Fais-le bien, ma petite chérie – Von Tauben, Delpinen, Haien und Menschen

„Netzfreie Meere“ ist natürlich eine ziemlich „radikale“ Forderung. Da gingen nicht nur die weltweiten Fischer, deren „Hintermänner“ (vor allem Mafia), gesamte Küstenregionen und die „Umweltverbände“ (welche die sog. „Naturnutzer“, d.h. „Ausbeuter“ wie Jäger, Fischer und Angler, stets schützen) – aber auch „Verdi“, Teile der Industrie und die Restaurant-Ketten und Einzelinhaber -, sondern auch fast alle anderen Menschen auf die Barrikaden, wenn es keinen Fisch mehr zum Frühstück gäbe. Vielleicht sollten wir die Delphine fragen, wie wir dieses Problem lösen könnten. Denn so kann es jedenfalls in den Meeren nicht weitergehen. Das Meer ist nicht nur zum Essen da. Und wir sind keine Meeresbewohner. Wir dringen dort in einen fremden Lebensraum ein – und das äußerst rücksichtslos und gewaltvoll – ohne jede Form von Respekt. Und auch die Delphine sind die Leidtragenden davon (und das vor allem in Europa). Dabei sehen doch die meisten Menschen Delphine so gerne. Sie gibt es auch in Europa. Aber in Europa wird zu viel Fisch gegessen. Zu wenig Fisch bei zu viel Netzen und Leinen. So lautet derweil die Formel für Delphine in Europa. Und diese Formel könnte man durchaus ändern, indem man zumindest beginnt, einmal darüber nachzudenken.

In jedem kleinen Tümpel kann man inzwischen mehr Fische sehen als im Atlantik (Bretagne). Diese muss man dort, zumindest an der Küste, nunmehr mit der Lupe suchen (man sieht ab und zu einen oder zwei völlig panisch an einem vorbeihuschen). Und die wenigen, die dort ihr Revier haben, werden geangelt, harpuniert oder in Käfigen gefangen. Selbst Schollen und Flundern sind verschwunden. Früher musste man aufpassen, dass man nicht jeden Meter im Wasser auf eine getreten ist. Krabben, Seesterne & Co. sieht man, wenn überhaupt, fast nur noch unlebendig und zerrissen (oder extrem versteckt unter Wasser). Auch wegen der Netze. Und jeder an der Küste isst Krabben und Muscheln. Auch nahezu alle Touristen – und das zweimal am Tag. Und noch keinen einzigen Rochen gesehen oder Katzenhai. Und liebe Seepferdchen, wo seid ihr geblieben? Das einzige, was im Bereich der Küste noch zu existieren scheint (außer Restbeständen, die sich gut verstecken), sind kleine oder mittlere Schwärme von Jungfischen, die noch nicht zum Abfischen reif sind. Diese muss man aber suchen. Und die Hummer zum Verzehr durch die Touristen müssen inzwischen aus Irland etc. (also nördlicher) schnell über Nacht eingeschifft werden. Und in Galizien z.B., also südlicher, dürfte das auch nicht besser ausschauen. Ein großer Anteil des Plastiks und der restlichen unerwünschten Dinge in den europäischen Meeren, vor allem im Atlantik, stammt übrigens direkt von der Fischerei (vgl, Bilder unten). Deren Boote stecken voller Plastikutensilien. Plastikkästen, Gummis und Folien in allen Varianten. Dies alles und natürlich auch endlos viele Netze, Seile, Schnüre und sosntige Leinen etc. wischt es über Bord oder sie gehen auf sonstige Weise verlustig. Die Schiffe wackeln da draußen zuweilen ziemlich heftig. Das bekommen wir in unserem Alltag nicht mit. Jedenfalls sieht man ja, was da ständig angespült wird. Und das hat heftig zugenommen in den letzten Jahren. Statt schönen oder gar besonderen Muscheln findet man jetzt primitiven Müll am Strand.

Und endlos viele offene Bleihülsen, dort wo die Kinder im Strandbereich spielen und alles anfassen, da die Jäger auf die Wasservogelwelt schießen, dabei den Schrot breitflächig verteilen, und ihre Hunde durch die hochwertvollen Schilfflächen, die an die Dünen oder sogar direkt ans Meer grenzen, hetzen. Wenn Enten aus Furcht auf dem Meer sitzen, was sie niemals tun würden, aber sie tun es, dann läuft etwas schief. Und nebenan bzw. dazwischen findet statt der Tourismus und die „EU-Mono-Landwirtschaft“ – und diese „bitte“ am besten bis direkt an die Klippen. Also vom Osten Osteuropas bis so tief in den Westen Westeuropas, wie es überhaupt möglich ist.

Und dies alles – wie gesagt – in Europa. Und ganz gewiss nicht nur in der abgeschiedenen Bretagne, die sogar noch lange eine „Insel“ im kapitalistischen Strudel war. In dieser Hinsicht ist Taiwan bestimmt besser als die EU aufgestellt. Was die Bretagne vor ihrem Untergang (Erosion, Versalzung etc.) rettet bzw. bewahrt – das ist den allermeisten Einheimischen jedoch nicht bewusst -, sind die vielen Furchen und Felsen, die man nicht maschinell bearbeiten kann. An diesen Stellen darf die Natur und die Zeit zumeist noch „stehen“ bleiben und man kann dort auch heute noch wahre Paradiese entdecken. Diese sind meist menschenleer. Die Touristen sitzen fast alle geballt an den Stränden, deren Kinder bewegen sich, und in Restaurants – vor allem wegen der sog. „Meeresfrüchte“, die jedoch entgegen der wörtlichen Auslegung dieses Begriffes nicht an Bäumen oder Sträuchern wachsen und reifen. Natürlich gibt es auch Ausnahmen unter Touristen. Aber es scheint, dass der Europäer noch nie weiter entfernt war von der Natur als heute. Trotz „Grünen“, „Anthroposophen-Bio“, „Theosophen-Bio-Wellness/Esoterik“, Mülltrennung etc. Da geht es nur um Macht, Monopole und Kohle. Aber „dank“ „Monsanto & Co.“ hielten die gutgläubigen Menschen diese „Bewegungen“ eben fälschlicherweise für die „Guten“. Das recht unschöne Ergebnis davon sehen bzw. spüren wir jetzt überall sehr deutlich.

Wir sollten uns bei allen Tieren dafür entschuldigen, dass sie in diesem Müll leben müssen. Viele Tiere, vor allem auch Delphine und Vögel, sterben unmittelbar daran. Sie verschlucken es oder verfangen sich darin. Hinzu kommt das Schweröl, das gerade im europäischen Atlantik allgegenwärtig ist. Auch das nächste Bild stammt aus der Bretagne (2018). Es zeigt den tatsächlichen Zustand. Wenn Plastik über die Zeit seine Weichmacher verliert, wird es spröde und zerteilt sich in aberunzählige kleine, teilweise auch sehr spitze bzw. kantige Gegenstände. Dazu die endlos vielen Gegenstände des täglichen Bedarfs, die wir zum Teil vorher bei unserem eigenen Müll trennen mussten, und die scharfen Nylonfäden und sonstigen Utensilien der Fischerei. Auch der Frachtverkehr auf dem Meer hinterlässt Müll ohne Ende. Wo es keine Regeln und keine Richter gibt, waltet auch keine Rücksicht. Und das ist schade.

Staat, Politik und Verbände gehen dieses Problem nicht an. Stattdessen formieren sich kleine Gruppen von Einheimischen, welche die Strände säubern. Auf „die oben“ sollte man sich auch (stets) nicht verlassen.

An alldem sieht man recht deutlich, dass das sog. „europäische Umweltbewusstsein“, das wir sog. „Europäer“ als Vorbilder in die große weite Welt hinaustragen bzw. -posaunen wollen, ausgerechnet bei uns vor der eigenen Türe nicht fruchtet, d.h. nicht real am viel gepriesenen Ziel ankommt – Schadensbegrenzung wird dann meist – wie hier – von wenigen Individuen vor Ort betrieben. Trotz der vielen Verbände, Zertifikate und Siegel (ein „Schein“, der trügt). Und bei der Landwirtschaft ist es doch auch so. Nur noch Mono. Auch in der Politik. Wir konsumieren das alles. Und tiefgreifende Alternativen hierzu sind nicht „erwünscht“. Ebenso keine unkontrollierbaren „Weltverbesserer“. Auch kein „Plan B“. Und welche unbefangene „Bewegung“ soll es „richten“? Zudem haben wir noch keine „Rettungsschiffe“ aus der Galaxie gesehen. Also kann „nur“ der Faktor „Konsum“ etwas verändern – zumindest momentan. Und zwar in allen Bereichen, auch den medialen, denn man muss „Meinungs-Schrott“ und „Billigunterhaltung“ nicht konsumieren. Aber die Menschen gehen stattdessen lieber zur Wahl und ärgern sich vorher und hinterher den halben Tag über Politiker. Nicht alle. Und das ist gut. Gleichwohl gibt es noch viel mehr Täuschungen, d.h. auch auf den anderen Gebieten (Glauben, Esoterik, Wahrheit, Umwelt etc.).

Der Begriff „Symbiosis“ im obigen Bild bezieht sich somit nicht „nur“ auf Mensch und Delphin, sondern auch auf Mensch und Mensch. Daher auch zwei Menschen.

Symbiose statt Krieg.

Zu Land, aber auch zu und unter Wasser.

Und wie wichtig „Konsum“ und „Meinung“ sind, sieht man daran, dass die WM in Russland vor allem dazu genutzt wird, die „herrschende“ politische Meinung unter die Zuschauerinnen und Zuschauer zu jubeln, indem diese diesem gar nicht entrinnen können. Auf diese Weise macht man natürlich „Meinung“ im ganz großen Stil. Wir können das hier nur im Kleinen machen. So wie Sie auch.

Wer springt zuerst in diesen Wasserkessel? Alle gleichzeitig? Oder hat jemand Angst? Schlechte Nachricht: Rückweg ist eingestürzt. Daher besser dort unten Ping Pong spielen – und dabei „jubeln“.

Das scheint der etwas strudelige Weg zu sein, den die Mehrheit der Menschen offenbar einschlagen möchte. Und damit dann wohl auch alle anderen. Aber ob dieser Weg hinab und hinaus durch diese Spalte wirklich der „sicherste“ für uns alle ist.

Enge bzw. sogar tiefgreifende Freundschaften zu Delphinen würden in einer solch strudeligen Situation wie hier bestimmt nicht schaden, womit wir wieder am Beginn dieses Beitrags angekommen wären.

 

Und weiter geht es mit den Haien. Mit seinem Film „Der Weiße Hai“ hat es der Regisseur Steven Spielberg nicht nur geschafft, dass Generationen von Menschen Angst haben vor dem Meer und Wasser, das uns und unserer Gesundheit so guttun würde. Mit seinem Film hat er es zudem vollbracht, dass Millionen von Weißen Haien (und anderen Haien) abgeschlachtet wurden und deren Zähne und Kiefer bis heute gewinnbringend als Trophäen gehandelt werden. Auch der jüngst im Mittelmeer gefangene Weiße Hai wurde von den Fischern sofort verkauft. Seit Spielbergs Film bringen (getötete) Weiße Haie eine Menge Kohle.

Steven Spielberg ist daher aus unserer Sicht einer der größten „Tierquäler“ der gesamten Menschheitsgeschichte. Durch seinen Film und die dadurch bedingte Verfolgung bzw. Ausrottung des Weißen Haies (und anderer Haiarten) dürfte es auch zu Entartungen innerhalb dieser Spezies gekommen sein, die für den Tod von Schwimmern etc. verantwortlich ist. Bei jedem Haiangriff müsste daher automatisch gegen Steven Spielberg ermittelt werden. Und wir persönlich empfehlen Herrn Spielberg im Meer vorsichtig zu sein. Denn auch Wasser und Tiere haben eine Erinnerung.

Wenn jemand durch einen Film, der nicht auf wahren Tatsachen beruht, eine gesamte Tierart zum Abschuss bzw. Massaker freigibt, auch noch für die „wildesten“ und „brutalsten“ Männergelüste und -phantasien, die es überhaupt gibt, der muss mit dieser Kritik leben können.

Um zumindest unseren Leserinnen und Lesern die Angst vor dem Weißen Hai zu nehmen, haben wir dieses Video für Sie entdeckt. Denn auch Weiße Haie waren einmal Babys. Weiße Haie tragen ihren Nachwuchs ca. ein Jahr aus und gebären dann völlig selbstständige „Weiße Hai-Babys“. Ein solches Baby fingen Fischer im Mittelmeer ein. Das Positive ist, dass sie dieses Tier wieder freiließen. Natürlich taugte es auch als Trophäe noch nicht. Der junge Hai war somit noch nicht „erntereif“. Damit wollen wir aber nicht schlecht über diese Fischer reden. Denn immerhin haben sie diesen kleinen Weißen Hai wieder freigelassen.

Und bitte denken Sie daran. Es sterben jedes Jahr wesentlich mehr Menschen an Quallen als an Haien. Auch Autofahren ist viel gefährlicher und – statistisch gesehen – sogar das Baden in der Badewanne. Und obwohl Wassersportarten wie Surfen (also Robbe, d.h. Beute von Haien, direkt am Ufer „spielen“) etc. und die Nutzung der Meere enorm zugenommen haben, halten sich die Angriffe von Haien – trotz Steven Spielbergs Film – absolut in Grenzen, was fast schon ein Wunder ist und beweisen dürfte, über welch guten Geruchssinn Haie verfügen. Aber die Menschen haben eben vor allem wegen Steven Spielberg Angst vor Haien. Und zum Dank legen diese dann Steven Spielberg den roten Teppich aus und schauen sich dessen teilweise völlig entarteten Filme an.

Aber gib dem Volk Angst, Brot und Spiele (und natürlich auch Zwietracht untereinander).

Und Herr Spielberg? Haben Sie seit Ihrem Film auch Angst vor Haien?

Wir hatten danach Angst! – und wir waren damals sogar noch Kinder bzw. Jugendliche. Und die Poster vom sog. „Menschenfresser“ hingen damals überall. Jeder musste diese sehen. Auch Kindern Angst machen!? Was fällt Ihnen eigentlich ein?

Der Weiße Hai fällt übrigens im Mittelmeer kaum auf. Dieser ernährt sich dort vor allem von Thun- und Schwertfischen – und diese halten sich gewöhnlich in Bereichen auf, in denen das Wasser tiefer ist. Die Wassertemperaturen im Mittelmeer sind zudem an der Oberfläche für diese Haigattung vor allem zur „Badesaison“ zu warm. Diese mögen Wassertemperaturen über 15 Grad nicht sonderlich und halten sich daher im Mittelmeer oft in einer gewissen Tiefe (ca. in oder ab 40 –50 Metern), in der es wesentlich kühler ist, auf. Und dort sieht man sie eben nicht oder kaum. Es sind daher meist auch nur Taucher oder Fischer, die den Weißen Hai im Mittelmeer sehen (bei den Fischern hängt er dann meist als lukrativer „Beifang“ – so wie der eine oder andere Delphin auch – tot im Netz).

Da die Fischer bzw. unsere „Essgewohnheiten“ aber kaum noch Thunfische und Schwertfische im Mittelmeer übrig lassen, ist der Weiße Hai dort natürlich akut vom Aussterben bedroht – also nicht nur wegen Spielberg.

Die einzige Überlebenschance für den Weißen Hai im Mittelmeer dürfte sein, wenn es zu einem Austausch mit den Haien aus dem Atlantik kommt, was die Wissenschaftler jedoch nicht wissen. Diese wissen praktisch so gut wie nichts über Haie. Dies teilen diese mit Spielberg.

Fais-le bien, ma petite chérie – Von Tauben, Delpinen, Haien und Menschen

„Understanding“ – Mensch und Meer

Der arme Weiße Hai aus dem Mittelmeer

„Gesunde“ Haie essen von Natur aus keine Menschen. Dies hat einen einfachen Grund. Diese nähren den Hai nicht sonderlich und kommen auch nicht auf natürliche Weise im Meer vor. Robben, aber auch Thunfische etc., haben einen hohen Fett- und Eiweißanteil bzw. sind sehr nahrhaft für den Hai. Diese Kalorien benötigt der Hai auch unbedingt. Dass sich der Weiße Hai inzwischen vor allem auch an Seeschildkröten vergreift, ist wohl ein deutliches Zeichen, dass er kaum noch Nahrung findet. Denn Schildkröten nähren ihn nicht besonders gut. Es ist wohl blanker Hunger und schiere Verzweiflung, weil wir Menschen den Haien alles „wegfressen“ und dabei auch noch die Delphine (und alles andere auch) in den Netzen töten. So viel zur „Kost“ aus dem Meer.

Wie die Delphine auch, haben es die Weißen Haie vor allem in Europa schwer. Sie sind ja nun auch regelmäßig vor England im Atlantik aufgetaucht. Einer der ersten Fischer, der darüber berichtete oder sogar damals ein Video vom Weißen Hai auf youtube postete, bekam große Probleme. Denn welche Kommune möchte schon in der Badesaison einen Weißen Hai an ihrer Küste haben. Die Touristen bleiben dann – aus Angst – sofort aus. Und dies zeigt auch ein weiteres Problem auf, denn viele Weiße Haie werden wohl von Fischern still und heimlich getötet und entsorgt im Auftrag der „Tourismus-Lobby“.

Weiße Haie „lieben“ übrigens – wie die Meeressäuger bis hin zu den Walen ja auch – Tangwälder in kühleren Gewässern. Diese Tangwälder, in denen sich Tiere auch gut verstecken können, gibt es nicht überall. Sie kommen vor in Südafrika, Kalifornien und dem europäischen Nordatlantik, vor allem in der Bretagne. Daran sieht man, dass gerade der europäische Nordatlantik ein absolut geeigneter Lebensraum für Weiße Haie wäre. Dass diese dort selten sind, liegt daran, dass wir Menschen es doch glatt geschafft hatten, die Seehunde in Europa fast vollständig auszurotten – auch die Thunfische. Dadurch ist natürlich auch der Weiße Hai „verschwunden“. Siedeln sich die Robben hingegen wieder (etwas) an, dann kommt auch wieder der Weiße Hai zurück, weil Robben seine „beste Nahrung“ darstellen. Der europäische Nordatlantik ist daher normalerweise Teil seiner Heimat. Das wissen die wenigsten. Viele Engländer waren auch von den Haisichtungen überrascht, weil ihnen das Wissen fehlt. Als (ehemaliger) Taucher weiß man allerdings, dass es vor Kapstadt unter Wasser mit den Felsen und Tangwäldern (bei vergleichbar kalten Wassertemperaturen) so ähnlich ausschaut wie vor der Bretagne oder Irland bzw. sogar identisch.  Das ist exakt ihr Lebensraum, weil dort auch (normalerweise) die Seehunde zuhause sind. Nur finden die Haie in Südafrika und Kalifornien viel mehr Beute, und natürlich haben diese dort auch viel mehr Raum etc. Daher gibt es dort auch größere Populationen. Und wenn in Südafrika oder Australien ein Weißer Hai an einem Strand auftaucht, weil er Hunger hat und nach Beute Ausschau hält, dann wird dieser Strand eben geschlossen bzw. mit Hinweisschildern versehen. In Europa werden die Haie wohl eher heimlich entsorgt oder vertrieben etc. Und was bei Recherchen auffällt, ist, dass in Australien und Südafrika vor allem Schwimmer angegriffen wurden, die trotz dieser vorübergehenden Verbote und sogar trotz persönlicher Warnungen des „Sicherheitspersonals“ genau dort geschwommen sind. Und einer soll seinen Freunden zuvor noch gesagt haben, wenn er Weiße Haie anziehen sollte, dann wäre es sein eigener Fehler. Nun ist er aufgrund seines eigenen Fehlers tot – und der Weiße Hai, der auch wegen der Überfischung der Meere direkt an die Küste kommt (also nicht nur wegen der Robben, er würde zur Abwechslung auch gerne Thunfisch essen, der nicht unbedingt in unmittelbarer Strandnähe vorkommt), ist wieder einmal der „Böse“. 

Was allerdings in erfreulicher Weise aufgefallen ist, dass gerade das dafür zuständige „Sicherheitspersonal“ in den USA, Australien oder Südafrika gut mit diesen Konfliktsituationen umgeht, die Strände oft rechtzeitig schließt, also gut beobachtet, und auf eine Tötung der Haie nach Angriffen, die meist „nur“ ein Versehen sind, in der Regel oder sogar immer verzichtet, obwohl sie dies in manchen Fällen leicht könnten (vom Hubschrauber aus etc.).

 

Fazit: Bisher nur – mit erfreulichen Ausnahmen – ganz wenig „understanding“, was Meer und dessen natürlichen Bewohner betrifft, wie es durch unsere Kette von Beiträgen hoffentlich deutlich geworden ist – auch was Plastik und Öl im Meer angeht. Das Meer spült dies natürlich früher oder später an die Strände (würden wir auch so machen, wenn wir Meer wären). Fast alle Felsen sind vom Schweröl schwarz und fast niemand nimmt es wahr. Die Muscheln sitzen und leben auf dem Öl. Der Mensch isst dann diese Muscheln. Muscheln „helfen“ übrigens auch dem Meer, indem diese „Schadstoffe“ (wie z.B. Schwermetalle etc.) herausfiltern, ähnlich wie Schilfrohr das in Seen, Flüssen und natürlichen Kläranlagen tut.

Und „ausgerechnet“ in Europa gibt es am allerwenigsten „understanding“, vor allem auch, was die Delphine betrifft – und das ist bezeichnend. Nirgends wird auch mehr gelogen und verschwiegen als in Europa.

Und damit nicht herauskommt, dass Europa nicht „Opfer“, sondern „Täter“ ist (praktisch auf allen Gebieten), braucht es doch Snowden & Co.

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PS: Ein häufiges Problem bei Haiangriffen ist, dass diese meist an der Wasseroberfläche stattfinden. Dort sieht der Betroffene so gut wie nichts vom Hai. Durch den „Schock“ bzw. „Überraschung“ aufgrund des auftauchenden Haies wird dann meist „panisch“ reagiert, was als Schwimmer oder Surfer völlig logisch ist. Dies steigert jedoch zumeist das Interesse des Haies, indem man einen stark verletzten Eindruck dabei macht (verletzte Robbe etc.). Wenn man an der Wasseroberfläche dann gar nichts tut, ist es jedoch ähnlich (gesunde Robben etc.versuchen meist, zu verschwinden). Beim Tauchen kann man einen Hai normalerweise beobachten. Man sieht dann in der Regel auch, ob er hungrig ist. Dann ist die Situation natürlich gefährlicher. Wenn er auf einen zuschwimmt bzw. taucht und dabei anfängt, heftig mit der Schwanzflosse zu beschleunigen, dann kommt meist ein Angriff oder er dreht kurz vorher ab und verschwindet (weil Haie in der Regel scheu sind, vor allem wollen sie beim Beute machen – wie jedes andere Raubtier in der Regel auch – möglichst unverletzt bleiben, der Tigerhai ist da manchmal ein bisschen anders, das ist eben auch ein „Krieger“ und muss daher auch damit leben können, wenn er ab und zu von den Orcas in seine Schranken verwiesen wird). Die meisten Taucher erwischt es jedoch wegen Fütterung oder panischen Auftauchens zum Boot oder eben generell im Bereich des Bootes im Wasser, wie wir es ja schon in den anderen Beiträgen erwähnt hatten. Wenn man sich als Schwimmer, Schnorchler oder Surfer sicher ist, dass man schneller aus dem Wasser aussteigen – als der Hai einen erreichen – kann, dann ist das vielleicht der Weg. Wenn man den Hai mit Maske unter Wasser beobachten kann, ist das immer gut. Als Schnorchler gibt es daher oft auch noch andere Wege, einem Konflikt mit dem Hai aus dem Weg zu gehen, zumindest wenn man den Hai rechtzeitig sehen kann, was jedoch z.B. in „Tangwäldern“ nicht immer gelingen dürfte. Da gibt es Filme, da drücken Taucher einen Tangbaum weg bzw. zur Seite und dahinter befand sich dann unverhofft ein großer Wal – also von Angesicht zu Angesicht. In Kalifornien und Südafrika kann man dies durchaus erleben. Allerdings darf man dort dann auch nicht überrascht sein, wenn man einem Weißen Hai begegnet – obgleich diese Tiere sehr scheu sind (daher müssen diese ja auch meist mit Futter angelockt werden, um ihnen künstlich „begegnen“ zu können; auch für Dokumentarfilme, was die Surfer dann zusätzlich in Gefahr bringt). Der Verfasser dieses Beitrags ist beim Tauchem nahezu allen Haiarten begegnet – außer dem Weißen Hai (es lockte auch nicht. Im Gegenteil. Aber wo es viel Plankton und Meeressäuger und kleine und große Fische und Fischschwärme in allen Varianten gibt – also wo es vielfältiges und fantastisches Leben im Wasser gibt – da sind eben auch meist die Haie zu Hause). Und dies, obwohl er monatelang jeden Tag an der Ostküste von Südafrika in einem Verbreitungsgebiet von Weißen Haien getaucht ist. Das obige Bild zeigt einen Surfer und einen Weißen Hai an der Ostküste von Südafrika. Der Surfer überlebte unverletzt. Der Weiße Hai verwechselte ihn wohl mit einer Robbe (damit müssen Surfer leben, tun sie dort auch, wobei um Durban herum auch viele „Hainetze“ gespannt sind; und Netze unter Wasser führen immer zu Verlusten unter Tieren, auch den harmlosen).

Für Taucheinsteiger (oder auch für beginnende Surfer) sollte gelten, damit nicht unbedingt in Südafrika um Durban herum zu beginnen, auch wenn dort die Meeressäuger locken. Es macht einen großen Unterschied, ob man in Thailand auf Ko Samui taucht oder bei Durban. Dort fährt man meist auch nicht mit dem Boot auf angenehm stillem Wasser zum Riff hinaus. Vielmehr muss sich der Skipper meist mit seinem Schlauchboot zunächst durch die Brandung und meterhohen Wellen „kämpfen“ bzw. einen schlauen Weg hinaus auf das Meer finden. Die Taucher müssen zunächst helfen, das Boot durch die Wellen zu führen, bis sie nicht mehr stehen können oder bereits zu viel Salzwasser geschluckt haben (oder ein Bull Shark freundlicherweise zunächst seine Flosse gezeigt hat; vor allem wegen der vielen Flüsse kommen diese dort direkt an die Strände; insbesondere deshalb auch stellenweise die „Hainetze“, wo die Surfer sind, die mit ihrem Brett für diese Haie eben wie Robben etc. wirken, da selbst der so gefürchtete Bull Shark normalerweise keine Menschen isst; speziell diese Haiart scheint jedoch manchmal etwas gesteigert aggressiv zu sein, wohl weil man vor allem diesem Hai seinen Lebensraum an der Küste wegnimmt, auch durch bauliche Veränderungen von Flussmündungen und Häfen etc., und diesem auch äußerst brutal nachstellt, auch in den Flüssen). Erst gehen die Frauen und Kinder an Bord, zuletzt die Männer (gestaffelt nach Größe). Und dann sollte man seine Füße schnell anschnallen, bevor der Skipper Vollgas gibt und die ersten Delphine auftauchen, um mit dem Boot ein „Rennen“ zu fahren (sog. „Dolphins Coast“). Offenbar gibt es dort so viel Nahrung für Delphine, dass diese den halben Tag Scherze und Spaß machen können.

Fazit: Weiße Haie sind – so wie die meisten anderen Haiarten auch – scheu und gehen normalerweise den Menschen aus dem Weg. Die meisten Haie haben Angst vor dem Menschen (da wir sie erbarmungslos töten). Die allermeisten Unfälle mit Weißen Haien betrafen Surfer, leichtsinnige bzw. unbelehrbare Schwimmer oder hatten mit Fütterungen zu tun, die man unbedingt unterlassen sollte. Man sollte sich daher die Freude am Meer oder im Wasser nicht von Steven Spielberg oder den reißerischen Medien zerstören lassen. Die wollen uns doch nur die „wahre Freude“ nehmen, im Kleinen wie im Großen.

 

Vielleicht können sich noch einige erinnern. Als wir hier auf Sauberer Himmel das erste Mal die begradigten und zumeist biber- und otterlosen Flüsse zum Gegenstand machten, postete SPIEGEL ONLINE kurz danach eine Reportage über die bedrohten Flüsse in Deutschland.

Kurz nachdem wir nun das erste Mal über Haie berichtet hatten, „jagt“ doch glatt eine Meldung in Deutschland hoch und runter – nämlich, dass ein großer „Weißer Hai“ als Beifang in einem Netz im Mittelmeer vor Tunesien gelandet ist – und auf diese Weise getötet wurde. Auch um diese Netze ging es gerade bei uns. Und um Beifang wie Delphine, aber auch Haie. Und auch die Seepferdchen landen übrigens in diesen gemeinen „Fallen“und alles andere auch. Und dann ging es sogar bei uns auch ganz speziell um „Haie“, auch um den „Weißen“:

Fais-le bien, ma petite chérie – Von Tauben, Delpinen, Haien und Menschen

„Understanding“ – Mensch und Meer

Daran dürfte man erneut sehen, wie „up-to-date“ Sauberer Himmel ist. Das ist das Gegenteil von „reaktionär“, was für uns natürlich sehr problematisch ist, weil man mehr Unterstützerinnen und Unterstützer finden würde, wenn man „reaktionär“ wäre, und alles nur abkupfern würde. Aber das wollen die meisten eben so haben.

Jedenfalls sieht man daran, dass es natürlich auch im Mittelmeer „Weiße Haie“ gibt, was kaum jemand weiß. Aber weil es dort eben kaum Meeressäuger wie Robben etc. gibt, verwechseln dort die „Weißen Haie“ eben auch die Menschen nicht damit. Im Mittelmeer essen diese wohl mehr Fische etc., und verwechseln daher auch uns Menschen nicht mit Fischen. Daher merkt fast niemand, dass die scheuen „Weißen Haie“ selbstverständlich auch im Mittelmeer zuhause sind – und vor Wales (und damit wohl auch vor der Bretagne). Selbst die geldgierigen Fischer waren offenbar überrascht. Wie soll auch ein so großer Fisch so lange zwischen all diesen Netzen im (fast leer gefischten) Mittelmeer überleben können? Vor allem diese Frage werden sich diese Fischer, die für unsere tägliche „Fischkost“ sorgen, gestellt haben.

Und so stört es auch praktisch niemanden, dass dieser Hai, der wohl keinem Menschen irgendetwas getan hatte, wegen Fisch“kost“ und Geldgier brutal getötet wurde. Gleichwohl spricht man im selben Zuge, wie die „Langnasen“ eben sind, von einem „Haischutz“, weil der „Weiße Hai“ natürlich vom Aussterben bedroht ist. Überall wird er entweder verscheucht oder abgeschlachtet.

Auch deswegen ist er so scheu, und muss für die Sensationsgier einiger Touristen meistens mit Futter angelockt werden (Südafrika etc.). Auch bzw. erst recht für Dokumentarfilme. Für diese Filme, die wir uns ansehen, müssen offenbar sogar junge Surfer sterben, weil das Futter die Haie eben an die Küste lockt.

Filmemacher lockte Haie mit tonnenweise Fisch an

So eine Ausnahmelizenz zum Füttern erhält man übrigens mit Sicherheit nur dann, wenn man selbst eine verwinkelte „Langnase“ ist.

Aber all solche Dinge geschehen eben in dieser „komischen Welt“ in nahezu allen Bereichen – praktisch fast ohne Ausnahmen (man muss eben nur etwas näher hinsehen). Und auf Sauberer Himmel können Sie genau lesen, warum das alles so „quer“ läuft – egal was es ist und auf welchem Gebiet…

 

Dieser Beifang im Mittelmeer namens „Weißer Hai“ wird vor allem deshalb von den Medien so „gepuscht“, damit wir Menschen Angst haben – Angst vor Haien und Angst vor dem Urlaub am Mittelmeer. Am besten, wir haben vor allen Dingen Angst. Denn nur „Angstmenschen“ lassen sich steuern und regieren.

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An dieser Stelle, wo dieser junge Surfer gestorben ist, sollen kurz vorher etwa 30 Delphine vorbeigeschwommen sein, berichteten Zeugen. Ich kenne diese Stelle gut (es ist eine der schönsten, und das Wasser ist dort deutlich wärmer als in Kapstadt, auch wenn man dort meist ganz alleine ist). Ich hatte dort auch jedes Mal Delphine gesehen – aber nie einen „Weißen Hai“, obgleich diese dort – wegen der Robben und Pinguine – natürlich vorkommen. Als der Unfall mit dem Surfer geschah, sollen dort – und auch noch woanders an dieser Küste – jedoch gleich mehrere Haie aufgetaucht sein. Ich vermute daher auch sehr stark, dass dieser tragische Angriff etwas mit diesen Fütterungen im Zuge des Dokumentarfilms zu tun hatte. Als der Hai bemerkt hatte, dass er in einen Menschen biss, ist er sogleich davon geschwommen. Für den jungen Surfer kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er ist sofort verblutet und durch den Schock (Ohnmacht) ertrunken.

Wir haben uns – auch zum Gedenken an diesen Jungen – erlaubt ein Bild zu „stehlen“. Wir hoffen, es wird uns dort unten am Cap verziehen. Von Cap zu Cap sozusagen. Es zeigt den „Abschied“ bzw. sogar die „Beerdigung“ (Asche) dieses Surfers. Da sind viele dabei, die halten zusammen – nicht nur beim Surfen. Sie sehen Blumen und Farben – und viele junge Menschen. Vielleicht verstehen Sie jetzt besser, warum ich im vorletzten Beitrag über das im Vergleich hierzu etwas „leblose“ und „graue“ Europa geschrieben hatte – worunter übrigens nicht nur die euopäischen Delphine, sondern auch wir Menschen zu „leiden“ haben.

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Der oben zusammen mit dem Weißen Hai abgebildete Surfer (Ostküste von Südafrika) meint übrigens, dass seine Tritte ihm das Leben gerettet hätten (wobei er gleichzeitig dachte, dass der Hai zubeißt). Ich meine, diese Aussage entspricht der Überheblichkeit von diesen „Red Bull-Weltklassesurfern“, die ja oft von den zumeist überdrehten, d.h. überforderten, „Red Bull-Jetskiern“ vor dem Wasser gerettet werden müssen. Ich denke nämlich, es lief anders: Nachdem der Hai Bekanntschaft mit den Schnüren, in denen er sich zunächst verfing, und dem Brett selbst gemacht hatte, wie es der Surfer selbst beschrieb, ließ der Hai ab, weil er bemerkte, dass es nicht seine „Beute“ ist. In solchen Situationen, also wenn der Großhai wirklich angreift, kann einen wohl nur das „Schicksal“ retten, denke ich. Dennoch liest man in solchen – sogar offiziellen – Kreisen, dass man dem Hai in die Augen stechen oder auf die Nase schlagen sollte. Viel Spaß dabei zwischen meterhohen Wellen, unter einem halben „Schock“ und mit einem – wenn überhaupt – nur halb sichtbaren Hai (meist von hinten und unten), der mindestens doppelt so groß und etwa 20 mal so schnell ist wie man selbst. Natürlich kann es sein, dass ein Hai durch einen Tritt verschwindet (diese sind „ängstlicher“ bzw. vorsichtiger als wir alle zusammen denken, deswegen beißen sie ja auch zunächst meist „nur“ „feige“ von hinten ins Bein, um kein großes Risiko einzugehen). Und panisch treten würde wohl jeder, der beim Surfen oder Schwimmen einen (für ihn quasi unsichtbaren) Hai an seinen Beinen spürt. Aber das sind dann wohl nur Reflexe des Menschen in einer absoluten „Notsituation“. Allein schon, weil alles so schnell geht. Beißt der Hai beim ersten Mal ins Brett oder in die Schnüre, kann es eben gut gehen, da der Hai das „Missverständnis“ schnell bemerkt.  Beißt er zuerst in das Bein, wird es hingegen dramatisch bzw. fatal. Und mit dieser „Gefahr“ müssen eben vor allem die Surfer leben. Auch deshalb wollte ich niemals surfen. Hai und Mensch bilden nicht unbedingt eine Symbiose. Man sollte Haie nicht künstlich anziehen, weder mit Futter noch mit Brett und Geplantsche. Und dass einem derartiges nicht nur in Südafrika, sondern auch in Wales passieren könnte, beweist eben dieses Foto. Auch wenn es dort natürlich weniger Weiße Haie geben dürfte als in Südafrika, wo es von Robben, Pinguinen etc. nur so wimmelt – und wo das Meer auch nicht so stark befischt wird wie in Europa. Dort leben ja auch weniger Menschen. Die Tierwelt hat dort mehr Raum. Der Mensch auch. Dafür gibt es aber eben auch mehr „Gefahren“ in der Natur. Für mich engten diese den großen Raum auch wieder ein, d.h. z.B. die Gefahr, direkt am Strand einem Bull Shark oder Weißen Hai begegnen zu können. Zu Land geht in Südafrika wohl die größte „Gefahr“ von den Nilpferden aus, wenn diese durch Menschen zufällig vom Wasser getrennt werden. Dann rennen diese auf dem Weg dortin alles um (Angst vor Menschen). Und dann die Leoparden und Paviane, die man nicht provozieren sollte. Leoparden kommen dort am Cap sogar nachts von den Bergen an die Strände wegen der Robben, Pinguine etc. Wobei die Leoparden am Cap in der Regel sehr scheu sind. Anders schaut dies manchmal in den großen „Wildparks“ nördlicher gelegen aus, wo Touristen von Leoparden oder anderen Großkatzen manchmal getötet werden, weil diese „verbotswidrig“ aus ihrem Auto aussteigen. Und man merkt dort in Afrika generell recht deutlich, wie schwer sich viele Europäer mit bzw. in der Natur tun. Das hat wohl etwas mit „Degeneration“ zu tun, die uns natürlich alle betrifft. Feuerland heißt nämlich deshalb Feuerland, weil die dort zunächst heimischen und dann von uns gnadenlos ausgerotteten Menschen in den Nächten Feuer an den Küsten machten, um sich etwas zu wärmen. Sie lebten nahezu nackt in dieser sturmreichen (Eises)Kälte, und trugen auch keine künstlichen Häute von anderen Lebewesen etc.. Das hatten die nicht nötig. Ich hatte hier in der Bretagne viel üben müssen, um dem Wind ohne Funktionskleidung aus Plastik, die ich nicht mag, standhalten zu können. Die Bretonen gehen ja generell dem Wind eher aus dem Weg. Ich verstand das zunächst nicht ganz, nun aber wohl. Wind kann fast genauso „heftig“ wie das Wasser sein. Einmal hatte ich mich vor lauter Wind auf den Boden gelegt, um zu protestieren. Ein anderes Mal wollte ich auf einen Felsen springen und bin fast wie ein Vogel über ihn hinweggeflogen (manchmal braucht es bei starkem Wind auch etwas „Glück“). Man sieht dann auch fast nichts mehr, weil die Augen nur noch tränen. Zudem schwankt man teilweise wirklich recht stark – und die Wege sind schmal und die Klippen relativ hoch. Und so freut man sich dann tasächlich – so wie die Bretonen eben auch – über jeden windfreien Tag. Ich kenne hier ein Paar aus Korsika, die leben seit Jahren berufsbedingt hier am Cap und waren noch nie am Strand. Zitat: „It´s just Ocean“. Und Feuerland ist noch wesentlich härter.

PS: Ich möchte übrigens niemanden abschrecken, in der Bretagne Urlaub zu machen. Zum einen ist das Cap eben das Cap, und es gibt ja auch viel zurückgezogenere Stellen an der bretonischen Küste. Hier am schmalen Cap ist man praktisch auf See. Zum anderen kann man auch hier karibische Stimmung erleben – mit türkisblauem Wasser und weißen Stränden. Das Wasser ist sogar ganzjährig etwas wärmer als in Kapstadt, was allerdings keine große Kunst ist (da es dort meist direkt aus der Antarktis kommt), aber natürlich viel kälter als in der Karibik. Das Wetter ist hier insgesamt deutlich schlechter geworden, sowohl im Sommer als auch im Winter (früher gab es hier hin und wieder auch mal 18 Grad mit blauem Himmel im ozeanischen Januar, wenn in Deutschland Dauerfrost war), und das Meer ist stürmischer. Die „Schäden“ an den Küsten nehmen – auch lokalen Medienberichten zufolge – drastisch zu. Man sieht es überall. Darüber hatten wir ja schon ausführlich berichtet.

 

Mein letzter Beitrag über Menschen, Tiere und Meer wird ja ziemlich oft aufgerufen. Das freut mich natürlich. Es naht ja auch die Sommerzeit und damit die Badesaison. Und vielleicht kann dieser Beitrag ja auch dem einen oder anderen als kleiner „Ratgeber“ dienen. Wenn „eigene Erfahrungen“ sprechen, dann kann dies durchaus hilfreich sein. Ich würde mir niemals anmaßen, Tipps geben zu wollen, wenn es um die Überquerung von Gletscherspalten etc. gehen würde. Das war bisher noch nicht mein Metier. Dieses „lockt“ auch nicht. Da müssen Sie auf andere Webseiten gehen.

Allerdings sollte aus diesem Beitrag auch hervorgehen, dass ich mit der Nutzung der Meere, wie es „der Mensch“ tut, gleich ob von Berufs wegen oder in der Freizeit, nicht einverstanden bin. Das Meer bzw. Wasser und dessen Bewohner werden regelrecht von uns missbraucht.

Was doch beispielhaft ist, ist der Umstand, dass mich ständig Möwen begleiten, wenn ich mit Neoprenanzug als „Nicht-Surfer“ ins Wasser steige. Dies bedeutet nämlich, dass die Möwen von mir „Meeresgetier“, was ich nach oben befördere, erwarten. Außer den Kindern bin ich nahezu der einzige „Nicht-Surfer“, der mit Neoprenanzug und friedlichen Absichten ins Wasser steigt. Die Einheimischen können nicht ansatzweise nachvollziehen, dass ich ohne „Beute“ zurück an die Küste komme und „nur“ ins Wasser gehe, um zu beobachten und um dieses um mich zu haben bzw.zu spüren.

Mir tun auch die (größeren) Fische an der Küste leid, die extrem scheu sind und sich sofort vor einem verstecken – egal ob Strand oder Steilküste. Auf dem Rückweg begegne ich dann auch meist Sportharpunierern, die nur ins Wasser gehen, um Fische zu töten (und das geschieht mit einer Harpune sehr brutal und qualvoll für den Fisch, bei Netzen und Angeln ja auch). Ich hoffe dann immer, dass sich die Fische, die ich gerade noch ganz kurz gesehen habe, gut verstecken vor diesen „Helden“. Diese „Helden“ in voller schwarzer Montur, gerade wenn es Touristen sind, steigen dann mit ihrer Harpune und den nur halbtoten, blutenden Fischen direkt am Strand vor den vielen spielenden Kindern aus dem Wasser aus. Dabei fallen sie dann manchmal auch noch hin, weil sie eine Welle von hinten überrascht. Nicht auszudenken, wenn sie dabei zwischen den Kindern auf den Knopf der Harpune drücken würden etc. Es ist unglaublich, was man alles beobachten muss. Und man wundert sich oft, dass nicht noch wesentlich mehr passiert.

Und bei dieser Einstellung gegenüber dem Meer muss man sich natürlich nicht wundern, wenn Tiere wie Delphine Abstand zum Menschen halten. Wenn ich selbst Delphin hier wäre, würde ich zu den meisten Menschen im Meer auch Abstand halten – und zwar einen ganz deutlichen. Und das kann es doch nicht sein, oder?

Und so hoffe ich, dass auch einige gesehen haben, dass die „Kost“ aus dem Meer eben nicht so ökologisch ist und auch noch andere Tierarten darunter zu leiden habenund dies ausgerechnet die Delphine, die wir angeblich alle „lieben“. Und dies vor allem in Europa.

Wo ist diese „Liebe“, frage ich mich oft? Ich bin hier mit meinem Umgang mit dem Meer eine absolute Ausnahme – auch unter den Touristen. Wir sollten daher aus meinem Blickwinkel endlich lernen, dem Meer und dessen Bewohnern diese „Zuneigung“, die uns ja auch im Urlaub ans Meer führt, zu geben und nicht nur die sog. „Früchte“ abzuschöpfenund dies auch noch äußerst brutal oder rücksichtslos oder „tölpelhaft“. Wobei die Vögel unter den „Tölpeln“ alles andere als „Tölpel“ sind. Und ausgerechnet die Fischer haben diese Tiere „Tölpel“ getauft, da sich diese aus großer Höhe bei jedem Sturm und Wetter so wagemutig ins Meer fallen lassen. Wer ist denn hier tatsächlich der „Tölpel“, wenn er mit seinen Gummistiefeln ins Wasser fällt und ertrinkt? Nach einer Aktion wie dieser habe ich bisher noch keinen einzigen toten Basstölpel gesehen.

Und das ist fast schon ein Wunder, wenn man sieht, wie diese Tiere direkt neben den Delphinen oder ihren Artgenossen mit Rekordgeschwindigkeiten unter Vögeln ins Wasser „einschlagen“. Unter Menschen würde es in einer derartigen Situation wohl viele Opfer geben. Daher sollten wir auch lernen, vor diesen Tieren mit ihren unglaublichen Fähigkeiten endlich Respekt aufzubauen und auch nicht mehr abzulegen. Das sind “Künstler“ und gleichzeitig absolute „Vollprofis“, die sich keine „Fehler“ leisten können. Und ohne Angst sind diese (Angst haben diese oder fast alle Tiere nur vor uns Menschen). Sonst könnten die dort, wo permanent die stärksten Elemente zusammenstoßen, nicht leben. Aber sie tun es. Und daran könnten wir uns auch – ohne „Red-Bull-Profis“ oder teure „(Massen)Kanu-Expeditionen“ oder „Sensationschaos-Tauchen“ etc., aber auch ohne Gewehr, Angel und Harpune etc.erfreuen. Manche tun dies ja auch. Aber eben „nur“ wenige.

Das ist zumindest meine Meinung, die vielleicht etwas subjektiv aus Sicht der Tiere geäußert ist. Aber diese beobachte ich eben seit Kindesalter gerne – und regelmäßig (auch in meinem Alltag) – ohne dabei das Verlangen zu haben, sie aus „Fun“ töten und/oder essen zu müssen bzw. zu wollen. Im Gegenteil. Ich bewundere Tiere aufrgund ihres emotional-intelligenten Verhaltens und ihrer enormen Fähigkeiten. Mir war nie ein Tauchlehrer ein wahrer Lehrer gewesen (höchstens für das Equipment, also die Technik) oder gar ein Schwimmlehrer. Ich beobachte die Tiere, wie sie sich im Wasser  – aber auch zu Land – verhalten. Da können wir eine Menge lernen. Gerade, wenn „Notzeiten“ unter Umständen eintreten könnten, wann auch immer, so wie es viele sogar auch erwarten (durch Kriege etc.). Und in „Notsituationen“ drehen eben die meisten oder eben sehr viele Menschen völlig ab. Und gerade die Tiere behalten genau dann ihren Überblick und ihre Ruhe, sofern sie nicht in diesem Augenblick vom Menschen brutal verfolgt werden.

Understanding! Learning!                                                                                    Das ist auch „Fun“!

 

Abschied kann schwer sein. Aber es war soweit. Meine Fundtaube ist wieder frei. Heute ist sie in ihr Leben davongeflogen.

Ich hatte sie vor rund vier Wochen fast auf einer Straße überfahren, weil sie nicht mehr fliegen konnte. Ein Flügel war verletzt. Sie kam nicht einmal mehr über den Bordstein hinweg. So fing ich sie ein und brachte sie nach Hause.

Dies hier hatte ich bereits dazu geschrieben.

Man ist sich ja dann nie ganz sicher, wann es soweit ist. Im Internet kann man lesen alles zwischen 2 Wochen und niemals. Also es gibt auch Flügelverletzungen, die nicht mehr heilen wollen. Manchmal geht es schnell und zuweilen dauert es sehr lange. Und bevor man sich da große Gedanken macht, sollte man sich besser an der „Sprache“ bzw. den Zeichen des Tieres orientieren. Und die Taube hatte mir heute früh ganz klar signalisiert, dass es soweit ist. Ich habe ihr dann gesagt, dass sie noch etwas trinken und essen soll für ihren ersten anstrengenden Tag da draußen. Dies hat sie sofort getan vor meinen Augen. Normal wollte sie dies nur tun, wenn ich nicht anwesend war.

Und dann sieht man auf dem obigen Bild links unten, dass sie mich anschließend fordernd angeschaut hat. So habe ich dann das Fenster geöffnet. Und sie ist sofort an mir vorbei nach draußen geflogen, dieser „Bengel“. Und zwar kein Absturz in den Vorgarten, sondern hoch über alle Dächer hinweg – wie eine absolute Nr. 1 unter den Tauben. Der Flügel ist somit offenbar sehr gut geheilt, was mich natürlich freut. Und die Taube ist nun wieder frei.

Fais-le bien, ma petite chérie

Do it well, my little sweetheart.

Und pass bitte gut auf dich auf, oder?

 

PS: Ich hatte die Taube übrigens – bis auf das Einfangen – kein einziges Mal berührt. Dies war nicht nötig. Sie wollte es auch nicht. Jeder Griff nach einem Vogel ist ein Schock für diesen. Und so sollte man Vögel wirklich nur anfassen, wenn es absolut notwendig ist. Meine Orientierung für ihr Wohlbefinden waren ihre Laute und Bewegungen und vor allem ihre Positionen. Je besser es ihr ging, desto höher rückte sie mit ihren Plätzen. Erst war sie ganz unten und am Ende ganz oben. Und in den letzten Tagen hatte sie mich plötzlich jeden früh um ca. 5.30 Uhr mit ihrer Taubenflöte, die von Tag zu Tag heller und lauter wurde, geweckt. Heute sogar um 5.00 Uhr schon. So wusste ich, da auch die Sonne schien, es war so weit! Sie wird wohl auch ihre Familie wieder finden (diese Tauben leben meist in kleinen Gruppen), weil ich sie ganz in der Nähe einfing.

Die Scheu der Tauben hier in der Bretagne ist absolut verständlich. Hier geht es nur um Taubenschlegel und Taubenbrust – und das kostenlos und pünktlich am Sonntag zur Mittagskost. Die Bretonen sind auch nicht gerade bekannt dafür, mit Tieren gerecht umzugehen (aber welches Land oder welche Region ist das schon). Auch bei den Delphinen merkt man das überdeutlich. In Südafrika kommen diese fast jeden Tag an den Strand, um in den Wellen bei den Surfern zu sein (exakt solche Bilder – hier klicken – sieht man in Südafrika frühmorgens, wenn die Surfer noch schlafen; da warten die Delphine schon längst), Und hier in der Bretagne meiden sie in der Regel die unmittelbare Küste, was auch verständlich ist. Bei den Franzosen dreht sich eben nahezu alles ums Essen (und natürlich um das Flüssige). Und wenn die Delphine dann gelegentlich auftauchen, oder gar ein Großer Tümmler, werden die Fischer und Angler gleich nervös. Das ist dann Nahrungskonkurrenz. Und die meisten haben Gewehre auf ihren Booten – genau deshalb. Deswegen bin ich auch froh, dass die Delphine hier vorsichtig sind.

Letztendlich schaden wir Menschen uns dadurch doch selbst, da Delphine – und natürlich auch andere Tiere – uns große Freude bereiten könnten. Für die Touristen hier wäre es eine große Attraktion, wenn die Delphine näherkämen. Aber gegen diese „Fresslobby“ könnte sich selbst eine wollende „Tourismuslobby“ wohl kaum durchsetzen. Letztere zeigt zwar ständig Bilder von Delphinen in Hochglanz-Broschüren für die Touristen. Einen Schutz gewährt sie diesen Tieren allerdings nicht, zumal viele Touristen beinahe nur wegen des Meeresgetier-Essen hierher kommen. Und so sehen dann die meisten Touristen eben auch nur unlebendige Delphine als Opfer der „Fresslobby“ an den Stränden liegen (ich habe in Südafrika in knapp einem Jahr keinen einzigen toten Delphin am Strand gesehen, hier nahezu wöchentlich). Die werden dann schnell weggeräumt, weil sie dem „Tourismus“ schaden könnten und eben das Gegenteil von den Broschüren zeigen. Auch daran sieht man recht deutlich, dass der auf diesem Bild verwendete Begriff „Biodiversity“ nur eine komplett leere Worthülse von Politik und Schein“verbänden ist. Man kann es gar nicht anders sagen. Viel wichtiger ist daher der Begriff „Understandig“ für uns alle, der ebenfalls in dem Bild auftaucht. Und ich denke, es sollte eine Zeit geben, in der wir Menschen als Mehrheit endlich damit beginnen, Tiere verstehen zu lernen. Gleich ob Taube oder Delphin. 

Daran erkennt man übrigens auch gut, dass die „Kost“ aus dem Meer erhebliche „Nebenwirkungen“ hat. Also so ökologisch, wie viele meinen, ist das ganz gewiss nicht (auch wegen der Schwermetalle, unter denen vor allem die Meeressäuger in Europa als sog. „letztes Glied“ der verseuchten Nahrungskette stark zu leiden haben, auch weil es die Geburtenraten dieser Tiere nahezu minimiert). Aber man muss wohl selbst vor Ort sein, um so etwas derart deutlich sehen zu können. Und ich frage mich hier oft: Essen uns etwa die Delphine auch unsere Äpfel vom Baum weg, und töten uns sogar dabei auf heimtückische Weise (Netze und Kugeln)?

Auch hier lügen die Umweltverbände, da es selbstverständlich jede Form von Netz ist und nicht „nur“ die sog. Schleppnetze oder Treibnetze, in denen sich diese Tiere – insbesondere deren noch unerfahrenen Kinder – täglich verfangen (müssen). Man sieht und hört diese heutigen High-TechnologyNetze so gut wie nicht (die Schleppnetze können Delphine sogar hören und manchmal noch rechtzeitig reagieren). Außerdem ist nahezu jedes Netz automatisch ein Treibnetz, sonst könnte man ja auch kein Fische damit fangen, oder höchstens zwei oder drei. Und man geht mit diesen Netzen und mit High-Technology-Solar jeden Tag exakt dorthin, wo die Fischschwärme sind, also die tägliche Nahrungsgrundlage der Delphinschulen und Tümmler (daher die zahllosen unlebendigen Delphine am Strand, vor allem Jungtiere, brutal aus den Netzen geschnitten) – nur damit u.a. auch die „Greenpeaceler“ in der sterilen Kantine jeden Tag Fisch „fressen“ können.

Stattdessen könnte es hier am europäischen Atlantik stets so aussehen, d.h. wenn eine Delphinschule auf einen Fischschwarm ohne Netze trifft:

So schaut der Alltag einer Delphinschule aus. Das sind nicht nur Streicheltiere. Die haben auch Hunger und müssen etwas essen. Und man sieht auch, dass die Delphine diesen Vögeln (Basstölpeln), die ebenfalls sehr beeindruckend sind, nichts neiden. Es ist für alle da. Das ist sogar Symbiose, da beide Arten voneinander profitieren. Man sieht sie auch in solchen Situationen, wo größere Fischschwärme beteiligt sind, stets zusammen. Die Delphine wissen dank dieser Vögel auch, wo die Fischschwärme sind. Es sind ihre Späher zu Luft. Genauso zeigen mir den Weg zu den Seehunden oft die Möwen, die sich hysterisch und laut darüber freuen, was der Seehund alles aus der für sie verborgenen Tiefe zum Frühstück oder Abendessen an die Wasseroberfläche bringt. Diese stellen sich dann manchmal auf den Kopf und schlagen mit ihrer Schwanzflosse um sich, weil sie etwas genervt sind von dem vielen Geschrei. Auf der anderen Seite lassen die Möwen in ihren „Luftgefechten“ untereinander oder mit den Kolkraben, wenn es um „Futterneid“ und „Stehlen“ geht, auch oft etwas fallen, was der Seehund dann gerne isst als lachender Dritter.

Nun kann man sich somit leicht ausmalen, was passiert, wenn in einer solchen Situation Netze anwesend sind. Da landen auch die Vögel drinnen und natürlich die Fische – und alles andere auch. Keine Regeln gibt es dort. Das sagen die Fischer selbst. Darauf sind sie stolz. Wären die Delphine nicht so intelligent, würden noch viel mehr sterben. Die meisten Fischer hier hassen diese als Konkurrenten. Oder sie sind ihnen völlig egal. Es geht nur um Knete. Ich wurde ausgelacht, als ich nach einem Schutz für Delphine gefragt hatte. Der eine Fischer wurde sogar aggressiv mir gegenüber, natürlich auch, weil er zu viel gesoffen hatte. Wenn man in Südafrika einen Delphin erschießen würde, könnte man sich nie wieder am Strand blicken lassen. Und hier ist es beinahe umgekehrt (die Ausnahme hiervon kommt ganz am Ende dieses Beitrags).

Mir tut dies alles Leid, weil die Küste hier am Cap Sizun ist wie geschaffen für Delphine. Und jede Begegnung mit einem freien Delphin, vor allem im Wasser selbst, ist ein Höhepunkt im Leben. Und dies bestätigt ein jeder, der Delphine schätzt und dies erlebt hat.

Ein Nebeneinander von Mensch und Delphin muss doch möglich sein, oder? Auch in Europa! Ebenso mit dem Seehund. Aber auch diese werden hier beschossen. Und sie wehren sich. Mir ist ein Fall bekannt, da hat ein großer Seehund (hier gibt es ausgesprochen große Seehunde als Einzeltiere) einen Bretonen im Niedrigwasser gepackt und ins tiefere Wasser verfrachtet. Dann hat er ihn in Ruhe gelassen. Es war wohl nur ein Denkzettel. Diese Tiere könnten uns im Wasser leicht töten, tun es jedoch nicht. Aber wir tun es…

Diese beiden Taucher im obigen Video, so schön es auch ist, machen übrigens fast alles falsch, was man falsch machen kann, und dennoch hat sich der Delphin ihnen gewidmet. Man langt wilden Meeressäugern selbstverständlich niemals in die Schnauze oder hält ihnen den Finger dort hin als wäre es ein Fisch. Man sollte auch nicht ständig mit Geräten in ihren Gesichtern herumfuchteln, insbesondere nicht vor ihren Augen und empfindlichen Schnauzen. Man sollte auch nicht ständig in alle Richtungen strampeln. Ab Minute 1:37 wird es daher – trotz der angenehmen Musik – etwas angespannt. Das ist fast schon ein „Angriff“ vom Delphin. Ein solcher zweiter nach einer kurzen Bedenkzeit und Abstand des Delphins in Minute 1:48. Wenn er wollte, könnte er mit einem solchen Stoß – ähnlich wie bei Haien – das Leben des Tauchers beenden. An mir, vielleicht um mir einen Scherz zu bereiten, tauchte einmal in Südafrika ein Delphin so schnell vorbei, dass ich nur die Druckwelle spüren und ganz kurz seine Laute vernehmen konnte (sie mögen auch die echten Taucher mit den Tankflaschen, wie ich dort gerade unterwegs war, nicht; daher mache ich das auch nicht mehr). So ähnlich dürfte es auch unvorbereiteten Haien ergehen. Delphine mögen diese nicht, da diese natürlich eine Gefahr für ihre Kinder darstellen.

Delphine können somit nicht nur überdurchschnittlich liebevoll, sondern auch äußerst streng und hart sein. Sie sind blitzschnell und enorm stark. Und diese beiden Taucher im obigen Video tanzen diesem Delphin eine Weile auf der Nase herum. Man sieht am Ende auch ganz deutlich, dass der Delphin von diesen beiden Menschen enttäuscht ist. Auch wenn man so viel zusätzliches Gewicht am Gürtel benötigt, dann sollte man vielleicht nicht unter Wasser gehen (ich benutze hier nur zwei, drei kleine abgerundete bzw. flache Steine, die ich mit in den Neoprenanzug packe, den man hier leider benötigt, da das Wasser bei längeren Aufenthalten recht kalt ist). Was man vor allem überhaupt nicht tut, dass man unter Wasser alles anlangt, wie es am Anfang zu sehen ist. Das ist zum einen gefährlich und zum anderen völlig rücksichtslos, eben kein „understanding“. Wenn man z.B. mit Japanern taucht, und da gibt es leider fast keine Ausnahmen, dann muss man erleben, dass diese für ihre hysterischen „Familien–Fotoshootings“ unter Wasser die hochsensiblen und brüchigen Korallenriffe als Leitern, Bühnenboden oder gar Trampoline verwenden. Ich habe noch nie ein Foto unter Wasser gemacht. Ist doch viel schöner, dass alles mit den eigenen Augen anzusehen und nicht nur via Pixel, oder?

Und jetzt müssen wir hier doch noch etwas nachträglich einfügen, da es uns so kitzelt. Sehen Sie sich doch noch einmal das Video genau an, den Einspieler, das Boot, die Flagge, die teuren und schicken Tauchanzüge, den hohen Technikeinsatz, die Respektlosigkeit und Überheblichkeit bei gleichzeitigem Dilettantismus, und dann können Sie fast schon erahnen, aus welchen Kreisen diese Taucher kommen, was in Frankreich sogar auch noch die Regel bei Männern ist. Vor allem auch unter denen, die sich eigene Boote für die Freizeit leisten können. Und nachdem der Delphin ausgiebig an den Fingern des einen Tauchers gerochen hatte (ab Minute 1.30), hatte er sich entschieden, ihnen einen Denkzettel zu verpassen. Er hat den Charakter dieser Taucher gerochen. Tiere haben Spürsinn. Vor allem Delphine. Wir Menschen haben diesen nahezu verloren. Andernfalls würden wir uns – so wie der Delphin hier auch – gegen diese „Kreise“, die auch Sie und uns als sog. „profane“ Menschen jeden Tag verarschen, auflehnen und ihnen ihre Grenzen aufzeigen. Dies tut dieser Delphin ganz deutlich.

Delphine haben übrigens überhaupt keine Probleme mit Surfern. Im Gegenteil. Sowohl vor Ort als auch im Internet können Sie zahlreiche Berichte finden, wo Delphine Surfer bei Haiangriffen geschützt haben. Diese Haiangriffe sind jedoch allermeistens ein Versehen, weil der Surfer mit seinem Brett und dem Geplantsche mit seinen Armen aus dem „Blick“ der Tiefe optisch und akustisch (allerdings nicht geruchsmäßig, daher auch oft das zu beobachtende Zögern vor dem Angriff, da sich der Hai nicht sicher ist) exakt ins Beuteschema bestimmter Haiarten passt – ausgerechnet der Handvoll „gefährlichsten“, also derjenigen, die in der Lage sind, Pinguinen, Seehunden, sogar Seelöwen oder gar anderen Haiarten etc. nachzustellen: Der allgemein bekannte Weiße Hai, der ebenso große Tigerhai, die unberechenbaren und pfeilschnellen Makohaie (deren Hautstruktur ist Gegenstand von Forschungen bei Techniken, die den Luftwiderstand reduzieren sollen) und insbesondere der in der Tat „bullige“ Bull Shark, den man in Südafrika nach einem Fluss in Mosambik benannt hat („Huge Zambezi Shark“), da diese Haiart auf ihren Beutezügen gerne in die flachen Flüsse schwimmt (neuerdings sogar in Golfanlagen in Australien). Dies wollte ich den Einheimischen, die mich damals eindringlich warnten, zunächst nicht glauben. Dann musste bzw. durfte ich dies aber selbst erleben. Danach hatte ich an dieser verführerischen Stelle nicht mehr gebadet. Der Ruf des Weißen Haies ist nämlich vor allem deshalb so schlecht, weil die Surfer den im flachen Wasser angreifenden Bull Shark meistens für einen „Großen Weißen“ halten. Auch sind in den jeweiligen „Szenen“ meist nur Begegnungen mit dem „Great White“ ehrenhaft für Surfer. Meistens oder oft sind es aber eben diese Bull Sharks, die angreifen, ohne diesen Tieren dabei einen Vorwurf machen zu wollen. Ihre Nahrung befindet sich eben zumeist genau dort, wo die Surfer sich aufhalten. Als ehemaliger Taucher bin ich – bis auf den Weißen Hai – nahezu allen Hairten unter Wasser begegnet – auch dem Tigerhai (diesem auch an der Wasseroberfläche, was man – siehe diese Meldung – vermeiden sollte. Einer meiner Tauchschüler in Südafrika konnte jedoch aus Angst vor dem plötzlich auftauchenden Hai nicht abtauchen. Dieser umrundete uns mehrfach, was eigentlich kein besonders gutes Zeichen ist, es kann aber auch nur reine Neugier oder eine Feststellung des Geruches sein, dann verschwand er jedoch so schnell, wie er gekommen war).

Beim Tauchen in einer gewissen Tiefe sind Haibegegnungen somit viel ungefährlicher als strampelnd an der Wasseroberfläche. Ich hatte meinen Tauchschüler daher auch umklammert, damit er bzw. sie in diesem Moment nicht wild um sich strampeln konnte – auch um sie zu beruhigen. Ebenso erscheint man auf diese Weise dem Hai gegenüber größer, und diese suchen sich in der Regel die einfachste „Beute“ aus. An der Wasseroberfläche wild bzw. unkontrolliert zu plantschen, wie es z.B. auch beim Bootbesteigen automatisch der Fall ist, impliziert aus Sicht dieser Tiere zumeist ein verletzter und damit leicht zu erbeutender Meeressäuger (Robben etc.) zu sein. In Südafrika, insbesondere um Durban herum, wo es quasi alle großen Haiarten und ebenso nahezu alle Meeressäuger an einer einzigen Küste gibt (darunter auch fast alle Walarten), da sich dort tropische mit kalten Gewässern mischen, gilt daher unter Tauchern die Regel, so schnell wie möglich abzutauchen, aber auch wieder ins Boot zu steigen. Surfer, Schnorchler, Taucher an der Wasseroberfläche und Schwimmer in dunkler Kleidung in Ufernähe und im Bereich von Flussmündungen, an denen sich ja auch gerne die „Beute“ von Haien aufhält (Seehunde, Pinguine etc.) sind somit am meisten gefährdet. Vor allem deren Beine, weil Haie meistens von schräg unten und hinten angreifen bzw. „testen“, was aus deren Sicht logisch ist (daher verklammerte ich mich auch mit meinem panischen Tauchschüler). Manchmal kommen sie auch seitlich im Bereich etwas oberhalb der Hüfte. Versuche, Haie zu vertreiben, und gleichzeitig ins Boot zu steigen, können somit fatal sein, wie es die oben verlinkte deutsche Meldung bereits gezeigt hat. In der New York Post heißt es sogar: But as they surfaced, the shark swam directly at Bhandari and began biting her legs“. Diese Tauchgruppe hatte somit vermutlich eine Kette von Fehlern begangen, was natürlich nicht in den Zeitungen steht (dazu unten noch mehr). Aber „Notsituationen“ wie diese – die vor allem deshalb eintreten, weil sensationslüsterne „Taucher“ Tigerhaie füttern und diese somit von Tauchern angezogen werden – kann man eben nur schwerlich üben. Man muss sie „bestehen“, wenn sie plötzlich „auftauchen“.

Mit Tauchanfängern begannen wir dort daher auch oft in einem – garantiert „Bull Shark-freien“ – See, damit diese nicht wie „absolute Beginner“ in dieses nicht ungefährliche Wasser steigen mussten, das ja zudem extrem strömungs- und wellenreich dort ist (die meisten Tauchtouristen wurden auf der Fahrt zu den Tauchgründen seekrank, die einzige „Medizin“ hiergegen ist „abtauchen“, da es unter Wasser ruhiger ist). Wie mein Fall gezeigt hat, macht man dies mit „Anfängern“ auch aus „Eigennutz“. Denn als verantwortlicher Taucher muss man immer mit dem „letzten“ Taucher „leiden“, manchmal auch mit dem „ersten“. Aus dem Staub machen, geht hier nicht. Andernfalls sollte man keine Verantwortung im bzw. unter Wasser übernehmen. Ich tat dies, obgleich der vielen Gefahren, gerne, und ich finanzierte dadurch meine eigenen Tauchgänge und Unterkunft. Und ich konnte dort gut – wie an fast keinem anderen Ort dieser Welt – jeden Tag lernen, die zahlreichen Gefahren des Meeres ernst zu nehmen („understanding“).

Viele Touristen unterschätzen das Meer oder „Abenteuer“ bzw. „Modetrends“ wie Tauchen etc.. Daher auch die vielen Unfälle. Zwischen Bildern in Prospekten und der vorhandenen Realität klaffen oft „Welten“. Obwohl ich Training und Erfahrung habe, wurde ich ja hier in der Bretagne auch vom Wasser wild überrascht, wie ich es kürzlich bereits geschildert hatte. Unerfahrene Schwimmer bzw. „Meergänger“ ertrinken genau in derartigen Situationen (sog. „Rippströmung“). Wenn die Touristen hier einströmen, komme ich mir gelegentlich vor wie ein unbezahlter beach guard“, wenn ich die leichtsinnigen Badegäste zwischen all diesen Felsen und Wellen beobachte – und manchmal schon innerlich bereit bin. Vor allem die Erwachsenen. Die Kinder wissen meist, was sie tun (Stichwort „emotionale Intelligenz“; auch ein Thema von uns sogar mit Verweis auf autistische Kinder und Delphine). Und die Mädels oft noch besser als die Jungs. Diese tauchen manchmal wie Delphine durch die großen Wellen, so dass ich fast „neidisch“ bin  🙂 (zum „Neid“ noch mehr ganz am Ende). Aber auch beim „Helfen“ sollte man seine Grenzen kennen. Mir sind Fälle bekannt, bei denen („nur“) der „Helfer“ ertrunken ist. Die „Notgeratenen“ haben sich nämlich manchmal schon etwas an die Situation anpassen können (müssen), wohingegen es den „Helfer“ oft zunächst unvorbereitet trifft. Diejenigen, die hier am häufigsten ertrinken, sind die Angler. Wenn sie mit ihren warmen Gummistiefeln bei ereilender Flut von den Felsen fallen, da ein oder zwei Fische in der zur Verfügung stehenden Zeit nicht genug sind (Gier), sagt man hier zumindest. Deren Stiefel laufen dann mit Wasser voll.  Das ist wie ein „Ticket“ in die Tiefe. Und an der hier abgebildeten Steilküste vom Cap Sizun gibt es zwar noch über ellenlange Fische, dafür aber eben keine schnelle Hilfe. Und selbst bei überfüllten Stränden sind Ertrinkende oft ganz alllein. „Beim Ertrinken ist man alleine“, sagt man daher auch.

Und genau dies konnte ich bei meiner Situation auch spüren; obgleich ich mir stets sicher war, dass ich nicht ertrinken werde, bei Kenntnis, dass es grenzwertig ist, also die Grenze zum Ertrinken, die ich – trotz Tigerhaie in Südafrika – noch nicht kannte. Und ehrlich gesagt, war es meine größte Sorge gewesen, dass einer der Beobachter, es waren nur wenige bei diesem Wetter anwesend, auf die Idee gekommen wäre, mir zu helfen. Denn ohne Neoprenanzug, den ich aufgrund der Jahreszeit trug, hätte ich in dieser Situation vermutlich dem „Helfer“ helfen müssen. Und dann wäre es vielleicht für beide schief gegangen – wegen meiner Leichtsinnigkeit an diesem Tag, an dem nicht einmal die Surfer im Wasser waren (dieses Bild zeigt einen Surfer am Cap Sizun). Auch deshalb verhielt ich mich im Wasser so ruhig, d.h. auch um bei den Beobachtern Vertrauen zu erwecken. Dabei gab ich mir Mühe, eine Art von „Übung“ bzw. „Training“ zu imitieren, da an jenem Tag ja auch keine „gewöhnlichen“ Schwimmer ins Wasser gestiegen wären. Es geht einem somit auch viel durch den Kopf . Es dauert ja auch eine Weile (Geduld), bis man bei starken „Rippströmungen“ den Weg zurück zum Strand findet. Und jeder Ruf an die Küste wäre verlorene Luft, die man in solchen Situationen, in denen man automatisch viel Wasser schluckt, dringend benötigt. Ertrinken ist zunächst ein Mangel an Luft. Und ich denke, dass es in solchen Situationen am wichtigsten ist, Frieden mit dem Wasser zu schließen (auch wenn man genau in diesem Moment die Heftigkeit bzw. „Gewalt“ des Wassers erst richtig erkennen bzw. spüren kann). Sofern dieses nicht eiskalt ist oder man keinen sonstigen „Schock“ erleidet oder sich den Kopf nicht am Felsen anstößt (Kopf immer schützen, z.B. mit den Armen), bringt es einen nicht sofort um – und es trägt einen (natürlich nicht mit Gummistiefeln oder anderen „Tickets in die Tiefe“; diese im Wasser sofort ausziehen und loslassen). Wenn der Kopf von einer Welle unverhofft unter Wasser gedrückt wird, einfach Luft anhalten und warten, was passiert. Hier sofort die Atmung zu suchen bzw. die Luft, kann zu Wasserschlucken und Panik führen. Ruhe bzw. sogar eine Portion Gelassenheit ist daher in solchen Situationen äußerst wichtig. Aus meiner Sicht entscheidet dies sogar oft über Leben oder Tod.

Dieses Video zeigt eine ähnliche Situation, wobei hier die Wellen zum Strand zurückführen. In meinem Fall liefen die Wellen vom Strand weg. Also noch schlimmer. Und man sieht deutlich, wie schwer sich die beiden Männer im Wasser tun, obwohl sie Surfbretter haben:

Brandungsrückstrom bzw. Rippstrom nennt man so etwas. Wobei das etwas untertrieben ist, weil es schön wäre, wenn so etwas nur eine einzige Rückströmung wäre. Da arbeiten ganz viele Strömungen auf einmal. Wäre in diesem Fall die Strömung noch etwas stärker gewesen, hätte der zweite Surfer, obgleich er ein sehr starker ist, vermutlich auch seine Kraft verloren. Dies kann man am Ende deutlich erkennen. Den kürzesten Weg zurück zum Strand zu suchen, und damit dann auch meist gegen die Rippströmung anzukämpfen, ist daher in solchen Situationen zwar menschlich (wir sind schließlich keine Fische), jedoch meistens fatal. Stattdessen sollte man erst einmal ruhig bleiben und sehen, wo dieser Wirbel einen hinführt, um von dort aus den Weg zurück zum Strand, wo man ja ursprünglich auch hergekommen ist, zu eruieren. Gut kann man hier auch sehen, dass ein „Ausgang“ über die Klippen kaum möglich bzw. äußerst schmerzhaft ist. Und an den schlaffen Beinen des geretteten Surfers kann man erkennen, wie erschöpft dessen Körper ist. Steigen Sie mit diesen Beinen einmal über die Klippen aus. Sie werden von den Wassertürmen einfach abgeräumt. Hinzu kommt, dass diese weiße Gischt überwiegend aus Luft besteht. Man findet somit auch keinen ausreichenden Widerstand, um effektiv schwimmen – bzw. hier paddeln – zu können. Dies kann man ebenfalls in diesem Video erkennen. Ähnliches kann übrigens auch Ihnen beim Badeurlaub passieren. Entsprechende Verhaltensregeln sollte man daher kennen. Da dies aber oft nicht der Fall ist, ertrinken jedes Jahr unzählige Menschen im europäischen Atlantik. Ich hatte das damals recherchiert und war wirklich überrascht von der sehr hohen Zahl. Wichtig in derartigen Situationen ist zudem, seine Lunge als Schwimmweste zu benutzen. Je mehr Luft in der Lunge ist, desto stabiler liegt man auf dem Wasser. Aber selbst das vergessen viele Betroffene in solchen Situationen. Die wenigsten Strömungen ziehen einen unmittelbar unter das Wasser. Dies wird zwar oft behauptet, es sind jedoch zumeist ganz lapidare Dinge, warum so viele Menschen ertrinken.

Ich suche derartige Extremsituationen, wie sie mich an dem hier abgebildeten Bereich wegen einer über Nacht neu aufgetauchten, seitlich wegknickenden Sandbank „überraschte“, nicht. Der Atlantik am Cap Sizun ist jedoch seit gewisser Zeit sehr unberechenbar und äußerst „wild“  geworden, wie man es auf diesem Bild ja auch gut erkennen kann – und dies sollte man unbedingt anerkennen. Vor allem, wenn man einen „Denkzettel“ erhält, was einen ja auch vor noch schlimmeren Dingen bewahren kann. Aber hier können Sie sehen, dass es Menschen gibt, welche die gefährlichsten Wasserstellen dieser Welt, in diesem Fall in Portugal ebenfalls am Atlantik, aufsuchen, um „Extremerlebnisse“ zu haben. Dies hier, das Surfer und zu Hilfe eilende Jetskier (die nur Krach an der Küste machen) betrifft, würde ich niemals freiwillig tun. Warum auch? Und dann macht der Jetskier ab Minute 1.07 auch noch einen großen Fehler (vielleicht sah er ja auch einen Hai oder Felsen vor sich oder ich übersah etwas), und dann geht das künstliche und glimpflich endende „Drama“ eben los (da sieht man auch recht gut die Rippströmung und dass man darin nur ein „Spielball“ des Wassers ist, und wie schnell aus einem „Helfer“ ein weiterer „Notleidender“ wird, nur weil er vom Jetski fällt, und obwohl dies alles „Red-Bull-Profis“ sind, die den ganzen Tag fast nichts anderes machen. Ab Minute 2.13 kann man besonders gut sehen, warum derartige Rippströmungen an den Klippen, so wie auch in meinem Fall, so gefährlich sind. Nicht nur wegen Strömungen, in denen man unkontrolliert zwischen Felsen herumschaukelt. Es ist die erhöhte Sequenz der Wellen. Diese kommen wegen der Klippen aus mehreren Richtungen, und man hat zwischen den vielen brechenden Wellen kaum Zeit, richtig Luft zu holen. Die Abstände sind zu kurz. Daher auch das viele Wasserschlucken; und gleichzeitig muss man bei jeder einzelnen Welle aufpassen, dass man nicht direkt an die Klippen gerät. Auch dieser zweite „Red-BullJetskier“ macht zunächst einen großen Fehler, indem er bei Minute 2.16 gleich in die erste brechende Welle hineinfährt. Das ging gerade noch gut. Dann ist er wach und wartet, bis es zwischendurch mal etwas nachlässt, und dies sollte man dann auch als „Schwimmer“ nutzen oder noch warten; das Orange zeigt meinen Umweg zurück zum Strand, ohne diesen landet man meist wieder dort, wo man gerade herkam, lernte ich dabei, und verliert dadurch natürlich viel Kraft und man ist enttäuscht; und da war mir klar, dass viele beim Ertrinken bestimmt auch irgendwann einfach aufgeben). Und dieses hier absichtlich für Werbezwecke und Nervenkitzel herbeigeführte Ereignis muss dann auch noch „The Big Ugly“ heißen. Das sagt eigentlich schon alles. Besser wieder zurück zu Delphinen & Co. (die übrigens kaum „Fehler“ im Wasser machen, der Mensch hingegen neigt hierzu oder provoziert diese sogar regelrecht, wie wir auch noch weiter sehen werden, und schiebt die Folgen dann gerne den Tieren, in deren Element wir uns doch freiwillig begeben, in die Schuhe).

  Ein Grund, warum ich an dieser Küste bei Durban damals so lange verweilte, war nämlich, dass ich dort praktisch jeden Tag Wale und Delphine gesehen hatte (sog. „Dolphins Coast“), und ich mir diesen Kindheitstraum nach meinem Studium erfüllen wollte. Die meisten (männlichen) Taucher kommen jedoch wegen der vielen Haie dorthin, und füttern sie auch, um sie anzulocken, und das geht dann eben auch manchmal schief. Und dann wird wieder alles den sog. „bösen Haien“ in die Schuhe geschoben – vor allem die ebenso sensationslüsternen Medien tun das. Auch ich wurde hiervon zunächst geblendet. Als ich zuvor in Indonesien meinen ersten Großhai beim Schnorcheln sah (einen Grundhai, der deutsche Name für „Bull Shark“, also den sog. „gefährlichsten“, und das auch noch ziemlich weit draußen am Außenriff), schwamm ich wie ein durchgehender „Blitz“ an den Strand zurück – aus Angst. Heute würde ich mich natürlich – aufgrund eigener Erfahrungen und da der Hai, wenn er will, eben auch viel schneller ist als man selbst – anders verhalten. Und ehrlich gesagt, vermute ich eines: Die Tauchgruppe, bei der dieser Unfall geschah, hat vielleicht sogar die im Vergleich harmloseren Riffhaie aufgrund der prominenten Touristen angelockt und gefüttert. Diese wollen dann in New York natürlich über Haibegegnungen im Rahmen des teuren und exklusiven Tauchurlaubs berichten. Und dann kam eben auch – vom Futter angelockt – der große Tigerhai vorbei. Danach hörte der „Touristen-Spaß“ natürlich sofort auf (ich denke, dass die Tigerhaie durchschnittlich größer als die „Weißen“ sind, da sie fast alles essen; die hier abgebildete Tauchgruppe setzt sich wohl auf den Boden, um die Beine zu schützen. sieht mir aber auch nach Fütterung aus). Man versuchte zunächst, ihn zu vertreiben. Dies funktionierte jedoch nicht. Dann brach man diese Aktion ab und stieg auf zum Boot mit den geschilderten Konsequenzen. Danach riecht es mir. Die abgelegenen Kokos-Inseln sind ja auch für exklusiven „Hai-Tourismus“ bekannt. Und gleich 18 Taucher in einer Gruppe? Das klingt mir nach „Kinovorstellung“ bei gleichzeitigem „Chaos“ und „Kohle“. Vielleicht täusche ich mich auch. Aber genau dies passiert eben oft. Und dann war es wieder der sog. „böse Tigerhai“, der übrigens trotz seiner enormen Größe sehr elegant wirkt und aufgrund der Musterung mit seinen Streifen im Wasser sogar ganz „hübsch“ ausschaut – vor allem wenn das Licht auf diese Musterung fällt. Ich unterliege aber mit Sicherheit keinem Zwang, diesem oder anderen Haiarten zu begegnen. Im Gegenteil.

Diese hier sind die fütternden „Taucher“, andernfalls käme nämlich eine derartige Situation mit dem Tigerhai normalerweise nicht zustande (das könnte – muss aber nicht – noch ein relativ junger Hai sein, die Musterung ist zumindest stark ausgeprägt und seine Haut scheint noch unverletzt,). Über das Futter soll der große Hai erst angezogen und dann für „Streicheleinheiten“ und „Pixel“ gebeugt werden. Und wenn man zufällig an eine solche Stelle kommt, an denen Tigerhaie regelmäßig gefüttert werden (was vielleicht in meinem Fall so war) und man hat natürlich kein Futter dabei, dann kann es sogar sein, dass der Hai aus Enttäuschung und natürlich auch aus Hunger zubeißt – auch weil er sich auf diese Futterstelle verlässt. No „understanding“! Haie zu füttern, ist ein absolutes Tabu. Und ausgerechnet viele der „gut ausgebildeten“ und erfahrenen Taucher tun genau dies. Und für den Fall, dass es schief geht, haben manche dieser Taucher dann die Harpune für den Hai dabei. Das sind keine Märchen, ich habe das alles mit eigenen Augen gesehen.

Den oben abgebildeten Surfer hat vielleicht das Hellblau gerettet – oder der gesunde Geruchssinn des hier Weißen Haies. Nach einem Biss lassen diese Haiarten meistens wieder ab. Aber ein Haibiss im Wasser kann eben dramatisch sein. Auch nimmt man den Haien – ähnlich wie den Seehunden etc. – ihren Lebensraum weg, und stellt ihnen fast überall nach, was diese natürlich hin und wieder entartet-aggressiv macht. Also, auch die Haie gehören zum Meer dazu. Wäre dies nicht der Fall, dann hätten die Delphine und Tümmler zusammen mit ihren großen „Geschwistern“ unter den Orcas diese schon längst „weggeräumt“. 🙂 Wie man übrigens auf dem obigen Bild gut sehen kann, können die Surfer über die Delphine meistens nur staunen. Ein Grund, warum ich nicht surfe, ist, dass ich nicht durch ein Brett vom Wasser abgeschnitten sein möchte. Das ist allerdings Geschmackssache. Denn die Surfer sind auch oft – meist jedoch gezwungenermaßen – ohne Brett unter oder auf dem Wasser unterwegs und richtig „wasserverliebt“ – und dies wiederum mögen die Delphine, also Menschen, die sich ohne große Technik und Schnickschnack und vor allem ohne schlechte Absichten auf ihr Element, das Wasser, einlassen. Dieses Bild zeigt übrigens die Pointe de la Torche (dt. Spitze der Fackel), nicht weit entfernt vom Cap Sizun, ein Anziehungspunkt für Surfer und vor allem Windsurfer aus der ganzen Welt. Beim Windsurfen, d.h. mit Segel, gehören die Bretonen zu den weltweit besten. Beim blanken Wellensurfen, das ja nicht gerade in der Bretagne seinen Ursprung nahm, werden sie jedes Jahr besser. Die Wellen auch.

In dem nachfolgenden Video wurde sogar von Medien berichtet, wie ein „Marathonschwimmer“ von Delphinen vor einem Hai beschützt wurde. Hier sieht man auch: In den seltensten Fällen müssen Delphine Haie angreifen, um sie zu vertreiben. Die Haie verschwinden meist von selbst, allein durch die selbstbestimmte bzw. fast schon majestätisch wirkende Körpersprache der Delphine. Sie haben eine enorme Ausstrahlung. Das spüren natürlich auch, bzw. erst recht, die Haie.

Und hier kommt ein Delphin zu einem Taucher, um sich helfen zu lassen wegen solcher menschlichen Utensilien wie scharfer Nylonschnüre und Hacken. Dazu braucht es Hände. Wie soll denn ein Delphin das ohne Hände schaffen können?

Ein ausgezeichneter Taucher. Besser geht es in dieser Situation nicht (und das unverhofft auch noch nachts, im Revier des großen Tigerhais vor Hawaii). Und man sieht, dass Delphine sogar wissen, dass so etwas nur Menschen beseitigen können. Und da der Taucher viel Erfahrung hat, sah er auch ziemlich schnell, dass der Delphin „angeschlagen“ war und sah bzw. fand dann auch das Problem und half sofort – intuitiv, ohne groß zu denken. Und vielleicht hatte der Delphin auch deswegen diesen Taucher ausgesucht und sich ihm anvertraut. Der Delphin war übrigens ziemlich angeschlagen. Hoffen wir, dass er es überlebt hatte. Hat er bestimmt! Er schwomm wohl dann nach oben, weil er Luft brauchte. Delphine sind keine Fische. Aufgrund der Lichter wusste er, dass dort Taucher, seine einzige Rettung, sein mussten. Und hat der Delphin am Anfang nicht die Mantarochen sogar etwas verscheucht, vielleicht damit er die ganze Aufmerksamkeit der Taucher erhielt und das bei Nacht notwendige Licht sämtlicher Lampen? Könnte sein. Delphine sind extrem schlau. Und dieses Video beweist einmal mehr, dass Delphine unsere Nähe sogar freiwillig suchen (aber nicht unbedingt in Europa). Anhand dieses Videos und dem gefühlvollen Verhalten der leitenden Taucher, die sofort von den Mantarochen abließen, obwohl sie deshalb diesen Nachttauchgang für die zahlenden Gäste durchführten, kann man gut sehen, welch hohen Stellenwert Delphine dort bei diesen Menschen genießen (ähnlich wie in Südafrika). Ab Minute 0.30 etwa kann man auch gut sehen, wie fasziniert die Gäste von dem Delphin sind bzw. wie sie ihn angaffen und dabei fast erstarren. Delphine stellen unter Wasser alles in den „Schatten“. In diesem Augenblick ab Minute 0.30 oder schon davor könnte man auch meinen, der Delphin hatte sich den geeigneten Taucher genau ausgesucht – und ihn auch gefunden.

Und obwohl der Taucher Hand anlegt bzw. anlegen muss, lässt er dem Delphin gleichzeitig Raum und die Richtung vorgeben (so langt auch nur ein Taucher sehr sorgfältig hin und nicht viele unsorgfältige Hände). Damit hatte er jede Form von Stress beim Delphin vermieden – und ihm damit wichtige und vielleicht sogar über Leben und Tod entscheidende Energie bzw. Kraftreserven belassen. „Hut ab“! Bzw. „understanding“.

Auch wenn es vielleicht viele nicht glauben mögen, so kann man Tauchen, wenn es anständig und nicht im entarteten Massengeschäft ausgeführt wird, als gelebten „Umwelt- und Tierschutz“ begreifen – zumindest in der heutigen Zeit der Überfischung und Zerstörung der Meere. Die Taucher kommen wegen der Unterwasserwelten und zahlen dafür oft viel Geld. Dort wo die Tauchreviere sind, gibt es daher auch ein Interesse, diese zu erhalten. Die Fischer können in diesen Revieren oft auch nicht machen, was sie wollen (allein schon, weil sie beobachtet werden). Natürlich beunruhigt kommerzielles Tauchen auch die Unterwasserwelt (vor allem auch wegen der vielen Anfänger, die wild strampeln), und der viele Verkehr mit den Tauchbooten, und neue Hotels für Taucher etc. Allerdings dürften heute manche Unterwasserwelten nicht mehr erhalten sein, wenn es die Taucher nicht gäbe. Und an dem Verhalten dieses Tauchers, der offenbar auch der „Chef“ war, sieht man eben gut, dass er ein „understanding“ hat. Und der Delphin wusste, dass er dort Hilfe bekommt, weil Taucher in der Regel Delphinen helfen und sie nicht töten. Die Bretagne zum Beispiel  zieht wegen der relativen Kälte des Wassers keine Taucher an. Es gibt dort so gut wie keine Tauchtouristen. Und das merkt man. Alles wird von der Fischerei bestimmt bzw. dominiert. Gäbe es dort ein bekanntes Tauchrevier, sähe es ganz anders aus. Die Tierwelt wäre viel größer und nicht alle Tiere würden flüchten vor den Menschen, da diese ständig Tiere töten. Wenn es an Orten mehr Boote für das Delphin-Watching gibt als Fischerboote, dann kippt so etwas. Und viele Fischer merken dann, dass sie mit „Delphin/Wal-Watching“ mehr Geld verdienen können als mit Fischen fangen. Der „Fischfang“ etc. zerstört komplett unsere Meere. Und da müssen bzw. sollten wir Menschen umdenken. Und wenn es heißt, man müsse Fisch essen, um gesund zu sein bzw. zu bleiben, dann ist das nicht wahr. Die Fette können wir auch über andere Öle beziehen. Ebenso das Eiweiß. Auch Fische wollen leben, und alles andere im Meer auch. Jetzt könnte man einwenden, Delphine essen auch Fisch. Das stimmt. Aber erstens ist es ihre natürliche Nahrung, zweitens lassen sie Fische übrig.  Und wir Menschen räumen komplett ab – und in den wenigen Lücken bzw. Nischen hocken die Angler mit ihren vielen Hacken und Nylondrähten (siehe Video oben) und ihrer paramilitärischen Kampfmontur oder die ebenso paramilitärischen Harpunierer. Und all dies nennt man dann auch noch irreführend „Meeresfrüchte“, als würden diese am Baum hängen, und man pflückt sie einfach nur ab, wenn sie erntereif sind. Was ist das für eine Einstellung? 

Als Verhaltensregel gegenüber wilden Tieren sollte generell gelten, dass man mit seinen Armen sehr behutsam umgeht. Denn die Arme des Menschen bringen den Tieren nun einmal meistens den Tod. Wenn man z.B. wilden Delphinen begegnet, dann sollte man seine Arme erst einmal an den Körper anlegen und sich zunächst extrem ruhig im Wasser verhalten, um zu beobachten, wie die Delphine auf diese Begegnung reagieren, ob sie Menschen schon kennen oder nicht. Ob sie Angst vor den Armen haben. Ob sie angelangt werden wollen, oder eben nicht etc. Wollen Sie von allen ungefragt angelangt werden?

Das auf diesem Bild bin nicht ich. Man kann hier übrigens bereits auf dem ersten Blick sehen, dass dieser Taucher Erfahrung mit Delphinen hat, gleichwohl der Große Tümmler hier deutlich zeigt, dass er sich nicht unterwerfen wird. Man sollte daher sehr respektvoll mit diesen Tieren umgehen. Ihre Selbstbestimmtheit ist ihr höchstes Gut.

Auch jede Form von „Aqua-Show“ mit unfreien Delphinen etc. ist daher automatisch Tierquälerei. Wir sollten so etwas nicht unterstützen. Und ausgerechnet diese stolzen Tiere landen ständig in diesen heimtückischen Netzen, in denen sie qualvoll auf fremdbestimmte Art und Weise ertrinken bzw. ersticken bzw. verbluten bzw. sich mit ihrer unbändigen Kraft selbst erdrosseln, vor den Augen der ebenso hilflosen Familie, damit der Mensch Fisch essen kann, der übrigens nicht lebendig im Wasser, sondern nur unlebendig zu Land „stinkt“. Auch dieser Große Tümmler ist spurlos verschwunden. Und in den Bars erzählt man, weil dort auch die Fischer sind, dass man auch ihn aus Gier getötet hätte. Einen Tümmler, der an die Küste kam, um uns Menschen eine Freude zu bereiten.

Und wenn es heißt, man müsse Fisch essen, um gesund zu sein bzw. zu bleiben, dann ist das nicht wahr. Die Fette können wir auch über andere Öle beziehen. Ebenso das Eiweiß. Auch Fische wollen leben, und alles andere im Meer auch. Jetzt könnte man einwenden, Delphine essen auch Fisch. Das stimmt. Aber erstens ist es ihre natürliche Nahrung, zweitens lassen sie Fische übrig.  Und wir Menschen räumen komplett ab – und in den wenigen Lücken bzw. Nischen hocken die Angler mit ihren vielen Hacken und Nylondrähten (siehe Video oben) und ihrer paramilitärischen Kampfmontur oder die ebenso paramilitärischen Harpunierer. Und all dies nennt man dann auch noch irreführend „Meeresfrüchte“, als würden diese am Baum hängen, und man pflückt sie einfach nur ab, wenn sie erntereif sind. Was ist das für eine Einstellung?

Die hier abgebildete Bucht ist die bereits woanders auf diesem Blog erwähnte Stelle, wo ich es erleben durfte, einer riesigen Schule von Delphinen mit ihren Babys zu begegnen. Auch dieses obige Bild stammt aus jener Bucht. Das mag jetzt für manche wie ein Süßwassersee aussehen. Wenn man um das Eck schaut, erwartet ein jedoch die Pointe du Raz, also eines der tollkühnsten Gewässer weltweit (hier abgebildet mit der Insel Île de Sein im Hintergrund).

Hier stößt die Kraft des Ärmelkanals auf den noch stärkeren Atlantik. Und dieses Wasser muss dann zwischen einer Enge, also zwischen Insel und Festland, hindurch, was – je nach Wetterlage etc. – zu ozeanischen „Verwerfungen“ führen kann. Jeder Seemann hat Angst vor dieser Stelle. Die allermeisten davon umkurven sie – auch wegen der vielen Felsen und Riffe. Die gleich nebenan liegende Bucht mit Strand heißt nicht umsonst Baie des Trépassés, also „Bucht der Verschiedenen“. Hoch oben auf den Klippen befindet sich eine alte Kapelle für die hinterbliebenen Frauen (das vor der Kapelle ist übrigens junger Ginster, der so gelb blüht), oder diejenigen, die noch hofften, dass ihre Männer lebend vom Meer zurückkehrten. Diese sollen ja schon vor der Geburt von Cristoforo Colombo vor dem nordamerikanischen Kontinent regelmäßig Kabeljau gefischt haben. Das ist nach dieser Insel auch das nächste Ufer. Und die Bretonen waren damals und sind heute noch mit an der Spitze der besten Segler. Sie kennen die Winde und die Strömungen, die über den Atlantik führen, natürlich wesentlich besser als ein ortsfremder Italiener. Und ich bewundere diese Crew, die jeden Tag linienmäßig auf dem Schiff zu dieser Insel fährt – auch bei Sturm.

Obwohl diese bewohnte Insel dem Land unmittelbar vorgelagert ist, ist dieses Boot ein Hochsee(sicherheits)schiff. Eine Fähre kann in diesem tosenden Gewässer, in das sich auch die Delphine zurückziehen, zwischen all diesen Felsen nicht fahren. So gibt es auch keine Autos auf der Insel. Der Captain kennt natürlich alle Felsen und – wie man in diesem Video auch ab Minute 1:30 gut sehen kann – die schmale Zickzack-Rinne zur Insel selbst im größten Sturm haargenau (auf der sich früher auch Piraten zurückgezogen und auf ihre ortsunkundigen „Opfer“ gewartet haben). Auch mich müsste die Crew noch kennen. Wir kamen ins Gespräch. Ich war nämlich offenbar der erste Fahrgast überhaupt, der zur Insel fuhr und dort nicht ausstieg, sondern gleich wieder mitzurückfuhr. Das verstand die Crew zunächst nicht. Aber ich erklärte ihr dann, dass ich an diesem Tag Schiff fahren und nicht auf der Insel flanieren gehen wollte – auch wenn es zugegeben etwas frisch und windig am offenen Oberdeck war. Die Insulaner sitzen fast alle unten im geschlossenen und gewärmten Bereich. Aber angesichts derartiger Zustände, die auf dieser Insel herrschen können, ist das auch verständlich. Die Leute, die dort wohnen, benötigen keine künstlichen „Abenteuer“. Deren Leben ist ein Abenteuer.

Mir ist dort sofort aufgefallen, dass die Jugendlichen viel natürlicher sind als die auf dem Festland. Kein Handy in der Hand. Barfuß im Winter, dabei halb im Wasser. Niemals auf den Felsen ausgerutscht, obwohl sie ständig Streiche unternommen haben. Und alle haben sie gelacht und sich gefreut, als das Boot einlief. Sie haben sich alle am Schiff versammelt – natürlich auch die Erwachsenen. Schön war das. Und auch kein Lärm und Gestank von Autos. Und selbst die an der Festlandküste so scheuen Delphine suchen die Nähe zu den Insulanern, welche diese offenbar schätzen – und umgekehrt. Dazu passt: Lokale Informationen über die Delphine habe ich überwiegend von einem Bretonen erhalten, der direkt über den Klippen am Pointe du Raz aufgewachsen ist. Dieser Bereich wurde dann zum nationalen „Monument“ erhoben (die Tierwelt leider nicht). Seine Familie musste daher das Haus aufgeben und umsiedeln. Er erzählte mir, wie er sich als Kind an die Rückenflossen der Delphine heftete und mit ihnen gemeinsam durch das Wasser sprang. Und wer weiß, vielleicht machen dies einige der Insulaner noch heute.

Das nachfolgende Bild habe ich selbst gemacht mit einer einfachen Kamera. Daher kann man die Insel im Hintergrund leider nicht erkennen. Ist auch eine relativ große Entfernung. Man kann jedoch das Licht hinten rechts, wo die Sonne ebenfalls durchscheint, leicht erkennen. Und dass diese Insel zuweilen wie durch ein halbes Wunder erhellt wird von der Sonne, wohingegen fast alles andere dunkel ist, haben mir auch schon Einheimische berichtet. Ich habe es auch mehrmals selbst erlebt. An diesem Tag sah das alles ganz besonders aus – und plötzlich war der Himmel wieder zu und das Licht war weg.

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Nachtrag vom 22.05.2018:

Sie sehen vielleicht. Ich versuche dort die Probleme zu lösen, wo ich mich befinde. Und hier gibt es – wie natürlich überall – viele Probleme. Leider kann ich nichts tun, da mich die „Freimaurerei“ nicht lässt. Sie hat mich hier nicht nur aus einem Ort, der mir seit über 20 Jahren als Rückzugspunkt diente, vertrieben. Sie hat mir sogar, während sie mir mein Geld stiehlt, eine Ladenfläche weggemietet und halbleer stehen lassen, damit ich mich auch hier nicht entfalten kann (d.h. ich unterliege somit quasi einem grenzüberschreitenden „Berufsverbot“, auch z.B. einem „Partnerverbot“, weil das keine Frau aushalten würde bzw. ich das keiner Frau zumuten kann oder möchte) – nachdem diese „Zunft“, die offenbar „Rachegedanken“ hat (obwohl ich ihr nichts schulde), mich aus Deutschland, wo ich ja ein recht erfolgreicher Anwalt im Umweltbereich war, weggeekelt hatte. Und dies alles nur, weil ich mich geweigert hatte, Freimaurer zu werden, nachdem ich diese „Burschen“ aufgedeckt hatte. Dies bedeutet, ich habe mich geweigert, den sog. „profanen“ Menschen zu verarschen und auszubeuten. Ich würde mich daher sehr freuen, wenn Sie diesen Blog unterstützen würden. Mehr kann ich leider  – eben aus gewissen, armseligen Gründen – nicht tun. Auch meine damalige Vortragsreihe musste ich quasi einstellen. Und Sauberer Himmel hat eben „nur“ noch diesen Blog. Aber mir gefällt er. Life Force!

Als ich damals meine Freunde in Südafrika fragte, warum sie so anders sind als die Europäer, antworteten sie mit dem Wort „Life Force“ – und diese Leute (Musiker, Schauspieler etc.) kannten Europa gut. Sie empfanden es als steif und leblos (auch London).

Und eines kann durchaus sein. Für diesen Beitrag werde ich demnächst vielleicht ein schönes Erlebnis mit Delphinen haben (und die Haie werden mich für immer verschonen, vor Irland nicht weit gegenüber ist nämlich schon ein „Weißer Hai“ aufgetaucht, sie folgen den Seehunden; und zwei mittelgroße Makohaie wurden hier bei Stürmen leider tot angeschwemmt, Stichwort „Netze“). Und vielleicht zeigt sich ja auch endlich die Meerjungfrau. Oder war sie gar dieser Baum? 🙂

Gleichwohl ich längst aufgehört habe, derartiges, aber auch Delphinbegegnungen, alltäglich zu fordern. Diese „Bengel“ bzw. „Engel“ kommen nämlich stets unverhofft, und zwar dann, wenn sie wollen…, obgleich ich weiß, wo sich hier ein Teil von ihnen vor uns Menschen „versteckt“ und ausruht. Ich gehe jedoch dort nicht hin, auch weil Seehunde diesen unwegsamen Bereich, den man praktisch nur vom Wasser aus erreichen kann, zur Ruhe nutzen, die diese hier auch dringend benötigen, und spreche auch mit niemandem darüber.

Die Delphine hören uns im Wasser ja von ganz weit her hysterisch strampeln und wild herumfuchteln. Es liegt somit an ihnen, ob sie vorbeischauen wollen, oder eben nicht. Wenn sie kommen, dann sieht man sie in der Regel auch, oder man hört sie zumindest, oder man spürt eben nur die Druckwelle, die sie im Wasser hinterlassen, wenn sie mit ihrer Schwanzflosse Vollgas geben, wie sie es wollen….

Sie können sich nun auch sicherlich vorstellen, dass für mich, als ich erstmals von Fischern selbst erfuhr, dass hier tatsächlich auf Delphine, Tümmler und Seehunde geschossen wird, hier erst einmal eine „Welt“, d.h. „Illusion“ (übrigens ein Thema von uns), zusammenbrach. Natürlich hatte ich hier längst bemerkt, dass Delphine und Seehunde nicht gerade den engen Kontakt zum Menschen suchen. In Australien und Südafrika ist das ja anders. Aber dass man auf sie in Europa schießt, da sie ein paar Fische essen und ein paar unwichtige Bojen verrücken, war natürlich ein „Schock“ für mich. Auch kann es dieser kleine „Schaden“ doch nicht sein. Vor allem Neid wird daher die Ursache sein, denke ich mir. Die (steifen) Fischer meinen nämlich, das Wasser sei ihr Element (obwohl es ihre größte Angst ist, in dieses zu fallen). Aber die Delphine sind dort viel geschickter als sie, da es ihr Element ist. Sie haben daher auch keine Angst vor dem Wasser – welche die Fischer jeden Tag und in den Träumen plagt.

Und ist es nicht unglaublich, dass man ausgerechnet in Südafrika in Backpackern ganze Bücher über diese Großen Tümmler findet, die hier in der Bretagne hin und wieder an die Küste kommen. Hier selbst hatte ich zuvor nie etwas darüber gehört.

Und daher möchte ich diesen Beitrag noch einmal mit diesem Bild schließen. Ich möchte es allen Leserinnen und Lesern widmen, denen dieser Beitrag gefallen hat, und den Delphinen, die auch hier in Europa endlich ein „Understanding“ verdient haben – auch weil sie gerne in unserer Nähe wären.

„Symbiosis“

 


 

 

Gesundheit aus der Natur

 

Hallo! Da wir hier gerade die „Macht“ der Farben und Bilder für sich sprechen lassen wollen, möchte ich mich kurz fassen.

Auf der Seite „Kunterbunt“ ist soeben noch zusätzlich der Kanal „Breitband“ online gegangen – für Bilder, die etwas breiter geraten sind.

Und so freut es uns natürlich riesig, dass das neue und beweglichere Segeltuch von Sauberer Himmel auf viel „Wind“ gestoßen ist. Damit meinen wir Ihr/Euer Interesse.

Besten Dank dafür!

Und ebenso erfreulich ist, dass die hier abgebildete Taube noch am Leben ist. Pünktlich zum StART mit den „neuen Segeln“ von Sauberer Himmel hatte ich diese mitten auf einer Straße aufgegabelt. Ein Flügel wollte nicht mehr. Und so hatte sie sich gleich einen „Spitzenplatz“ ergattert. Heute hat sie ihren ersten kurzen Flug versucht. Der Flügel scheint rasch zu heilen. Äußerst gut geht sie mit ihrer Verletzung um. „Kleines“ Köpfchen, sollte man meinen. Aber sie beherzigt ein ruhiges, intelligentes Verhalten.

Das sind doch alles „Good News“. Oder?

Ach ja! Dann haben wir noch technisch an der Seite gearbeitet, damit sie besser und vor allem schneller läuft. Zudem haben wir „Schleusen“ geöffnet, damit die Beiträge und Bilder ein besseres Ranking bei den Suchmaschinen ergattern können – auch wenn dort deutlich von den Technokraten – sogar manuellmanipuliert wird. Aber damit können wir leben. „Macht“ den Farben!

In diesem Sinne

Dominik (Storr)

 

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Dominik Storr: Das oder machts! Oder? Die Entschlüsselung aller durch Ignoranz verursachten Probleme und deren Lösung (Link)

 

 

Spendenaufruf (Link)

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PS: Wie das „Leben“ so spielt, hatte ich – kurz nachdem ich dieses Bild postete –  fast eiue am Flügel verletzte Wildtaube überfahren. Sie konnte sich nicht einmal mehr über die Fahrbahnbegrenzung retten. Ich fing sie ein, und besorgte flugs geeignetes Futter. Der Flügel musste nicht bandagiert werden. Nun sitzt sie in ihrem provisorischen, ruhigen „Indoor-Gehege“ und bewegt sich nicht, wenn ich sie „besuchen“ komme, so sehr Angst hat sie vor uns Menschen. Ich sehe jedoch an den Spuren, dass sie eifrig isst und trinkt. Und so hoffe ich, dass der Flügel schnell heilt, und ich sie wieder freilassen kann. Gerade balzen ihre Artgenossen. Das muss sie sich jedoch dieses Jahr „abschreiben“. Dafür wird sie vielleicht wieder fliegen, also „leben“, können, wünsche ich mir.

In diesem Sinne

Dominik Storr

 

Update vom 26.04.2018: Hier ist das Täublein. Sie ist fidel – und hat den besten Platz in der Sonne ergattert. Hoffentlich heilt der Flügel.

 

 

Dominik Storr: Ignoranz-Plage? Selbst aus Ideologien befreien. Oder? (ergänzte Fassung)

 

Man mag es kaum glauben! Ausgerechnet SPIEGEL ONLINE zeigt sich heute von seiner „grünweichen“ und nicht nur bei Ostern erwünschten Seite und setzt bereits in der TOP-Headline bzw. in dem TOP-Beitrag ganz oben auf der „Wissenschaftsseite“, zumindest jetzt gerade, das Thema in Szene, das den links abgebildeten Otter, Biber und die ebenso abgelichtete Libelle berührt und über das es hier auf diesem Blog gerade in aller Ausführlichkeit handelte.

Liest denn die „Wissenschaftsabteilung“ von SPIEGEL ONLINE Sauberer Himmel?

Dann müsste diese doch eigentlich kapiert haben, dass jene seltsam vielen Streifen am Himmel, sofern man sie aufgrund des großflächig ausgefalteten Sonnenschirms von Prof. David Keith überhaupt noch sehen kann, keine normalen Kondensstreifen sind. Dies soll sich übrigens auch schon unter diversen „SPIEGEL-ONLINE-Leserinnen, aber auch Lesern“ herumgesprochen haben.

Jedenfalls waren wir nicht nur bei den Chemtrails schneller, sondern auch bei dem Wasserthema. Jedoch können wir ein Journalistengehalt nicht einmal an uns selbst zahlen, so dass die bei uns inzwischen anfragenden, frustrierten Journalisten dann doch nicht zu uns durch- bzw. vorstoßen wollten. Ohne Kohle läuft eben bei ansonsten guten Absichten nichts. Außer bei uns Naiven.

Wiederum jedenfalls heißt es dort unter Berufung auf eine wohl eher im Aprilscherz flüchtig zusammengestellte Antwort der Bundesregierung auf eine wohl ebenso luftschlösserhohe Anfrage der Grünen, dass in 93 Prozent der Fließgewässer nicht mehr die Gemeinschaften aus Fischen, Pflanzen und Kleintieren [Anm.: ob konspirative oder sielmanngesichtete bleibt offen] leben würden, die man dort eigentlich noch vorfinden müsste.

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Unser letzter Beitrag über die „Otter-Verschwörung“, den wir dem Otter, der Libelle und dem Biber widmen wollen, da diese Tiere ja auch als Synonym für eine gesunde und lebenswerte Umwelt stehen, entstand ursprünglich aus einem so genannten „Postskriptum“ (lateinisch postscriptum), also einem „PS“.

Dieses hatten wir spontan unseren diesjährigen Ostergrüßen an unsere lieben und treuen Leserinnen und Leser aufgrund unserer ebenso spontan auftauchenden Gedanken zum „besonders schlimmen“ Waschbären, also nicht dem „besonders guten“ Pandabären, angehängt. Inzwischen wurde aus diesem „PS“, ähnlich wie es der Biber mit Flüssen tut, Stück für Stück ein eigenständiger Beitrag mit Verzweigungen, aber auch vielleicht mit kleinen Stauungen, für die wir uns bei Ihnen ganz herzlich nachträglich entschuldigen wollen.

Davon erhoffen wir uns, dem einen oder anderen, der bisher – anders wie Asterix und Obelix – noch nicht von den „Chemtrails“ wusste und dies kaum glauben mag, aufzeigen zu können, warum die gesamte „Umwelt- und Tierschutzbewegung“ nichts gegen das „Geoengineeringüber unseren verflixten Köpfen unternimmt. Ähnlich ist dies ja auch bei den Gewässern der Fall, ob Binnen oder nicht, wenn man einmal seine „Brille“ abnimmt und etwas genauer auf den Beach und Biber blickt.

Obwohl der Initiator von Sauberer Himmel aus der so genannten „Umwelt- und Tierschutzbewegung“ kommt und dort viel geleistet hatte, wie es hier auf Sauberer Himmel ja hin und wieder mal wie auf dem Rücken einer Libelle leicht hindurchschimmert, hat diese [Bewegung] Sauberer Himmel zu keiner Zeit unterstützt, ohne jetzt irgendjemandem von diesen eng im Korsett zusammengeschnürten Leuten auch heute noch böse sein zu wollen. Der letzte Beitrag über Otter, Libelle und Biber, aber auch über Fische und gewisse „Wassermann-Kreise“, soll jedoch aufzeigen, warum dem so ist.

Und damit dem auch wirklich in Deutschland so war, hatte uns die so genannte „Wahrheitsbewegung“ – obwohl die Bürgerinitiative Sauberer Himmel für diese, ähnlich wie der Biber für mit ihr verbandelte „Wasserkreise“, von Anfang an aufgrund deren Ernsthaftigkeit, Ehrlichkeit, Entschlossenheit und insbesondere Zielstrebigkeit ein absoluter „Fremdkörper“ sogar bis hin zu einem gravierenden „Störfall“ war, ähnlich wie ein „BIO-Biberangriff“ auf die gesamte „BIO-Stromversorgung“ der RWE Power C()2 & AT()M-AG  – gleich zu Beginn unserer wichtigen Arbeit ab 2011 Tor und Tür für Interviews und Reportagen wie eine scheinbar führungslose Horde von aufgescheuchten Wildschweinen eingerannt, um uns dann hinterher entweder in ihren Kreisen zu diffamieren oder – ähnlich wie es Biber geschieht – wieder fallen zu lassen. Auch hier bestätigen erfreuliche Ausnahmen die höchst bittere universelle Regel.

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Das hier auf dem Bild sind zwei Otter. Diese sind rar und äußerst schlau und scheu. Der ehrwürdige Heinz Sielmann soll sie daher unter Einsatz aller schon damals vorhandenen technischen Möglichkeiten zunächst vergeblich gesucht haben, während sie sich so manchen Einheimischen in regelmäßigen Abständen immer wieder an den selben Stellen verspielt in der Sonne gezeigt haben sollen.

Dies jedenfalls orakelt die Geschichte eines alten Bootsbauers, also keinem BIO-Landwirt, sondern einem Handwerker, der Boote baut. Und diese soll sich in Ostdeutschland sogar noch vor der Wende, also gar nicht so sehr lange nach Sielmanns intensiver „Wehrmachtzeit“ als sicherlich „friedensstiftender“ Ausbilder an der so genannten „Luftnachrichtenschule“ zugetragen haben. Uns ging es dort wie Heinz Sielmann. Wobei wir jedoch zur Otter-Ortung keine Spionagetechnik vom inoffiziellen Nachfolger der „Luftnachrichtenschule“ einsetzen konnten. Wir sahen zwar auch ohne präzise Satellitennahaufnahmen nur ständig die Spuren der Standarte, wie man den Schwanz bei Fuchs und Eichhörnchen unter „Grünröcken“, also Jägern, nennt, aber leider nicht den jeweils dazugehörenden Otter. So ähnlich wird es wohl auch zunächst Sielmann trotz Technik in dieser wasser- und überaus mückenreichen Gegend südöstlich von Gesamtberlin widerfahren sein. Wir müssen ihm, nicht Heinz Sielmann, sondern dem Otter, allerdings recht nahe auf dem Fuss bzw. der Flosse oder Standarte gewesen sein. Denn als nahezu sichere Faustregel unter den technisch eher unnversiert, d.h. „unprofessionell“, agierenden und nach Maßstäben des Ausbildungs- und Erkenntnisweges der anthroposophisch-kapitalisierten „Sielmann-Stiftungen“ daher nicht zertifizierten „BIO-Otterbeobachtern“ gilt:

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