Zuerst einmal unser Beileid für die Hinterbliebenen und die echten Freunde, die Daniel Küblböck hatte. Warum sprechen wir dieses Thema an? Weil es aufzeigt, wovon wir es hier ständig haben. Die große Irrenanstalt, die vor allem von „den Medien“ getragen wird, so dass diese eigentlich von jedem „geistig gesunden“ Menschen boykottiert werden müssten. Was man da jetzt alles über Daniel Küblböck lesen kann, ist unerträglich, und geht zuweilen weit unter die Gürtellinie. Das zeugt von einer absoluten Respektlosigkeit dem Verschwundenen und den Hinterbliebenen gegenüber. Was man allerdings bisher nicht lesen konnte, ist, was auf dem Schiff passiert und wie es zu dem Unglück gekommen war. Man kann zwar von Hunderten von Überwachungskameras lesen und sogar von Augenzeugen. Indes jedoch bisher nichts vom Tathergang. Nur, dass angeblich niemand in der Lage gewesen sein sollte, ihn aufzuhalten. Aber was war konkret passiert?

An welcher Stelle ist Daniel Küblböck denn gesprungen? Ist er danach im Meer noch gesehen worden oder gleich verschwunden bzw. untergegangen? Bei Sprüngen ab einer gewissen Höhe ins Wasser kann man sich auch schwer verletzen bzw. bewusstlos werden durch den harten Aufschlag. Normalerweise gibt es sofort Zeugenaussagen in den Medien bei so etwas. Selbst bei 9/11 gab es gleich unzensierte Zeugenaussagen für die Öffentlichkeit. Und hier wird nur von Zeugen gesprochen bei zunächst relativ unklarem Tathergang („er sei von Bord gegangen“). Was diese konkret gesehen haben (wollen), interessiert „die Medien“ somit offenbar nicht. Stattdessen wird zum wesentlichen Kern der Geschehnisse spekuliert. Aber es wird konkret berichtet, dass die Küstenwache um genau 11 Uhr ihre Suche eingestellt hätte, nachdem diese offenbar ebenso exakt eine Fläche von 1227 Quadrat-Seemeilen abgesucht hätte. Und alle Medien berichten – wie immer – exakt dasselbe. Teilweise sogar wörtlich gleich. Aus diesen Gründen geben wir auch bereits seit langer Zeit keine Interviews mehr, obwohl regelmäßig angefragt wird. Mit Journalisten zu sprechen, ist sinnlos. Das hat die lange Praxis mit Journalisten auf vielen Gebieten gezeigt. Die wenigen unter diesen, die etwas Vernünftiges zustandebringen könnten, dürfen nicht.

Und wenn dann in Presseartikeln darauf hingewiesen wird, dass Menschen mit Selbstmordgedanken sich an die Seelsorge wenden sollten, dann sollte doch einmal die Frage aufgeworfen werden, warum sich so viele Menschen umbringen in unserer Gesellschaft. Liegt es etwa an diesem steuerfinanzierten menschenfeindlichen (Kasten)System, in dem Hundertausende von Menschen ihren Platz nicht finden bzw. sehen? Vor allem viele junge Leute hegen Selbstmordgedanken. Und dies kann man nachvollziehen in dieser riesigen Irrenanstalt, wo sich alles nur noch um schnellen Konsum und Kohle dreht. Fast alles grau und schwarz in Mitteleuropa. Die ländlichen Regionen vereinsamen. Die jungen Menschen dort haben nichts Schönes oder Positives um sich herum. Nur triste Agrarlandschaften und entweder römisch-katholisch oder protestantisch verklemmte Erwachsene. Viele junge Leute flüchten daher in die Zentren der Großstädte, wo sie dann ihr Geschlecht übermäßig austoben und im „Party-Dauergetümmel“ landen bzw. seelisch untergehen können. Das ist eine quasi „Flucht“ aus einer Totengräbergesellschaft. Und man freut sich inzwischen über jede Ausnahme, und man muss diese mittlerweile suchen. Das ist die Wahrheit, auch wenn sie für viele zu hart klingen mag.

———————————-

PS: Und jetzt wird es „spannend“! Auch weil der Autor Erfahrung auf Booten und als geschulter Rettungstaucher hat. Warum sucht die Küstenwache ein Gebiet von angeblich 1227 Quadrat-Seemeilen ab, wenn Zeugen (angeblich) gesehen haben sollen, zu welcher Zeit Daniel Küblböck von Bord gegangen sei? Die Uhrzeit des Sprungs und somit auch der konkrete Standort des Schiffes zu dieser Zeit müssten danach klar definierbar gewesen sein. Das sind doch keine 1227 Quadrat-Seemeilen als zu untersuchendes Gebiet, sondern nur ganz wenige, die in Frage kommen könnten! Wo waren daher zum Beispiel die Taucher der Küstenwache in diesem (angeblich aufgrund von Zeugen) klar definierbaren Bereich, um zumindest zu versuchen, den Körper zu bergen? Ein lebloser Körper muss nicht sofort in die endlose Tiefe absinken, bevor er wieder durch Gasfreisetzungen etc. an die Oberfläche geraten kann. Und warum hat die Crew des Schiffes – nach den bisherigen Meldungen – nichts zur Rettung desjenigen unternommen, der von Bord ging, was doch Zeugen beobachtet hätten? Auf Kreuzfahrtschiffen müssten sich geschulte „Rettungs-Profis“ und „Rettungsboote“ befinden. Geht ein Mensch unter Zeugen von Bord eines Schiffes, dann wird das normalerweise sofort der Crew berichtet. Diese meldet dies umgehend dem Kapitän. Dieser lässt unverzüglich die Maschinen stoppen. Gleichzeitig geht die Rettung zu Wasser und schaut nach, ob sie den von Bord gegangenen Menschen, der sich im unmittelbaren Bereich des Kiellaufes des Schiffes befinden müsste, noch retten kann. Alles andere wäre im Bereich einer sog. Unterlassenen Hilfeleistung, es sei denn, die Verhältnisse ließen eine Rettung nicht zu bzw. brächten die Retter selbst in unkalkulierbare Lebensgefahr.

Erinnern wir uns noch an den seltsamen Tod von Ben Wettervogel? Damals war es ähnlich. Bei jenem Fall verkündeten „die Medien“ im gleichgeschalteten Kanon unmittelbar nach dessen Versterben, dass dieser Selbstmord begangen hätte, obwohl ein umgehender Anruf von uns bei der ermittelnden Polizei damals ergab, dass dies nur eine Annahme sei, weil die Polizei noch ermitteln würde und noch nichts bekannt gegeben hätte. Und im vorliegenden Fall spricht man von Selbstmord, obwohl man noch nicht einmal die angeblich vor Ort anwesenden Zeugen interviewt hatte. Auch die Polizei hatte bis dato noch nichts ermittelt. Wir wollen hier keine Verschwörungstheorien aufstellen. Aber es „stinkt“ an vielen Stellen!

Und wie „die Medien“ Bilder von dem Verschollenen provokativ vor den einschlägig bekannten Symbolen der Theosophen abbilden, ist ein weiteres Augenmerk wert. Das ist die heutige Theosophen-Medienlandschaft. Und da muten Unglücke fast schon wie „Feste“ an. Die Bilder schauen aus wie Postkarten für die Fans. Abartig ist das … zumal Daniel Küblböck noch nicht einmal für tot erklärt wurde.

Um diese „Totengräber-Mentalität“ der führenden Medien und Intellektuellen besser zu verstehen, können wir hier an den sog. „Glitzernden Tod“ i.S. von SPIEGEL oder an „Das letzte Kapitel“ der Menschheit von Erich Kästner erinnern: Zu den „glitzernden“ Drohnen – i.S. von Erich Kästner?