Anhand dieser Grafik (hier klicken), die wir im Zuge unserer „bundesweiten Regenwasseraktion“ erstellt haben, können wir darlegen, dass – neben Aluminium und Barium – auch das Element Strontium ein häufiger Gast in unserem Regenwasser und damit in unserer Luft ist. Von unseren 72 Proben wurden 25 auch auf Strontium untersucht. In 16 der 25 Proben konnte Strontium durch zertifizierte Labore im Regenwasser nachgewiesen werden. Dies entspricht einer Häufigkeit von 64 Prozent.

Strontium steht in seiner Häufigkeit mit 0,03 Prozent an der 18. Stelle der Erdkrustenelemente. In Folge der großen Reaktivität tritt Strontium jedoch – wie auch Barium – in der Natur nirgends gediegen auf.

Im Rahmen einer Arbeit innerhalb der Technischen Universität Bergakademie Freiberg heißt es, dass Strontium im Regenwasser in Mengen von 0,0001… 0,00044 mg/l vorkommt. Im Rahmen unserer Untersuchungen wurden jedoch Werte für Strontium bis 0,017 mg/l gemessen. Im Mittel wurden 0,002 mg/l gemessen. Diese Werte liegen somit deutlichst über den Werten, welche die Technische Universität Bergakademie Freiberg als Orientierungswerte für Regenwasser nennt.

Die oben stehende Grafik kann unter Nennung der Quelle (www.sauberer-himmel.de) gerne verbreitet werden.