Dohlen – gelebte Soziologie (kleine Reise durch die Welt der Tiere – auch Affen)

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(Anm.: In dem nachfolgenden Beitrag geht um Sozialität und „Begabungen“ unter „Gruppen“ von Menschen jenseits von stupiden Machtstrukturen. Mit Sozialität ist Bewegung und Geschicklichkeit verknüpft. Körper und Geist als Bausteine des Lebens. Auch „Sport“ und vor allem Bälle spielen daher in diesem Beitrag eine Rolle. Dabei wird der geschickte und gesellige Umgang mit Bällen auf anderen „Kontinenten“ wie Indonesien und Mexiko beschrieben. Auch auf ein „Ausnahmetalent“ (Dirk Nowitzki) innerhalb des „Welt-Sports“ wird dabei Bezug genommen, da der Autor dessen Weg von klein auf beobachten durfte. Dabei schildert der Autor auch eigene Erfahrungen als sog. „Jugend-Ballsportler“. Dabei legt er dar, wie es – zumindest zu seiner Zeit – selbst in einem Bereich, in dem es eigentlich um Gemeinschaft, Geselligkeit und Geschicklichkeit gehen sollte (also im „Sport“, d.h. Bewegung), sehr funktional und „gewinnträchtig“ bis hin zu „gewinnsüchtig“ zugeht. Und genau das lässt sich eben in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen beobachten, was die Sozialität unter Menschen nicht gerade fördert; gelinde gesagt.)

Dieser Beitrag soll „wichtig“ für die Zukunft sein. Denn bis heute durften „die Menschen“ ihre Geschicke noch nicht selbst und eigenständig regeln. Dies hat die Aristokratie seit jeher verhindert. Längst arbeitet diese an ihrem „neuen Staat“. Und dort wird wieder Machtmisbrauch, Gewissenlosigkeit und anderen verwerflichen Gelüsten ein hoher Stellenwert eingeräumt werden. Etwaige gesellschaftliche Unruhen oder politische Verwerfungen in der europäischen Zukunft sollten daher nicht genutzt werden, um irgendwelchen „Demagogen“ im gleichgeschalteten „Kanon“ hinterherzulaufen. Das kennen wir doch schon, heute wie damals, und es hat nur Vernichtung gebracht. Sondern um sich mit anderen Menschen in Gemeinschaften selbstständig zu machen, also „auszubrechen“ aus dieser „Jahrtausend-Kontrolle“ (erst über die Kirchen und heute über die gleichgeschaltete Freimaurerei). Warum? Damit einer wahren und lebendigen Soziologie unter Menschen endlich der Beginn bereitet werden kann.

„Gesellschaftliche Veränderungen“ absehbar

Dass „DER SPIEGEL & Co.“ – nach der CSU, Bayern München und „den Fussball“ – nun ausgerechnet „die Bundeswehr“ auf „das Korn nimmt“, dürfte einfach zu durchschauende psychologische Gründe haben. Das innerliche Loslassen (noch nicht das „äußere“) vom und der Verlust des Glaubens an den „Staat“ und bisherige „Traditionen“ – durch stetige Demoralisierung („psychologische Kriegsführung“ gegen das Volk). Dies soll den Übergang in ein neues „Staatsmodell“ beschleunigen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass das Grundgesetz nur eine „Rolle Papier“ ist, mit der „nach Belieben“ verfahren werden kann. Zudem könnte die stark exponentiell verlaufende Fahrt des „Magnetischen  Nordpols“ nach wissenschaftlicher Auffassung zu drastischen Umweltveränderungen und damit wohl auch zu gesellschaftlichen Umbrüchen führen. Die Höhlenrettung in Thailand im letzten Jahr hatte deutlich gezeigt, welch große Aufwendungen durch Hilfskräfte und Leistungen von „Extrem-Tauchern“ notwendig waren, um „wenige“ Kinder aus einer Gefahrsituation zu befreien. Man möge sich vorstellen, so etwas geschehe im größeren Maßstab. Mit staatlicher Rettung oder Hilfe kann dann wohl nicht mehr gerechnet werden. Zudem waren die tonangebenden Taucher nicht von staatlicher Stelle, sondern Freiwilllige. Diese meldeten sich, weil sie davon überzeugt waren, dass sie dies mit ihren speziellen Fähigkeiten und ihrer „hohen Begabung“ erledigen konnten (siehe zu „Glauben“ oder „Wissen inkl. Erfahrungen inkl. Restrisiko“ den Dohlen-Beitrag).

Sozialorientierte Fähigkeiten und Flexibilität der Menschen

„Extrem-Sportler“ sollten Fähigkeiten, Erfahrungen und „Begabung“ vereinen. Durch die „Extreme“ könnten Situationen eintreten, die sie mit ihren bisher bekannten Fähigkeiten nicht lösen könnten. Dazu benötigte es dann „hohe Begabung“, z.B. Reaktionsvermögen, Vernunft und Flexibilität in der jeweiligen Aktion oder Passivität; und dies hat oft schnell zu erfolgen. Und dies steckt quasi in jedem Menschen, wie auch Tier, als „Überlebensreflex“, also „enorme“ Fähigkeiten, allerdings in unterschiedlicher Ausprägung und Begabung (s.u.). Auch rein verstandesmäßige oder „handwerkliche“. Und diese Fähigkeiten, die von Natur aus in ihrem Kern gemeinschaftlich und sozial geprägt sind (sowohl Fähigkeiten als auch Mensch als „Sozialwesen“), haben über die Jahrhunderte in den engen gesellschaftlichen „Korsetts“ gelitten, könnten jedoch wieder „aktiviert“ werden (Stichwort „Anpassung“; s.u.). Wie nah sich Begabungen einerseits sein können und doch gleichzeitig weit entfernt (was das menschliche Zusammenleben so „bunt“, d.h. vielfältig, machen könnte), kann der Autor im eigenen Fall darlegen. Im und unter Wasser würde er sich – auch aufgrund von Erfahrungen – „Extreme“ zutrauen, aber z.B. niemals im hohen Berg oder Eishängen (vor allem mangels Erfahrungen), obwohl man für beides relativ breite körperliche Fähigkeiten (slow, intermediär und fast twitch) und ein gewisses Geschick besitzen muss. Zudem kann sowohl unter Wasser als auch im hohen Berg jeder Fehler verhängnisvoll sein. Aber Menschen im hohen Berg (Lebensbedingungen) müssen diese „Begabung“ anders einsetzen bzw. ausprägen als Menschen zu Wasser (Lebensbedingungen). Im hohen Berg – gerade auf Eis – muss man oft stocken, im Wasser hingegen generell eher „fließen“ – am optimalsten wie ein Fisch. Obgleich bei derartigen „körperlichen Geschicken“ Tiere dies mit ihren jeweiligen Fähigkeiten meist besser können (siehe Dohlen-Beitrag), ist jene unterschiedliche Ausgestaltung einer „Begabung“ Ausdruck der „Flexibilität“ der Menschen (Anpassungsfähigkeit), die naturgemäß in uns liegt (siehe zur „Flexibilität“ noch unten), jedoch auch – je nach Mensch – unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Daher wird es auch Menschen geben, die weder Extremen im Wasser noch im hohen Berg begegnen „wollen“.

„Begabungen“ der Menschen breit gefächert

Selbst beim „Fußball“ könntenaufgrund unterschiedlicher Begabungen, Lebensbedingungen und Körperbau – sogar „Fußballer“ scheitern. Denn dieser wird z.B. in Indonesien auf gewissen Inseln – ähnlich wie Volleyball – über ein hohes Netz gespielt mit Beinen, die sich meist über Kopfhöhe befinden. Damit wären die meisten europäischen Fußballer mangels Beweglichkeit und Akrobatik – auch weil sie größer sind – überfordert. Zudem spielt man dies meist barfuß, und das Material des Balles ist so hart und rauh, dass man sich als „Weich-Europäer“ so gut wie automatisch die gesamten Füße dabei aufreißt, auch da diese Spieler den Ball mit ihren „Hebeln“ hoch in der Luft pfeilartig beschleunigen; das war einfach nur „peinlich“ 🙂 ; für die Insulaner und vielen Kinder jedoch auch lustig, und für einen selbst; man konnte allerdings dem dort verliehenen Spitznamen „Jürgen Klinsmann“ (wegen Haaren und Statur) nicht gerecht werden; und selbst ein Basti Schweinsteiger hätte sich unter diesen Inselspielern nicht „behaupten“ können; vielleicht kleinwüchsige Kung-Fu-Sportler mit „hohem“ Ballgefühl. Deshalb lässt sich selbst bei sog. „Universal-Musikern“, die etliche und dabei recht unterschiedliche Instrumente spielen können, oft erkennen, dass ihnen davon ein Instrument ganz besonders vertraut und „an die Hand gewachsen“ ist. Vielleicht das „Lieblingsinstrument“ oder das erste, das man als Kind ergriff und damit spielte. Dies ist dann Ausdruck von „tiefer Verbundenheit“, die auch ein Bergsteiger in den Hängen spürt und ebenso ein Taucher tief im Wasser. Und aus dieser „innerlichen und äußerlichen Verbundenheit“ wiederum folgt Selbstvertrauen in den jeweiligen Situationen (auch durch Erfahrungen).

Gemeinschaften als „Motor“ für „Begabungen“

Und gerade in lebendigen und überschaubaren Gemeinschaften sollte diese „Verbundenheit“ von Menschen mit ihrem Tun automatisch eine große Rolle spielen, d.h. was ein Mensch „kann“ bzw. wofür Interesse besteht. Denn das jeweilige Interesse eines Menschen ist oft Türöffner für dessen „Begabung“. Unter „enormen Lebensbedingungen“ – ähnlich wie diese innerhalb der „Tierwelt“ nahezu jeden Tag bestehen – würde wohl auch nur ein Sammelsurium von „speziellen Fähigkeiten“ bzw. „Begabungen“ eine Gemeinschaft stabil und überlebensfähig machen. In der heutigen Zeit ist zu beobachten, dass Menschen entweder eher körperlich oder „geistig“ geprägt sind. Das ist vielleicht oft ein Ausdruch der Erziehung und/oder der beiden Gehirnhälften, wobei eine „Seite“ wohl nicht nahezu komplett ausgeblendet werden sollte. Gerade als Kind und Jugendlicher kann man sich die „körperlichen Aspekte“ leichter erwerben (auch Instrumente etc.) und dann als sog. „Erwachsener“ sich zwangsläufig auch noch anderen Dingen zuwenden (oder umgekehrt 🙂 ).

„Geschicklichkeit“ nicht nur in Tierwelt, sondern auch unter Menschen gefragt

Gerade im Umgang mit Bällen, da diese – ohne Blockaden (s.u.) – fließen, hüpfen und rollen, und man seine Bewegungen dem Ball variabel anpassen muss, kann man allgemeine Geschicklichkeit erlangen. Und es fällt auf, dass selbst Sportler, die jedoch keine Ballsportler sind (insbesondere nie einen Ball am Fuß hatten), häufig in ihren Bewegungen „ungeschickt“ wirken können, sofern es keine Tänzer, Ballettisten oder kleinwüchsige Meister asiatischer oder brasilianischer Verteidungungssportarten sind. Seltene Quereinstiege unter „Top-Sportlern“, also der Wechsel in eine andere Sportart, gibt es daher meist nur unter jungen Fußball- und Footballspielern (zum Basketball, Tennis, Handball, Leichtathletik, Kampfsport etc.). Der „Ball am Fuß“ ist somit für Kinder, insbesondere für die etwas „felsigeren“ Jungs, und deren Geschicklichkeit (vgl. Spieler oben im Bild) wesentlich besser als dessen „SPIEGEL- RUF“ (s.o.). Und dabei muss es keine „Tore“ und „Fauls“ geben (vgl. Bild oben). Der heutige Fußball mit „Tor- und Siegeffizienz“ wurde vom darwinistischen (siehe Dohlen-Beitrag), steifen „Weißen Mann“ geprägt, bei dem jede Form von körperlicher Bewegung von einem messbaren Erfolg oder einer (Macht)Errungenschaft gekrönt werden muss. In Mexiko z.B., wo man den Ball mit Geschick über die Torlinie trägt, wird man beim Freizeitspiel ausgelacht, wenn man als Deutscher den Ball aus 25 Metern „mittels Gewalt“ ins Tor schießt, weil dort kein Tor“hüter“ zu sehen bzw. erkennbar ist (da freut sich ein jeder Europäer und „drückt“ sofort ab). Daher verfügten die Süd- und Mittelamerikaner lange Zeit über keine „Top-Torhüter“, da diese dort vor Einzug der „westlichen Dominanz und Funktionälität“ Feldspieler wie alle anderen waren. Der „letzte Mann“ langte dann eben ausnahmsweise hier und da mal mit den Händen hin, was vielen bestimmt nicht recht war. Sozusagen als linke „Hand Gottes“ ähnlich wie Diego Maradona bei der Fußball-WM 1986; wobei dieser dort mit seiner Hand – sehr „geschickt“ in Ausprägung eines Südamerikaners (s.o.) – gar ein reguläres Tor erzielte. Aber auch die sog. „Farbigen“ hingen den Korb in „ihren Ghettos“ so hoch auf (Basketball), dass eher die Geschicklichkeit als Fouls, körperliche Konflikte und Gewalt eine Rolle spielen sollten. Der erfolgreichste Basketballer aller Zeiten, Michael Jordan, war daher auch ein „Geschicklichkeits- und Flugwunder“ (Air Jordan“), und das bei relativer „Zurückhaltung“ (Bescheidenheit), ähnlich wie ein Leopard, und dennoch teamdynamisch wie Delphine, Paviane oder Dohlen (vgl. Dohlen-Beitrag), während viele andere auf darwinistische „Kraft, Gewalt, Größe, Dominanz, Alleingänge und ein volles Mundwerk“ setzten. 

Anm.: Warum es auch Tiere gibt, die wie z.B. die Löwen mangels vorhandenen Verstccken in der offenen Landschaft etc. auf Kraft, Größe, Dominanz und notfalls Gewalt setzen müssen, wurde in dem Dohlen-Beitrag beschrieben. Ebenso, dass in der Tierwelt „Streitvermeidungsaktivitäten“ sowie sozialdynamischen und symbiotischen Vorgängen große Rollen zukommen.

Wie wäre es mit Körper und Geist?

Daran sieht man, wie der fälschlicherweise von „der Tierwelt“ abgeleitete Darwinismus (siehe Dohlen-Beitrag) Einzug in alle Lebensbereiche erhalten hat (heutige „Sackgasse“). Und dazu schweigt der „DARWIN–SPIEGEL“ (s.o.). Körperliches und geistiges „Geschick“ sind auch viel enger verbunden, als man heute noch meint, und wie man es vor allem bei talentierten Musikern, Künstlern oder Handwerkern doch erleben kann (wobei eben seit Generationen „Begabungen“ enorm unter „der eintönigen Macht“ leiden; s.u.). Zumindest wenn der Körper gesund ist. Die Trennung von Körper und Geist hat zu vielen Widersprüchen, Gegensätzen und Ideologien geführt oder zu endlosen Wünschen, Absichten, „Gedankenautobahnen“ und unkonkreten Zielvorstellungen (Stichwort u.a. „Blockaden“ und „Hemmungen“, s.u.). „Erstarrung“ ist davon die Folge, daher damals auch der „70er-Kult“ um die östlichen „Stillhalte-Gurus“ („Geist“ ohne Körper, die andere für sich arbeiten ließen, damit sie nicht verhungerten). Natürlich kann es schön sein, ohne irdische Verpflichtungen wie ein „Geist“ still am Meer zu sitzen und den Tönen zu lauschen. Ebenso schön ist es aber auch, barfuß durch den Sand zu laufen, diesen zu spüren, oder mit Jugendlichen ein bisschen Ball zu spielen oder einmal tanzen zu gehen. Und dazu muss nicht Fasching sein. Das eine schließt das andere somit nicht aus. Und dass bei ständigem „Sport“, wie es viele in der Freizeit tun, oder schwerer körperlicher Arbeit oder sonstiger Belastung, wo es permanent an die physischen Grenzen geht, wegen chronischer „Erschöpfung“ kaum mehr Raum bzw. Energie für anderes mehr bleibt als auf der flachen Couch TV-Kanäle zu zappen, liegt ebenso auf der Hand. Auch das trennt Körper und Geist. Was meinen Sie, warum aktive Tauchlehrer immer so grinsen? Weil sie ohne ausreichenden Sauerstoff und durch die hohe körperliche Belastung unter Wasser ständig „platt“ sind. Dies ist jedoch – wohl wegen des chronischen Stickstoffüberschusses – ein angenehmes „platt“ sein, daher dieses Grinsen und die vielen Späße. 🙂 Das ist somit nichts anderes als ein „beständiger Tiefenrausch“. Und diese „Entspannung“ des Körpers ist unter Wasser nicht einmal schädlich, sondern körperliche Überreaktionen, Hast oder gar Panik wären das. Daher wurden bei der oben angesprochenen Rettung in Thailand durch freiwillige „Extrem-Taucher“ einige der Kinder zuvor narkotisiert. Daran sieht man, wie wichtig und sogar überlebensentscheidend „Ruhe“ bzw. Gelassenheit bei Extremen sein kann (siehe hierzu auch Erfahrungen mit einer Rippströmung).

Dadurch wird deutlich, wie eng beim Menschen das Gefüge sein kann zwischen Spannung und Entspannung oder Kraftmobilisierung (Aktion)  und Ruhe (Passivität). Und dies im entscheidenden Moment miteinander zu verbinden, dürfte das Geschick ausmachen (Körper und Geist). Und diese Verbindung von scheinbar getrennten Abläufen bzw. Prozessen in uns selbst könnte gar zu einer „Lebensphilosophie“ heranreifen. Und anhand der letzten Absätze konnten Sie sehen, dass auf „andere Bevölkerungsgruppen“ (Indonesien, Mexiko etc.) Bezug genommen wurde. Denn gerade auf den Reisen in abgelegene Regionen dieser Welt, die schon einige Zeit zurückliegen (der „Fort“schritt kommt inzwischen leider nahezu überall hin), konnte der Autor selbst entdecken, dass es noch ganz andere Begabungen im Menschen gibt (natürlich nicht nur mit Bällen, sondern in allen Lebensbereichen). Begabungen, die in unserer eintönigen „Machtgesellschaft“ entweder nicht „benötigt“ oder gar unterdrückt werden (s.u.).

„Begabungen“, nur um auf kurzem Weg zu „siegen“?

Anhand der Bälle als Beispiel sollte gezeigt werden, wie unterschiedlich Begabungen jeweils sein können. Denn der Autor war bis zu diesem „Reise-Zeitpunkt“ in den 90ern in zahlreichen Ballsportarten aktiv (erst Fußball, gleichzeitig und danach Basketball und Tennis und aushilfsweise Handball, Volleyball oder Tischtennis). Und daher staunte er nur so, wie Mexikaner oder Indonesier auf völlig andere Weise mit dem Ball umgehen konnten. Und wie klein doch „die Welt“ ist: In einem Würzburger Streetball-Turnier (Basketball) erreichte der Autor mit seinem Team das Finale. Gegner war das „Youngster-Team“ um den damals noch „recht zart“ beseideten Dirk Nowitzki, eines der größten Ball- und Basketballtalente aller Zeiten (im Hand- und Fußball als Kind ebenso hochtalentiert, aber dafür dann mit der Zeit zu groß). Sein Team sagte ab wegen „Verletzungsgefahren“. Dirk wusste, dass wir sein schon damals überragendes Talent nur auf „darwinistische“ Weise (recht aggressiv) „stoppen“ hätten können, um zu gewinnen, was wir wohl auch getan hätten, weil wir entscheidend älter waren (Anm.: nur wenige Monate später schon war Dirk bereits „unerreichbar“ für alle anderen Würzburger Spieler, s.u.). Wir wollten ihn mit körperlicher Dominanz „stoppen“, d.h. ihm den Schneid abkaufen“. Denn wenn Dirk damit begonnen hätte, aus allen Lagen in den Korb zu treffen, dann hätten wir ihn foulen „müssen“, um zu gewinnen, zumal es beim sog. „Streetball“ eben wesentlich härter zuging als beim „Liga-Basketball“. (da dieses sog. „German Wunderkind“ schon damals als schlanker und extrem beweglicher Jugendlicher deutlich über 2 Meter groß war, konnte man seinen feinfühligen Wurf im Fall nach hinten so gut wie nicht aufhalten; und den enorm sprungstarken US-Basketballern erging es später ebenso). Dessen Team sagte somit ab, weil es wusste, dass wir körperlich stärker waren und „alles bis an die gerade noch erlaubten Grenzen“ unternehmen würden, um Dirk „aus dem Spiel zu nehmen“, d.h. ihm sein Spiel zu vermasseln, damit wir das hart erkämpfte Finale gegen diese (weicheren) „Talent-Youngsters“ gewinnen konnten. Und eben nur das zählt in unserer Gesellschaft, also „das Gewinnen“, und jemanden zu übertrumpfen, und sei jener noch so talentierter. Und darauf wird man von klein auf wie „getrimmt“ (s.u.). Und z.B. bei den Urmexikanern oder Indonesiern war das damals anders (s.o.), und dadurch für den Autor eine neue Erfahrung. Dort waren der Weg zum Tor oder über das Netz das Ziel. Und diesen wichtigen Weg wollen wir „Weiße“ uns meist sparen bzw. überbrücken oder zumindest abkürzen oder gar „unsportlich“ (unfair) zulasten anderer ausgestalten, um das strikt vorgegebene Ziel, gleich wer dieses definiert hat, zu erreichen.

„Heiligt“ der Zweck wirklich die Mittel?

Stichwort: „Der Zweck (=Ziel) heiligt die Mittel (=Weg)“. In dem obigen Beispiel hätte dies bedeutet, ein junges Basketball-Talent derart körperlich einzuschüchtern, um dessen Moral zu brechen. Und alle anderen Mannschaften, ebenso meist bestehend aus Liga-Spielern, versuchten ebenso vorzugehen (weil dies für alle Mannschaften die einzige Möglichkeit war, um dieses Turnier zu gewinnen, aber sie waren körperlich nicht stark genug, um den jungen Dirk aufhalten zu können). Und damit fiel zur Enttäuschung aller das „Streetball-Endspiel“ aus, weil die „Talent-Youngsters“ diesem drohenden körperlichen „Gewitter“ – aus heutiger Sicht verständlicherweise – aus dem Weg gehen wollten. Und damals als selbst noch „halb“ Jugendlicher verstand man dies eben noch nicht, bzw. konnte für dieses aus seiner Sicht „feige Kneifen“ kein Verständnis aufbringen. Man wurde eben im deutschen Sport bereits als Kind auf „Sieg“ (=Zweck) „programmiert“. Und ob der „Gegner“ mit den hierzu erforderlichen bzw. eingesetzten Mitteln einverstanden war, spielte dabei keine Rolle, solange man innerhalb des (schriftlichen) „Regelwerkes“ vorging und andere nicht absichtlich verletzte (das war ein Tabu). Anm.: Dirk Nowitzki dürfte damals 17 Jahre alt gewesen sein. Er war sehr leicht für seine Größe. In der amerikanischen Profi-Liga machte man ein halbes „Schwergewicht“ aus ihm, weil es dort körperlich sehr hart zugeht. Unter diesem zusätzlichen Gewicht litten seine Bewegungsfähigkeiten etwas (als Jugendlicher „flog“ er deutlich mehr und „stopfte“ den Ball ständig von weit oben in den Korb, was jedoch beim verletzungsanfälligen sog. „Streetball“, bei dem nur auf einen Korb gespielt wird, damals für in schwieriger als das „sichere Werfen“ war); und wohl auch die Verletzungsgefahren erhöhten sich dadurch. Aber ohne das zusätzliche Gewicht wäre er bei allem Talent körperlich zu schwach für diese äußerst robuste bzw. strikt darwinistisch geprägte  (s.o.) und dadurch viel Geld einspielende „Super-Liga“ gewesen. Aber praktisch alle, die ihn kannten, waren überzeugt davon, dass er es auch „über dem Teich“ schaffen wird (Stichwort „Talentwunder“; inkl. Körpergröße).

„Begabungen“: Vom Gegeneinander zum Miteinander

Aber zurück zu den Bällen der „völlig anderen Art“. Was in diesen fernen Ländern ebenso auffiel:  Gemeinschaft unter Spielern wurde in der Situation gelebt, und nicht erst hinterher in der Kneipe bei Mundwerk und Bier. Das jeweils gewinnende Team löste sich in der „Gesamtfreude“ sofort auf.  Zudem wurde dort akzeptiert, und sich sogar auf dem Boden aus Spaß oder vor Freude gekrümmt, wenn ein Spieler im Moment noch geschickter war, und den Ball vorbei an fünf Spielern mit einem verstohlenen Grinsen direkt über die Torlinie trug (Mexiko). Oder wenn ein Spieler schier unmögliche akrobatische Dinge mit dem Ball vollzog, oder ohne Ball, da er diesen kopfstehend (s.u.) in der Luft mit der Fußhacke nur ganz knapp verfehlte (Indonesien). Und bei uns „Weißen“ bricht dann Neid und Missgunst aus, oder der Sieg im Finale ist wegen eines Ausnahmetalentes in Gefahr (siehe oben). Der Autor erhielt in der Schule einen amtlichen Verweis, weil er dies mit einem staatlichen Sport„lehrer“ beim Fußball auf der Torlinie vor Zeugen tat. Also den Sportlehrer eher im Stile eines Mexikaners schwindelig dribbelte statt sofort auf deutsche, „schmerzlose“ Art zu „schießen“, was diese Situation (=Weg; s.o.) noch schneller mit einem sog. Tor (=Zweck; s.o.) beendet hätte. Und diese „Verzögerung der Zweckerreichung“ – aufgrund des den Sportlehrer übersteigenden Geschicks am Ballwährend des Sportunterrichts wurde von der Schulleitung als „Provokation“ und „Respektlosigkeit“ gegenüber dem staatlichen Sportlehrer aufgefasst. Und so etwas prägt ein Kind (siehe zum „Trimmen“ den Absatz zuvor). Und man wurde früh als Kind weg vom Geschick und von flexiblen „Allround-Fähigkeiten“ in die funktionale Kraft und Einseitigkeit gelenkt (siehe noch unten beim Autor im Basketball). Und exakt wegen dieser Generation von Lehrern entstand auch damals dieses plötzliche „Loch“ im deutschen Fußball. Die überragenden Spieler, die das alles über die vielen Jahre „getragen“ hatten, traten zurück. Und es kam erst nichts an „Geschick“ und „Teamgeist“ nach; vom Gegeneinander zum Miteinander: Denn in der Generation des Autors hieß das Motto im deutschen Ballsport „jeder gegen jeden und man selbst ist der Beste“.

„Einzelkönnen“ versus Teamdynamik (Miteinander)

Und die Bamberger waren als kleine Stadt schon damals im Basketball gut, weil sie praktisch die einzigen waren, die zu dieser Zeit als geschlossenes Team auftraten und nicht als ein Sammelsurium von wurfverliebten (=Ziel, s.o.) Einzelspielern. Und daher verwundert es auch nicht, dass sich der Autor mit einer Würzburger Basketball-Jugendmannschaft gegen die Jugend der Bamberger die höchste und deutlichste „Niederlage“ seines Lebens in allen Ballsportarten einfuhr. Als „Dominanz-Spieler“ – in seiner starren „Altersklasse“ – unter dem Korb (s.u.) gelangte er dort praktisch nie hin, weil immer ein Spieler der Bamberger einen mit dem Körper fair wegbloggte. Und so lief das gesamte Spiel komplett an der eigenen Mannschaft vorbei, weil man als Werfer ebenso körpernah sofort gedeckt wurde. Und hatte man den einen umspielt, stand sofort der nächste im Weg; und das floss rund (siehe unten noch zum „rund“). Und als Team war man zu schwach in der Gesamtabstimmung, um das wenigstens etwas „abbremsen“ hätte zu können. Wir hatten jeweils auf unser Einzelkönnen und Schnelligkeit (Fast Breaks; s.u.) gesetzt (wohl auch, da sich die Würzburger Trainer an der US-Liga, sog. NBA, als „Super-Vorbild“ orientierten statt an Top-Teams in Europa mit ähnlichen körperlichen Fähigkeiten; man war eben kein sog. „Farbiger“ mit diesen überragenden körperlichen Eigenschaften; daher besser „Teamwork“ für – sog. weiße – Europäer; s.u. zu den europäischen „Top-Teams“; aber diese europäischen Team-Basketball-Spieler waren zumindest den damaligen Würzburger „Basketball-Lehrern“ nicht darwinistisch-spektakulär genug bei ihren „Dunkings“, d.h. den Ball in den Korb mit möglichst viel Gewalt zu „hämmern“, wie es sog. „Farbige“ eben mit Leichtigkeit bzw. spielerisch bzw. fast automatisch tun).

Anm.: Da Würzburg ein großer „Truppenstützpunkt“ der USA war, spielten wir hin und wieder in der Freizeit gegen sog. „Farbige“. Auch wenn man von der Kraft her nicht unbedingt unterlegen war, so sind viele sog. „farbige“ Basketballer extrem beweglich und rasant schnell. Vor allem deren Hände (sog. „quick hands“). Dazu die Sprungkraft. Damit sind einige sog. „Weiße“ überfordert, vor allem wenn sie keine „Allrounder“, sondern einseitige „Funktionalisten“ sind (siehe zum notwendigen „Gesamtgeschick“ noch unten); und man muss als sog. Weißer seinen Weg finden, mit diesen schnellen Händen und der enormen Sprungkraft zu recht zu kommen. Die ersten Europäer, die sich in den USA richtig durchsetzen konnten, waren daher vor allem Osteuropäer (Kroaten, Serben, Litauer etc., s.u.), da diese neben der notwendigen Körpergröße ein anderes Geschick als die übrigen Europäer besaßen (siehe hierzu bei Dirk Nowitzki als sog. „weißer“ deutscher Spieler unter den talentreichsten, körperlich stärksten und schnellsten aller sog. „farbigen“ Basketballer noch unten; auch zum kroatischen Geschicklichkeits-Parkour“).

Dazu, also zu Einzelkönnen und Schnelligkeit gegen die Bamberger, kam es jedoch nicht. Stattdessen ein „Überrollen“, und man wusste nicht so recht, was mit einem und den anderen Spielern gerade auf dem Feld geschah. Der Autor dachte in den ersten wenigen Minuten noch, dass er einen extrem schlechten Tag erwischt haben musste (den schlechtesten sozusagen) und die Mitspieler auch nicht gerade „glänzten“, bis man dieses „Überrollen“ durch die Bamberger Jugend – bedingt durch deren „Teamgeist“ und „Übung“ – dann begriff. Diese „mussten“ dabei auch keine Fouls begehen. Gegen starke Verteidigungen „zog“ man als kräftiger Korbspieler gewöhnlich die Fouls auf sich und erzielte dadurch viele Punkte von der Freiwurflinie (bei gleichzeitiger Verschnaufs- und Besinnungspause).

Als „gewiefter“ Center konnte man dadurch viele Punkte erzielen. Denn manchmal gelang es einem dabei, trotz Foul einen Korb zu erzielen. Durch den Bonus an der Freiwurflinie konnte man dadurch jeweils drei Punkte in einer Aktion erzielen. Zudem waren die Gegner dann häufig überrascht, wenn man plötzlich diese (erfolgreiche) Strategie wieder änderte und schnell warf statt Fouls unter dem Korb auf sich zu ziehen.

Aber das funktionierte gegen diese Form von Teamverteidigung ebenso nicht. Pässe auf diese korbnahe „Center-Position“, sofern man dieser nah am gegnerischen Korb überhaupt „Herr“ werden konnte, kamen nicht an, da die Mitspieler auf ihren Positionen genauso überfordert waren. Man hatte den Eindruck, dass die Bamberger mit zehn Spielern oder mehr auf dem Feld standen und nicht nur mit fünf. Man kam sich vor wie in großer Unterzahl. Und wegen dieser – jedoch nur vermeintlich – erhöhten Anzahl von gegnerischen Spielern sah und fand man seine Mitspieler nicht. Hin und wieder sah man ihre verzweifelten Gesichter. Deshalb wechselte der Autor dann von der tiefen und völlig aussichtslosen Center- auf die Flügelposition, und wollte von dort  „mit Ball und Gegner“ förmlich „durch die Wand“ in den Korb. Da die Mitspieler körperlich überfordert waren bzw. scheiterten (Stichwort starre „Altersklassen“), als letzte Lösung sozusagen auf den „Rammbock“ im Alleingang setzen; ähnlich wie im harten, kampfbetonten „Streetball“ auf lediglich einen Korb gegen extrem große und starke oder gar „brutale“, d.h. den Wurf vernichtende und den Korb mittels Gewalt verriegelnde Gegner, wie es unter den bulligen „Nicht-Vereinsspielern“ damals häufig außerhalb der „Vereinsspiele“ vorkam (sozusagen Basketball als „Street-Gewaltsport“ unter Jugendlichen wie Kampfsportlern, Bodybuildern, Fuß- oder Footballern; einmal wurde man sogar mit einem Messer bedroht).

Es gab gute Vereinsspieler, die sich auf der Straße beim Basketball schwertaten, da sie ständig gefoult wurden. Viele taten dies auch unbewusst, weil sie diesen Sport nie erlernten. Und daran sieht man eben, dass man beim Basketball eine „Ausbildung“ benötigt, da man diesen sonst nicht ausführen kann, ohne anderen dabei womöglich Schaden (Verletzungen) zuzuführen. Es ist eine Geschicklichkeitssportart (s.o.). Und selbst die Fußballer foulten ständig beim Basketball, weil diese Art von Körperkontakt beim Fußball eben normal ist. Und weder auf der Straße noch bei offiziellen „Streetball-Turnieren“ gab es Schiedsrichter. Und das nutzten viele „Nicht-Vereinsspieler“ gnadenlos aus (da in ihren jeweiligen eigenen Sportarten auf Sieg „getrimmt“, egal wie; s.o.). Viele Vereinsspieler wiederum wollten jedoch auch auf der Straße und im Streetball Basketball spielen, weil man dort nicht an den engen funktionalen Rahmen des Trainers gebunden war (siehe oben und unten). Man durfte dort auch mal verwegene bzw. sehr kreative Dinge mit dem Ball anstellen. Und dabei durfte man auch selbst mal etwas kräftiger hinlangen im seltenen „Notfall“, ohne dass gleich ein Schiedsrichter „unnötig“ und aufdringlich schrill pfiff. 🙂 

Kein Miteinander? Dann eben wie „Charles Barkley“ durch die Wand

Und obwohl man damals selbst Gewichte stemmte und die Kugel beim Kugelstoßen über die hierzu schulisch vorgesehene Fläche stieß, funktionierte das mit der „reinen Kraft“ und „Ellenbogen sowie Hinterteil weit ausfahren“ auch nicht. Also sich dort körperlichen Raum zu erschaffen, wo keiner ist.  Da die Bamberger für ihr junges Alter groß und enorm kräftig waren, und zwar alle fünf Spieler und nicht eben nur – wie zuvor im Vereinsbasketball gewöhnlich – die funktionalen „Center-Spieler“ unter dem Korb (s.u.). Und gegen fünf starke Spieler, beim Streetball wären es allerhöchstens drei (und die dafür geeigneten Mitspieler aus anderen Jahrgängen „rangen“ dort mit), kommt man auf diese Weise ohne Teamplay natürlich nicht an, zumal bei einem Spiel auf zwei Körbe mit dem schnellen Hin und Her nicht ständig diese „explosive“ „Charles Barkley-Kraft“ mobilisiert werden konnte 🙂 (daran sieht man eben auch, dass Basketball gerade kein ausschließliches „Kraft-Spiel“ sein soll; s.u.).

Apropos „Auffassungsgabe“ und „Geschick“: Hier kann man sehen, dass Barkley schon zum (mächtigen) Sprung ausholt, während der Ball noch auf kurzer Distanz unterwegs ist (siehe hierzu unten bei den Fußballern aus Indonesien, die über das Netz spielen). Und genau dies ist der Zeitmoment, mit dem viele Mitteleuropäer, hier sogar ein Afrikaner (weil er sehr groß ist, und das dafür ausgezeichnet löst, indem ihn nur die Dynamik überwinden konnte), mangels entsprechendem Reaktionsvermögen überfordert sind (siehe noch unten). Ebenso mit dem schnellen Richtungswechsel nach dem vorherigen Ballverlust. Der sog. „weiße“ US-Spieler, den Sie dort sehen, konnte unter diesen dynamischen sog. „Farbigen“ nur bestehen, weil er ein außergewöhnliches Geschick und Ballgefühl besaß.

Zudem pfiffen die Schiedsrichter empfindlich, fast schon „weibisch“ 🙂 , auf „Offensiv-Foul“ gegen einen, also wenn man beim Korbversuch einen „Rammbock“ i.S. eines sog. „Power-Forwards“ des darwinistischen nordamerikanischen Body-Basketballes imitierte (den damaligen Würzburger Trainern gefiel dieser eigensüchtige, körperbetonte NBA-Style; s.o.). Aus späterer Sicht zu recht. Letztlich war dies ein Ausdruck von Verzweiflung und ein sinnloses „Aufbäumen“, weil man wie alleine auf dem Spielfeld sich vorkam, einige Mitspieler bereits aufgaben und die gewohnte Spielweise scheiterte.

Das einzige, an was man sich kurz nach diesem Basketball-Jugend-Spiel gegen Bamberg noch erinnern konnte (da war erst einmal ein vorübergehender „Filmriss“), war, dass man ständig und überall an kräftigen Körpern hängenblieb, ohne dabei jemals „gefoult“ zu werden (das war ein bis dato neues „Gefühl“). Und diese Körper fühlten sich jeweils hart, groß und stramm an wie sog. „Deutsche Eichen“. Und dabei lief der Ball auch noch – wie durch ein kleines Wunder – zwischen diesen ebenso fränkischen Baumgewächsen rund (s.u. zum „rund“). Das war damals eine komplett neue Erfahrung; Stichwort „Teamdynamik“ der Bamberger und ein großes Miteinander.

Einschub: Vielseitigkeit und spezielle Begabung flexibel ausloten

Der US-Basketballer Charles Barkley, der längst nicht mehr spielt, war kein „Vorbild“ im engeren Sinne. Allerdings war er einer der wenigen Spieler unter 2 m Körpergröße (siehe zu dieser Problematik beim Autor im Basketball noch unten), der mit den ganz großen und starken Spielern unter dem Korb – auf Weltniveau – mithalten konnte aufgrund seiner Kraft und Beschleunigung. Zudem war er vielseitig und konnte gut dribbeln und werfen, litt aber darunter, dass kleinere Spieler dabei noch schneller waren und die großen teilweise dann eben doch mächtiger unter dem Korb, obgleich er sich über viele Jahre als einer der erfolgreichsten Spieler durch seine Vielseitigkeit und Dynamik und vor allem wegen seiner überdurchschnittlichen Willensstärke durchsetzen konnte (Stichwort „mentale Stärke“; diese teilte er mit Michael Jordan, daher waren sich diese beiden Spieler freundschaftlich recht nah, obwohl sie auf dem Spielfeld „große Rivalen“ waren). Die kleinen Spieler hatten somit Respekt vor ihm, da er im Optimalfall an ihnen vorbeiziehen konnte. Ebenso die großen Spieler, da er als deutlich kleinerer Spieler im Optimalfall gegen diese „durch die Wand in den Korb“ marschieren konnte (siehe Überschrift oben). Aber dennoch zeigt dieses Beispiel, dass man über seine körperlichen Grenzen nicht hinauswachsen kann, diese quasi einen Rahmen haben. Innerhalb dieses Rahmens sollte man sein Talent ausloten (siehe zum „kroatischen Parkour“ noch unten). In Deutschland wird das oft verkannt, und lediglich ein Teil des Rahmens verwendet, der am zweckmäßigsten erscheint, aus welcher Sicht auch immer (Stichwort „Funktionalität“). In diesem Fall bedeutet dies, dass man Spielern bzw. Menschen mit positions- oder standardübergreifenden Fähigkeiten als Trainer oder Lehrer (oder Erzieher) Freiräume gewähren muss, damit der Spieler bzw. Mensch diese Fähigkeiten ausloten kann. Und das gilt auf allen Gebieten. Der Einsatz auf starren, funktionalen Positionen oder die Einhaltung von vorgegebenen Standards verhindern das. Barkley wurden diese Freiräume als Sportler gewährt, und er nutzte sie, um sich in der NBA mit seinem Talent als „Team-Leader“ und einer der beliebtesten und angesehensten Spieler aller Zeiten durchzusetzen, obwohl seine Körpergröße ihm einen strikten Rahmen für diese „Über-Rolle“ schuf. Und diese Flexibilität lässt sich im mitteleuropäischen Sport recht oft vermissen, indem man dort früh als Kind in die beschränkte Funktionalität gedrängt wird (siehe oben und unten). Und aus dieser gelangt man kaum mehr heraus, auch weil es in den Köpfen der meisten Lehrer und Trainer an ausreichender Flexibilität mangelt. Die meisten dieser waren vorher selbst Sportler bzw. auf dem gleichen „Feld“ aktiv (in was auch immer, da dies eben nicht nur für den „Sport“ zu gelten hat) und litten selbst darunter, aber nahmen es – mangels anderer eigener Erfahrungen – nicht wahr und geben es an die Jüngeren weiter (Stichwort: „Generationsvermächtnis“).

„Teamdynamik“ und „Vielseitigkeit“ damals im Ballsport nicht überall gefragt

Und da fragt man sich leider erst heute, warum man als Jugendlicher überhaupt einen Trainer hat, wenn man von dieser (genialen) Spielweise vorher nichts erfährt und als Team blind in diese hineinläuft. Man selbst spürte, dass die Gegner das eigene Team kannten und genau wussten, dass vor allem der wieselflinke Aufbauspieler und der Autor als Center „neutralisiert“ werden mussten. Damit fiel das Team ohne dieses „Duo“ auseinander. Die eigene Spielweise, die vor allem auf schnelle Vorstöße und Pässe ausgelegt war (Fast Breaks), war somit für die Bamberger leicht zu durchschauen. Und warum wurde diese grandiose „Team- Spielweise“ der Bamberger nicht im eigenen Verein in Würzburg gelebt, der doch sog. „Prestige“ und etliche Funktionäre hatte? Man kann sich nicht mehr genau daran erinnern, weil es so lange her ist. Aber diese Jugendmannschaften aus Bamberg müssten damals mit ihrer Team-Spielweise führend in Deutschland unter den Jugendteams gewesen sein. Also ständig „Deutscher Meister“ sozusagen. Es gab dann aber zumindest später mal eine Ausnahme. Das Würzburger Jugend-Team von Dirk Nowitzki. Da waren noch andere große Talente dabei, die jedoch den internationalen „Sprung“ nicht schafften. Dirk Nowitzki konnte damals als Jugendlicher von Gleichaltrigen in seiner „Altersklasse“ nicht „gebremst“ werden, sondern nur von älteren, körperlich deutlich stärkeren Spielern (siehe beim „Streetball“ oben). Daher holte man ihn auch früh in die erste Männermannschaft. Dirk war auch der einzige Spieler, der noch einen Trainer (und Manager) außerhalb der Vereinsstrukturen hatte, was „förderlich“ für ihn war, aber anfangs natürlich für Querelen sorgte unter den Vereins-Funktionären. Dieser Trainer perfektionierte diesen oben angesprochenen Wurf von Dirk im Fall nach hinten. Weil er wusste, dass Dirk durch diesen „Gefühls-Wurf“ mit 2,12 m Körpergröße von praktisch niemandem zu bremsen ist, auch nicht von den sprunggewaltigen Spielern in der nordamerikanischen Profiliga, wo es konkret hingehen sollte. Ohne diesen Trainer hätte man wohl aus Dirk ein „Sprung- und Flugwunder“ am Brett des gegnerischen Korbes gemacht, womit es jedoch in der Profiliga in den USA, in der es etliche „Sprung- und Flugwunder“ unter den sog. „Farbigen“ gibt, wesentlich körperlich härter, aufwändiger und insgesamt schwieriger für ihn geworden wäre (auch verletzungsanfälliger) als mit diesem perfekten Wurf plus  „Sprung- und Flugeigenschaften“ plus Spielverständnis plus Geschicklichkeit plus Teamgeist plus „Bescheidenheit“ angesichts dessen gigantischen Talents etc. (siehe zur einseitigen Funktionalität inkl. „Trimmen“ im deutschen Sport – zumindest damals – oben und unten).

„Einzelkönnen“ und „Gruppenverständnis“ miteinander verbinden

Und selbst ein Dirk Nowitzki mit seinem überragenden „Einzeltalent“ und seiner enormen Größe tat sich in der amerikanischen Profiliga meist leichter als gegen Top-Mannschaften aus Europa mit der Nationalmannschaft, da die „Top-Basketball-Länder“ in Europa exakt deratige „Teamverteidigungen“ spielen und dabei körperlich groß und stark sind, so dass man praktisch selbst keinen Raum hat und dabei seine Mitspieler auch noch suchen muss (s.o.): Und wenn selbst ein Dirk Nowitzki – auf seinem Welt-Niveau – auf gewisse Grenzen stößt, sieht man daran, wie effektiv diese „Teamverteidigung“ ist, zumal Dirk in Top-Form – wegen der Vielzahl von außergewöhnlichen Fähigkeiten (s.u.) – so gut wie nicht zu neutralisieren ist. Und daher ist gerade beim Basketball (und sonst wo) neben der Kraft/Größe und Teamplay auch die hohe Geschicklichkeit eines jeden einzelnen Spielers so wichtig (siehe sogleich). Gegen diese effektive „Teamverteidigung“ konnte Dirk vor allem aufgrund seiner Geschicklichkeit bestehen, die sich auch auf das momentane Auffassungsvermögen bezieht (siehe zum „Ball-Parkour“ sogleich). Weil aus diesem heraus die jeweils situationsbedingten Handlungen erfolgen (siehe hierzu oben im Allgemeinen). Dadurch konnte er seinem Team (deutsche Nationalmannschaft) helfen.

Teamdynamik und hohes Gruppenverständnis, und damit eine Form von Sozialität, setzen sich somit nicht nur bei Delphinen, Dohlen und Pavianen (Dohlen – gelebte Soziologie / kleine Reise durch die Welt der Tiere), sondern auch unter Menschen bei Geschicklichkeitssportarten durch. Zudem bedingen sich „Begabungen“ von Individuen und „Gruppenteam-Dynamik“; und stehen sich nicht im Weg. Zudem sollten selbst außergewöhnliche „Begabungen“ Wert darauf legen, sich Vielseitigkeit zu bewahren (siehe Dirk Nowitzki).

Anm.: Vielleicht hilft dieser Beitrag dem einen oder anderen, der Dirk Nowitzki noch nicht (näher) „kannte“, diesen nicht nur als reichen Sportler einzuschätzen, sondern als eines der größten Bewegungstalente (inkl. „Gefühl“/Geschick  und „Teamverständnis“ und „absolutes Fairplay“), die es im Sport jemals gab. Vielleicht „hilft“ ihm das sogar in seinem Ansehen unter „Nicht-Sportlern“ nach seiner „Sportler-Karriere“. Und dies schreibt der Autor, obwohl er damals eher ein „kühles“ bzw. distanziertes bzw. kaum ein Verhältnis zu Dirk hatte. Man war unterschiedlich alt, und dem Autor fehlte damals bei Kraft die Größe und Dirk damals ganz anfangs als sog. „Bohnenstange“ bei Größe die Kraft (Stichwort „Projektion“); und dann urplötzlich war er ohnehin für alle völlig „unerreichbar“ aufgrund seines Könnens (nur die aus dem Ausland „eingekauften“ erwachsenen und erfahrenen „Voll-Profis“ für die erste „Männer-Mannschaft“ waren für ihn dann noch – zumindest wenn er auf dem Weg zum Korb ausnahmsweise einmal stolperte – ein „kleines“ Hindernis; und diese staunten jeweils nicht schlecht über das damals noch recht zarte und riesengroße strohblonde „German Wunderkind“, das ihnen im Training von weit oben auf die Schulter klopfte 🙂 );  Dirk wollte damals nicht als noch halbes Kind, dass dieses Kräfteungleichgewicht aufgrund Altersunterschieds ausgerechnet beim harten, körperbetonten und engen Streetball aneinandergeriet, da das eigene Team ausnahmslos älter war; s.o.. Zudem war Dirk nur wenige Monate nach diesem Streetball-Turnier schon so außergewöhnlich gut (und körperlich groß), dass man keine „Sieges-Chance“ mehr gehabt hätte. Und dabei hätte Dirk dann nicht einmal seinen Körper „bemühen“ müssen, da er mit einem „Lächeln“ nahezu aus dem Stand einfach über einen sicher hinweg in den Korb geworfen hätte. Dirk war somit damals nicht nur sehr jung, sondern auch sehr schlau, indem er die enorme „Härte“ bei diesem Streetball-Turnier (ohne Schiedsrichter) inkl. Verletzungsgefahren erkannte und auf dem Weg ins Finale am eigenen Leib spürte, und dieses daher vorsorglich absagte (s.o.).  Zumindest „schlauer“ als man damals selbst noch in diesem Bereich wegen dieser jahrelangen „Programmierung“ auf Sieg, also „Ziel“ (s.o.).  Und welcher „Halberwachsener“ möchte sich von einem „halben, zarten Kind“ die „Butter vom Brot“ in einem Finale nehmen lassen, in dem doch nur der „Sieg“ (= Ziel) Anerkennung findet und die Niederlage Spott?

Zurück zur Geschicklichkeit („der kroatische Parkour“)

Geschick und deutscheGenerationslehrer“ (s.o.): Im Würzburger Basketball wurde damals ein Kroate als Trainer (weil diese gut im Basketball sind) für die erste Mannschaft eingekauft. Dort verbannte man ihn nach einem Streit (wohl verursacht durch die neuen Trainingsmethoden) in die sog. zweite Mannschaft als Trainer. Beim ersten Training ließ er einen Parkour aufstellen bestehend aus Geräten zum Turnen etc. Der Weg war, mit dem Basketball diesen Parkour zu durchtribbeln. Er machte es dabei als älterer Herr selbst vor. Und keiner der Würzburger Spieler, eingeschlossen man selbst, schaffte dies. Auch nicht nach mehreren Anläufen. Alle Spieler verloren mangels ausreichender Geschicklichkeit den Ball. Das wurde auch nie trainiert oder Wert darauf gelegt (der Korb war der Zweck, also das Ziel, und nicht ein Parkour). Und in anderen Vereinen in anderen deutschen Städten hätte es zur damaligen Zeit nicht viel anders ausgesehen.

Und bis einschließlich heute wurde nicht das Geschicklichkeitsniveau der Kroaten erreicht, obwohl man sich im Körperbau und sonstiger Spielweise recht ähnlich ist. Daran sieht man, dass es bei uns in Deutschland ein generellesGeschicklichkeitsproblem“ gibt (noch deutlicher wird dieses, wenn man – mit wenigen Ausnahmen – junge deutsche (aber auch englische, holländische oder französische) Männer in einem Club tanzen sieht). Vor allem deshalb, weil dort bei Bewegung (sog. Sport) nur der Zweck (=Ziel) zählt – und weniger „der Weg“ dorthin (s.o.). Und gerade beim Basketball sieht man eben, dass diese Funktionalität nicht unbedingt „führend“ bzw. am erfolgreichsten (Ziel) sein muss (da gibt es andere Länder). Und das wusste dieser kroatische Trainer. Und damit stoch er quasi „in das Fleisch“ der deutschen Basketballer, und man verbannte ihn. Vermutlich hatten auch die bezahlten Spieler der sog. ersten Mannschaft diesen Parkour nicht bewältigen können – vielleicht mit Ausnahme Dirk Nowitzki (siehe oben und noch unten). Und aus damaliger Sicht hatten sich die Spieler etwas darüber geärgert, auch weil sie den Parkour aufstellen und abbauen mussten statt auf den Korb zu werfen (das Ziel). Dabei war es doch gut, dass dieser kroatische Trainer den deutschen Vereinsspielern aus Würzburg gleich im ersten Training ihre damaligen, deutlichen Grenzen aufgezeigt hatte (statt gleich auf „die Stärken“ zu pochen). Und zwar Grenzen, die diese bisher noch nicht kannten bzw. wahrnahmen. Dieser Trainer war intelligent  bzw. geschickt. Denn er wollte vermutlich gleich die Grenzen eines jeden einzelnen Spielers sehen (daher auch die Vielfältigkeit des Parkours), um damit den deutschen, steifen Spielern die „Schwächen“ wegen mangelnden Geschickes bei ihren jeweiligen Stärken (Talent) zu nehmen. Um sie als Spieler „besser“ und kompletter zu machen, d.h. runder.

Der Ball ist schließlich auch rund und läuft gewöhnlich nicht um das (steife) Eck. Der Parkour sollte wohl Messlatte für vorhandene Beweglichkeit, Geschicklichkeit und das damit verbundene Auffassungsvermögen sein. Denn dieses litt im Parkour, indem man dort – ähnlich wie mit der Jugend damals in Bamberg (s.o.) – den Überblick verlor. Und jeden deutschen Trainer damals hätten wohl gleich die Wurf- und Spielfähigkeiten interessiert, die eben auch an Grenzen stoßen können (s.o.), die erst ein Parkour oder eine andere gute Mannschaft einen aufzeigen könnten (s.o.). Und genau hier musste angesetzt werden, um den engen funktionalen Rahmen in Körper und Geist (s.o.) zu öffnen.  Denn wer kann sich dieser funktionalen Prägung in Mitteleuropa schon entziehen (s.o.)? .Aber damals war man noch zu „dumm“, um das zu begreifen (auch weil man auf den direkten Korberfolg und körperliche Duelle „getrimmt“ wurde). Obgleich der Parkour, so wie er aufgestellt wurde, den Autor stark beeindruckte (wegen der Kreativität, weil auf so etwas musste man jeweils erst einmal kommen). Und Kreativität und Geschick sind ebenso miteinander verbunden

„Begabungen“ nicht an starre „Altersklassen“ binden (Beispiel Ball)

Anm hierzu.: prägend ist ebenso, dass sich Lehrer und Trainer im Alleingang anmaßen, über die Begabungen von Kindern zu befinden. Passendes Beispiel zu den Bällen: Der Autor war recht früh als Kind von der Körperlänge ausgewachsen und meist körperlich stärker als die Gleichaltrigen (sog. „Altersklasse“). Daher wurde er beim Basketball von Kind an, obwohl er – wegen des Fußballs und Tennis (s.o.) – eigentlich ein Läufer und Dribbler war, stets gezielt (=Zweck) unter dem Korb (=Ziel) eingesetzt; um dort zweckmäßig und funktional i.S. des Trainers mit seiner Kraft unter den sog. Gegnern „aufzuräumen“, und die sog. Rebounds, d.h. die Abpraller vom Korb, im chaotischen „Spieler-Getümmel“ als erster zu erwischen und unter zahlreichen blauen Flecken in den Korb zu versenken; „Schmutzarbeit“, weil die anderen in der sog. „Altersklasse“ dafür nicht stark oder lang genug waren, obgleich ihm die für diese „Center-Position“ notwendige Größe eindeutig fehlte, was bereits als Kind schon feststand bzw. absehbar war.

Anm.: der oben angesprochene kroatische Trainer erkannte dies sofort, und ließ den Autor anders spielen. Aber zu dieser Zeit beendete der Autor seine „Basketball-Laufbahn“ wegen anderer Interessen. Hätte er diesen kroatischen Trainer viel früher gehabt, dann hätte er vielleicht die anderen Ballsportarten „sausen“ lassen und sich mit diesem Trainer voll auf sein Geschick konzentriert, weil die Kraft ja da war (siehe oben). Wenn man eine „längere“ Sportlerzeit. die eben in diesem Fall sehr früh als Kind begann und letztlich schon als junger Erwachsener endete (also wenn es bei vielen erst richtig los geht mit dem Höhepunkt der Sportler“laufbahn“), ohne größere Blessuren übersteht, kann man übrigens doch recht lange davon zehren, wenn auch Bewegung stets wichtig ist (s.o.). Daher betrachtet der Autor es als nicht unbedeutend für Kinder, sich auch mit ihren körperlichen Fähigkeiten vertraut zu machen und diese auf „verspielte“ Weise zu mobilisieren für das später unter Erwachsenen dann doch oft (noch) recht anstrengende bzw. kräftezehrende Leben. 🙂  Und dies könnte sogar Leben retten. Der Autor sprang als Jugendlicher bei Ankunft kopfüber aus etwa zwei Metern Höhe in den Plattensee und vergaß zuvor, dass dieser platt, d.h. ectrem niedrig, war. Da hatte wohl die damals gestärkte und elastische Schulter- und Nackenmuskulatur vor schlimmen bewahrt. Ebenso die starke Beschleunigung vor dem Sprung, denn so war dieser recht weit und man landete dadurch relativ flach und nicht steil. Seitdem erfolgte kein Sprung mehr von Küste ins Wasser ohne ausgiebigen Blick (Stichwort: „bleibende Erfahrung“).

Und so verwehrte man ihm, da in seiner staatlich strikt vorgegebenen „Altersklasse“ kein ausreichend langgewachsener Spieler für diese „Center-Position“ in Schule und Verein zur Verfügung stand, beim Basketball von Kind an als Flügel- oder Aufbauspieler mehr auf Geschick, Schnelligkeit und Passfähigkeiten zu setzen; und nicht primär auf Kraft, Abschreckung und beschränkte Dynamik aus dem Stand. In der Offensive kann das Spiel eines Centers auch schnell und kreativ sein, gerade wenn man einen flinken Aufbauspieler an seiner Seite hat (s.o.). In der Abwehr jedoch gleicht es einem einzigen Ringkampf inkl. Ellenbogen um den vermeintlich besten „Platz“ unter dem Korb; und das teilweise gegen Spieler, die deutlich über 2 m groß waren. Naturgemäß hätte der Autor somit beim Basketball in einer höheren „Altersklasse“ mit einer ausreichenden Anzahl von körperlich ebenso starken Spielern auf einer anderen Position spielen müssen; z.B. in Bamberg (s.o.); und wie in diesem Fall wurde man als Kind nicht einmal gefragt (siehe oben zu den „Interessen“ eines Menschen als Türöffner für dessen „Begabungen“). Und obwohl Basketball eher ein Geschicklichkeitsspiel ist bzw. sein sollte (s.o.), hatte diese Entscheidung von Lehrern und Trainern. also bei einem jungen Spieler im Basketball insbesondere auf dessen Kraft zu setzen („trimmen“, s.o.), auf einer starren Position, für die er praktisch von Anfang an zu klein war (und das im Stand nur durch Kraft ersetzen konnte, da im Basketball auch die langen Spieler recht „geschickt“ sind), eher einen negativen Einfluss auf die durch Fußball, Tennis und sonst wo erworbene Geschicklichkeit (siehe allg. zur Geschicklichkeit oben).

Und genau an dieser Stelle kann man noch einmal auf das obige Beispiel mit dem körperlichen Rahmen bzw. Grenzen, in die sich ein Talent einfügen muss bzw. sollte, zurückkommen (Stichwort „Ausloten“; s.o.). Die Talente des Autors im Basketball waren Vielseitigkeit (durch die vielen anderen Ballsportarten) und Kraft. Auf diese Kraft wurde von den Trainern funktional gesetzt. Stattdessen hätte jedoch der Autor diese Kraft innerhalb seiner Vielseitigkeit ausloten müssen, um optimales Geschick und auch Freude beim Basketball zu erreichen. Denn für Gedanken an eine professionelle Laufbahn im Basketball war aufgrund der zu geringen Körpergröße von Anfang an kein Raum. Man wurde somit auch außerhalb des Profisports einseitig „getrimmt“ (die allerwenigsten Sportler werden „Voll-Profis“; mangels ausreichenden Talents oder geeigneten Trainern oder weil man dazu meist von Kind an alles andere „liegen lassen“ müsste). In der Schule wurde man dabei noch wegen seiner Vielseitigkeit als Ballsportler geschätzt. Kaum landete man im Verein, wurde ein reiner (steifer) „Funktionalist“ aus einem gemacht (und das ohne „Erwerbs- bzw. Verdienstabsichten“).

Anm.: Kinder und Jugendliche sind häufig vielseitig und flexibel veranlagt. Nicht nur im „Profi-Sport“, sondern im Sport generell werden aus diesen oft einseitige Funktionalisten gemacht. Und ähnliches ist in der „Arbeitswelt“ zu erblicken, da die Gesellschaft insgesamt funktional und dadurch rein zweckmäßig gestaltet ist. Und diese Funktionalität muss nicht immer zielführend sein. Das beweisen gerade „Geschicklichkeitstalente“ im Sport, die mit ihrem Geschick meist über der Funktionalität der gesamten Sportart stehen. Statt „Ausnahmesportler“ sollte man diese Menschen „Geschicklichkeitskünstler“ nennen (Stichwort „Grundgeschick“).

„Begabungen“ nicht an „Kasten“ binden / „Sport“ nicht als „Waffe“ einsetzen

Zudem wurde bereits damals im Sport eine Art von „Kastenwesen“ sichtbar. Denn als beginnender Gymnasiast wurde man automatisch aus dem Fußball gedrängt, der eben etwas „einfältiger“ vom Gemüt her geprägt war. Und dann sollte man auf einmal Rudern in schicken Boots-Häfen am Main oder dies oder jenes tun. Und so gerne wie der Autor das Wasser damals schon mochte, war dies für ihn kein Ersatz für einen Ball. Zudem sitzt man recht „stupide“ und „steif“ in so einem offiziellen Ruderboot. Generell riet man dem Autor wegen dieser rudertauglichen Kombi aus Größe, Kraft, Ausdauer und Gewicht zum Boxen. Das tat er, obwohl als Gymnasiast damals eine Art Tabu, in der Jugend für wenige Wochen (recht heimlich) zwischendurch. Imponierend war dort die Verbindung von Ausdauer und Kraft beim abwechslungsreichen Training (zum Aufwärmen schnell hoch auf die Würzburger Festung und gleich wieder zurück und dabei die gesamte Zeit wie der „Film-Rocky“ in die Luft boxen). Auch die zu erlernende Fähigkeit, seine Arme ständig in allen Richtungen auf Kopfhöhe halten zu können (Stichwort: Flexibilität der Schultermuskulatur). Jedoch kam es nach dem ersten Sparing mit dem Trainer zu Problemen. Man traf ihn aus Versehen recht wirkungsvoll. Danach warf er einem als Jugendlichen vor, nicht boxen zu können statt anzuerkennen, dass man eben ganz neu in diesem „Sport“ war und durch Basketball generell „schnelle Hände“ (s.o.) hatte und einen Kopf größer war als er (man war eben nur für das Basketball etwas „zu klein“; s.o.). Außerdem schlug der Box-Trainer beim ersten Sparing schon ziemlich ernst und verbissen zu (im Sparing mit dem neuen Schüler als Lehrer auf Sieg „getrimmt“, auch wegen der zusehenden Zeugen, s.o. zum Fußball-Lehrer in der Schule und generell zum „funktionalen Trimmen auf Sieg“). Daran sieht man auch, wie funktional und einseitig die einzelnen Bereiche des Sportes ausgestaltet sind, wenn ein deutscher „Box-Lehrer“, und das war ein recht renommierter Verein, mit den „schnellen Händen“ eines jungen Basketballers überfordert war (Stichwort: mangelndes Grundgeschick und „Generationsvermächtnis“; oder „kroatischer Parkour“ oben).

Anm.: Man konnte somit damals als Kind und Jugendlicher an Sportarten testen, was man wollte. Überall ging es ähnlich funktional (= Zweck) zu und das „verspielt sein“ blieb stets auf der halben Strecke (= Weg). Zudem wurde meist übersehen, dass Kraft und Ausdauer, selbst wenn diese miteinander verbunden werden, das Grundgeschick nicht ersetzen können. Und auch heute wird man so gut wie keinen Jogger sehen, der einmal einen kleinen Kreis oder eine Schleife oder sonst was zwischendurch (= Weg) läuft. Woher diese „Einseitigkeit“, die man doch als Kind zuvor in der Regel nicht hatte?! Antwort: Durch jahrelange Prägung, die man jedoch wieder auflösen kann, sofern man diese wahrnimmt und als Hindernis i.S. eines „kroatischen Parkours“ (siehe oben) begreift.

Man wollte nur einmal kurz in diesen Bereich hineinschnuppern. Schließlich möchte man sich im Sport (= Bewegung) nicht das Gesicht demolieren lassen. Zudem empfand man den Kopf des Gegners nicht als einen gleichwertigen Ersatz für einen Ball (man sollte auch nicht jemandem ins Gesicht schlagen oder treten; siehe sogleich). Und selbst bei den asiatischen Verteidigungssportarten kam es damals in Deutschland fast nur auf „Angriff“ und „mächtige Beute“ (= Ziel ohne Weg) an. Nach dem Motto, man kann jemandem in das Gesicht treten und die „althergebrachten“ Boxer und Ringer können dies nicht (das scheint heute auch in Berlin zu gelten an manchen Orten). Bei echten Raufereien sah man jedoch gerade diese Karate/Taekwondo-Leute nicht, weil sie meist unter denjenigen „begraben“ lagen, die „lediglich“ körperlich- oder willensstärker waren. Der erfolgreichste sog. „Kampfsportler“ war damals auch kein trittgewaltiger und monströser Europäer oder US-Amerikaner, sondern ein relativ leichter Brasilianer einer „Verteidungssportart“ (jiu-jitsu brasileiro), dem es gelang, alle seine Gegner (auch Schwergewichte unter anderen sog. „Kampfsportarten“) am Boden mit Geschick und akrobatischer Beweglichkeit (durch Hebel mit Armen und Beinen) mittels Geduld, mentaler Stärke und Kraftausdauer (=Weg) zu besiegen, ohne dass es zu ernsthafteren – sonst üblichen – Verletzungen kam. Bis heute begleitet diesen „Ur-Brasilianer“ Ruhm bzw. Anerkennung in der weltweiten und ansonsten recht gewaltreichen „Gladiatoren-Szene“. Fazit: Funktionaler und etwas steif geprägter Darwinismus pur im deutschen (mittelusaeuropäischen) Sport. Daher besser wieder langsam zurück zu den geschickten und geselligen „Vielseitigkeitsball-Künstlern“ aus dem inseligen Südostasien. 🙂 

Anm.: Und so lässt sich festhalten, dass dem Autor der Ballsport außerhalb von Schulen und Vereinen am meisten begeistert hatte. Vor allem als Kind, als man auf Wiesen oder Parkplätzen noch ohne trainerliche Aufsicht mit dem Ball gemeinsam mit anderen frei spielen durfte. Und dabei ging es wesentlich kreativer zu als in Schule und Verein (Ausnahme „kroatischer Parkour“, s.o.). Denn als Kinder bauten wir selbst kleine Tore ähnlich wie beim Eishockey, und spielten mit allen Arten von Bällen und Schlägern (Tennis, Federball, Hockey etc.) zu Boden und zu Luft (dabei präparierten wir oft das Gerät nach unseren individuellen Wünschen und Bedürfnissen). Dazu spannten wir auch hin und wieder Netze und zogen uns dabei sogar Rollschuhe an, damit es noch spaßiger mit dem Ball wurde und man ständig „auf die Nase“ fiel. 🙂 Daneben spielten Fahrräder noch eine große Rolle und überhaupt verwegene Aktionen mit Rollschuhen, obwohl wir alle recht bzw. einige sogar sehr groß waren (siehe gleich).

Zurück vom „starren Alter“ in das Geschick

Wie stark die Prägung jedoch schon als Kind sein kann, beweist die Tatsache, dass wir damals nahezu alle Bälle über das Netz spielten (hin und wieder), nur nicht den Fußball, da man diesen eben – als Volkssport – auf zwei Tore spielte. Wir konnten das etwas kompensieren durch die kleinen Tore. Und oft spielten wir Fußball, auch mangels ausreichendem Platz, mit einem winzigen Tennisball. Daher konnte der Sportlehrer damals in der Schule auch nicht vom Geschick mithalten und ärgerte sich darüber (siehe oben und noch unten). Zudem musste der Autor damals als Kind trotz der für das Alter überdurchschnittlichen Kraft oft auf Geschick setzen, da seine Freunde in der selben Straße fast alle deutlich älter und größer waren (siehe oben zu den starren „Altersklassen“, wenn man in der Schule oder Verein Sport ausübt). Und dabei musste man bereits früh seine „mentale Stärke“ aufbauen, da man andernfalls gegen deutlich ältere Kinder sich im Sport auf der Straße nicht behaupten hätte können. Ein paar dieser Kinder waren sogar außergewöhnlich groß und kräftig (einer von diesen wurde mit 2,01 m Körpergröße und deutlich über 100 kg Körpergewicht ein überragender „Center-Basketballer“ in einer Dachauer Männermannschaft nach seinem Wegzug aus Würzburg), so dass der Autor damals früh als Kind registrierte, dass es außerhalb seiner Altersklasse, bzw. deutlich darüber hinaus, Kraft allein nicht „richten“ konnte; zumindest nicht gegen solche „Burschen“ (da kam dann maximal ein verstrittenes, frustrierendes „Patt“ heraus mit blauen Flecken und das halbe Spielfeld inkl. Gerät war verwüstet 🙂 ), auch wenn das manche Sportlehrer dann in der jeweiligen „Altersklasse“ aus funktionaler Sichtweise anders sehen. Hin und wieder gesellten sich ebenso ballvernarrte Verwandte der Straßenanwohner hinzu, die jünger oder älter waren und meist sehr klein, wendig und schnell, so dass man als längergewachsenes Kind automatisch gezwungen war, auch mit diesen kleinen Spielern mitzuhalten – unabhängig von steifen Vereinsspielerpositionen innerhalb der (Altersklassen)Mannschaft, also überall auf dem Spielfeld und darüber hinaus. Das war nicht immer einfach, wenn diese quirligen, antritts- und spurtstarken Spieler älter waren (also auch schon Ellenbogen hatten), dies förderte Geschick und Schnelligkeit, auch wenn diese manchmal im Moment schneller waren als die langgewachsenen Kinder (dafür hatten diese andere Stärken; und jeder konnte von den Stärken des anderen lernen in allen Ballarten; als Jugend-Center im Basketball-Verein wurde man beim Training oft von den kleinen Spielern abgeschirmt und machte sein eigenes Training mit den wenigen größeren Spielern; Stichwörter Funktionalität und fehlendes Gruppenverständnis).

Und so kann es gewiss nicht schaden, Sport (=Bewegung) auch außerhalb von „Altersklassen“ auszuführen. Und für sonstige gesellschaftliche Bereiche dürfte bzw. könnte dies auch Geltung beanspruchen. Und dieser oben angesprochene Straßennachbar wurde als Center im Basketball neben seiner Größe und Kraft, die andere Center in Männermannschaften ebenso besitzen, deshalb so gut, weil wir als Kinder aufgrund unserer kreativen Ideen und Spielweisen (s.o.) es schafften, den Ball irgendwie (= Weg) im sog. Ziel unterzubringen. Dabei ging er mit seinen Armen und Händen so schnell vor, dass die meisten anderen großgewachsenen Spieler damit überfordert waren (s.o. „schnelle Hände“). Zudem konnte er sich in Situationen im Stand halten, bei denen die anderen langen Spieler oft hinflogen (Stichwort: Rollschuhe etc.; s.o.). Vor allem durch diese Eigenschaften konnte auch der Autor in seiner Jugend gegen die zum Teil viel größeren „Center-Spieler“ – neben seiner Kraft – bestehen. Und das wiederum macht dann eben auch deutlich, warum in speziellen Fällen (hier ein Aufwachsen unter „Bären“, die auch noch deutlich älter waren, i.V. mit Geschick, da andernfalls kaum einen „Stand“) es dazu kommen kann, dass selbst ein erfahrener, jedoch zu klein und schmal gewachsener „Boxlehrer“ mit einem neuen Jugendlichen überfordert sein kann, wenn es dieser sog. Trainer  im ersten Sparing mit seinem Schüler auf einen nahezu echten Kampf ankommen lässt, um dem neuen Jugendlichen die hausinterne „Vereins-Rangordnung“ vor Augen führen zu wollen; man hatte sich dort in diesem Moment lediglich vor Verletzungen verteidigt, zumal man es damals nicht gewohnt war, dass ein Erwachsener einem wild in das Gesicht schlagen möchte (s.o.). Und derartige Gelüste von Trainern oder anderen kommen in den anderen Sportarten ebenso vor (im Basketball und Fußball war das ähnlich), damit die bisherigen „Platzhirsche“ die „unangefochtenen Böcke“ gegenüber den neuen „jugendlichen Eroberern“ bleiben, was ja auch außerhalb des Sports gerne geschieht (Stichwort „Macht- und Positionskämpfe inkl. Intrigen“, gegen die sich Kinder oder Jugendliche manchmal nur schwer gegen ältere oder gar erwachsene Menschen in Vereinen durchsetzen können; Stichwort hierzu auch „Vereinsmeierei“). Und junge Sportler vereinsintern „chronisch“ kleinzuhalten, auch damit sie von ihrer Leistung und dem Status nicht über den Verein hinauswachsen, ist etwas anderes, als wenn ältere Spieler jüngere Spieler in einem Turnier außerhalb des Vereins besiegen wollen (siehe oben zum Streetball und Dirk Nowitzki; zum Glück war dieser gleich von Anfang an so gut, dass ihn niemand schlecht reden konnte). Und in der Schule hat meist der Lehrer das „erste und zugleich letzte Wort“. Und dann wundert man sich noch darüber, warum Kinder und Jugendliche hier und da ihre überschüssige Kraft auf der Straße herauslassen. Daher benötigt es für einen jeden Jugendlichen ein optimales Umfeld, damit dieser sein Talent bzw. Geschick finden, ausbauen und „runder“ machen kann. Und das im Optimalfall über die Grenzen von klassifizierten Bereichen und Altersstufen hinweg, um sein Geschick nicht stutzen zu müssen.

Geschick: Vom Weg bis hin zum „Ziel“

Wobei man jetzt eben als ehemaliger, etwas zu klein geratener Vereins-Center-Basketballer recht gut ringen (s.o.) und dabei gleichzeitig noch etwas anderes mit seinen Händen erledigen oder anvisieren kann (= Ziel s.o.). Rein Letzteres z.B. bei Äpfeln und Birnen (= Ziel), die man nun spielerisch leicht aus dem Stand in der hohen Baumkrone (= Ziel) abpflücken kann 🙂 . Oder wenn man einen Abfalleimer (= Ziel) aus verwegener Entfernung trifft. Und wenn knapp nicht, dann muss man sich eben etwas bewegen und bücken (= Weg). Und wo Menschen mehr Zeit auf dem Boden verbringen statt auf Stühlen, sind diese viel beweglicher. Das ist auch eine generelle „Stuhlsteifheit“, die vor allem uns Mitteleuropäer plagt. Zu einem natürlichen (über die Jahre sogar nahezu „federleichten“) Laufverhalten durch Barfußschuhe, die der Autor „erst“ vor wenigen Jahren für sich entdeckt hat, siehe Dohlen-Beitrag. Ob der Autor zumindest damit wenigstens heute „Fußball auf indonesisch“ spielen könnte, muss stark in den ungesicherten Raum gestellt werden (siehe Bild). Da wäre erst einmal eintöniges „Stretching“ angesagt. In indonesisch nennt man das für junge Männer „mit dem kleinen Ball geschickt spielen“. Bewegungen verbinden statt trennen.

Anm.: Dass diese asiatischen Spieler trotz der hohen Geschwindigkeit des kleineren Balles derartige akrobatische Bewegungen auf kürzester Distanz vollbringen können, zeigt wie enorm hoch und zugleich schnell deren Auffassungsgabe ist (siehe dazu oben). Und obwohl man selbst zuvor „Ball-Vereinssportler“ war (s.o.), konnte man bei dieser Form von „Ballsport“ nicht daran denken, auch nur ansatzweise einen „Stand“ zu haben. Es schien wie ein „Sport“ aus einer anderen „Welt“, in der es andere körperliche Fähigkeiten und Geschicke gibt (s.o.). Und selbst Kraft und „Willensstärke“ (s.o.) hätten dort nicht geholfen. Und auch ein ballgewandter Dirk Nowitzki hätte dort allein aufgrund seiner Größe keinen „Stand“ gehabt. Und selbst den kleingewachsenen Europäern fehlt diese Akrobatik sowie das schnelle Auffassungsvermögen. Durch das Netz werden körperliche Konflikte unter den Kindern und Jugendlichen vermieden, dadurch auch automatisch Verletzungsgefahren minimiert, und gleichzeitig wird sichergestellt, dass die Geschicklichkeit eines jeden Spielers sich durchsetzt (Vorbildcharakter).

„Begabungen“ auch außerhalb von Sport und Kommerz gefragt

Und der Fall mit dem amtlichen Verweis beim Fußball in der staatlichen Schule (s.o.) zeigt, wie früh man gezwungen wird, sich in allen Lebensbereichen anzupassen, um bestehende Strukturen, und seien es nur unantastbare und autoritäre Sportlehrer, nicht vor Publikum „lächerlich“ zu machen. Denn nicht einmal mit darwinistischer und zugleich regelwidriger Gewalt konnte dieses sog. „Vorbild“ für Kinder (amtlicher Lehrer) den Weg über die Torlinie verhindern. Es gibt somit immer jemanden, der es besser kann. Wie z.B. Dirk Nowitzki, der plötzlich als junge Bohnenstange „da“ war und alle anderen Würzburger Basketballer, d.h. auch die Halbprofis aus der ersten Mannschaft, wie „Hinterwäldler“ aussehen ließ – durch Beweglichkeit, Größe, Schnelligkeit, Sprungkraft, Wurfverhalten, Spielvermögen, Überblick, Geschicklichkeit etc. Und dies wurde ihm – bei allem Training (s.o.) – sozusagen „in die Wiege“ gelegt (daher auch der Spitzname „German Wunderkind“). Dies soll heißen, „Begabungen“ können weit über das hinausgehen, was man „erlernen“ kann. Dafür ist Dirk Nowitzki, was körperliche Fähigkeiten inkl. Geschicklichkeit betrifft, ein Beispiel. Dies aber auch selbstverständlich außerhalb des „Sports“ in allen bekannten und noch unbekannten oder als noch überflüssig betrachteten Bereichen.

Und das eben auch unter sog. „Schülern“, auch wenn dies dem einen oder anderen sog. „Lehrer“ eben schwerfallen kann. Und diese „Begabungen“, die unter Menschen sehr vielfältig sein können (s.o.), sollten „Gemeinschaften von Menschen“ Lauf lassen und nicht – wie Staat und Macht es tun – an allene Ecken und Enden begrenzen oder nach Gutdünken frisieren (siehe sogleich). Damit sollten sich „Begabungen“ auch außerhalb des kommerziellen Sports und Show oder „Elite-Universitätsschmieden“ besser im „kleineren Rahmen“ durchsetzen können und Unterstützung und sogar auch „Notwendigkeit“ (Bedarf) erfahren. Gerade heute wären angesichts der zahlreichen Auswüchse und gesellschaftlichen „Irrwege“ und ungesicherten „Talfahrten“ viele verschiedene Begabungen unter Menschen gefragt. Außerdem verfügt nicht jeder über die körperlichen Fähigkeiten eines Dirk Nowitzkis; oder spielt für die Obrigkeit eine perfekt eingestimmte Geige oder Klavier (und dies im „doppelten Sinne“).

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„Begabungen“ nicht an Staat oder Macht, sondern an Menschen geknüpft

Dies soll heißen, dass spezielle Fähigkeiten und „Begabungen“ nicht an den Staat, sondern an die Menschen selbst geknüpft sind. Und dieses Potenzial innerhalb der Menschheit, das breit gefächert ist (nicht jeder muss und kann ein „Extrem-Taucher“ sein, aber dafür etwas anderes), wird seit Jahrhunderten aus Herrschaftsgelüsten ganz gezielt für Machtzwecke gesteuert oder unterdrückt (siehe zum „Sklaventum“ oben und sogleich).

Der Autor ist hierfür ein Beispiel: Dessen Fähikeiten als Rechtsanwalt, Referent oder Autor werden von diesen Machtkreisen seit über einem Jahrzehnt „unterdrückt“ bzw. sabotiert. Dies deshalb, da er sich nicht mit seinen Fähigkeiten in gegenwärtige Machtstrukturen eingliedern wollte (zunächst unbewusst, dann schließlich ganz bewusst nicht), und somit durch das allgegenwärtige „Behinderungs- und Störprogramm“ keine potentielle Gefahr für diese Ebenen erwachsen kann (Stichwörter „Kontrolletten“ und „Panik-Blockaden“ in den Köpfen der Aristokraten, die man nicht „anpinkeln“ darf; s.u.; ein Leopard in der Natur würde auf deren „erhobenen und sich selbst verliehenen Status“ wohl kaum Rücksicht nehmen. Aber gerade Leoparden wollen in aller Regel sinnlose Konflikte und Gewalt vermeiden; siehe Dohlen-Beitrag).

Menschen sollten „Machtdilemma“ lösen

Dieses Beispiel zeigt, dass Fähigkeiten eines Juristen an „die Macht“ gebunden werden sollen. Dies geschieht somit nicht nur bei „Staatsbediensteten“, die sich hierzu selbst entscheiden, sondern auch bei Trägern eines sog. „Freien Berufes“, und „notfalls“ mit Schikanen und Zwang. Und daher ist es nur logisch, dass es an einer „echten Opposition“ bzw. „Alternative“ evident mangelt. Die politischen Systeme, welche diese Herrschaftskreise mit ihren Familiennachfolgern über uns Menschen je nach Zeitgeist stülpen, sollen nämlich stets alternativlos bleiben.

Irgendwann, besser früher als später, sollte „der Mensch“, der sich über viele Jahrhunderte hinweg an ein „fremdbestimmtes Sklaventum“ angepasst hat (heute spricht man von „Verbrauchertum“), damit beginnen, diesem „Machtdilemma“ zu begegnen, indem er sich mit anderen Menschen zusammen in Gemeinschaften selbstständig macht; gleichwohl „Anfänge“ nicht immer einfach zu bewältigen sind. Auch dazu benötigt es Anpassung. Allerdings in eine etwas gegenläufige Richtung, und womöglich ebenso einen Prozess über einen Zeitraum.

Viele Menschen meinen, dass unsere Generation keine „großen Veränderungen“ oder „Einbrüche“ erleben wird. Dabei sind diese längst im Gange. Aus „Ohnmacht“ wohl verdrängt man das. Und statt „ohnmächtig“ und „tatenlos“ zu sein oder sich nahezu „blind“ als blanker Verbraucher dem „Verbrauchertum“ und „Konsum“ hinzugeben, könnte die Gründung einer Gemeinschaft doch eine Alternative sein. Einfach damit beginnen, und anfangs nicht zu viel nachdenken (Stichwort „Blockaden“; s.u.). Die oben angesprochenen Taucher in Thailand hatten sicherlich im Vorfeld Gedanken und Gespräche gehabt. Gewissheit erlangten diese jedoch erst ab dem Zeitpunkt (und jeder für sich), nachdem sie „die Strecke“ selbst getaucht waren. Und danach waren sie sich sicher, dass sie es auch zusammen mit den Kindern schaffen werden.

„Begabungen“ auch nicht an Eigentum geknüpft

Nahezu alle bisherigen „Gemeinschaftsversuche“ hatten einen großen Fehler begangen. Sie hatten auf Eigentum gesetzt. Damit wurden sie zum Spielball der Banken oder politischen Macht oder von menschlichen Verfehlungen und Ego-Gelüsten. Deren Flexibilität ging dadurch verloren. Etliche Gemeinschaften lösten sich wieder auf. Unter den größeren „Gemeinschaften“ sind letztlich nur die „erwünschten“ geblieben (Stichwort: „Eigentum und Kapital“).

Das Ende der „ideellen Hausbesetzungen“ einst in Berlin wurde letztlich eingeleitet, indem man den „Besetzerinnen und Besetzern“ Eigentum und etwas gesellschaftliches Ansehen verschaffte (Stichwort „Macht“, wenn auch nur im ganz kleinen Umfang). Und das ist Standard. D.h. Menschen oder Gruppierungen, die im Weg stehen könnten, warum auch immer, werden einfach „auf die Treppe geholt“. Und „Macht“, sei sie noch so beschränkt, zieht eben viele Menschen an. Und so einfach funktioniert das Konzept der „gelebten Macht“.

Flexibilität und Gruppenverständnis gefragt

In dem Dohlen-Beitrag wurde beschrieben, dass Paviane, die sich sogar aufwändige Kuschelbetten errichten, schlagartig  ihre „Siedlung“ und damit auch ihre vertrauten warmen Betten („Eigentum“) verlassen können, um flexibel und überlebensfähig zu bleiben. Und exakt dies müssen bzw. sollten wir Menschen wieder lernen bzw. ausgraben, um ebenso flexibel und überlebensfähig zu sein, und um dadurch letztlich Streitigkeiten und Gewalt zu vermeiden; und um selbstständig und selbstbestimmt zu werden.

Selbst-bewusst-sein – selbst-bestimmt-sein (was sonst?)

Gemeinschaften stets im „Brennpunkt“

Wie wichtig das Thema „Gemeinschaften“ ist, weiß der Autor aus eigenen Erfahrungen. Denn auch auf diesem Gebiet tummeln sich zahlreiche Adjutanten der Power, die bereits im Vorfeld von Gemeinschaftsgründungen auftauchen und wichtige Kontakte versprechen und sich als visionäre Ideengeber ausgeben. Dazu laden diese potentielle Gemeinschaftsgründer zu Seminaren und Vorträgen ein. Ziel ist es, deren Ideen und Know-how abzuschöpfen, diese zu verstricken oder zu lenken oder zu übernehmen. Auch auf diesem Gebiet wird somit versucht, jedweden Hoffnungsschimmer bereits „im Keim zu ersticken“ oder zu kontrollieren. Denn ein jeder Hoffnungsschimmer könnte zugleich „Vorbild“ bzw. ein Impuls für andere sein.

Die Freimaurerei hat den Auftrag, alles zu „ersticken“ oder zu „vereinnahmen“, was die Gesellschaft oder Teile davon von der Kontrolle durch die Aristokratie lösen könnte (Stichwort „Totengräbertum der Gesellschaft“). Und daher versucht diese, jenen „künstlichen Glanz“ und „Mythos“ aufzubauen. Wenn man allerdings Freimaurer danach fragt, möchten sich diese nicht zum Freimaurertum bekennen („aus der Verantwortung stehlen“). Desto erschütterlicher ist es, dass fast alle „etwas erfolgreicheren“ oder „statuierten“ Männer Freimaurer sind – und dabei ihr Gewissen für eigene subjektive Vorteile komplett ablegen. Und exakt dies ist eine beständige „Wurzel“ aller heutigen Probleme (siehe sog. „Planet der Affen“ oben). Und anders als Orks aus „Herr der Ringe“ im Bild können die heutigen Freimaurer nicht als  „gefürchtete Krieger“ oder gar „tapfere Ritter“ die gesellschaftliche „Bühne“ betreten, sondern nur unter „Tarninstrumenten“, die jene für das menschliche Auge unsichtbar machen sollen („aus der Verantwortung stehlen“). Und wehe, wenn das nicht funktioniert. Die „Orks“ (orig. orcs) bitte nicht mit den Orcas (orig. Orcinus orca) verwechseln. Letztere nennt man eingedeutscht sog. „Schwertwale“.

Sozialität ist „allumfassend“

Der Dohlen-Beitrag soll zudem aufzeigen, dass Sozialität und Naturverständnis inkl. der Verhaltensweisen von Menschen und Tieren untrennbar miteinander verbunden sind. Sozialität ist allumfassend, und sollte daher alle Bausteine des Lebens berücksichtigen.

„Gemeinschaftsmodelle“ können zudem wohl nur zukunftstauglich sein, wenn sie ausreichenden Raum dafür lassen, mit anderen „Gemeinschaften“ in Kontakt zu treten oder „Leistungen“ und „Waren“ sowie Know-how auszutauschen. Spezielle Fähigkeiten und „Begabungen“ (s.o.) könnten dadurch jeweils auch in den Genuß anderer Gemeinschaften gelangen. Dieser „Austausch“ untereinander und wechselseitige Unterstützung könnten zudem dazu beitragen, Konflikte zwischen Gemeinschaften zu vermeiden. Und dazu benötigt es Offenheit und Kommunikation.

Zurück in die Zukunft: „Gemeinschaftsmodelle“ der eigenen „Art“

Wie sich eine Gemeinschaft verwaltet, muss jeder selbst überlassen bleiben. Wenn einem eine Gemeinschaft nicht passt, muss man dieser nicht beitreten und kann sich eine suchen, die einem besser gefällt. Die Zukunft würde jedoch wohl zeigen, im regionalen bzw. umweltbedingten Maßstab, welche Form von Verwaltung bzw. Zusammenleben am sozial-dynamischten (im positiven Sinne) und damit auch am anpassungsfähigsten ist. Dies soll auch heißen, dass einzelne Gruppen von Pavianen oder Delphinen nicht jeweils „das Rad neu erfinden“ müssen, was sie auch nicht tun, da es Dinge gibt, die sich unter der sog. „Art“ stets bewährt haben. Dies tun sie dann oft automatisch, weil ihren Handlungen meist keine psychologischen oder körperlichen „Blockaden“ zugrundeliegen, wie das bei uns Menschen häufig der Fall ist (ein „gesundes“ bzw. verträgliches Zusammenleben unter Menschen würde „Blockaden“ über die Zeit „abbauen“). Und dennoch können sichtbare „Unterschiede“ im Leben von einzelnen Delphin- oder Paviangruppen ausgemacht werden, so wie auch unter den einzelnen Tieren selbst, was das Leben dann bunter“ und interessanter macht. Der „Gegensatz“ hierzu wäre die heutige globale Gleichschaltung, die letztlich nur aus Machtinteressen bzw. -gelüsten erfolgt (siehe sog. „Planet der Affen“ oben).

Um „diese Welt“ politisch zu verändern, wie es ganz viele Menschen immer noch tun wollen, müsste man die „Blockaden“ in den Köpfen der Aristokraten und führenden Freimaurer „behandeln“. Das wäre in etwa so, wie harten Beton rühren zu wollen. Viel Erfolg dabei! Die Menschen sollten daher besser Wege finden, von diesen Kreisen losgelöste und eigenständige „Lebensformen“ zu entwickeln. Dass dabei die sog. „Starken“ über die sog. „Schwachen“ herfallen, wobei sich die sog. „Stärke“ heute aus „Waffen- und Gesetzesmonopolen“ bedingt durch vom Bürger-Strafrecht befreite Parlamentarier ergibt (siehe sog. „Planet der Affen“ oben), ist z.B. unter Pavianen fremd. Dort schützen die „Starken“ die „Schwächeren“ vor Gefahren, wie bei den Dohlen und Delphinen auch (siehe Dohlen-Beitrag).

Der „Blick“ – auch an Freude und „verspielt sein“ denken

Es macht übrigens Spaß, als Taucher auf dem Kopf zu „stehen“ (siehe Bild oben). Obwohl sich die Augen dann immer noch an der selben Stelle des Kopfes befinden, verfügt man plötzlich über einen anderen Blick. Dabei kann man zuweilen vergessen, wo „links“, „rechts“, „unten“ und „oben“ ist. Manche Tiere finden das sogar „cool“, vielleicht weil es einen etwas „tierischer“ bzw. „beweglicher“ ausschauen lässt. Die Dohlen können schließlich auch kopfüber mit einem senkrechten Winkel zum Boden fliegen, sogar im Sturzflug. Das würde man beim Tauchen dann wohl „Upside Down“ nennen, obgleich die Dohlen dabei bestimmt keinen Druckausgleich mit den Ohren vornehmen müssen; zumindest nicht bei vergleichbaren Höhenunterschieden. Kann das noch ein Vogel zu Land derart spielerisch? Der Falke? Er tut dies meist in einem etwas schrägeren Winkel. Und obwohl der Wanderfalke als schnellster Vogel in Sturzflügen über 350 km/h erreichen kann, wird er es sich zweimal überlegen, ob er es bei einer Dohle versuchen soll (Stichwort „Effizienz“ beim Falken, d.h. möglichst „leichte Beute“, und „Effizienz“ der Dohlen, d.h. „allsehendes Auge der Gemeinschaft“ und notfalls „spielerische Flugkünste“ als Abwehrstrategien; siehe Dohlen-Beitrag). Anyway!

Vielen Dank für Ihr Interesse!

Gerade Affen, Dohlen und Delphine als stark sozialorientierte Wesen sind  – trotz der vielen Gefahren – oft derart verspielt, dass es eine große Freude macht, ihnen dabei zuzusehen. Dabei „stehen“ nicht nur Taucher und Dohlen (s.o.), sondern auch Delphine gerne auf dem Kopf.

Noch eine abschließende Bemerkung

Der Dohlen-Beitrag entstand recht spontan, man wollte allerdings schon vor Jahren etwas über Dohlen schreiben, und war weder auf ein festes Thema wie „Gemeinschaften“ speziell zugeschnitten noch enthält er ein Inhaltsverzeichnis. Dieser Beitrag soll Interesse und Offenheit gegenüber natürlich vorkommenden und recht dynamischen Sozialitäten wecken – und an Naturverständnis und -prozessen. Anhand von eigenen Erfahrungen (inkl. einem kleinen Erlebnisreport aus Südafrika) wird dabei aufgezeigt, wie Tiere Konflikte und damit auch Gewalt vermeiden, und dass viele Lebensformen (Tiere, Naturprozesse etc.) in der Lage wären, mit uns Menschen auszukommen, und umgekehrt, wenn wir uns etwas mehr auf die Tiere und deren Verhaltens-weisen sowie die dazugehörigen Naturprozesse einstellen würden. Das Beobachten von Tieren kann uns zudem wichtige Naturabläufe „sichtbar“ machen, die andernfalls für unser Auge verborgen wären. Ein jeder, der sich dafür interessiert, soll sich „herausziehen“, was er möchte, sofern er es für positive Gedanken oder Ideen verwendet.

Was sich der Autor wünscht: Respekt vor Menschen und Tieren

„Überlebenskünstler“ unter sich. Der Leopard als scheuer und konfliktvermeidender „Einzelgänger“ und Paviane sowie Dohlen als hochsozial-dynamische Lebensformen („vergleichbar“ mit Delphinen), die neben dem Menschen – trotz Verfolgung – bestehen können (siehe hierzu Dohlen-Beitrag).

Autor Dominik Storr