Zu diesem Ergebnis kommt ein Wissenschaftsautor in dem interessanten Beitrag „Geoengineering: Zauberlehrlinge in den Startlöchern – Klima-Klempner setzen auf Plan B zur Weltrettung„. Seiner Auffassung nach beruhten alle Ansätze von Geo-Engineering auf einer Gleichsetzung von Modell und Realität. Seien schon die Zusammenhänge im Ozean kaum überschaubar, so gelte dies erst recht für den Strahlungshaushalt der Atmosphäre. Dennoch setzten „Vordenker des staatsmonopolistischen Öko-Industrie-Kartells“ auf Geo- oder Climate-Engineering. Unter diesem Begriff verstehe die „von Großkonzernen gesponserte und von allen etablierten Parteien unterstützte“ Berliner Denkfabrik mit dem verlockenden Namen „Stiftung Neue Verantwortung“ Großtechnologien, „die versuchen, dem Klimawandel durch aktiven Eingriff in den Strahlungshaushalt der Erde und der Sequestrierung von Kohlenstoff aus der Atmosphäre zu begegnen.“

Auch in Deutschland entstehen demnach so genannte „Denkfabriken“ nach US-amerikanischem Muster, die ihrer Hybris, Schöpfer spielen zu können, meist freien Lauf lassen – mit selbst aus ihrer Sicht unabsehbaren Folgen für diesen Planeten und dessen Bewohner.