Ein Nachzügler schickte uns gestern seinen Laborbericht von Juli 2012 im Rahmen unserer bundesweiten Regenwasseraktion. Damit haben wir nun insgesamt 73 Regenwasserproben, die wir in unsere Untersuchungen einfließen lassen können.

Das Ergebnis der 73. Regenwasserprobe kommt uns bekannt vor:

Aluminium: 0,02 mg/l

Barium: 0,002 mg/l

Strontium: 0,003 mg/l

Vor allem diese drei Elemente bzw. deren Verbindungen sollen beim Chemtrailing verwendet werden. Die Auswertung von 73 Regenwasserproben aus dem gesamten Bundesgebiet scheint dies zu bestätigen.

Nehmen wir zum Beispiel das Strontium her. Im Rahmen einer Arbeit innerhalb der Technischen Universität Bergakademie Freiberg heißt es, dass Strontium im Regenwasser in Mengen von 0,0001… 0,00044 mg/l vorkommt. Im Rahmen unserer Untersuchungen wurden jedoch Werte für Strontium bis 0,017 mg/l gemessen. Im Mittel wurden 0,002 mg/l gemessen. Selbst der Mittelwert liegt mehr als 350 Prozent über den Werten, welche die Technische Universität Bergakademie Freiberg als Orientierungswerte für Regenwasser nennt.

Es mutet daher wirklich mehr als merkwürdig an, dass das Umweltbundesamt ausgerechnet Aluminium, Barium und Strontium in der Luft nicht misst. Die Aufgabe des Luftmessnetzes des Umweltbundesamtes bestehe lediglich darin, Messverpflichtungen Deutschlands zu erfüllen, die entweder aus der Unterzeichnung internationaler Abkommen oder der EU-Gesetzgebung resultieren. Messprogramme, Messparameter und Messverfahren würden von internationalen Experten festgelegt werden. Für die Parameter Aluminium, Barium und Strontium ergäbe sich daraus kein Messbedarf. Lesen Sie selbst [hier].

Wie praktisch für diejenigen, die diese Metalle über unseren Köpfen versprühen.

Aber wie gut, dass es auch noch eine Zivilgesellschaft gibt, welche die Aufgaben, die der Staat ausführen müsste, auf eigene Rechnung unternimmt. Dadurch bleibt die Sprüherei doch nicht ganz ohne Nachweis.