig, damit diesen Gemeinschaften von „naturnahen“ Kumpanen für ihre zahl- aber auch biber- und otterlosen Fischfang- und Bierfestzeremonien ein ausreichender Stauraum zur Lagerung der „Grill- und Party-Utensilien“ im ansonsten unbebaubaren Außenbereich zur Verfügung steht.

Auch über diesen kleinen Umweg gelangen wir somit beim „Umwelt- und Tierschutz“ – hier bei Otter, Libelle und Biber sogar noch zusätzlich beim Thema Klima – wieder zu den bereits oben beim Waschbären erwähnten „Pudel“-Konsorten und deren anthroposophisch-speziesistischen „verrückten“ BIO-Kondensstreifen-Welt.

Und damit schließt dieser Beitrag nun endgültig.