Von etwa 450 Haiarten greifen lediglich rund 5 Arten relativ selten Menschen an. Dabei handelt es sich oft um ein Versehen. Der Bullenhai (sog. Bull Shark) gehört zu diesen wenigen Haiarten, die Menschen angreifen. Er ist ein sog. „Allesfresser“ und jagt ufernah exakt dort, wo sich Surfer und Schwimmer zumeist aufhalten. Er ist auch einer der wenigen Haie, die ein örtliches Revier gegen unerwünschte „Eindringlinge“ verteidigen, so wie hier bei Jetskiern. Er schwimmt zudem gerne in Flüsse und Seen, wo er gewöhnlich auf „Land-Säugetiere“ als Beute trifft. Er ist wohl deshalb auch naturgemäß derjenige Hai, der am häufigsten Menschen angreift (insbesondere in Australien, Florida und Südafrika). Angesichts der hohen Anzahl von Menschen, die sich jeden Tag in den Meeren als Surfer, Schwimmer, Taucher, Schnorchler, Fischer etc. weltweit befinden, müssen diese Angriffe jedoch als relativ selten bezeichnet werden. Wenn der Bull Shark angreift, dann gibt es jedoch meist kein Entkommen. Während der Weiße Hai nach einem Biss oft ablässt, da er an Robben und weniger an Menschen interessiert ist, setzt der Bull Shark seinen Angriff gewöhnlich bis zum bitteren Ende fort. Dabei ist er äußerst robust und stark. In seinem natürlichen Lebensraum (Küsten, vor allem Flussmündungen, aber auch Flüsse und Seen, in Afrika, Australien etc.) muss er sich zwischen Krokodilen, Nilpferden oder Elefanten- und Büffelherden behaupten können. Das macht ihn zum kühnen „Kämpfer“. Er soll auch über mehr Testosteron (Hormone des Mannes und von Angelodon) verfügen und schmerzunempfindlicher als andere Haiarten sein. So „dumm“, wie er klassifiziert wird, dürfte er hingegen nicht sein, wenn man sieht, wie er hier einem Angler-Pärchen gewieft und für dieses völlig unerwartet den (gepeinigten) Fisch kurz vor dem Ziel im Kescher direkt vor der Terrasse wegschnappt. Maßarbeit nach zuvor stillem Beobachten!

Und wohl ebenso zielgerichtet entschied sich ein Bull Shark in Florida einen 13-jährigen Jungen namens Jonathan bei einem Surfwettbewerb anzugreifen. Er erwischte diesen zunächst am Bein. Das machen Haie, wenn sie angreifen, gerne, um ihre Neugier ohne großes Risiko befriedigen bzw. die „Beute“ testen zu können und/oder danach zu warten, bis diese durch den ersten Biss schwächer geworden ist. Nach diesem ersten Biss tauchten jedoch umgehend Delphine auf. Auf dem obigen Bild kann man deutlich erkennen, dass ein Delphin schnurstracks den Hai vertreibt. Dieser taucht ab und verschwindet. Der Hai hätte wohl andernfalls nicht mehr abgelassen. Jonathan berichtete hinterher, dass drei Delphine so dicht an ihm dran gewesen wären, dass er sie hätte berühren können. Auf diese Weise schützen Delphine auch ihre eigenen Kinder vor Haien. Jonathans Verletzungen waren relativ geringfügig. Er überlebte fast unbeschadet. Die Delphine hatten ihn gerettet. Und dies ist kein Einzelfall (Fais-le bien, ma petite chérie – Von Tauben, Delpinen, Haien und Menschen).

 

Hier ist das Video dazu. Es zeigt kein Blut und auch nicht den Angriff selbst. Es zeigt jedoch, wie tapfer und mit welch kühlem Kopf sich Jonathan nach dem Angriff verhält. Und man sieht kurz die Flosse vom Delphin und wie der Bull Shark abtaucht, um die Bühne für das Zweite Leben von Jonathan zu verlassen.

 

Anhand der Kommentare bei youtube kann man übrigens gut erkennen, dass auch in diesen Bereichen die tägliche „Medien-Propaganda“ tief  bei den meisten Menschen ankommt bzw. sogar sitzt. Soweit nämlich auf das Töten von Delphinen abgestellt wird, fällt hierbei meist immer nur das Wort „Japan“. Dabei werden Delphine nahezu überall und vor allem in Europa getötet. Erstens, weil dort von Fischern gezielt auf sie geschossen wird, da sie zu viel Fisch essen würden (in der Bretagne meiden die Delphine wohl vor allem deshalb die Küste ganz massiv; bisher traf man diese dort nur abends an, wenn die Franzosen kollektiv zu Tisch sitzen). Zweitens, weil Mensch wohl nirgends in der Welt weniger Fisch für Delphine & Co. im Meer belässt. Drittens, da sich wohl nirgends in der Welt mehr Netze (Delphine als Beifang;), Chemie (PCB), Schweröl und Müll (darunter unzählige Nylonschnüre, Netzteile, Plastikköder und Haken von der Ficherrei und den Anglern) in den Meeren befinden als im sog. „umweltbewussten“ Europa, was „die Medien“ generell verschweigen, weil es nicht zum suggerierten „Heiligenschein“ von Europa passt. Ebensowenig zum Primat vorbildlicher Missionsarbeit weltweit. Und wer würde dann noch die Umweltverbände ernst nehmen oder Geld an Organisationen wie Greenpeace oder WWF spenden? Delphine und andere Meeressäuger haben in Europa keine „Lobby“. Nirgends in der Welt haben diese einen schwierigeren Stand. Und dies ist ein Armutszeugnis für „Umwelt-Europa“.