Der letzte Beitrag wurde in den Papierkorb gelegt. Der Teil über Gewaltvermeidung bei Tieren wie Pavianen, Leoparden und Haien wurde Dohlen – gelebte Soziologie (kleine Reise durch die Welt der Tiere) als Anhang beigefügt. Damit sind diese Themen nun unter sich.

Vielen Dank für Ihr Interesse.


In Südafrika kann man Walen als Taucher begegnen. Man hört sie dort zudem häufig unter Wasser mit ihren weitklingenden Tönen. Allerdings ziehen es diese vor, wenn mam seine Tauchflasche dabei hinter sich lässt. Wale und Delphine mögen nicht unbedingt die Geräte, die seltsame Blasen und Geräusche erzeugen. Jedenfalls ist es schön zu sehen, wie hier ein Mensch und ein junger Wal miteinander in Frieden umgehen. Im Anhang des Dohlen-Beitrags geht es u.a. um Meeresbewohner.

Delphine auch in Europa, und fast niemand bemerkt es. Sie werden dort gnadenlos bekämpft von der (aristokratischen) hochsubventionieren EU-Fischerei. Dieser wurden aus „Gier“ keine Regeln auferlegt. Und erst durch EU-Gesetzgebung inkl. Subventionen wurde die Massentötung von Haien wegen deren Flossen in Europa möglich – mit Delphinen als Beifang (siehe insbesondere Anhang zu Fais-le bien, ma petite chérie – Von Tauben, Delpinen, Haien und Menschen). Um dies – und viele andere unschöne Dinge – vor der (umweltverliebten) Bevölkerung „geheim“ zu halten, sind die etablierten Umweltverbände für diese Naturausbeuter essentiell wichtig. Auf dem anderen Bild kann man sehr gut die spezielle Schultermuskulatur des Leoparden erkennen. Denn diese befähigt ihn erst dazu, seine Beute auf Bäume schleppen zu können, um Konflikten und damit auch Gewalt mit anderen Tieren rund um die Beute vorzubeugen (Stichwort „Effizienz“; siehe Dohlen-Beitrag).

Zu den Dohlen könnte man jeden Tag etwas schreiben, weil man immer etwas schönes mit ihnen sieht oder erlebt. Aber wie steht es wirklich um deren „allsehendes Auge“, das sogar in dem Film „Herr der Ringe“ Beachtung fand (siehe Dohlen-Beitrag). Dies wollte man selbst testen. Man legte dazu Nüsse unauffällg auf den Boden oder ließ diese heimlich fallen. Möglichst so, dass es niemand sehen konnte. Dies auf einer kleinen Grünfläche zwischen Häusern mit Dohlen hier und da auf den Dächern. Sie beobachteten einen natürlich genau. Aber konnten sie das mit den Nüssen wirklich sehen? Und die Dohlen sahen es, und kamen punktgenau an diese Stellen, wo die Nüsse lagen. Aber erst, nachdem man sich entfernt hatte. Beim zweiten Mal erkannten sie das Auto und die Person schon und näherten sich ziemlich schnell. Und beim dritten Mal kamen sie sofort und vertrauen einem schon. Daran sieht man, wie schnell deren Auffassungsvermögen ist, was das Verhalten und die Einstufung von Menschen betrifft, die eben auch „Feind“ sein könnten. Dohlen bilden sich jedoch ihr eigenes Bild. Und dieses beruht auf Erfahrungen (siehe Dohlen-Beitrag).

Wie wichtig das Thema Mensch- und Tierverhaltensweisen (inkl. Naturverständnis) ist, zeigt die Tatsache, dass es selbst im deutschsprachigen Raum bei youtube zahlreiche „Profi-Trolls“ gibt, die zielgerichtet „Horrorvisionen“ über Tiere verbreiten, gerade über sog. „Raubtiere“ (s.o.), oder nur Kämpfe zeigen oder „Angriffe“ auf Menschen ohne Hintergrundinformationen oder sogar Phantasiewesen wie Riesenschlangen ungeheuerlichen Ausmaßes oder Phantasie-Realitäten wie über schiffspaltende Urhaie in den Raum stellen. Auch die TV-Anbieter stimmen letztlich „in diesen Kanon“ ein, indem die Tierwelt als eine „Pyramide“ dargestellt wird und unmögliche Dinge behauptet werden, wie z.B. dass Leoparden „den Tod in die Natur bringen“ würden und Haie „Superraubfische“ wären ganz oben in der „Hierarchie-Pyramide“. Und diese „Superraubfische“ würden „keine Auswüchse dulden“. Und wo stünden dann die Kleinstlebewesen und Insekten und die zahlreichen für unser Auge unsichtbaren Naturprozesse? Siehe „Arten-Poker“ im Dohlen-Beitrag.

Und wo stünden die Kaninchen in dieser „Werte-Skala“ der TV-Produktionsanstalten? Das sind doch auch grandiose Überlebenskünstler, obwohl sie so massiv bekämpft werden. Man duldet ihre Lebensweise in Kolonien in Europa nicht. Und gerade Tiere, die in Europa in Kolonien leben, wie auch die Delphine, haben es nicht ganz leicht mit uns Menschen (siehe Dohlen-Beitrag).

Mangelndes Naturverständnis hat uns Menschen zudem abhängig gemacht von Monopolisten und Politikern inkl. der vielen Machtmenschen, die sich Macht und Markt aufteilen und sich strategisch (wieder) zusammenfügen wie Discounter und Bio, wenn die „Gier-Kassen“ und „Gier-Monokulturen“ dabei lukrativer klingeln und wachsen. Monokulturen des Menschen sind extrem natur- und tierfeindlich. Wenige Tiere profitieren davon. In der Natur gibt es „Monokulturen“. Diese erfüllen dort ihren wichtigen Zweck. Gerade an Küsten zum Beispiel gab es dichte Wälder mit Eichen und/oder Buchen. Auf Sylt z.B. wurden diese weitgehend gefällt. Jetzt muss die Insel künstlich und finanziell aufwändig „zusammengehalten“ werden. Auch der Mittelmeerraum war an vielen Stellen stark bewaldet. Wälder an Meeren festigen somit den Boden und sorgen für stabile Küsten. Sie können Überflutungen vorbeugen oder stauen. Sie filtern das Salz in der Luft und bremsen den Wind, und machen dadurch Landwirtschaft dahinter erträglicher etc. Auch das Klima wird dadurch positiv beeinflusst. Aber wir verzichten auf all diese Vorzüge (denn es gäbe noch unendlich viele mehr) sogar freiwillig, und kommen dann mit den menschlichen Reparaturen, und seien es „nur“ Dünger oder – noch schlimmer – Pestizide & Co. oder Staudämmen, Deichanlagen und Begradigungen gleich welcher „Art“ nicht mehr hinterher, ebenso nicht mit sterilen Gewächshäusern inkl. künstlicher und hochintensiver Bewirtschaftung; was dann alles die Tierwelt und Naturkreisläufe – und damit auch uns Menschen – kolossal schädigt und extrem viel Geld kostet. Das zahlt alles der Verbraucher. Trotz 3o Jahren Bio ist somit Zeit, endlich umzudenken.

Dass Mensch und Tier sich so ähnlich sein können – und eben nicht „nur“ Wale und Papageien, wie es der Dohlen- Beitrag aufzeigen sollte -, und dies verstanden in einer positiven Form (siehe Dohlen-Beitrag), ist einem einfachen Umstand geschuldet. Durch beide fließt Leben in relativ ungefilterter Form. Wir Menschen kanalisieren dieses und teilen es auf, und schaffen dadurch eben auch viele Gegensätze zu den Tieren und zur Natur, und wir verlaufen uns dadurch zuweilen (siehe Absatz zuvor).