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Ist das noch Wetter oder schon Polsprung?

Sahara-Hitze und Golfstrom: Atlantic Meridional Overturning Circulation (AMOC) verändere sich – Ist das noch verhandelbar? Welche Rollen spielen geschwächtes Erdmagnetfeld und sog. „Polsprung“? Stichwort ebenso „Ozon“! 

Polsprung: Die Politik schweigt – Wissenschaft: von ganz harmlos über halbgefährlich bis hin zur Unbewohnbarkeit ganzer Erdteile

    „Forscher sind sich sicher: Der Polsprung steht unmittelbar bevor“ – Gesamtschau

Erdgeschichtliche Polsprünge – Was geschah damals?

Polsprung: Die Drei Fragezeichen 

Eine Löwin namens Lisa 

Die unbekannte Pol-Formel: Der (EU)Staat schützt seine Bevölkerung nicht!

   Kanzlerin Merkel müsste die Bevölkerung vor der „rapiden“ Polbewegung warnen 

       Rubrik „Gefahr Polsprung“

Da Politik & Verbände zu diesem Thema, das auch das Klima betrifft, wohl mit Vorsatz schweigen, hat Sauberer Himmel eine Reihe von Informationen für seine Leserinnen und Leser zusammengestellt.

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Diese Überschrift nimmt Bezug auf den aktuellen Titel von SPIEGEL ONLINE: Ist das noch Wetter oder schon Krise? Selbstverständlich bringt SPIEGEL ONLINE diese Wetterextreme nicht in den Zuammenhang mit der sog. „rapiden Polbewegung“. Die Bevölkerung wird über die Ursachen der Extreme mutmaßlich getäuscht. Und dies könnte schwerwiegende Folgen für die Menschheit haben, da diese nicht erahnen kann, was auf sie zukommen könnte.

„Es klingt zunächst abwegig, aber Wissenschaftler glauben, dass es schon unmittelbar bevorsteht: Der Wechsel der Pole auf der Erde. Und das würde weitreichende Folgen für uns haben, denn das Magnetfeld der Erde ist ein empfindliches System, das uns vor jeder Menge Weltraumstrahlung schützt. Aber an manchen Orten ist es schon fast zusammengebrochen und Forscher werden langsam besorgt.“ (msn-Nachrichten, 18.05.2019)

Das Erdmagnetfeld würde derzeit um das Zehnfache schneller als bisher angenommen sinken; Teile der Erde könnten unbewohnbar werden. (Focus Online, 06.02.2018)

„Womöglich hat der nächste Polsprung bereits begonnen. Ein Indiz dafür ist, dass sich das Erdmagnetfeld seit Beginn der Messungen vor 175 Jahren bis heute um zehn Prozent abschwächte. Studien ergaben zudem, dass sich der magnetische Nordpol im vergangenen Jahrhundert um rund 1100 Kilometer von Alaska in Richtung Sibirien verlagerte.“ (weather.com, 01.01.2018)

Da die Politik hierzu wohl mit Vorsatz, d.h. absichtlich, schweigt, hat Sauberer Himmel eine Reihe von Informationen für seine Leserinnen und Leser zusammengestellt:

Sahara-Hitze und Golfstrom: Atlantic Meridional Overturning Circulation (AMOC) verändere sich – Ist das noch verhandelbar? Welche Rollen spielen geschwächtes Erdmagnetfeld und sog. „Polsprung“? Stichwort ebenso „Ozon“!

Polsprung: Die Politik schweigt – Wissenschaft: von ganz harmlos über halbgefährlich bis hin zur Unbewohnbarkeit ganzer Erdteile

„Forscher sind sich sicher: Der Polsprung steht unmittelbar bevor“ – Gesamtschau

Kanzlerin Merkel müsste die Bevölkerung vor der „rapiden“ Polbewegung warnen

Die unbekannte Pol-Formel: Der (EU)Staat schützt seine Bevölkerung nicht!

Erdgeschichtliche Polsprünge – Was geschah damals?

Rubrik „Gefahr Polsprung“

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Vorbem.: Mit diesem Beitrag, der neben dem Verweis auf aktuelle Entwicklungen zudem Wesentliches für neue Leserinnen und Leser noch einmal zusammenfasst, erhofft man sich, dass beim global gleichgeschalteten Thema „Klima“ mehr Menschen die erhellenden Augen aufgehen. Es droht wohl weit mehr als eine sog. „Klimaerwärmung“. Über die Ursachenzusammenhänge der heutigen Veränderungen wurde ganz offenbar getäuscht, indem das Erdmagnetfeld als entscheidender übergeordneter Faktor für die Stabilität des Klimas außer Acht gelassen wurde. Wird hier gar etwas Grundlegendes von der Politik verschwiegen? Warum äußert sich diese nicht zu Ergebnissen aus der Magnetfeldforschung und zum sog. „Polsprung“, der Wissenschaftlern zufolge bereits begonnen haben soll? Das Erdmagnetfeld würde derzeit um das Zehnfache schneller als bisher angenommen sinken (Focus Online, 6.2.2018).

Wenn die Sahara-Hitze sogar in der Bretagne nach einer langen Kälteperiode für den Sommer sorgen muss (dann gleich mit Rekordtemperaturen), dann könnte dies ein Hinweis sein, dass der sog. „Golfstrom“ und die gesamte Atlantic Meridional Overturning Circulation (AMOC) sich tatsächlich verändern (Sauberer Himmel hatte hierzu bereits berichtet). Denn normalerweise hatte das ozeanische Klima und nicht die Sahara für die eher mäßig warmen Sommer an der Küste der Bretagne gesorgt.

Während der Atlantik mit seinem Golfstrom im Winter eine wärmende Funktion an der bretonischen Küste erfüllt, kühlt dieser die Sommer dort ab. Das sommerliche Kontinentalklima (Landklima) über Mitteleuropa wird vom ozeanischen Klima verdrängt. Desto verwunderlicher dürfte es sein, dass die Sahara-Hitze sich auch dort derart bemerkbar macht. An der deutschen Nord- und Ostsee ist dies ähnlich. Die A1 in Lübeck sei in Richtung Norden wegen Hitzeschäden voll gesperrt worden. Das lässt auf wesentliche Veränderungen der bisher gewohnten Luftzirkulationen über Europa schließen (s.u.). Und dies könnte eine Folge der Veränderungen der Meeresströmungen im Atlantik sein (siehe sogleich). Der Atlantik bewegt durch seine Verdunstung große Luftmassen. Und bei diesen Prozessen spielen die Meeresströmungen eine bedeutende Rolle.

Atlantic Meridional Overturning Circulation (AMOC) verändere sich

Der Atlantik offenbare eine sog. „wichtige Ausnahme“ zur sog. „Erderwärmung“. Seit den 1930er Jahren kühle sich der subpolare Nordatlantik ab. Hier hätte es 2015 sogar das kälteste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen gegeben. Das sagen die sog. „Potsdamer Klimaforscher“. So ganz am Rande, da es zur offiziellen Story nicht passt. Ebenso, dass diese sog. „Kälteblase über dem Nordatlantik“ mit sommerlichen Hitzewellen in Europa“ zu tun hätte. „Detaillierte Messungen der Zirkulation im Atlantischen Ozean stellen Annahmen der Klimamodelle infrage“, meldete „Der Tagesspiegel“ am 31.01.2019. Es ist davon die Rede, dass sich der Golfstrom und die gesamte Atlantic Meridional Overturning Circulation (AMOC) verändern würden.

Diese Meereströmungen sorgen jedoch für das gemäßigte Klima in unseren Breiten. Woher kommen diese grundlegenden Veränderungen? Hat dies etwas mit der sog. „rapiden“ und nach SPIEGEL ONLINE gar „unheimlichen“ Polbewegung zu tun? Denn den offiziellen NOAA-Daten zur Lage des Magnetpols (NP) kann entnommen werden, dass gerade heute eine in der Tat „rapide“ Wanderung des NP stattfindet. Welche Auswirkungen hat dies? Warum werden diese vielen Wetterextreme nicht in Verbindung mit dieser „rapiden Polbewegung“ gebracht? Und was bewirkt das Geoengineering? Das Magnetfeld soll bereits deutlich abgenommen haben. Um 10 Prozent seit Beginn der Messungen. Was könnte passieren, wenn dieser sog. „Polsprung“, der Wissenschaftlern zufolge womöglich bereits begonnen haben soll, nicht ganz harmlos verlaufen sollte? Mehr Infos zu diesem wohl recht dringlichen Thema in der Rubrik „Gefahr Polsprung“ (vgl. insbesondere „Forscher sind sich sicher: Der Polsprung steht unmittelbar bevor“ – Gesamtschau).

Anm.: Es war in der Bretagne über einen langen Zeitraum viel zu kühl. Man musste dort bis weit in den Juni hinein heizen und fast alle trugen bis zur Sahara-Hitze ihre Winteranoraks und husteten herum. Der kühle Starkwind, der kaum nachließ, machte mit der Zeit zu schaffen. Dessen Höhepunkte wurden in den deutschen Wettermeldungen als Stürme über Westfrankreich ausgegeben, wenn etwas passiert war (Öl aus Tanker ausgelaufen etc.). Selbst im Juni kam es dort wegen der gewaltigen Wogen zu Unglücken. Sogar Seenotretter sind im sog. Sommer im Bereich der Biskaya bei einem Einsatz ums Leben gekommen, da deren Schiff von den Wogen umgeschmissen wurde. Der Respekt vor dem Nordatlantik ist bei allen Beteiligten gestiegen. Und dieser schlägt deutlich Alarm mit seinem ungewohnten Verhalten, wie Sauberer Himmel es ausführlich dokumentiert hat. Der Nordatlantik sei hungrig geworden, drückte es jüngst ein Bretone aus. Vielerorts sind die Bagger zu hören, die Küstenschäden an den Stränden und Häfen „reparieren“, bevor die Touristen einströmen. Die Surfer freuen sich darüber, da inzischen ganzjährig Surfsaison an nahezu allen größeren Stränden ist. Das eingangs gepostete Bild ist das letzte eigene Bild, das den Atlantik in der Bretagne mit seiner gewohnten Schönheit und Kontinuität zeigt. Dessen Oberfläche konnte glatt werden wie die eines Sees, mit dabei gleichmäßigen Wellen. Das ist heute nicht mehr der Fall. Und mit diesem neuen Takt der Brandung ist die Küste ersichtlich überfordert, sowohl die Dünenbereiche als auch der Granit, der vielerorts zerbricht und abfällt oder von Sand und Steinen, die sich auftürmen, überlagert wird. Das Meer gestaltet die Küste um (siehe Bild), was normalerweise nur bei schweren Stürmen der Fall war. Und das lediglich partiell, also wo die Wucht des Sturmes besonders eingeschlagen hatte. Man selbst hatte die Bretagne über viele Jahre im Sommer gemieden, da einem das Meer in dieser Zeit etwas zu ruhig bzw. brav war. Ein bisschen Gischt in der Luft sollte am Atlantik schon sein. Und über Stürme hatte man sich wegen der hohen Wellen gefreut und die Hot Spots aufgesucht. Heute wünscht man sich gelegentlich diese ruhigen Verhältnisse zurück. Und man ist nunmehr beeindruckt, wenn man hin und wieder Segler am Horizont sieht, die allein auf See fernab von rechtzeitiger Hilfe in der späten Abenddämmerung um das tosende Westkap der Bretagne segeln in die Nacht hinein. Wohin auch immer. Was diesen Menschen dabei durch den Kopf geht? Nicht über Bord zu gehen. Und was noch?

Wesentliche Veränderungen sind deutlich sichtbar! Ist das noch verhandelbar?

Daran sieht man auch, dass diese Veränderungen recht zügig kamen und in ihrer Entwicklung zu den ebenso rasant verlaufenden offiziellen NOAA-Daten zur Lage des Magnetpols (NP) passen. Altbewährte Dünen, wie hier abgebildet, werden plötzlich vom Wasser abgerissen. Und die Meere sind ein wichtiger Indikator. Auch für das menschliche Auge, um diese Veränderungen wahrnehmen zu können. Zudem lässt eine grundlegende Veränderung von ozeanischen Meereskreisläufen (siehe zur sog. „AMOC“ oben) auf weitreichende und bereits deutlich fortgeschrittene Prozesse schließen, auf die der Mensch keinen Einfluss mehr durch sein tägliches Verhalten hat. Und in Europa als einstiges Herz des Bildungswesens wird so getan, als wäre das sog. „Klima“ noch verhandelbar unter Menschen. In klimatisierten Konferenzräumen etwa? Kinder als sog. „Klima-Aktivisten“ werden von „den Medien“ inzwischen dazu eingespannt, wohl da die Erwachsenen zu dumm und ignorant seien.

Die hier abgebildete bretonische Dünenlandschaft an der Pointe de la Torche ist zu einer erheblichen Schwachstelle an der Küste geworden, da das dahinterliegende Land flach ist. Diese Dünen waren sehr beeindruckend und man hatte diese sowohl als Kind als auch noch als Erwachsener selbst erlebt. Inzwischen wurden mit Baggern Eingänge in die vom Meer abgerissenen Dünen gegraben. Auf diese Weise verspricht man sich, dass sich das Wasser besser verteilen und der Rest der Dünenlandschaft dadurch den härter gewordenen Bedingungen standhalten kann. In der Bretagne hätten sich Dünen an vielen Stellen an der Küste zurückgezogen, heißt es hier mit Abbildungen. Die bretonische Küste plagt sich, wie die Jahrhunderte zuvor nicht. Und diese schützt Mitteleuropa vor den Wassermassen des Atlantiks. Ähnlich wie ein natürlicher Wellenbrecher, der nicht mehr den stabilsten Eindruck macht.

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Es ist davon die Rede, dass sich der Golfstrom und die gesamte Atlantic Meridional Overturning Circulation (AMOC) verändern würden. Diese würden zum gemäßigten Klima auf dem Kontinent Europa beitragen. Seit den 1930er Jahren kühle sich der subpolare Nordatlantik jedoch ab. Hier hätte es 2015 sogar das kälteste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen gegeben. Eine sog. „Kälteblase über dem Nordatlantik“ hätte sogar mit „sommerlichen Hitzewellen in Europa“ zu tun. Wissenschaftlern zufolge habe der nächste Polsprung womöglich bereits begonnen. Ein Indiz dafür sei, dass sich das Erdmagnetfeld seit Beginn der Messungen vor 175 Jahren bis heute um zehn Prozent abschwächte. Studien hätten ergeben, dass sich der Magnetische Nordpol im vergangenen Jahrhundert um rund 1100 Kilometer von Alaska in Richtung Sibirien verlagerte. Das zeigen auch diese NOAA-Daten, die inzwischen stark exponentiell verlaufen. Es sind somit gravierende Veränderungen im Gange. Die Politik schweigt jedoch hierzu. Warum?

Polsprung: Die Politik schweigt – Wissenschaft: von ganz harmlos über halbgefährlich bis hin zur Unbewohnbarkeit ganzer Erdteile

Kanzlerin Merkel müsste die Bevölkerung vor der „rapiden“ Polbewegung warnen

„Forscher sind sich sicher: Der Polsprung steht unmittelbar bevor“ – Gesamtschau

Die unbekannte Pol-Formel: Der (EU)Staat schützt seine Bevölkerung nicht!

Nach Aussagen von Wissenschaftlern könnte sich das Erdmagnetfeld bis auf 30 oder gar 10 Prozent seiner Stärke abschwächen. Dies hat Phantasien erzeugt bei Produzenten und Filmemachern. Darum drehte es sich im sog. „Hollywood-Blockbuster“ The Core (Der innere Kern) aus dem Jahr 2003. Wikipedia zufolge löse sich in diesem Film das Magnetfeld des Planeten auf. Dadurch nehme die Sonnenstrahlung so sehr zu, dass „alles Leben auf der Erde verbrennen“ würde. Oder die Serie „Hard Sun“ aus 2018: „Hard sun is coming“ inkl. top-secret countdown to human extinction“: ‘Hard Sun’ Is Drama at End of the World. Laut Wikipedia hat diese Serie ein Ereignis mit Codename „Hard Sun“ zum Inhalt, das die Erde unbewohnbar mache. Einem Wissenschaftler zufolge könnten Teile der Erde „unbewohnbar“ werden (Focus Online, 06.02.2018; vgl. auch Gesamtschau). Bleibt zu wünschen, dass diese möglichen Szenarien nicht eintreten und nur die Phantasien von Filmemachern „befruchtet“ haben. Denn wehe, wenn man beim Geoengineering auf den „fatal falschen Knopf“ drücken würde, warnte sueddeutsche.de

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Kanzlerin Merkel müsste die Bevölkerung vor der „rapiden“ Polbewegung warnen

„Forscher sind sich sicher: Der Polsprung steht unmittelbar bevor“ – Gesamtschau

Die unbekannte Pol-Formel: Der (EU)Staat schützt seine Bevölkerung nicht!

Die offiziellen Daten zur Lage des Magnetischen Nordpols (NP) ließen seit geraumer Zeit einen stark exponentiellen Verlauf der Polwanderung prognostizieren. Rund 1100 Kilometer hätte sich der Magnetische Nordpol im vergangenen Jahrhundert von Alaska in Richtung Sibirien verlagert (weather.com, 01.01.2018). Bereits 2004 beschäftigten sich Wissenschaftler und Medien mit dem Szenario eines Zusammenbruchs des Erdmagnetfeldes (SPIEGEL ONLINE, 18.05.2004; vgl. Gesamtschau). Ein aufwändiges und kostspieliges Projekt der European Space Agency (ESA) wurde ins Leben gerufen, um die Beschaffenheit des Magnetfelds der Erde zu messen (sog. ESA-Schwarmtrio von Satelliten). Offenbar wusste die Politik zunächst nicht, wie sie mit dieser „rapiden“ Polbewegung in der Öffentlichkeit umgehen sollte. Wie würde diese auf einen drohenden Polsprung reagieren? Dabei war man sich wohl sicher, dass die „rapide“ Polbewegung durch Wetter und Klima spürbar würde.

Daher wurde zuerst vor einer Eiszeit gewarnt: KLIMA Glitzernder Tod“ (DER SPIEGEL 28/1981). Vielleicht, da die Abschwächung des sog.  „Golfstroms“ und eine Veränderung der sog. Atlantic Meridional Overturning Circulation (AMOC) bereits absehbar waren. 2008 distanzierte sich DER SPIEGEL von dieser „Kälte-Warnung“: „Klimaforschung: Eiszeit-Konsens der Siebziger ist ein Mythos“ (SPIEGEL ONLINE, 22.02.2008). Inzwischen „konstruierte“ man die sog. „globale Erderwärmung“, an der alle Menschen Schuld seien, also Sie und wir auch. „Detaillierte Messungen der Zirkulation im Atlantischen Ozean stellen Annahmen der Klimamodelle infrage“, meldete „Der Tagesspiegel“ recht aktuell am 31.01.2019. Es ist davon die Rede, dass sich der Golfstrom und die gesamte Atlantic Meridional Overturning Circulation (AMOC) verändern würden. Diese würden zum gemäßigten Klima auf dem Kontinent Europa beitragen. Es sind somit gewaltige Veränderungen im Gange. Und Politik und Verbände sind nicht ehrlich bei diesem Thema, das jedoch alle Menschen betrifft. Und diese haben ein Recht auf Auskunft und wahrheitsgemäße Information.

Und selbst, wenn es eine sog. „globale Erderwärmung“ gäbe, käme es in erster Linie auf eine realistische Gefahrenprognose an. Zudem helfen Streitigkeiten über Thesen und Theorien jetzt nicht mehr weiter, da sich das Erdmagnetfeld bereits abgeschwächt hat und der Magnetische Nordpol sich „rapide“ bewegt. Wissenschaftlern zufolge ist dies entweder ganz harmlos oder mittel- oder gar übergefährlich: „Forscher sind sich sicher: Der Polsprung steht unmittelbar bevor“ – Gesamtschau Nach Focus Online könnten Teile der Erde „unbewohnbar“ werden (Focus Online, 06.02.2018). Dies kann man sich gar nicht vorstellen. Aber es könnte nach dieser Auffassung geschehen. Und schützen müsste man sich offenbar selbst. Und wer weiß schon, auf welche Weise man sich davor schützen könnte? Daher wäre man auf Politik und Verbände angewiesen, dass diese der Bevölkerung gegenüber ehrlich wären  Und wegen dieser unterschiedlichen Meinungen von Wissenschaftlern wäre die Politik als Garant wohl auch verpflichtet, eine eigene Gefahrprognose zu diesem Thema abzugeben. Denn: „Womöglich hat der nächste Polsprung bereits begonnen“ (weather.com, 01.01.2018).

Dieses Bild soll keine Gefahren verherrlichen, sondern „weckrufen“. Ebenso als Persiflage auf Kino und TV, wo es von „Endzeit-Themen“ nur so strotzt. Wenn etwas passieren sollte, würde es heißen, warum warnte man nicht. Und die drastischen Naturveränderungen, auch mit Menschenverlusten, deren Ursachen man sich vor Ort jeweils kaum erklären kann, sind doch schon längst vorhanden. Von „Jahrhundert-Ereignissen“ bei Naturkatastrophen wird ständig gesprochen. Und die Politik schweigt bis heute zu diesem Thema.

Hier abgebildet auch die Mitteleuropa vorgelagerte Bretagne, die stets den Gewalten des Atlantiks trotzen konnte. Und nun sieht man an wichtigen Stellen, dass der bisher unentschiedene „Kampf der Elemente“, der die Reiseführer, Literatur; Künste und sonstige Kultur geprägt hatte, sich zusehends zugunsten des Ozeans entscheidet. Wasser bricht nicht nur Dünen, sondern auch Granit und türmt Sand und Steine darüber anf.

Die drastischen Veränderungen des Nordatlantiks mussten mit eigenen Augen erlebt werden und wurden hier auf diesem Blog seit ca. zwei Jahren dokumentiert: Siehe Rubrik „Gefahr Polsprung“. Vgl. hierzu aktuell: Uno moniert: 75 Prozent der Erdoberfläche verändert und 93 Prozent der Flussläufe umgebaut / Sog. „Klima“ samt Uno und Nordatlantik im Sturzflug. Seit den 1930er Jahren kühle sich der subpolare Nordatlantik ab. Hier hätte es 2015 sogar das kälteste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen gegeben. Eine sog. „Kälteblase über dem Nordatlantik“ hätte sogar mit „sommerlichen Hitzewellen in Europa“ zu tun. Vgl. aktuell: Kanzlerin Merkel müsste die Bevölkerung vor der „rapiden“ Polbewegung warnen. Wie wir oben sahen, bestimmt vor allem der Golfstrom als Teil der Atlantic Meridional Overturning Circulation (AMOC) Wetter und Klima in Europa. Vielleicht weil sich viele Europäer an den Alpen und der Adria orientieren, wird häufig übersehen, dass der Atlantische Ozean sowohl mit der Nord- und Ostsee als auch mit dem Mittelmeer verbunden ist. Europa ist demnach eine recht langezogene Halbinsel im Nordatlantik. Und daher hilft es zumindest Europa nicht mehr weiter, von einer pauschalen sog. „globalen Kimaerwärmung“ zu sprechen. Man sollte stattdessen darüber reden, was die konkreten Gefahren für Europa sind. Darum geht es.

Die hier abgebildete Dünenlandschaft (ehemals aussehend wie unten links im Bild) nannte man als Kind „Ende der Welt“. Die Franzosen nennen den Westen der Bretagne auch Finistère. Aber nicht deshalb, sondern weil dort der ungebremste Atlantik zu spüren und zu sehen ist. Für einen selbst als kleinen Bub aus dem mittigen Deutschland wirkten dort Landschaft und Wetter wie der Übergang in eine andere Welt. Daher „Ende der Welt“. Auch wegen der dortigen Extreme und weil die Gischt des Meeres wie ein Schleier über der weißsandigen Landschaft liegen kann. Ein viele Kilometer langer Strand führt in einer weitläufigen Landschaft bis zu dieser „Felsenspitze“ (Pointe de la Torche), an der sich die Wellen brechen. Daher ist dies ein bekannter Wellensurfspot. Internationale Windsurf-Highlights finden dort statt. Man selbst hat an dieser Stelle Profis bei Stürmen trainieren bzw. fliegen gesehen. Inzwischen darf man sich auch an anderen Stränden in der Bretagne wie an dieser Stelle fühlen, da der Nordatlantik insgesamt zugelegt hat. Und viele der bretonischen Windsurfer können inzwischen an ihren „Hausstränden“ üben und müssen nicht mehr den Weg zur abgelegenen Pointe de la Torche antreten. „Extrem-Sportler“ profitieren davon. Aber woher diese Extreme stammen, d.h. eine Ursachenforschung, wird so gut wie nicht betrieben. Zudem „muss“ gerade in solchen Küstengebieten auch Zurückhaltung gewahrt werden, um nicht die Touristen abzuschrecken.und damit die Jahreseinnahmen zu gefährden. Das Touristengeld genießt gerade in Küstenregionen Vorrang. Da müssen sich die „Extreme“ (noch) unterordnen. Mit Baggern hat man dort u.a. Eingänge in vom Meer abgerissene Dünen gegraben (siehe Bild oben). Auf diese Weise verspricht man sich, dass sich das Wasser verteilen und der Rest der Dünenlandschaft den härter gewordenen Bedingungen standhalten kann. In der Bretagne hätten sich Dünen an vielen Stellen an der Küste zurückgezogen, heißt es hier mit Abbildungen.

Die Zukunft Europas ist somit eng mit dem Nordatlantik verknüpft (s.o.). Und insgesamt scheinen sich die Meere drastisch zu verändern. Nicht nur Bretagne und Normandie sind betroffen, sondern auch Gegenden südlicher wie Teneriffa (2018):

Anhand der zu Beginn des Videos bereits vorliegenden starken Verwirbelungen des Wassers lässt sich erkennen, dass diesen zwei „Wasserschüben“ (s.u.) bereits welche vorausgegangen sein mussten, die den „Videofilmer“ wohl dazu bewegt hatten, die Kamera zu ergreifen. Danach beruhigte sich das Meer wieder etwas. Es hat daher den Anschein, dass der Nordatlantik bei solchen Vorgängen kurzfristig bereits deutlich über die bisher gewohnten Ufer tritt.

Der Pazifik würde gar „überlaufen“. „Springfluten“ würden die Marshallinseln „überrollen“ (2017):

Hier sieht man den Indischen Ozean bei Durban, der unerwartet deutlich über die Ufer tritt (2017):

Dieses Video zeigt einen ebenso plötzlichen Tsunami am Mittelmeer in Menorca (2018):

In diesem Video lässt sich dieses Übertreten des Mittelmeeres noch besser veranschaulichen. Und hier zum Abschluss noch etwas Sonnenschein und pazifische Badefreuden aus Hawaii (2016):

Am Ende ertönen jedoch Sirenen und das Wasser läuft über den Strand hinweg. Auf youtube lassen sich recht aktuelle Videos finden. Häufig wird von vier bis fünf auffälligen Wellen in einer Kette gesprochen. Davon war hier auch die Rede; obgleich diese Ketten inzwischen deutlich länger werden können. Um „Wasserschübe“ drehte es sich hier, was wohl zielführender als der offizielle Begriff „Monsterwellen“ ist. Das Helmholtz-Zentrum Geesthacht spricht als sog. „Pionier“ bei der Erforschung dieses Phänomens jedoch diffus i.S. eines empirischen Wortschatzes von sog. „Monsterwellen“. Diese würden in Ketten erfolgen und seien kein unzuverlässiger Seemannsgarn auf hoher See mehr, sondern inzwischen Realität an Stränden, wie z.B. in Portugal am Nordatlantik (2017), wo ebenso Spaziergänger betroffen sind (siehe Link zuvor). Da jene das bisher so nicht gewohnt waren und davon überrascht werden können. In der Bretagne waren es vor allem lokale (ältere) Angler, also Anwohner mit Erfahrungen und weniger Touristen, unter denen verhäuft „Vermisste“ zu beklagen waren. Diese handtierten zu Füßen der hohen Klippen und wurden dort offenbar von diesen bis dahin ungewohnten Wasserschüben erfasst (vgl. dieses Video mit „Happy-End“). Einen selbst sind diese Anomalien zuerst beim Schnorcheln aufgefallen, indem es einen plötzlich und unerwartet weit über die bisherige Wasserlinie hob und man schleunigst aufpassen musste, nicht hoch auf die Felsen gedrückt zu werden. Dazu lautete es auf Scinexx recht aktuell: „Mysteriöse Monsterwellen: Forscher rätseln seit Jahren darüber, wie Riesenwellen im Meer entstehen – einzelne Wasserberge, die zwei- bis dreifach höher sind als der umgebende Wellengang“.

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