Suchet den Weg, die Wahrheit und das Leben, solange sie noch zu finden sind,
solange sie noch greifbar sind. Lasset ab von blinder Torheit, boshaften Gedanken
und schwarzer Tracht. Der Übeltäter eurer Gedanken wird sich nicht erbarmen,
ihm geht es um Vergeltung und nicht um Vergebung.

Denn eure Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht eure Wege.
Machet den Raum eures Blickes weit, breitet ihn aus wie ein Schmetterling seine Flügel,
wenn sich ihm die Sonne zeigt.

Oder wollt ihr weiterhin grau und matt im Schatten eures Kokons daniederliegen?
Stehet auf und entfaltet Buntheit, Fröhlichkeit und Gerechtigkeit und ihr werdet fern sein
von blinder Torheit, bos- und triebhaften Gedanken und schwarzer Tracht.

Gleichwie Schnee und Regen vom Himmel fällt und die Erde feuchtet
und sie für alles Leben fruchtbar macht, so machet auch eure Gedanken fruchtbar
und sehet, dass es noch viel zu säen und noch reichlich Brot zu essen gibt.

Vor was fürchtet ihr euch dann?

D.