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Auch wenn das nachfolgende Video etwas laut und sensationslüstern startet, zeigt es dann doch eine außergewöhnliche und uns tief rührende Beziehung zwischen einem Menschen und einer Gruppe von Orcas.

Der Mann beschreibt am Ende die Besonderheit dieser Beziehung, indem keine Seite von der anderen etwas erwartet. Sie basiert auf Freiwilligkeit und beinhaltet keine Vorurteile. Vielleicht fühlen sich deshalb so viele Menschen von Delphinen bzw. Walen angezogen. Und vielleicht können Delphine genau aus diesem Grund sogar autistischen und schwerstkranken Menschen helfen, gesund zu werden. Und wie viele glaubhafte Berichte gibt es, dass Delphine Schwimmer vor dem Ertrinken gerettet und Surfer vor Haiangriffen geschützt haben?

Sind Delphine und Wale unsere Engel zu Wasser?

Ja, das sind sie! Das behauptet zumindest ein alter Bretone, der in seiner Kindheit viel Zeit im Wasser mit freilebenden Delphinen verbracht hat. An deren Rückenflossen hätte er sich als kleiner Junge geheftet und sei mit ihnen durch das Wasser gerauscht. Dadurch hätte er ihnen zuweilen auch das Leben gerettet, weil Fischer die Delphine abknallen wollten. Weil sie – wie die dort heimischen Seehunde auch – zu viel Fisch stehlen, d.h. verzehren, würden …

Da wären wir wieder bei der Maximierung des Eigennutzes (siehe letzter Beitrag).

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Apropos Delphine …

Ist das nicht ein schönes Bild? Begegnung zwischen Mensch und Delphin

 

Dieses Bild stammt nicht etwa aus einer Aquashow aus der Karibik oder aus SeaWorld. Nein, es hat eine Wanderin zufällig in der freien Natur aufgenommen, nämlich in der Bretagne am Cap Sizun. Es zeigt einen freilebenden Delphin (Großer Tümmler), den die Franzosen dort Jean-Louis getauft haben. Diese Tiere tauchen dort hin und wieder auf, um die Einwohner und Touristen an der Küste für eine Weile zu verzücken, so wie dieser hier:

Aber gerade die großen Meeressäuger haben unter den menschlichen Umwelteinflüssen stark zu leiden. Und dies ausgerechnet in dem vorgeblich so umweltbewussten Europa mit der schier endlosen Fülle von Umweltvorschriften. Tatsächlich gibt es jedoch zum Beispiel keine einzige Schwertwal-Schule (Orcas) mehr, die ganzjährig in der Nordsee lebt, und nur noch acht Individuen sollen vor der Westküste Englands leben, obwohl sie dort ausreichend Nahrung finden. Woran liegt das? Dies soll vor allem an der inzwischen verbotenen Chemikalie PCB (polychlorierte Biphenyle) liegen. Da Stoffe mit dieser Chemikalie kaum zu verbrennen sind, hat man diese in Europa offenbar auf Mülldeponien abgelagert, von wo aus sich das PCB langsam den Weg bis in die Meere gebahnt hat. Die Folgen für die Meeressäuger sind, ähnlich wie bei den Menschen, Unfruchtbarkeit und Organschäden. Gerade die Meeressäuger, die überwiegend Fische und Säugetiere wie Robben etc. essen und damit am Ende der Nahrungskette stehen, sind davon am stärksten betroffen, wie eben vor allem die Schwertwale, aber auch die Großen Tümmler.

Desto schöner ist es, noch gesunde und lebendige Tiere in der freien Natur beobachten zu können.

Und was das endlose Plastik und den sonstigen Schrott in den Meeren angeht, so nutzt es wohl mehr, den angeschwemmten Müll am Strand aufzusammeln (damit ihn die Flut nicht mehr zurück ins Meer tragen kann), wie es vielerorts durch die Bevölkerungen geschieht, als in klimatisierten Konferenzräumen zu tagen, wie es zum Beispiel Politik und Umweltverbände gerne unter dem Blitzlichterhagel der Medien tun. Auch in diesem Bereich kommen Politik und Verbände ihrer Verantwortung nicht nach. Inzwischen soll es nämlich wesentlich mehr Plastik als Plankton in den Meeren geben. Dafür sind aber auch wir alle verantwortlich, indem wir zumeist hemmungslos Plastik in unserem Alltag verwenden und uns keine Gedanken darüber machen, wo dieses Plastik am Ende landen kann. Etliche Inhaltsstoffe von Plastik sind zudem in der Lage, unserer Gesundheit zu schaden.

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