Warum wir keine Seite bei Facebook haben, werden wir immer wieder gefragt. Diese Frage ist berechtigt, denn sehr viel spielt sich heute nur noch in den Netzwerken ab. Und damit wir uns hier nicht falsch verstehen. Wir freuen uns über jede Verlinkung auf Facebook, was unsere Zugriffe auch ernorm erhöht. Dafür wollen wir uns bei unseren Mitstreiterinnen und Mitstreitern bei Facebook bedanken.

Allerdings sind wir diesen Netzwerken gegenüber doch eher kritisch eingestellt. Warum? Weil wir gutgläubigen Menschen uns es gar nicht vorstellen können, wie diese so genannten Netzwerke gesteuert werden, um die Psychologie der Massen lenken zu können.

Die Eliten als Herrscher über die Psychologie der Massen

Facebook und die anderen so genannten „sozialen Netzwerke“ wurden selbstverständlich nicht von Normalverbrauchern, sondern von den Netzwerken der Eliten installiert, um damit sehr wichtige Ziele verfolgen zu können. Und diese Netzwerke müssen sich noch nicht einmal großer Manipulation bedienen, denn die Eliten wissen exakt, wie die Menschen sich verhalten und worauf die Menschlichkeit reagiert und können diese dadurch leicht lenken. Diese Netzwerke funktionieren nach dem Prinzip, dass das kleine menschliche Ego Angst davor hat, sein „Image“ zu verlieren. Dieses „Image“ ist dabei immer im Zusammenhang mit dem Ansehen in der Gruppe und damit auch mit der Zugehörigkeit zu der Gruppe zu sehen. Die Zugehörigkeit zu der Gruppe hat seit langem das Überleben der Menschen gesichert und ist daher tief in der Menschlichkeit verankert („Mensch als Herdentier“). Der Grund, warum so wenige wagen, die Wahrheit (die meist in der Minderheit liegt) auszusprechen, ist, dass in (beinahe) jedem die Angst verborgen ist, von der Mehrheit ausgegrenzt zu werden. Dies wiederum bedeutet, dass das eigene Wohl von der Stärke der Gruppe abhängt und nicht vom eigenen Inneren. Diese Netzwerke geben daher den Menschen, insbesondere den noch unsicheren jungen Menschen, die Illusion „dazuzugehören“. Und genau dies wird von den Netzwerken ausgenutzt. Die gelenkte Gruppendynamik in den Netzwerken kann dabei gewaltige Ausmaße annehmen, wie es die „Revolution“ in Arabien („arabischer Frühling“) gezeigt hat.

Soziale Netzwerke begünstigen Zensur im Internet

Mithilfe dieser Netzwerke kann aber auch die Grenze zur „Zensur“ im Internet sehr schnell und unauffällig überschritten werden. Denn die meisten Menschen nutzen fast nur noch die Dienste der Netzwerke, vor allem die Jugend, und können dadurch gezielt beeinflusst und reguliert werden. Die unabhängigen Internetseiten, auf welche die öffentliche Meinung keinen Einfluss hat, sollen dadurch, d.h. nach Plan der Eliten, an Zugriffen und damit an Wirkungsgrad verlieren, da sich nahezu alles nur noch in den Netzwerken abspielt. Und dazu müssen die Nutzer nicht einmal gezwungen werden. Sie tun es freiwillig; eben aufgrund der menschlichen Psychologie, die damit stimuliert wird.

Neue Generation von Agenten für die sozialen Netzwerke rekrutiert

Der Einfluss auf die Netzwerke wird von Profis übernommen, was der gutgläubige Mensch gar nicht für möglich hält. Aber längst haben die Geheimdienste eine neue Generation von Agenten geformt, deren Hauptberuf es ist, die Netzwerke bei wichtigen Themen zu steuern. Es verwundert daher nicht wirklich, dass es bei Facebook beispielsweise kaum unabhängige „Verschwörungsseiten“ gibt, wo sich Anhänger in Gruppen verbünden, was eigentlich anzunehmen wäre. Viele Gruppenseiten – eben auch „alternative“ – verweisen stattdessen auf die Infos bei Wikipedia.

Als Spion im Auftrag ihrer Majestät auf Facebook & Co.

Und bei diesen Agenten sollte zwar nicht jeder gleich an James Bond im Dienste seiner Majestät denken. Jedoch hat allen voran ausgerechnet der britische Geheimdienst Secret Intelligence Service (SIS) eine neue Generation von Spionageagenten für die sozialen Netzwerke rekrutiert. Hierzu hatte der königliche Geheimdienst Berichten der Tageszeitung The Guardian aus dem Jahr 2008 zufolge sogar eine eigene Werbekampagne gestartet, die an Studenten gerichtet war. Für junge Studenten, bestimmt auch aus Deutschland, die perfekte Gelegenheit, auf den Spuren von James Bond zu wandeln – als Spion im Auftrag ihrer Majestät auf Facebook, Wikipedia & Co..