Geoengineering

Wie wir bereits berichtet haben, erscheinen auf dem Cover der „Formelsammlung Mathematik Gymnasium“ für das 5. – 13. Schuljahr des Ernst Klett Verlages aus Stuttgart seltsame Streifen am Himmel, die viele Menschen auch Chemtrails nennen und die, schädlich wie sie sind, auf Schulbüchern wirklich nichts verloren haben.

Wir waren uns nicht sicher, ob das Absicht vom Verlag war, um die Kinder bereits im Schulalter mit Blick auf die Streifen am Himmel zu konditionieren, und baten unsere Leserinnen und Leser der Sache auf den Grund zu gehen und unter kundenservice@klett.de direkt beim Verlag nachzufragen.

Dies haben viele Mitstreiter getan (prima!) und dabei haben sie vom Ernst Klett Verlag eine Antwort erhalten, die wir an dieser Stelle veröffentlichen, da es sich wohl offenkundig um eine Standard-Antwort des Verlages handelt.

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Sehr geehrte Frau ……………………,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage. Bei dem abgebildeten Coverfoto auf der Formelsammlung handelt es sich um eine zufällige Aufnahme des Himmels, mit der keinerlei Aussage für oder gegen Chemtrails getroffen werden sollte. Die Maßgabe für das Foto war lediglich, dass ein naturwissenschaftliches Phänomen dargestellt werden sollte.

Mit freundlichen Grüßen

Ernst Klett Verlag GmbH
Kundenservice

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Also mit Verlaub, aber „dämlicher“ bzw. „nachteiliger“ für den Verlag hätte die Antwort im vorliegenden Fall gar nicht ausfallen können. Auf der einen Seite soll es sich um eine „zufällige Aufnahme des Himmels“ gehandelt haben. Auf der anderen Seite wurde absichtlich ein „naturwissenschaftliches Phänomen„, d.h. „Kondensstreifen“,  abgebildet. Wie passt das zusammen? Und man habe keine Aussage für oder gegen Chemtrails treffen wollen.  Aha, warum soll man eine Aussage für oder gegen etwas treffen können, wenn es dieses „ETWAS“ (= Chemtrails) angeblich gar nicht gibt?

Liebe Leserinnen und Leser, machen Sie sich bitte Ihr eigenes Bild anhand des „Kondensstreifen“-Covers des Ernst Klett Verlages und dessen Antwort.

Dabei sollten Sie jedoch berücksichtigen, dass dem Ernst Klett Verlag 1945 als einer der ersten deutschen Verleger eine Verlagslizenz von der amerikanischen Militärregierung ausgestellt worden ist (vgl. Wikipedia).

Alles klar?