Auf der Webseite des Deutschen Bundestages heißt es unter aktuellen Meldungen:

„Die SPD will in einer Kleinen Anfrage zu „Geoengineering/Climate-Engineering“ (17/9943) wissen, welche Definition von Geoengineering die Bundesregierung verwendet und inwiefern diese international geteilt wird. Ferner interessiert die SPD unter anderem in ihrem 56-Punkte-Katalog, ob man anstatt von Geoengineering nicht besser von Climate-Engineering sprechen sollte, da – streng genommen – etwa auch Flussbegradigungen oder Schneekanonen unter den Begriff des Geoengineering fallen müssten. Zudem weist die Fraktion auf den internationalen Kontext hin, und fragt, welche Position die anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union beziehungsweise andere Industrie- und Schwellenländer zu Geoengineering einnehmen.“

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Es passiert somit das, was wir nach der Veröffentlichung der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Auftrag gegebenen Sondierungsstudie „Climate Engineering“ des Kiel Earth Institutes erwartet hatten. Hinsichtlich des Themas „Geoengineering/Climate-Engineering“ wird ganz vorsichtig mit einer politischen Debatte begonnen – vermutlich mit dem Ziel, die Öffentlichkeit für dieses Thema nach und nach zu begeistern. Dabei wird wohl argumentiert werden, dass das Climate Engineering im Vergleich zu den Folgen des (vorgeblichen) Klimawandels das kleinere Übel sei.