Gestern wurde im Deutschlandfunk eine Sendung über Geo-Engineering ausgestrahlt. [Hier] ist der Beitrag noch einmal zu hören.

Eine viel diskutierte Idee sei,  Schwefelsäure in die Stratosphäre zu befördern, um die Sonneneinstrahlung zu beeinflussen. Dies könne geschehen, indem man mit hoch fliegenden Flugzeugen Schwefelsäure einsprühen würde. Dies werde ernsthaft diskutiert. Diese Maßnahmen könnten jedoch das Ozon beeinflussen und die Himmelsfarben verändern.  Ganz wichtig zu verstehen sei, dass die regionalen Wirkungen nicht gleichmäßig wären.

Wir können diesen Beitrag wohl getrost unter der Rubrik „Scheinheiligkeit“ im Archiv ablegen. Erstens wird international überhaupt nicht mehr diskutiert, Schwefel in die Atmosphäre einzubringen, sondern Metalle wie Aluminium, Barium, Titan etc.. Zweitens wird das Ozon dadurch bereits beeinflusst, was einer der Gründe dafür sein dürfte, warum so fanatisch Chemtrails versprüht werden. Niemand außer der globalen Klimalobby weiß, wie es um unsere natürliche Ozonschicht steht. Drittens haben sich die Himmelsfarben bereits massiv durch das solare Geo-Engineering verändert.

Bezeichnend ist auch die Einstellung der Technokraten zu den Emissionen, die durch das Chemtrailing entstehen. Um einen nennenswerten Effekt zu erzielen, benötigte man circa eine Million Tonnen pro Jahr von Schwefeldioxid oder Schwefelsäure, und das wäre circa ein Prozent von den industriellen Emissionen, die in Bodennähe sind. Mit anderen Worten: Zu dem ganzen Dreck, der ohnehin schon emittiert werde, falle der zusätzliche chemische Dreck durch das Chemtrailing nicht mehr sonderlich ins Gewicht.

Über diese Argumentation machte sich übrigens auch Stephen Colbert Sorgen, der den Geo-Ingenieur Prof. David Keith im amerikanischen Fernsehen auf die Schippe nahm.

Hier der Auzug aus der Sendung:

Colbert:            „Und natürlich auch, dass es sich um Schwefelsäure handelt! Gibt es irgendeine Wahrscheinlichkeit, dass uns das irgendwann wieder einholt? Wir hüllen die Erde ein in Schwefelsäure. Ich meine, wir haben auf der einen das CO2 und dann versprühen wir einfach Schwefelsäure rund um den ganzen Planeten.“

Keith:            „Richtige Frage. Aber wir bringen heute 15 Millionen Tonnen Schwefelsäure als Luftverschmutzung in die Atmosphäre – und es tötet weltweilt 1 Million Menschen pro Jahr.

Colbert:            „Und: Ist das gut oder schlecht?“

Keith:            „Es ist schrecklich.“

Colbert:            „Aber es wäre besser, wenn wir mehr davon ausbringen?!“

Keith:            „Wir sprechen hier über 1 Prozent davon. Einen ganz kleinen Anteil davon. Wir sollten also den Ausstoß dieser Schwefelsäure verringern .“

Colbert:            „….die eine Million Menschen tötet. Das heißt wir fügen 1 Prozent dazu, was dann bedeutet, dass dann 10.000 Leute daran sterben.“

Keith:            „Sie können Mathe! Aber: Menschen umzubringen ist nicht das Ziel bei der Sache.“

Colbert:            „Okay, Menschen umzubringen ist nicht das Ziel dabei. Ich wollte nur sichergehen!“