Pressemitteilung vom 12.02.2012

 

Jörg Kachelmann schwingt die Nazi-Keule
Verhandlung im Fall Jörg Kachelmann vor dem Landgericht Berlin

Am 17.02.2012 findet um 12:00 Uhr vor dem Landgericht Berlin, Tegeler Weg 17-21, 10589 Berlin (Altbau I/142), die mündliche Verhandlung in einem zivilrechtlichen Verfahren gegen den Wettermann Jörg Kachelmann statt.

Was war geschehen?

Mit Beschluss vom 27.10.2011 hatte das Landgericht Berlin Herrn Jörg Kachelmann verboten, in Bezug auf einen Teilnehmer der Bürgerinitiative Sauberer Himmel (siehe http://www.sauberer-himmel.de/) und dessen Anfragen zum Thema „chemische Wolken“ (so genannte „Chemtrails“) zu behaupten, dass man es mit „Neonazis oder Verrückten“ zu tun habe (LG Berlin, Beschluss v. 27.10.2011, 22 O 376/11). Das Landgericht Berlin war somit der Auffassung des Herrn Rechtsanwalts Storr gefolgt, dass diese Äußerung nicht von der Meinungsäußerungsfreiheit gedeckt ist. Gegen diese einstweilige Verfügung legten die Anwälte von Herrn Kachelmann Widerspruch ein, so dass der Fall nun durch Urteil nach einer mündlichen Verhandlung entschieden wird. Auch Der SPIEGEL hatte über diesen Fall kurz berichtet (siehe http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81703505.html).

Kachelmanns Angriff auf die Ehre von Menschen, die keine Wetterbeeinflussung wollen

Die Begründung des Widerspruchs gleicht einem Angriff auf alle, die sich gegen die künstliche Veränderung unserer Atmosphäre durch das so genannte Climate- und Geo-Engineering und insbesondere für einen Himmel ohne chemische Wolken einsetzen. Herr Kachelmann möchte mit seiner Widerspruchsbegründung wohl offensichtlich erreichen, dass das Thema „künstliche Wettererzeugung“, das heute leider mehr denn je Verschwörungspraxis und keine Verschwörungstheorie ist, in die Nazi-Ecke gerückt wird, damit sich die Öffentlichkeit mit diesem wichtigen Sachanliegen nicht auseinandersetzen muss. Darauf zielte auch seine ehrverletzende Äußerung, die Gegenstand dieses gerichtlichen Verfahrens ist, offensichtlich ab.

Technische Wettermanipulation ist längst keine Verschwörungstheorie mehr

Befürchtet der ehemalige TV-Wettermoderator etwa, dass die breite Öffentlichkeit davon erfährt, dass unser Wetter bereits seit vielen Jahren mit technischen Mitteln manipuliert wird? In anderen Ländern ist diese Tatsache längst kein Geheimnis mehr: Der weltweit anerkannte Wissenschaftler Prof. Gordon J.F. MacDonald, ehemaliger stellvertretender Direktor des Instituts für Geophysik und Planetare Physik an der University of California und Mitglied im US-Präsidentenberaterstab unter Präsident Lyndon B. Johnson, schrieb bereits 1968 in Nigel Calders Buch „Unless Peace Comes: A Scientific Forecast of New Weapons“ über geophysikalische Kriegsführung. Im Kapitel „How to Wreck the Environment” (Wie wir die Umwelt ruinieren) schilderte er, wie die Energiefelder der Erde genutzt werden können, um das Wetter und Klima zu manipulieren, die polaren Eiskappen zum Schmelzen zu bringen, die Ozonschicht zu zerstören und Erdbeben auszulösen. Prof. Gordon J.F. MacDonald stellte somit bereits in den 60er Jahren fest, dass diese Waffen entwickelt und im Falle des Einsatzes von ihren Opfern praktisch nicht bemerkt würden.

US-TV-Meteorologe: „Die Kontrolle des globalen Wetters ist komplett“

Jörg Kachelmanns Anwälte behaupteten dennoch, dass derartige Verschwörungstheorien unbelehrbarer Realitätsverweigerer oft sogar tatsächlich Ausdruck psychopathologischer Wahnvorstellungen von Menschen seien, die dringend in ärztliche Behandlung gehörten. Dabei ist ein Wetterkollege von Herrn Kachelmann, der US-TV-Meteorologe Scott Stevens, der für den KPVI News Channel 6 arbeitete, aufgrund seiner Wetterbeobachtungen – speziell aufgrund von Satellitenbildauswertungen von neuartigen Wolkenbildungen – überzeugt, dass die derzeitigen Wetterphänomene beeinflusst und kontrolliert werden und zwar auf dem gesamten Planeten (siehe http://weatherwars.info/). Der US-TV-Meteorologe Scott Stevens sagte auf seinem Blog wörtlich: „Die Kontrolle des globalen Wetters ist komplett.“

Der deutsche Physiker und Fernsehmoderator Heinz Haber äußerte bereits 1968 in der Fernsehserie “Was sucht der Mensch im Weltall” die Überzeugung, dass der Mensch in 50-100 Jahren das Wetter künstlich steuern werde (siehe http://www.youtube.com/watch?v=EGIROw8brgw&feature=related). Nun zählen wir das Jahr 2012. Heinz Haber’ s Zukunftsvisionen von der Wetterbeeinflussung sind keine Zukunftsvisionen mehr, sie sind jetzt Gegenwart geworden.

Aktion vor dem Landgericht Berlin ab ca. 11.00 Uhr geplant

Die Bürgerinitiative Sauberer Himmel wird vor dem Landgericht Berlin eine Aktion durchführen. Die Aktion ist ab 11.00 Uhr geplant. Der Prozess beginnt um 12.00 Uhr.

Die Bürgerinitiative, die bereits knapp über 3.500 Teilnehmer/innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum hat, würde sich sehr freuen, wenn Pressevertreter als Prozessbeobachter an der Verhandlung vor dem Berliner Landgericht teilnehmen würden.

Mehr Informationen über dieses Thema finden Sie unter http://www.sauberer-himmel.de/.

Hamburg, den 12.02.2012

Bürgerinitiative Sauberer Himmel