Für einen natürlichen Himmel und Menschen

Welt in Trance! Trotz allem ist es keine Illusion, sich nicht täuschen zu lassen!

….was da Seltsames am Himmel passiert? Was es mit den vielen „Streifen“ auf sich hat, die dort von Flugzeugen hinterlassen werden? Lesen Sie mehr hier

Illusionen sind nicht immer leicht zu „verdauen“. Denn es wird ein hoher Aufwand an „Täuschung“ betrieben. Auf vielen Gebieten.

Aber wer möchte schon getäuscht werden?

Denn was häufig wie von Flugzeugen ausgestoßene Kondensstreifen aussieht, sind gewöhnlich keine normalen Kondensstreifen. Stattdessen handelt es sich dabei um absichtlich ausgebrachte chemische Substanzen, die im Zuge des solaren Geoengineering ohne gesetzliche Grundlage versprüht werden.

Behörden und Politiker werden jedoch – wie z.B. das Bundesinnenministerium – entweder dazu schweigen oder – wie z.B. die Kanzlerin – lediglich mutmaßen, es handele sich bei diesen Erscheinungen am Himmelhöchstwahrscheinlich“ um gewöhnliche Kondensstreifen.

Diese vagen Aussagen stehen im krassen Widerspruch sowohl zu unseren eigenen Untersuchungen als auch zu fundamentalen physikalischen Prinzipien. Deren Negierung sowie die gleichgeschaltete Vertuschung dieses globalen „Projektes“ durch Medien, Politik und Verbände weisen deutliche Totalitarismen auf. Existiert da etwa eine breitgefächerte „Logen-Parallelgesellschaft“, welche die Bevölkerungen nicht nur bei diesem Thema „zum Narren“ hält? Wir wollen mit diesem „bunten“ Blog einen Anstoß geben, sich aus dieser fehlinformationalisierten „Steuerung“ der Gesellschaft selbst mental zu befreien. Quo vadis? So lautet doch die Frage. Gleichwohl jeder selbst wissen sollte, was er denkt und tut.

 

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Dohlen – gelebte Soziologie (ergänzte Fassung)

(In diesem Beitrag geht es um die individuellen und kollektiven Verhaltensweisen der unbedingt erhaltenswerten Dohlen, die in einer Gesamtschau in der Tierwelt nahezu einzigartig sein dürften. Dabei wird auf andere sozialdynamische Lebensformen wie Delphine, Papageien, Stare oder Affen Bezug genommen. Eigene, den Autor sehr berührende Erlebnisse mit Pavianen werden geschildert, deren „Ruf“ eine „Beleidigung“ für diese Tiere ist. Generell wird daher auch das „große Vermächtnis“ von Charles Darwin etwas näher unter die Lupe genommen. Dazwischen kommen viele andere Tierarten vor, selbst Leoparden, aber auch die „Vergrämung“ des Autors aus seiner vertrauten „Dohlen-Nachbarschaft“. Also nicht nur Dohlen und Delphine werden in Europa „vergrämt“, sondern auch noch andere sog. „trotzende Lebensformen“ wie z.B. Menschen. Könnten die – stets geselligen und gut gelaunten – „Dohlen in Gemeinschaft“ den Menschen gar Ansatzpunkte aufzeigen, wie diese friedlich in größerer Anzahl miteinander umgehen und sogar leben könnten? Nahezu offensichtlich dürfte die Dohle in den Blickpunkt militärischer und industrieller Interessen gerückt sein (Flugtechnik, Gruppendynamik, Kommunikation etc.). Selbst die Hollywood-Filmindustrie hatte der Dohle Beachtung geschenkt. Dabei könnte die papageienähnliche Dohle auch außerhalb dieser Kreise ihren Stellenwert erhalten, den sie verdient. Dieser Beitrag war nicht geplant (eigentlich nur das obige Bild) und wurde nachträglich immer länger. Bitte über diese „Schnittfehler“ etc. hinwegsehen).

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Das sind Dohlen auf dem Bild. Diese versammeln sich abends zu riesigen Schwärmen. Und man kann dann bildlich sehen, wie viel Freude diese dabei haben, gemeinsam, und so wild wie es nur geht, durch die Lüfte zu „wirbeln“.

Die ersten Stichwörter bei Dohlen in den Suchmaschinen sind „Dohlen vertreiben“. Dohlen leben in Felsen und damit auch an Gebäuden. Das stört viele Menschen. Dabei könnten wir als systembedingt wohl eher etwas degenerierte, in enge Gesetze „eingepflügte“ und dadurch auch etwas unbeweglich und mürrisch gewordene Menschen von Dohlen bestimmt einiges lernen bzw. abschauen. Trotz ihres Verspieltseins sind diese sehr aufmerksame Tiere, die ihre Umgebung sorgfältig beobachten und auf Veränderungen und Gefahren schnell reagieren können. Sie sind obgleich ihrer hohen Sensibilität äußerst robust und zudem grandiose Überlebensstrategen. Unsere Vorväter hatten versucht, sie auszurotten, aber es funktionierte nicht (Dohlen testen verdächtiges Futter auf Gift, aber auch auf vorhandene Fallen, und erkennen in der Regel sofort, ob Menschen Schusswaffen etc. tragen). Obwohl die Dohlen aufgrund ihrer Gruppendynamik dominanter als die meisten anderen Vögel sind, lassen sie „schwächere“ Vögel wie Tauben, Stare, Finken oder Sperlinge zwischen ihren „Reihen“ zu und lassen Futter übrig oder werfen mit ihren kräftigen Schnäbeln für diese neue Futterquellen auf. Diese Vogelarten wiederum haben Respekt vor Dohlen, fürchten diese aber nicht (sie wissen, wie man mit Dohlen umgeht). Vielmehr schützt die Anwesenheit einer Dohlenkolonie andere Vögel vor gelegentlichen Nesträubern unter den sonstigen sog. „Rabenvögeln“ (selbst vor Kolkraben), da diese an den Brutstätten von den Dohlen „vergrämt“ werden, aber auch vor Greifvögeln. Die Greife gehen bei ihren Beutezügen eher still und heimlich vor, und das ist innerhalb einer Dohlenkolonie mit schrilltönenden „Wächtern“ an allen Ecken, Kanten und Enden und Hunderten von „gemeinsamen“ Augen nur schwerlich möglich. Dohlen sind bei der Nahrungsbeschaffung auffällig ideenreich und erfinderisch. Ähnlich spielerisch leicht wie die kleinen Meisen gelangen sie – gleich auf welchem Weg, selbst in Kolibri-Manier – an jeden Maisenknödel heran. Sie bilden lebenslange, treue und gut „eingespielte“ Partnerschaften (sie küssen und schmusen sogar) und sind dennoch in der Gemeinschaft hochsozial orientierte Wesen, ähnlich wie das bei Delphinen der Fall ist. Stichwort „emotionale Gruppenintelligenz“. Und diese ist bei Dohlen sehr stark ausgeprägt. Zudem wird der eigene Nachwuchs schnellstmöglich in die Sozialstruktur integriert. Das entlastet auch die Eltern und sorgt für eine höhere Anzahl von Bruten.

Und ähnlich wie viele Menschen unterhalten die Dohlen Vorratskammern (Nahrungsverstecke) in kühlen Lagen und halten nach dem Mittagessen gerne ein verschmustes Mittagsschläfchen in stiller Zweisamkeit, während die „Halbstarken“, also die noch „unverheirateten“  Tiere, in dieser Zeit die Reviere hüten (müssen). Man sollte daher nicht schlecht über Dohlen denken. Apropos Delphine. Mit diesen ebenso sympathischen Zeitgenossen assoziiert man doch automatisch sehenswerte Akrobatik in den Lüften. Und die Flugkünste der Dohlen bei allen möglichen Wetterlagen zählen wohl zu den spektakulärsten in der gesamten Tierwelt. Wenn sich die (Küsten)Möwen bei schweren Stürmen etwas zurückziehen und die echten sog. Sturmvögel (und Tölpel etc.), die den starken Wind benötigen, von hoher See an die Küste rücken, dann fängt auch für die Dohlen der Spaß in der Luft so richtig an.

Dass Dohlen hin und wieder – gerade bei Landungen – auch etwas tollpatschig wirken können, dürfte dem Umstand geschuldet sein, dass diese mit extrem geringer Bodenhaftung landen, um Verletzungen auf dem harten Stein vorzubeugen, und dadurch auch mal etwas ins gekonnte „Schleudern“ geraten, ähnlich wie das bei erprobten Auto- und Skifahrern der Fall sein kann. Dohlen sind nicht nur brillante Flieger, sondern auch fleißige „Läufer“ und daher in hohem Maße auf gesunde Füße und Beine angewiesen. Sie greifen Nahrung auch gerne, ähnlich wie Greife das tun, gerade wenn sie sich nicht ganz sicher fühlen und alles sehr schnell gehen muss (dabei können sie ähnlich wie Eulen nahezu geräuschlos fliegen), und benutzen ihren Schnabel überwiegend zum Wühlen und Aufbrechen von Nahrung. Aufgrund der hämmernden Wucht des kräftigen Schnabels und Kopfes, ähnlich wie das bei größeren Spechtarten der Fall ist, und den dabei stark zufassenden Greifen, möchte man dann nicht seine Hand über die zu knackende Nuss legen. Auf diese Weise könnten Dohlen in Blitzgeschwindigkeit andere erwachsene Vögel wie Tauben auf den Boden drücken (und mit wenigen Schnabelhieben töten), tun dies aber nicht (siehe oben). Auch nicht aus „Futterneid“, der gegenüber den vielen Tauben zumindest aus vermenschlichter Sicht aufkommen könnte. Sie tun es bei ihresgleichen, wenn es (selten) um die eigene Rangordnung oder Zwistigkeiten geht, picken dann aber nicht richtig zu. Und da einer der beiden Vögel dann flugs und eindeutig bzw. hilflos unter den gestreckten Greifen des anderen liegt, ist das alles ganz schnell wieder vorbei und man vergibt sich.

Viele haben Dohlen bestimmt als eher zierliche Vögel in ihrer Vorstellung. Dies mag daran liegen, dass sich diese oft wie Singvögel verhalten oder man sie meist nur aus einer gewissen Entfernung sieht oder nur als „kleinen“ Schwarmvogel von vielen wahrnimmt. Dohlen sind jedoch nicht gerade klein und haben einen kräftigen Körperbau. Ihre Sensibilität bei gleichzeitig vorhandener Kraft sieht man ihnen an. Auf diesem Bild zeigt sich, neben den bei Dohlen vorhandenen Blautönen (deren Schimmern etwas an „Tropen-Vogelarten“ erinnert), wie ein Sperber eine Dohle bei seinem Angriff offenbar unterschätzt hatte und unter deren Greifen lag. Das geschah vielleicht an einer unübersichtlichen Futterstelle. Die Kamera war ja schnell zu Hand und es soll hinter dem Haus gewesen sein. Oder die Dohle hatte zunächst nicht damit gerechnet, dass es sich der Sperber zutraut, sie anzugreifen und sich dann entsprechend sofort verteidigt.

Dieses Bild soll nicht darstellen, dass die Dohle den Kolibri ergreifen möchte, sondern dass beide im Standflug an der selben Blüte naschen. Dies soll zum einen das faire Verhalten der Dohlen gegenüber „schwächeren“ Vögeln aufzeigen, aber auch deren „exotischen“ Flugfähigkeiten und die Ähnlichkeiten, die diese mit vielen „Tropenvögeln“ besitzen. Selbst mit dem Papagei (siehe unten). Beim Standflug gehen Kolibri und Dohle ähnlich vor. Während jedoch der Kolibri bereits die perfekten Schwingen dazu hat, ebenso eine dabei vorteilhafte geringe Größe, kann die Dohle Körper und Flügel entsprechend ausrichten, damit der Auftrieb senkrecht zum Boden verläuft und „zum Stand“ gebracht werden kann. Dies wird eingesetzt bei Brutstätten an Steilwänden oder für die kreative Futteraufnahme (siehe oben), aber auch zum Starten und Landen. Wie der Wind eben steht und wonach ihnen gerade ist. Bei Wind kann das wie bei Miniatur-Hubschraubern wirken.

Dass ein Greifvogel unter der Greife seiner „Beute“ liegt, kommt in der Tierwelt nicht häufig vor, kann jedoch bei Dohlen, zumindest aus Sicht eines Sperbers, passieren, wie man hier sieht. Auch weil Dohlen blitzschnell sind. Bei diesen Greifaktionen, die nur gegenüber ihren Artgenossen beobachtet werden konnten, also nicht gegenüber „schwächeren“ Vögeln (siehe oben), sind sie meist schneller als das menschliche Auge. Und für die Augen des flinken Sperbers ging es wohl ebenso zu schnell. Allerdings drückte dieser auf nahezu sensationelle Weise der Dohle in dieser Stellung den Schnabel zu und hielt diesen fest. Aus gutem Grund (siehe zur hämmernden Schnabelkraft der Dohlen oben). Dieser Konflikt soll über eine halbe Stunde angedauert haben, bevor die Vögel auseinandergingen. Dohlen hängen sichtbar sehr an ihrem Leben und geben sich Fressfeinden – wie man hier sieht – nicht „kampflos“ hin. Sie setzen jedoch trotz ihrer wehrhaften Fähigkeiten ganz eindeutig und mehr, als dies die meisten anderen Vögel tun, auf „Vorbeuge“, und wenn diese misslingt, dann Flucht. Die gesteigerte nächtliche „Ängstlichkeit“ der Dohlen dürfte darauf zurückzuführen sein, dass diese dann nicht nur ihr individuelles, sondern auch das kollektive Auge der „Gruppe“ verlieren, das bei Dohlen besonders stark ausgeprägt ist. Dohlen sind somit in der Nacht sozusagen „doppelblind“, und können deshalb auch den Sonnenaufgang kaum erwarten. Eine Dohlenkolonie ist zwar extrem lebhaft. Man sieht aber tagsüber auch etliche Dohlen hin und wieder schlafen (siehe auch oben), weil diese in der Nacht vor Unruhe häufig kaum ruhen können und sich am Tag unter dem dann funktionierenden kollektiven Auge ihrer Gruppe sicherer zum Dösen fühlen.

Zu den eher unerschütterlichen Fressfeinden der Dohlen unter den Vögeln zählen vor allem der Habicht, der aus dem Dickicht zuschlägt, der Milan, der Dohlen bei Unaufmerksamkeit vom Boden, Gemäuer oder Baum abgreifen könnte, der Wanderfalke aufgrund seiner Schnelligkeit (siehe noch unten) und nachts der aus Dohlensicht „bärenstarke“ und dabei auch noch sehr leise Uhu. Jedoch werden zumindest die „Tagfeinde“ an den Orten der Kolonien von der Gruppendynamik vergrämt, selbst große Greife. Dazu strömen ihre „Friedensbringer“ wie „Abfangjäger“ unter den Hornissen aus. Zudem wird eine entsprechende „Geräuschkulisse“ hochgefahren. Die Greife verschwinden dann meist freiwillig und müssen nicht von den Dohlen physisch attackiert werden. Deren scheinbaren Angriffe sind meist nur Drohgebärde und ein Link für die Greife, dass Dohlen ihre Fressfeinde bei klarer Sicht aufgrund der breiten Palette ihrer fliegerischen Fähigkeiten im Griff haben (siehe gleich).

Noch mehr über Dohlen: Dass die Dohlen ausgerechnet von Naturschutzverbänden völlig destruktiv als raubende Vögel dargestellt werden, die es auf die Nistkästen der Spender abgesehen hätten, zeigt, dass diese wohl nicht besonders viel Erfahrungen mit Dohlen gesammelt haben. Dohlen sind Allesfresser, vertilgen viel menschlichen Abfall, weil weißes Mehl (Brot etc.), Fettiges oder Gebratenes und Süßes nicht nur Menschen, sondern auch viele Tiere anzieht, aber auch etliche pflanzliche Kost (Früchte, Samen, Nüsse, Eicheln, Kastanien etc.) und vor allem proteinreiche Insekten. Ähnlich wie Krähen teilen sich die Dohlen die Umgebung bei der Nahrungssuche auf, um satt werden zu können. Dabei meiden diese außerhalb ihrer Kolonie und sonstigen Plätze Engstellen, die sie nicht kennen bzw. kontrollieren, in denen jedoch die angeblich von ihnen bedrohten Singvögel brüten, und suchen stattdessen, ähnlich wie die Krähen, eher offene Flächen auf, die sie besser überblicken können. Sie beobachten und prüfen potentielle Standorte sehr genau. Dohlen sind, um das in Menschenworte zu fassen, „über- bzw. hochsensibel“ und scheuchen dadurch oft die anderen Vögel auf durch ihr gesteigertes Flucht- und extrem schnelles Reaktionsverhalten. Zusammen mit Dohlen können andere Vögel Gefahren somit schneller erkennen (auch weil Dohlen „vernetzt“ sind und dadurch mehr mitbekommen). Und das nutzen andere Vogelarten. Dohlen haben sichtbare „Angst“ vor Gestrüp etc., das nicht ihr zuhause ist (selbst Elstern, ebenso Rabenvögel, landen meist ganz oben im Baum und hangeln sich dann langsam herab, um einen Überblick über das Dickicht gewinnen zu können, weil man dort nicht von außen hineinschauen kann). Gerade mit Sperlingen, Tauben und Finken sieht man Dohlen oft gemeinsam in Ortschaften flanieren und sitzen. Amseln sind hingegen nicht so begeistert von Dohlen, da diese mit ihrem etwas übersteigerten  „Machogehabe“ an futterreichen Plätzen bei den gruppendynamischen Dohlen nicht „durchkommen“. Amseln müssen sich dann entweder eingliedern oder die dohlenfreien Nischen und deren Abwesenheitszeiten nutzen. Strikt wildnis- und nicht menschen-bezogene Amseln, die recht scheu sind, sind weniger aufdringlich und haben keine Probleme mit Dohlen. Diese selbst nutzen ebenso das Vorhandensein anderer Vögel. So schätzen sie zum Beispiel die Schlafstellen zwischen den Kormoranen (meist sind das Bäume), da sich diese in deren Umgebung in der Nacht sicherer fühlen. Bei Einbruch der Dunkelheit verlassen Dohlen nämlich auch ihre Kolonie, da Gebäudestrukturen nicht felsenfest sicher vor nächtlichen Fressfeinden sind (Marder, Katze etc.), die bei Dunkelheit den Überrumpelungseffekt nutzen, dem Dohlen generell aus dem Weg gehen wollen (siehe oben zu den Engstellen, Gestrüp etc.). Wenn Dohlen ihre wenigen Fressfeinde sehen können (der Mensch ist leider ihr Hauptfeind), dann sind diese aufgrund ihrer Schnelligkeit und Gewandtheit in der Regel nicht von diesen zu erbeuten. Angriffe von Katzen am Tag auf Dohlen, die nicht nur schnell, sondern auch wehrhaft sind (siehe oben), konnten daher auch nie beobachtet werden. Katzen ignorieren dann meist die Dohlen, da sie sich andernfalls eingestehen müssten, dass diese mit ihnen nach Belieben „Katz und Maus“ spielen könnten i.S. von „an der Nase herumführen“. Selbst der Wanderfalke, wenn er gesichtet wurde und es dennoch bei kleineren Dohlen versucht, bevor er von der heranrückenden Gruppendynamik der Dohlen zur Verteidigung vergrämt wird, und dazu reichen wenige erfahrene Tiere, schlägt dann meist ohne Dohle irgendwo im Nirwana ein. Wanderfalken können für etwa gleichgroße und auch wehrhafte Vögel eine Gefahr darstellen (kleine und mittlere Dohlen, die er auch gerade noch schleppen kann), weil diese durch die hohe Geschwindigkeit beim Aufprall meist sofort getötet werden. Der Wanderfalke nutzt seine Greife als Pfeile. Andere Vögel sind für den Wanderfalken jedoch meist einfacher zu erbeuten. Dohlen lassen diesen gerne durch abrupte Akrobatik bis hin zu eigenen falkenähnlichen Sturzflügen mit eingebauten Loopings, Turns und Fakes „ins Leere laufen“. Dohlen sind nicht so blau, wie auf diesem Bild angedeutet. Dennoch können, wenn die Sonne auf das Gefieder scheint, fast schon mysteriös schillernde Blautöne entdeckt werden.

Dohlen könnten somit, um auch noch einmal auf dieses Bild zurückzukommen, aufgrund ihrer Gruppendynamik und -intelligenz, aber auch durch die Bandbreite ihrer individuellen Fähigkeiten, nahezu alle anderen Vögel von ihren Stammorten (Kolonien, Knotenpunkte, Flugkorridore etc.) verdrängen. Jedoch fällt auf, dass gerade in diesen Gebieten auch insgesamt ein sehr reges Vogelleben stattfindet und viele Arten die Anwesenheit von Dohlen offenbar schätzen. Und dort, wo Dohlen zuhause sind, werden die Bestände der Ratten auf einem natürlichen Maß gehalten, indem die Dohlen als eine Form von „Gesundheitsapostel“ viele der menschlichen Essensreste und der sonstigen von Ratten leicht erbeutbaren Nahrung wie Aas und verirrte oder vom Verkehr „überrollte“ Insekten bereits tagsüber vertilgt haben. Nicht etwa Fressfeinde oder Maßnahmen des Menschen „richten“ über Rattenpopulationen. Stichwort „Gruppenintelligenz“, die bei Ratten, die sich zudem perfekt verstecken nnd dabei „verschieben“ können, ebenso enorm stark ausgebildet ist. Sondern das Nahrungsaufgebot, das ihnen zur Verfügung steht. Und dieses müssen sie mit Dohlen teilen.

Die enorme Vielseitigkeit der Dohlen, die durch die häufigen Verweise auf andere Vogel- und Rabenarten angedeutet wurde (Specht, Greife, Eule, Krähe, Sturmvogel, Meise, Kolibri, aber auch Papagei und selbst Bodenbrüter, siehe sogleich), zeigt, dass Dohlen zahlreiche Fähigkeiten aus der Vogelwelt in einem Vogel vereinen.

Und das macht die Dohlen – gerade in ihrer Eigenschaft als stark sozial orientierte Wesen – zu Überlebensexperten bzw. -garanten. Wir Menschen werden uns daher an die Dohlen, die sich zudem oft ähnlich wie Papageienvögel (deren Sozial- und Koloniestrukturen durchaus vergleichbar sind; auch die von vielen Affenarten) sehr menschlich verhalten, gewöhnen müssen. Da wir sie niemals los werden; und diese sich nach den gescheiterten Ausrottungsversuchen, die über Jahrhunderte anhielten, wieder verbreiten werden. Und das ist gut so, und von der Natur bestimmt auch so vorgesehen. Mensch und Dohle sind sich nämlich ähnlicher als Mensch (noch) gemeinläufig denkt, und quasi „Nachbarn“, auch weil beide kuschelige und vertraute Räume zwischen aufgetürmten Steinen sehr schätzen. Dass Dohlen kurzerhand, vielleicht weil ihre Brutstätte verloren ging, ähnlich wie sog. Bodenbrüter sogar in ehemaligen Kaninchenbauten brüten können (und das auf eine Weise, dass es so gut wie niemand bemerkt), zeigt, wie anpassungsfähig und hochflexibel diese Tiere sind, wovon man sich doch bestimmt „eine Scheibe abschneiden“ könnte.

Diese „Beschreibung“ der Dohlen beruht auf eigenen Beobachtungen, viel Zeit „unter“ Dohlen sozusagen. Durch das Wohnen auf Kopfhöhe innerhalb des hochgelegenen Zentrums und der Aussichtsplattform einer extrem großen und lebhaften Dohlenkolonie, die bei den Einheimischen nicht gerade willkommen ist (siehe noch unten). Aber diese Population ist zu stark und dynamisch und ließ sich selbst in der Vergangenheit im Zuge schonungsloser Bejagung und Giftauslegung nicht von ihrem Stammort verdrängen. Auch weil dieser Platz der Knotenpunkt sämtlicher benachbarter (kleinerer) Kolonien ist. Mögen manche von dem sog. „Lärm“ der Dohlen sich gestört fühlen (vom echten Lärm ihrer künstlichen Laubsauger und Rasentrimmer komischerweise nicht), so kann man diese Laute auch durchaus vermissen, wenn man an einem Ort ohne Dohlen ist. Und auch diese schier grenzenlose Lebendigkeit und die vielen aufmerksamen Augen zwischen, auf und über den Dächern, aber auch die vielen schmusenden „Pärchen“, sucht man dann vergeblich.

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Apropos Elstern (siehe oben). Warum werden diese Vögel gemeinläufig als „diebisch“ bezeichnet, und zwar jetzt einmal unabhängig davon, ob diese „Schmuck“ oder andere glitzernde Sachen „stehlen“? Weil Elstern extrem aufmerksame Vögel sind, meist noch wesentlich aufmerksamer als die anderen Vögel. Ähnlich wie Dohlen. Dadurch sind die Elstern meist die ersten vor Ort, wenn es etwas zu „ergattern“ gibt. Die Elstern haben das zuvor beobachtet und warten nur ab, bis es aus ihrer Warte sicher ist. Daher nutzen die Elstern auch alles in der Landschaft, was sich als Aussichtsplattform anbietet. Und all das erweckt einen „diebischen“ Eindruck, der durch deren Scheu und fluchtartigen Verhalten vor dem Menschen noch verstärkt wird.

Wenn man Dohlen (und anderen Vögeln) im Winter eine Futterstelle einrichtet (das kann man zur Unterstützung der heimischen Vogelarten gerne tun, weil die „geordnete Natur“ das Nahrungsangebot für Vögel stark reduziert hat), lässt sich folgendes beobachten. Sie sind zunächst sehr zögerlich und beobachten Futter und Mensch genau. Skeptisch sozusagen. Auf der anderen Seite sieht man ihnen dann die Freude und Erleichterung über eine sichere Futterstelle an. Was überrascht hatte, dass sie durchaus wählerisch beim Futter sind. Dieses auch mal länger liegen lassen (für andere Vögel). Zumindest Saat und Getreide etc. Größere Brocken wie Meisenknödel oder leckere Nüsse oder süße Äpfel wollen sie natürlich abtransportieren, auch in ihre Vorratskammern (s.o.), oder schnell mit dem Schnabel zerhacken und aufessen. Da bleiben meist für die Singvögel und Tauben viele Krümel übrig. Und was eben auffällt, wenn eine größere Anzahl von Vögeln zur Futterstelle kommt, dass es extrem lautfröhlich zugeht. Allein oder zu zweit etc. essen die Dohlen nämlich ganz leise, fast schon heimlich. Nicht in der Gruppe. Wohl weil während des Fressens dann die „Ordnung“ und der „Überblick“ etwas verloren gehen und die vielen Töne ihre „Fressfeinde“ vergrämen sollen. Jedoch ließ sich beobachten, dass die in der Nähe beheimateten Dohlenfamilien den Futterplatz überwiegend nutzen und größere Gruppen nur hin und wieder vorbeikommen (siehe zu Teilterritorium der einzelnen Dohlenfamilien noch unten). Angriffe auf andere Vögel oder gar Nestraub konnten nie beobachtet werden. Man sah sie auch nie mit erbeuteten Eidechsen oder Nagern. Wenn diese überfahren werden, dann picken die Dohlen das auf. Daher enstand auch insgesamt der Eindruck, dass Dohlen vor allem Insekten essen (s.o. zur Nahrung), die sie entweder aufpicken oder leicht aufwühlen.

Generell zu Fütterungen: Diese sollten bei Singvögeln so angelegt werden, dass diese einen gewissen Schutz vor Greife haben (Hecken etc.). Zudem sollte etwas auf das Futter geachtet werden, d.h. auf die Qualität, und nicht schäbige oder minderwertige Nahrung verwendet werden. Vögel wie Stare, Drosseln, Dohlen, Amseln u.s.w. essen im Winter auch gerne Obst wie Äpfel. Oder übrige Nüsse von der letzten Ernte etc.
 
Um noch einmal auf das eingangs angesprochene Stichwort „Dohlen vertreiben“ zurückzukommen. Der Mensch neigt dazu, gewisse Tierarten „einzuladen“ bzw. „anzuziehen“, bei Dohlen sind das eben Kaminschächte, bei Schwalben Hausfassaden mit bestimmten Vorsprüngen, bei Kormoranen gestaute Flüsse oder künstliche Fischweiher, um sie hinterher bitterböse zu bestrafen (Tötung oder Vertreibung während der Brut). Und das fängt bei Vögeln an und hört bei vielen anderen Tierarten auf. Das sind für viele vielleicht lapidare Dinge. Aber gerade die Umweltschützer und naturbezogenen Menschen heizen doch so gerne mit Holz. Und dazu stapeln sie ein großes und nahezu perfektes Winterversteck für viele  – auch seltene – Tierarten im ansonsten meist nahezu „leergeräumten“ Garten auf. Und ausgerechnet mitten im Winter, wenn diese Tiere dort Schutz suchen, auch Tiere der sog. „Roten Liste“ wie aussterbende Amphibien-, Reptilien- oder Tag- und Nachtfalterarten (das sind u.a. auch die bunten Schmetterlinge, die gerade in unseren Breiten verschwinden), aber auch Siebenschläfer, die letzten Hamster ihrer Art, Wildbienen, Hummeln, Hornissen. Libellen oder sogar Fledermäuse etc., wird der Stapel, also das Versteck, abgeräumt, womit die Tiere entweder zerquetscht oder verbrannt werden oder ihren Winterschutz verlieren und gefressen werden oder erfrieren.

Es sind zum Teil ganz lapidare Dinge, warum so viele Tierarten gerade aussterben, auch die Ordnung im eigenen Garten gehört dazu, oder in Großstädte oder Gewerbegebiete flüchten, wo es nicht ganz so ordentlich zugeht bzw., wo es noch „Nischen“ gibt, die nicht so stark vom Menschen genutzt werden (vor allem Vögel nutzen das). Die Nachtigal ertönt heute in Berlin und kaum mehr auf dem aufgeräumten und begradigten Land. Die Flurbereinigung, die bis heute anhält, „greift“ inzwischen bei den Arten – und die Naturschutzverbände bauen hierzu seit jeher nur „Luftschlösser“ (s.u.). Landwirtschaft, Forst und Wasserwirtschaft (Flüsse, Häfen etc.), so wie diese inzwischen vom Menschen betrieben werden, gleich ob mit „Siegel“ oder nicht (die Gier dahinter ist entscheidend), und die Jagd generell, spiegelbildlich hierzu die Fischerei, sind das Hauptproblem der Tierwelt. Auch die „Natur- und Tierfeindlichkeit“ der Kommunen, die zudem alles, was natürlich ist, „hochsteril“ haben wollen. Gerade auf dem Land und in den Kleinstädten ist das so. Daher kommen auch Gärten von Privaten inzwischen eine hohe Bedeutung für den Erhalt von Arten zu. Vor allem Vögel begnügen sich, um überleben zu können, oft mit „Nischen“ (also kleinen Lebensräumen), und diese sollten wir ihnen lassen. Auch am Haus und im Garten.

Und sagt man nicht, um auf das Eingangsbild zurückzukommen, dass Vögel, und vor allem diejenigen, die schön fliegen oder singen, Menschen heiter machen können?

Da sage noch einer, Tiere seien lediglich Muskeln und Sehnenstränge. Gerade die Gruppendynamik von Tieren, wie bei Delphinen oder Dohlen, oder wie es in diesem Video sehr spektakulär bei Staren zu sehen ist (das ist auch eine Schutzvariante gegen Greifvögel, weil diese dadurch visuell verwirrt werden und den einzelnen Vogel aus ihren ansonsten recht scharfen Augen verlieren), offenbart, dass da selbst bei scheinbar kleinen Tieren, also Tieren mit kleinen Gehirnen bzw. Nervenzentren, deutlich mehr dahinterstecken muss und der Mensch noch sehr viel nicht über Tiere weiß. Das betrifft vor allem deren Empfindungen und Wahrnehmung sowie – gerade in Fällen der Gruppendynamik – die oft unausgesprochene, quasi telepathische Kommunikation (siehe noch näher unten anhand eines Beispiels). Und diese kann nicht allein dadurch erklärt werden, dass gewisse Tierarten in der Gruppe bzw diejenigen, die stark sozialorientiert sind (und das fängt bei den Ameisen und Kellerasseln schon an), die Umgebung oder ihre Artgenossen quasi als gleiches bzw. bekanntes „Muster“ wahrnehmen und daher entsprechend reagieren und agieren können. Dafür sind zum einen die Abläufe in der Natur viel zu dynamisch und veränderlich. Teilweise sind diese Abläufe auch rasant schnell. Außerdem gibt es zu viele Individualitäten im Verhalten der einzelnen Teilnehmer dieser Gruppen, was vor allem auch die Teilung und Bewältigung der Aufgaben betrifft, die sich jedoch – wie ein Wunder – zu einem „Ganzen“ zusammenfügen. Da muss mehr dahinterstecken. Und da steckt auch mehr dahinter. Und es ist ein „Wunder“!

Damit soll nicht ausgesprochen werden, dass derartige Tiere sich immer „perfekt“ verhalten. Auch diese Tiere begehen sog. „Fehler“, ähnlich wie wir Menschen. Eine Dohle zum Beispiel, die sich vom Habicht „überrumpeln“ ließ, hatte aus Dohlensicht einen „Fehler“ begangen. Sie war entweder zu unaufmerksam oder hatte sich einem unbekannten Gestrüp oder Baum zu sehr angenähert, weil dort irgendein „Braten“ wie etwa Essensreste vom Fuchs oder die „Neugier“ gelockt hatten. In einer natürlichen Umgebung verspeist der Fuchs  – wiederum aus „Sicherheits- bzw. Vorsorgegründen“ – seine Nahrung zurückgezogen genau dort, wo der Habicht – ebenso aus „Vorsorgegründen“ – sein stilles und geschütztes zuhause hat. Tiere sind oft viel „menschlicher“, als wir das noch gemeinläufig meinen (also nicht nur Haustiere). Und das betrifft vor allem auch deren „Ängstlichkeiten“ und  „Vorsorgemaßnahmen“, weil sie – wie wir Menschen auch – über bzw. durch die Zeit kommen wollen.

Und das obige Video mit den Staren beweist, da dies ein Abwehrverhalten gegenüber Greifvögeln darstellt (siehe oben), dass deren Maßnahmen nicht etwa darauf abzielen, dass es in der Gruppe nur den Nachbarn, also nicht einen selbst „erwischt“. Die visuellen Täuschungen, die durch die Vielzahl der Stare erst zustandekommen, zielen ganz klar darauf ab, dass der Greifvogel den einen Star, den er mit seinem scharfen Blick anvisiert hat, aus dem Auge verliert. Diese Strategie soll somit dafür sorgen, dass es keinen der Stare trifft. Das wird oft „untersehen“ bei Schwarmtieren. Diese geben ihr Leben nicht etwa freiwillig hin. Der Schwarm versucht mit seinen Strategien, sämtliche Schwarmteilnehmer zu erhalten (spiegelbildlich hierzu ist es innerste „Pflicht“ des einzelnen Schwarmtieres, den Schwarm zu erhalten). Dabei können jedoch Verluste, die in der Tierwelt vorkommen und auch vorkommen müssen, da andere Tiere diese „Beute“ zum eigenen Überleben benötigen, in der Regel nicht zur Gefährdung des gesamten Schwarms beitragen. Zudem finden gerade Vögel in Schwärmen bei Verlust schneller neue Brutpartner. Das Brüten ist für Vögel ein aufwändiges Geschäft. Nur der Kuckuck macht es sich für seine Zierparaden in der sommerlich warmen Luft recht leicht. Je schneller der Brutpartner feststeht, desto mehr Aufmerksamkeit kann den Brutvorbereitungen und -vorgang gewidmet werden, was die Anzahl oder Chancen der Nestlinge erhöht.

Daher versammeln sich diese Vögel und andere Tiere auch zu riesigen Schwärmen. Die Stare tun dies in dieser Form nur außerhalb der Brutzeit, wenn auch die Landschaft jahreszeitenbedingt eher spärlich und ohne ausreichenden Schutz vor den Greifen ist. Stare als sog. „Teilzieher“ versammeln sich nicht nur, weil sie zur Überwinterung in mildere Regionen abfliegen. Sie tun dies ebenso, wenn sie bleiben, aber auch dort, wo sie „überwintern“. Das ist ihre Strategie (sie sind ja auch – ähnlich wie die Dohlen – sehr gesellschaftslustig), wobei sich einzelne Gruppen (Teilpopulationen) auch gerne in die Gärten zwischen die anderen Vögel mischen. An häuslichen Futterstellen wird man hier und da auch ein paar Stare sehen können, die dort immer wieder auftauchen, und sich keinem Schwarm angeschlossen haben. Darüber entscheiden die örtlichen Lebensbedingungen. Und da wären wir wieder bei der unausgesprochenen „Gruppenintelligenz“. Denn dort, wo zum Beispiel Stare Nischen finden können, werden sie versuchen, diese zu nutzen. Da dies die eigene Population stärkt bzw. absichert. Denn geht der „Schwarm“ verloren (also worst case), werden Nischenpopulationen das wieder reparieren können (auch wenn dies Zeit benötigt), sofern die Umweltbedingungen es zulassen. Die vom Schwarm scheinbar abgetrennten Tiere (Einzelpopulationen etc., was sich ja auch vermischt), sind daher genaugenommen Teilnehmer des Schwarmes.

Aus dem Sozialverhalten der verschiedenen Tierarten ließe sich bestimmt ein hochmodernes Konzept des menschlichen Zusammenlebens ableiten (das heutige Konzept ist schlichtweg untauglich). Auch weil beide, also Mensch und Tier, die selbe Umgebung nutzen. Aber das ließen natürlich unsere „Oberen“ nicht zu, weil dann das Potential der Menschen diese hinwegfegen würde, ähnlich wie eine Dohlenkolonie das in friedlicher Weise mit Greifen „erledigt“ (siehe oben). Allerdings könnten Zeiten eintreten, wann auch immer, bei denen die Menschen wieder gezwungen werden, ein erhöhtes Sozialverhalten an den Tag zu legen. Und der Mensch hat von Grund auf Talent dazu. Nur durch verquerte und naturfremde Machtverhältnisse wird dieses (Sozial)Talent, an das auch die Fähigkeiten des Menschen geknüpft sind, unterdrückt bzw. sogar bis hin zu Kriegen missbraucht.

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Man kann nicht mit allen Tierarten so ausgiebige Erfahrungen sammeln. Und so hoffen wir, dass das mit den Dohlen, auch wenn es ein bisschen lang geworden ist (und es geht jetzt nachträglich sogar noch weiter), vielleicht den einen oder anderen interessiert. Und bei Delphinen sind wir ja auch der Meinung, dass man sich durchaus etwas abschauen könnte, gerade was deren Sozialverhalten betrifft. Und die Formel „Everything I do has meaning to me“, mit der selbst jeden Tag geübt wird, hat hier und da schon kleine „Wunder“ vollbringen können.

PS: Von diesem oben beschriebenen Ort der Beobachtungen (Zentrum einer Dohlenkolonie) werden übrigens nicht nur Dohlen vergrämt. Auch Menschen! Zum Beispiel Investoren, die „Gutes“ wollten, oder „Exoten“, die sich von der landschaftlichen oder ortshistorischen Kulisse angezogen fühlten, dort jedoch nicht in das selbstgefällige, versoffene und leblose „Logen-Gefüge“ passten (inszeniertes „Leben“ gibt es dort nur für Touristen). Aber auch der Initiator von Sauberer Himmel – auf Befehl aus Deutschland von den dort (künstlich) herumschwirrenden „Logen-Knechten“ (die deutchen Logen sind mächtig, nicht die NSA). Die „Oberen“ grüßten dabei freundlich und machten sich natürlich nicht die Hände vordergründig schmutzig. Wie Freimaurer eben sind. Er hat sich dann zu tiefen Füßen einer benachbarten Dohlenkolonie niedergelassen. Auch von dort versucht man, ihn zu vergrämen. Doch konnte er dort gemeinsam mit den ihn numehr hoch überfliegenden Dohlen (also keine „Kopfhöhe“ mehr)  diesen Maßnahmen bisher trotzen. Sauberer Himmel hatte auszugsweise darüber zur Verteidigung und Vorsorge berichtet. Dieser bretonische Ort, aus dem man durch quasi Stasi-ähnliches Verhalten auf Befehl aus Deutschland vergrämt wird (obwohl einen dort andere Menschen mögen), auch durch offensichtliche Lärmmaßnahmen der Gemeindeverwaltung bis hin zu angreifenden Baggern der „Kumpel-Baufirmen“ (das ist leider kein Scherz und fotografiert, aber diese Firma ist „Mafia“ und da muss man überlegen, was man tut; die Bretagne ist typisches „Mafia-Land“ bestehend aus Sub-Landwirtschaft, Sub-Fischerei, Sub-Tourismus und zumeist sinnloser und ebenso zerstörerischer Sub-Bauwirtschaft; „Sub“ steht für EU-Subventionen, die europaweit überwiegend von der sog. „Mafia“ abgegriffen bzw. eingefahren werden), und der sogar die Bäume fällen oder auf ein unerträgliches Maß ständig stutzen lässt, damit Dohlen darauf keinen Platz finden können (andere Vögel dann auch nicht), heißt [Name des Ortes wurde nachträglich entfernt; siehe Epilog ganz am Schluss]. Ein wundervoll gelegener Ort, in der Landschaft erhöht (daher auch Dohlenstützpunkt) und über einem schönen Fluss, der sich durch die Gezeiten füllt und leert (auch das mögen die Dohlen). Ein Ort, der von einer Gruppe von besonders „sozialkompetenten Menschen“ besetzt, verschandelt und ganz gezielt „verarmt“ wird, damit dort keine „Konkurrenz“ hochwachsen kann. Diese nachträglichen deutlichen Zeilen hier vielleicht auch deshalb, weil dort wieder ganz aktuell Gift für Dohlen auslag und entschärft wurde. Man sieht dort auch kaum mehr einen Baum (siehe eben). Und in jedem Eck wird durch Baufirmen gewütet. Die Dohlen lassen sich aber dadurch ersichtlich nicht ihre Stimmung vermiesen (das ist vorbildlich). Stattdessen leben sie dort sehr lebhaft und herumtollend direkt über den Köpfen ihrer „Todfeinde“.

Dohlen als „Meister“ ihrer Feinde

Und auch das zeichnet Dohlen wie keinen anderen Vogel aus. Sie können aufgrund ihrer individuellen Fähigkeiten und ihrer Gruppenintelligenz direkt bei ihren „Todfeinden“ sichtbar leben. Dabei sind sie auf der einen Seite greifbar nahe und dennoch ganz weit weg. Vielleicht ähnlich wie sog. „Engel“ in den Lüften, rein metaphorisch bzw. „vermenschlicht“ gesehen. Und davon können wohl auch die meisten Greifvögel, die Dohlen erbeuten wollen, „ein Lied singen“ (siehe oben und sogleich).

Wanderfalke und Habicht unterhalten sich. Fragt der Wanderfalke den Habicht: „Hast du denn in letzter Zeit eine Dohle ergreifen können? Ich nicht wegen deren ständigen selbstverliebten akrobatischen Mätzchen und nahezu paranoiden Neigung zu lärmenden Querelen, sofern sie mich nur aus weiter Entfernung schon sehen.“ Daraufhin antwortete der Habicht: „Ich auch nicht. Aber eine war bei den Essensresten vom Fuchs greifbar nahe an meinen Horst gerückt. Aber in dem Moment, als ich zugreifen wollte, war sie schneller als mein Auge davon.“ Ein Uhu mischt sich in die Unterhaltung ein: „Habe ich nun richtig vernehmen können, ihr scharfen Tagaugen habt auch keine Dohlen erhaschen können? Als ich es heimlich in der Nacht probierte, spürte ich urplötzlich den heftigen Stoß eines Kormoranschnabels in meinem entblößten Rücken. In meinem Hunger und der Eile vergaß ich, dass sich diese Angsthasen in der Nacht doch so liebend gerne millimetergetreu zwischen die Reihen der Kormoranvögel mischen. Und mit deren großen Gemeinschaft, auch wegen der vielen ellenlangen Lanzen, lege ich mich, ich habe Frau und Kind, nicht an.“

Anhand dieser Konversation zwischen Falke, Habicht und Uhu können Sie übrigens „prüfen“, ob Sie den bisherigen Text aufmerksam genug – ähnlich wie eine Dohle – gelesen haben. Ja, dies alles ist nun ein „Loblied“ auf die Dohlen geworden (und es geht noch weiter, auch mit vielen anderen Tieren). Und diese haben es „verdient“, angesichts des Hasses, den wir Menschen ihnen aus Eigentumsgedanken – aber auch „Neid“, ähnlich wie das bei Fischern gegenüber den ebenso gruppendynamischen Delphinen der Fall ist – entgegenbringen, und weil sie absolut einzigartig und auch uns Menschen gegenüber äußerst „verzückend“ sein können.
 

Der „mysteriös“ ausrückende Dohlenschwarm

Und ganz allmählich zum für Sie heißersehnten Abschluss kommend, obgleich unten noch gemeinsam mit den Dohlen sogar in die „große Kinowelt“ hinabgeflattert wird, eine wahre Dohlen-Geschichte von gestern. Denn diese dürfte vieles von dem exemplarisch aufzeigen, was oben bereits aus eigenen Beobachtungen heraus beschrieben wurde. Man suchte hohe Bäume auf, auf denen sich eine bisher unbekannte Dohlenkolonie versammelte (das war vielleicht nicht gut, aber die Dohlen gehen spielerisch mit so etwas um). Denn die Dohlen erkannten zwar auf dem ersten Blick, dass man keine Schusswaffe oder sonstiges Gerät oder ein grimmiges Gesicht bei bzw. mit sich trug. Ebenso nahmen sie jedoch sofort zur Kenntnis, dass man es auf sie „abgesehen“ hatte. Das ließ sie kurz verbal „stocken“, aber (noch) nicht auffliegen. Die meisten Menschen zeigen den Dohlen kein positives Interesse oder stellen diesen an derartigen Orten, an denen sich der Schwarm einfindet, nach. Man merkte daher den Dohlen förmlich an, dass in den höchsten Etagen des höchsten Baumes beratschlagt wurde, wie als Schwarm mit dieser Situation umzugehen ist (siehe noch unten). Also mit einem Menschen, den man noch nicht kennt bzw. noch nie gesehen hat und der dem Schwarm Aufmerksamkeit schenkt, dabei jedoch nicht den Eindruck erweckt, dass er ihnen nachstellen möchte. Denn auch das Ausschwärmen, gerade wenn es fluchtbedingt ist, ist mit Gefahren verbunden (Greifvögel, Jäger etc.). Daher gab es in diesem Fall auch Raum für eine „Abwägung“, die sichtbar erfolgte. Und die Dohlen, bzw. der größte Teil davon, entschieden sich, und an dieser Stelle kommt die oben angesprochene erhöhte „Vorsorge“ der Dohlen ins Spiel, als Schwarm auszurücken (weil sie keine guten Erfahrungen mit Bretonen haben). Das ist dann eine riesige wildtönende „Wolke“, die sich in kürzester Zeit obgleich der weiten Landschaft dem Blickfeld entzieht.

Daraufhin wurde entschieden, diesen Ort zu verlassen, und das alles wieder aus einer gewissen Entfernung zu betrachten, um die Dohlen nicht zu stören bzw. diese unnötig in die Gewehrkugeln der in der „Jagdsaison“ überall präsenten Jäger zu treiben. Und kaum kehrte man diesem Ort sichtbar den Rücken zu, raste diese gerade noch in der Weite aus den Augen verlorene „Wolke“ wieder auf die Bäume zu und nahm Platz, und heftigste Begrüßung der kurz „Hinterbliebenen“, als hätte man sich über Jahre sehnsuchtsvoll nicht mehr gesehen. Eine vom Schwarm ausgegliederte Gruppe von Dohlen war dabei als „Vorhut“ (siehe zum „Militär“ noch unten) so schnell, dass diese Vögel wie „Sturzflug-Falken“ wirkten. Hierzu spiegelbildlich gibt es dann einzelne Gruppen von „Nachzüglern“ für den Fall, wenn der zurückkehrende Hauptschwarm bei worst case in die Falle geraten sollte. Diese wären dann gewarnt und könnten dadurch rechtzeitig reagieren, womit ein Teil des Schwarms in Sicherheit wäre. Gerade bei der systematischen Verfolgung durch Menschen (siehe noch unten) könnte ein Schwarm gefährdet sein. Daher diese Vorsorge der Dohlen in solchen Situationen und die zahlreichen Überlebensstrategien (Ausgliederung von Teilpopulationen, scheinbare Auflösung des Schwarms und Zerstreuung bzw. Verteilung, dazu dann nahezu unbemerktes Brüten etc; siehe oben und noch unten).

Aufgrund der starken Nachstellungen durch den Menschen wenden die Dohlen die Strategie des Verteilens und unauffälligen Brütens in der gesamten Bretagne bereits aus Vorbeugegründen automatisch an. Auch weil die Landschaft sich dazu anbietet, und es an Bergen, Schluchten und hohen Autobahnbrücken fehlt, wo auch der Schwarm einigermaßen in Sicherheit wäre. Die dortige Verfolgung hat somit, wie das bei der Jagd generell bei vielen Tierarten der Fall ist, genau das Gegenteil vom erwünschten Effekt gebracht. Bei den Wildschweinen ist dies genauso. Diese würden mit ihrem treuen und gut sortierten Rottenverhalten weit weniger in den Fokus rücken, wenn sie nicht so flächendeckend und äußerst tierschutzwidrig massakriert und deren Sozialstrukturen dadurch zerstört würden. Dass die Jagd noch nicht verboten wurde, dürfte aufzeigen, wie wenig Verständnis von realen Naturabläufen vorhanden ist. Und das betrifft auch Hase, Fuchs und Reh.

Dass die Bretagne ein Hauptverbreitungsgebiet der Dohlen ist, liegt auf der Hand. Sie schätzen dort den Wind, und suchen ihre Nahrung gerne in der übersichtlichen Heide an der Küste oder am Rand von Ackerflächen. Die Küste sorgt für Nahrung (auch die Zuflüsse) und stellt zudem eine Barriere dar, d.h. einen Schutz vor Fressfeinden. Direkt dort in den Felsen brüten sie aber in der Regel nicht, weil das nicht sicher genug und auch zu auffällig wäre (dort gibt es jedoch kleinere Bestände von Alpendohlen, die zierlicher und in wesentlich kleineren „Einheiten“ organisiert sind, und sich deshalb dort besser verstecken können, womit man auch sieht, wie sich Tiere den Lebensraum „brav“ aufteilen; siehe zum „generellen Missverständnis“ der Tiere noch unten). Die Siedlungsbauweise der Bretonen, insbesondere die Strukturierung der historischen Ortskerne der vielen kleinen Ortschaften dürfte die Grundlage des „Wohlfühlens“ der Dohle in der Bretagne verwirklichen. Dohlen lieben eben nun einmal alte Gemäuer und Häuser mit engen Abständen und verkrümmten Winkeln dazwischen, wo man sich auch einmal vor dem Wind „verstecken“ kann, und vor allem hohe und geschnörkelte Kirchtürme, von denen es in der Bretagne nahezu in jedem Ort einen gibt. Und diese zahllosen Ortschaften sind ihr zuhause und dort fühlen sie sich auch behütet, was außerhalb nicht unbedingt der Fall ist. Und so sollte der Mensch, weil er doch auch angeblich „global“ denkt, regionale Hauptverbreitungsgebiete von Tieren aufgrund besonders guter Lebensbedingungen akzeptieren und einen Weg finden, mit diesen Tieren friedlich auszukommen. Überfälle von Dohlen auf Menschen sind dem Autor bisher noch nicht bekannt, und müssten sich dann auf ein „schlechtes Wunder“ inkl. Provokationen beziehen.

Ein paar der am Ort verbliebenen Dohlen kamen zwischendurch vorsichtig recht nahe und waren nicht so ängstlich wie das Kollektiv, das Vorrang hat und vorsorglich in Sicherheit gebracht wurde. Und selbst diese verbliebenen und nahekommenden Dohlen haben für dieses Kollektiv gewirkt, weil sie den bisher unbekannten „Eindringling“, der als Mensch ein potentieller „Todfeind“ sein könnte, in der Abwesenheitszeit des Schwarms ausgiebig „gemustert“ hatten, um die Situation noch besser für den Schwarm einschätzen zu können. Dabei ließ sich beobachten, dass wiederum ein anderer Teil der verbliebenen Dohlen nicht von dieser „Musterung“ berührt war, wohl weil er nicht dafür „zuständig“ gewesen ist. Bei diesen Tieren ließ sich jedoch erkennen, dass sie Ausschau hielten, ob noch weitere Menschen vorhanden sind, also ob der „Eindringling“, der dem Schwarm Aufmerksamkeit schenkt, auch wirklich alleine ist.

Oben wurde erwähnt, dass man den Dohlen förmlich anmerken konnte, dass in den höchsten Etagen des höchsten Baumes beratschlagt wurde, wie als Schwarm mit dieser Situation umzugehen ist. Dies konnte man deutlich daran sehen, indem einzelne Tiere aus dem großen Verband dort zusammengerückt sind, während die meisten in diesem Moment körperlich stillhielten (zu diesen „erfahrenen Dohlen“ unten noch mehr). Sie waren von dieser Stelle auch nicht weit entfernt. Also das ging ziemlich flink. Wer da jetzt das “ letzte Wort“  hat bzw. wie sich so ein Entscheidungsfindungsprozess unter Dohlen gestaltet, entzieht sich natürlich den menschlichen Beobachtungen. Was jedoch noch auffiel, war, dass der ausrückende Schwarm nach dieser kurzen und sichtbaren „Bedenkzeit“, in der die Dohlen dann praktisch vorsorglich schon in den Startlöchern sitzen (dieses körperliche Stillhalten ist höchste Aufmerksamkeit), wie auf Knopfdruck geschlossen reagierte. Die Vögel waren immerhin über mehrere große Bäume verteilt. Und durch das kollektive „Geschnattere“ (bei gleichzeitigem Stillsitzen in den Startlöchern) bedingt durch die große Anzahl von Vögeln bei einem vollständigen Schwarm kann ein einzelner „Befehl“ an alle Vögel durch einen einzigen Warnruf wohl kaum vollständig an alle durchdringen. Die Vögel flogen zudem exakt – praktisch ohne Abweichler –  in die selbe Richtung . Das war auch die „sicherste“, wenn der „Eindringling“, also man selbst, böse Absichten gehabt hätte. Und daran kann man eben wohl auch sehen, dass der Mensch die Kommunikation bzw. deren Wege bei diesen dynamischen Gruppentieren noch nicht ausreichend „studiert“ hat (siehe oben, und zum sog. „militärischen Nutzen“ sogleich).

Dohlen können sich Gesichter, Statur und Auftreten der ihnen häufig begegnenden Menschen, wie das Haustiere ja auch können, „merken“ und mit der Zeit erkennen, ob von diesen „Lebensgefahr“ ausgeht. Sie können auch Menschen einzelnen Häusern zuordnen, und umgekehrt, vergewissern sich dabei jedoch noch einmal in jedem Fall, also wenn das Fenster plötzlich aufgeht und der Kopf eines Menschen hinausschaut. Die Dohlen wollen aus Vorsorgegründen wissen, mit wem sie es zu tun haben. Und bei aller Tierliebe entscheiden sie dabei selbst, wie nahe sie jeweils kommen wollen.

Die Papageien-Dohle

Zu Dohlen muss man als Mensch meist sehr langsam und bedächtig Vertrauen aufbauen, ähnlich wie das unter uns bei gefestigten zwischenmenschlichen Beziehungen auch der Fall ist. Und wenn sich die „Grundeinstellung“ der Menschen gegenüber den Dohlen verändern würde (also raus aus der Rolle des „Feindes Nr. 1“), dann würden sich die Dohlen gegenüber den Menschen wohl von einer Seite präsentieren können, die für die meisten Menschen jetzt noch unvorstellbar ist (Stichwörter „Papagei“ und „Gesellligkeit“). Man könnte Dohlen auch durchaus als „Papageienvögel“ einstufen. Dann wären die Menschen ihnen wohl von Grund auf freundlicher zugeneigt. Daran sieht man übrigens, wie schädlich die Wissenschaft für Tiere ist, indem sie diese kategorisch nach ihrem Gutdünken strikt in Arten und Unterarten einteilt, trennt und klassifiziert (Nazifizismus). Und da wirken vor allem auch die (zahnlosen) Naturschutzverbände mit, die ja zum „Gesamtkonzept“ der grenzenlosen Naturausbeutung dazugehören. Denn diese können das Wort „Dohle“ zumeist nicht schreiben oder aussprechen, ohne dabei gleichzeitig das Wort „Rabenvogel“ zu benutzen (das machen sie absichtlich, weil sie mit der „Landlobby“ unter einer Decke stecken). Je länger man mit Dohlen ein gutes Verhältnis hat, desto mehr sieht man sie als Papageienvögel, die sogar mit einem sprechen möchten, wie Papageien das tun. Und generell sind sich sog. „Rabenvögel“ und sog. „Papageien“ recht ähnlich. Man kann Elstern, Krähen und Raben aufziehen wie „Kinder“ und sie dann freilassen und dennoch eine lebenslange Beziehung zu ihnen pflegen, wie manche Menschen dies sogar tun. Sog. „Rabenvögel“ sind ausgesprochen treue Tiere und haben ein hohes Interesse an gefestigten und vertrauensvollen „Beziehungen“. Überwiegend daraus resultiert auch die „Menschenähnlichkeit“ dieser Vögel in vielen Verhaltensweisen.

Das strikte Abstellen auf sog. „Arten“ hat innerhalb des sog. „Naturschutzes“ zu nahezu widersinnigen Ergebnissen geführt. Auf der einen Seite wurden Schwarmtiere davon ausgenommen bzw. als häufig bewertet, nur weil sie sich treffen, und andere sog. „Tierarten“ sich eben aufteilen. Zudem gibt es „Extrembeispiele“ bishin, bei dem auf Veranlassung eines Naturschutzverbandes ein ganzer Auwald entweder gefällt oder höchst kostspielig durch eine spezialisierte Firma gestutzt wurde. Dies deshalb, damit die Bäume nicht zu viel Wasser ziehen. Denn in den wenigen Pfützen sollte irgendwo noch ein Flusskrebs hausen, der jedoch irgendwann einmal von einem „verrückten Professor“ dort eingeschleppt worden war. Und in diesem Auwald brüteten unzählige seltene Vögel. Dies war ein Refugium. Und der Landkreis hatte sich ebenso mit Geldern für dessen Zerstörung und Ordnung eingesetzt. Und diese „Zerstörung und Ordnung der Natur“, die auch oft dem „reinen“ Profitgedanken geschuldet ist, nennt man dann in der Fachsprache „Waldverjüngung“, „Wiederaufforstung“ oder „Ausgleichsmassnahmen“ i.S.d. sog. „Naturschutzgesetzes“.

Exkurs: Der „Arten-Poker“

Auch Charles Darwin hat der „Tierwelt“ keinen großen Gefallen getan und dadurch „dem Menschen“ und dessen „Lebensbedingungen“ eher grundlegend geschadet. Er hat zu sehr auf die einzelnen und wissenschaftlich voneinander getrennten sog. „Arten“ abgestellt. Dadurch fehlen im Einzelfall Bezugnahmen auf andere damit zusammenhängende sog. „Arten“, und insgesamt hat er sich zu sehr an der sog. „Hierarchie der Nahrungskette“ orientiert. Diese gibt es jedoch nur in den Köpfen der Menschen, und vor allem auch zu der Zeit, in der Charles Darwin lebte. Aber diese sog. „Hierarchie der Nahrungskette“ gilt bis heute, weil sich der Mensch in dieser – der Tierwelt gänzlich unbekannten  – „Liste“ rücksichtslos ganz oben sieht. Und diese „Rücksichtslosigkeit“ bedurfte damals einer wissenschafttlichen Rechtfertigung. Darwin hat zudem zu wenig den symbiotischen Vorgängen Aufmerksamkeit geschenkt, obwohl der gesamte Naturkreislauf eine einzige große Symbiose darstellt, ähnlich wie ein großer Dohlenschwarm. Und diese „Gesamtsymbiose“ zerteilt sich, ähnlich wie ein Dohlenschwarm, in unzählige Vorgänge, die eben für den Menschen häufig nur schwer nachvollziehbar sind. Jedenfalls konnte Darwin dadurch nicht erkennen, dass vordergründig entgegenlaufende oder getrennte Prozesse dann doch wieder an einer anderen Stelle nahtlos zusammenführen. Ferner hat er sich bei Tieren zu sehr an deren Nahrungsaktivitäten orientiert, was in der Wissenschaft bis heute anhält. Gleichwohl diese bei Tieren – mangels Supermarkt – eine deutliche Rolle spielen, wäre dies jedoch nahezu gleichbedeutend, wie wenn man einen Menschen nur nach seinen Essgewohnheiten und -verhalten definieren würde. Dabei dürfte er zudem die „Regulierungsfunktionen“ durch sog. Prädatoren hoch über- und andere Faktoren wie Umweltbedingungen und Nahrungsangebot deutlich unterbewertet haben.

Dies zeigt vor allem die heutige Zeit. Prädatoren sind – und das für die Wissenschaft jetzt auch sichtbar – gänzlich hinter die Umweltbedingungen und das Nahrungsangebot als Regulativ getreten. Das Problem der Feldhasen, vor denen wir Menschen uns getrost „schämen“ dürfen, ist nicht der Fuchs, sondern die Umweltbedingungen (und künstliche Prädatoren wie Jäger), wie heute bei fast allen anderen bedrohten „Arten“ auch (nur auf abgetrennten Inseln können eingeschleppte Prädatoren großen Schaden unter anderen „Arten“ anrichten). Und die Zukunft wird beweisen, ob der Feldhase mangels Lebensgrundlage oder wegen „fehlenden Eigenschaften“ langsam zum Zauberer und damit zum Känguru wird, oder gar zu einer Eidechse oder einem Vogel. Vielleicht wird aus ihm ein Murmeltier, damit er sich besser vor den Jägern verstecken kann. Für eine Verwandlung der sog. „Art“ lässt die gerade angesprochnene „Gesamtsymbiose“ kaum Raum. Entweder ein Tier ist optimal angepasst und die Lebensbedingungen stimmen, oder es stirbt aus. Dagegen kann man Gebiete beobachten, in denen Feldhasen bereits etwas kleiner geworden sind, weil sie nicht mehr in der offenen Landschaft („Pestizid- und Traktorwalzen-Wüste“) leben, sondern fast nur noch in der letzten Hecke, die man ihnen aus Lärmschutzgedanken zugunsten der menschlichen Anwohnerschaft ließ. Das soll heißen, wenn Molche in eine stockfinstere Höhle fallen, könnten sie über die Generationen erblinden, da sie die Augen dort nicht mehr benötigen und in dieser Zeit stattdessen andere Sinne schärfer ausbilden. Wenn es Exemplaren dieser etwas leicht modifizierten „Art“ gelingen sollte, die Höhle zu verlassen oder einen Bereich zu erreichen, in den bereits das Licht hineinfällt, würde sich dieser beschränkte Abänderungsprozess wieder durch Fortpflanzungen umkehren (sog. Mikroevolution). Dies bedeutet, wenn die Feldhasen die kleine Hecke wieder verlassen und die große Weite nutzen können, dann würden sie über die Generationen wieder etwas größer werden. Und viel mehr Raum ist da nicht. Jedenfalls war Kritik an der sog. „Evolutionstheorie“, so wie sie gelehrt wird, zwangsläufig die Folge. Allein durch eigene Beobachtungen der Tierwelt dürfte diese „Theorie“ (es ist eine Annahme und nicht mehr) nicht aufrechtzuerhalten sein. Insbesondere sind Tiere zu speziell ausgebildet und auf ihren Lebensraum „abgestimmt“ (da diese andernfalls keine Überlebenschancen hätten), um sich „verwandeln“ zu können.

Und genau daran lässt sich einer der größten Unterschiede zwischen Mensch und Tier erkennen. Der Mensch „glaubt“ (beinahe alles), und das meist ohne eigene Erfahrungen und Beobachtungen, und die Tiere beobachten ganz genau und ziehen daraus samt eigenen Erfahrungen ihre Schlüsse. Eine Dohle „glaubt“ nicht, sondern sie ist sich entweder „sicher“ oder geht ein geringes Maß an Risiko ein (siehe „Essensreste des Fuchses beim Habicht“ oben; und unten zu einer möglichen Begegnung zwischen Autor und Leoparden). Wenn sie dabei dennoch vom Habicht „überrumpelt“ wird, und dieser ist eine starke, dabei gewandte und äußerst stille Greife, dann war dieser in jenem Moment effektiver. Die Beutetiere, gleichwohl z.B. eine Dohle bestimmt eine Form von „Schmerz“ fühlt, wenn der treue und lebenslange Partner an den Habicht oder an einen Jäger verloren ging, entwickeln daher auch keine „Hassgefühle“ im vermenschlichten Sinne gegenüber ihren Fressfeinden (auch nicht gegenüber Menschen; siehe oben). Sondern sie nutzen Begegnungen und Erlebnisse, um sich bei der nächsten Situation noch effektiver verhalten zu können. In der Tierwelt geht es vor allem um „Effizienz“, weil nur dadurch das eigene Überleben und das der Population gesichert werden kann. Und daher sind Tiere meist sehr vorsichtig in ihren Bestrebungen und gehen Streit und Gefahrenquellen gerne recht großzügig aus dem Weg. Während der Mensch bei „Verletzungen“ in der Regel versorgt wird, ist das bei Tieren häufig gleichbedeutend mit dem sicheren Tod. Und das ist den meisten Tieren in jeder Sekunde ihres Lebens bewusst. Daraus resultiert auch deren ständige erhöhte „Achtsamkeit“. All dies hatte Darwin ebenso nicht genug beobachtet. Letztlich hat er dem der „reinen Verteidigung“ geschuldeten „Aggressionsverhalten“ der Tiere, was gerade bei Fütterungen oder der Anwesenheit von Menschen entstehen kann, viel zu viel Bedeutung beigemessen, wohingegen er die vielen „Streitvermeidungsaktivitäten und -strategien“ der Tiere (siehe hierzu beim Pavian und Leoparden noch unten) nicht anständig in den Blick genommen hat. Und exakt dadurch ist in der Gesellschaft letztlich ein „falsches Bild“ über Tiere enstanden.

Es wird zudem häufig übersehen, dass wilde Tiere den Menschen sogar auch nützlich sein könnten. Und eben nicht „nur“ Biene und Singvogel. Auch z.B. Wildschweine, die den Acker bestellen bzw. mit ihrem „Naturpflug“ (Schnauze) umpflügen. Dazu legt man auf dem Acker etwas Futter aus. Dann benötigte es keine „Traktorwalzen“. Dadurch ließen sich Pestizide „sparen“, weil die Wildschweine dabei Insekten vertilgen, welche es auf die Wurzeln der Aussaat abgesehen hätten (Emmerlinge etc.). Oder Tiere, die Menschen zu Wasserquellen führen können. Tiere vermögen auch wichtige sog. Indikatoren für den Menschen sein. Nicht „nur“ die Schwalbe, die wir ebenso unbedingt erhalten sollten und die den Sommer doch „erst“ richtig macht. Sondern z.B. auch Flusskrebse, die ein Indikator für sauberes Wasser wären. Zahlreiche Tiere kündigen zudem das Wetter an. Und wenn man den Habicht im Dickicht aufscheucht, dann kann man sich auch ohne Auswertung von Satellitenbildern meist sicher sein, dass man alleine, d.h. ohne menschliche Anwesenheit ist. Delphine haben früher den noch etwas ungierigeren Fischern Fische in das Netz getrieben u.s.w. Aber all dies ist außerhalb unseres „Bewusstseins“ gerückt, und wird  automatisch wieder „ausgegraben“ werden (müssen), wenn es den Menschen eines Tages vielleicht ähnlich wie den Tieren gehen sollte (also kein „Super“markt und keine Tankstelle mehr an der Ecke; warum auch immer) und ihre Gepflogenheiten und Gewohnheiten wieder auf etwas mehr natürlichere Art und Weise pflegen müssten. Und wenn der Mensch genau in jenem Moment damit beginnen würde, die wilden Tiere nur als Nahrung zu sehen (weil der Supermarkt nicht mehr öffnet), würde er damit nicht nur Naturkreislauf und Tieren, sondern auch sich selbst schaden.

Dohlen als unverwüstliches Modell einer tauglichen Sozialgemeinschaft

Und gerade bei Dohlen kann man gut beobachten, dass diese sich in der Kolonie oder im Schwarm alle bestens untereinander verstehen und ihre Aufgaben für das Kollektiv fleißig und fast schon übermotiviert erfüllen. Aber gerade bei Ruhephasen (und sogar im Flug) kann man deutlich erkennen, dass es sich dabei auch gleichzeitig um viele eng verbundene „Paare“ handelt inkl. Familie und damit verbundene „Gruppen“ bzw. „Stämme“ mit anderen Paaren und Nachkommen, die noch nicht „verheiratet“ sind („Halbstarke“), die sich untereinander noch vertrauter sind und auch nahegelegen brüten bzw. wohnen. Gerade bei der Nutzung von Gebäuden kann sich eine Kolonie weit erstrecken. Oft nutzen die Dohlenpaare jeweils ein Dach. Ungeeignete und zu niedrige Häuser werden ausgelassen. Und diese „Gruppen“ von Dohlen könnten, wenn der Schwarm in seiner Existenz bedroht wäre, umgehend eigenständige Nischenpopulationen gründen, die nach relativ kurzer Zeit wieder zu einem Schwarm führen würden. Aus diesem Grund waren die Dohlen – neben ihren vielen anderen Fähigkeiten – trotz der massiven Versuche vom Menschen nicht auszurotten. Systematische Ausrottungsversuche wurden betrieben bei Tierarten wie eben Dohle, aber auch z.B. Biber, Wolf, Kolkrabe und Uhu, natürlich auch Adler oder Luchs, da dieser – ähnlich wie Wolf – ab und zu ein Schaf isst und lebendige Konkurrenz zu den grau erstarrten Jägern darstellt.

Derartige Ausrottungsversuche, hinter denen letztlich die „Landlobby“ steht und die damit verbundenen Gemeinden, können jedoch auch aufwändig oder gar kostspielig sein. Bei der Dohle wurden diese quasi wegen Sinnlosigkeit (da das Ziel selbst bei scheinbarer Zerstörung des Schwarms nicht erreicht werden kann) langsam über die Jahrhunderte aufgegeben bzw. stark reduziert, wobei die innere Ablehnung leider geblieben ist. Vor allem aus Eigentumsgedanken, Profitgier (Saat etc.), Neid, allgemeiner Tierfeindlichkeit, die gerade auf dem Land weit verbreitet bzw. dort sogar „allherrschend“ ist, aber auch aus einer generellen Ablehnung des Menschen gegenüber Lebensformen, die wesentlich dynamischer als die von ihm selbst organisiert sind. Da stecken psychologisch gesehen wohl nicht nur Ängste dahinter, die gegenüber den Ameisenvölkern schon beginnen (die ähnlich wie Bienen äußerst wertvoll für den gesamten Naturkreislauf sind, daher sind deren Völker auch ähnlich aufgebaut). Sondern bestimmt auch eine Portion stille und scheinbar unerfüllbare (unterdrückte)  „Sehnsucht“ nach ähnlichen hochsozialen Beziehungsgeflechten innnerhalb der eigenen Art, da der Mensch – ähnlich wie diese Tierarten – höchst sozialorientiert ist und die gesellschaftlichen Realitäten das stark beschneiden bzw. sogar auf ein fast unerträgliches Maß „pervertieren“.

Dohle und Delphin: Sozialdynamische Lebensformen

Bei den Delphinen, die bereits in diesem Beitrag eine große Rolle spielten, ist das ähnlich. Diese werden ja nur vordergründig „geliebt“, weil Mensch nichts gegen die Überfischnung der Meere oder deren Beifang oder Bejagung durch EU-subventionierte Fischereien unternimmt und der Fischerei keine Regeln auferlegt. Und diese sieht den Delphin nun einmal als Störer und Querulanten an und ist diesem gegenüber nicht zart beseidet, gelinde gesagt. Sowohl Delphin als auch Dohle werden letztlich überwiegend als Lebensformen angesehen, die uns Menschen den Lebensraum „streitig“ machen wollen (bei Dohlen Stichwort „Dohlen vertreiben“; siehe oben). Konkurrenz sozusagen, auch, weil diese Tiere gut organisiert sind und dabei zudem noch den Menschen überragende Fähigkeiten besitzen. Dies kann bei Fischern mit Blick auf die flinken und intelligenten Delphine oder bei einer Kirchenverwaltung angesichts der vielen unfrommen Dohlen hoch am Turm des „heiligen“ Tempels sogar tiefsten Hass erzeugen. Auch weil diese beiden Tiere es verstehen, dem Menschen trotz gezielter Maßnahmen direkt vor der Nase zu trotzen (siehe hierzu beim Pavian noch unten).

Dohlen als Flug- und Kommunikationswunder

Der militärische Komplex dürfte sich von Dohlen (leider) einiges abgeschaut haben. Ähnlich wie bei der Libelle aufgrund deren beweglichen Flügelpaare oder dem Makohai im Wasser wegen dessen Hautstruktur (wohl mit Abstand der schnellste Hai) dürfte das Bewegungsverhalten der Dohlen, d.h. deren Flugfähigkeiten, interessant gewesen sein. Insbesondere deren Standflug (s.o.), dessen Beherrschung wohl auch Grundvoraussetzung für deren sonstigen akrobatischen Flugkünste sein dürfte (Loopings, Turns, Fakes, beim Basketball könnte man zudem von klassischen Crossovern sprechen, also wenn die Luft der Ball und der Gegner der Wanderfalke wäre. Die Dohle kann praktisch im selben Moment für eine „logische Sekunde“ in zwei Richtungen fliegen; und dabei nutzt sie entweder den Wind oder sie „beseitigt“ ihn bis auf „Null“, ähnlich wie beim „Standflug“, bei dem der Auftrieb entweder beschränkt oder bei starkem Wind sogar beseitigt wird). Oben angesprochen wurden zudem Begriffe wie „Vorhut“ und „Nachzügler“, was bei Dohlen sichtbar der Fall ist. Dohlen „sichern“ auch – ähnlich wie Elsterngruppen – sehr vorsichtig ungesicherte Landstriche, indem sich einzelne Tiere vortasten, dann ziehen die hinteren nach, solange bis das gewünschte „Gerüst“ in zuvor ungesicherter und unter Umständen dadurch gefahrbringender Landschaft steht. Erst dann kann die Aufmerksamkeit beruhigt und unter Schutz der wachsamen Artgenossen der Futtersuche gewidmet werden. Droht Gefahr, wird sofort alarmiert, weil „der Raum gesichert“ und alle Richtungen im Blick sind. Diesen Schutz bauen diese Vögel, ähnlich wie auch die Krähen, insbesondere deshalb auf, da diese bei ihrer Nahrungssuche sehr aktiv am Boden sind, dort herumstöbern und -wühlen, und dabei ansonsten leicht von Fressfeinden erbeutet oder von Jägern erschossen werden könnten. In den Fokus gerückt sein dürfte aber auch deren nahezu perfekte Gruppendynamik im Schwarm und in den Kolonien, inkl. der oben gerade noch erwähnten für uns Menschen wohl „verschleierten“ und nahezu blitzschnellen Kommunikationswege, die bei jedem Wetter und in jeder Lage fnnktionieren. Die Wissenschaftler beobachten bei alledem, was ein Tier kann und mit welchem Mittel und auf welchem Weg es dies tut, und versuchen dann jenes auf technisch „verschleierte“ Weise nachzu“äffen“. Und selbst die Vogelwolke in dem Logen-Heimatsfilm Herr der Ringe, die Aufgaben eines Spähers erledigte, dürfte eine Anlehnung an die Dohlen gewesen sein, insbesondere an deren „allsehendes Auge“ (siehe oben). Schade ist, dass die Eigenschaften der Dohle bisher nicht, so wie sie es selbst für ihre eigene Art und zumindest indirekt sogar für andere Vogelarten tut (siehe oben), für gute bzw. soziale und von menschlichen Machtgelüsten „befreite“ Zwecke verwendet wird.

Dohlen als funktionierende Doppelgemeinschaft

Dohlen sind somit ausgesprochen familiär und dabei gleichzeitig allerhöchst schwarmorientiert. Und dies wohl wie kein anderer Vogel (höchstens Papageien), zumindest nicht in diesem nahezu reibungslos funktionierenden Maße mit so vielen Vögeln. Und dabei konnte bisher noch kein „Diktator“ oder „König“ unter den Dohlen in einer Kolonie ausgemacht werden. Gleichwohl gibt es dort ersichtlich Vögel, die einem das Gefühl vermitteln, dass sie einen noch stärkeren Blick auf die gesamte Kolonie besitzen und dabei sogar gelassener bzw. souveräner als andere wirken. Das sind wohl erfahrene Tiere, die sich durch „Bewährungen“ praktisch automatisch in diese überväterliche Position – zusammen mit anderen erfahrenen Vögeln – gebracht haben. Und unter diesen Tieren sieht man keine „Hahnenkämpfe“ (die haben das nicht nötig, auch weil jede erwachsene Dohle ihren treuen Partner und eigene Familie samt Brutplatz hat). Und selbst die „Halbstarken“ haben kaum Zwistigkeiten untereinander. Derartiges konnte letztlich nur beobachtet werden, wenn es um außergewöhnliche Nahrung ging und Schnelligkeit gefragt war, wie z.B. bei Fritten, die einem Kind beim Laufen heruntergefallen waren etc. Da kann es passieren, dass plötzlich eine halbstarke Dohle unter der anderen liegt für eine „logische Sekunde“ (siehe oben). Dohlen lösen ihre „Problemchen“ untereinander mit Bewegungsverhalten und verbaler Kommunikation. Da ist viel Bewegung drinnen und es wird reichlich geschnattert. Durch ihre Geschicklichkeit geraten sie kaum aneinander oder höchstens aneinander vorbei. Erfahrene oder starke Tiere übernehmen dort automatisch Aufgaben, für die schwächere Tiere sich in Gefahr bringen könnten oder die Fähigkeiten der „Halbstarken“ noch nicht ausreichen. Diese sollen dabei zusehen und lernen, da sie selbst zu „erfahrenen Dohlen“ heranreifen sollen. Je mehr erfahrene Dohlen vorhanden sind, und vor allem starke Familien, desto erfolgsversprechender sind die Strategien des Schwarms.

Eine sog. „Rangordnung“ ist bei den Dohlen von außen betrachtet so gut wie nicht sichtbar und würde sich dann vermutlich auf  „Gruppen“ (s.o.) beziehen mit den erfahrensten Tieren und höchstgelegenen Plätzen (Ausblick wegen Wächter- und Schutzfunktion). Vielleicht sollte man daher auch gar nicht von „Rangordnung“ sprechen. Dass dies alles ohne Rivalitäten so gut funktioniert, dürfte dem erhöhten „Schutz- und Vorbeugebedürfnis“ der Dohlen (s.o.) geschuldet sein. So wie der Schwarm in der Nacht gerne die Nähe zu den stärkeren und den Dohlen offenbar wohl gesonnenen Kormoranen sucht (s.o.), so freut sich der Schwarm und jede Familie, aber auch jedes Einzeltier, über jede starke und erfahrene Dohle, die Schutz vor potentiellen Angreifern bieten und den Wanderfalken im Alleingang unter teils fliegenden und teils auf den Dächern herumhüpfenden Ovationen „verjagen“ kann. Zudem ist jede Dohle auch sehr auf ihre eigene Familie konzentriert. Die Familien scheinen für ihr Teilterritorium innerhalb der Kolonie (s.o.) „zuständig“ zu sein (auch das vermeidet Konflikte). Das betrifft aber ebenso Aufmerksamkeit und Wächterfunktion. Durch Beobachtungen kann man letztlich den Eindruck gewinnen, dass durch den reibungslosen Ablauf innerhalb der und zwischen den vielen Familien („Gruppen“) auch der gesamte Schwarm bzw. die Kolonie automatisch – wie durch ein verschleiertes „Wunder“ 🙂 (s.o.) – funktioniert. Und das wie auf „freiwillige Weise“. Und wenn sich der Schwarm zum „Talk“ und zur „Flug-Show“ trifft, lassen sich etliche „Familien“ beobachten, die nicht mitfliegen, oder nur ab und zu, und sich ausruhen oder andere Dinge machen. Dabei wissen sie jedoch meist genau, wo der Schwarm gerade ist, weil ein herumtollender Dohlenschwarm auch schnell aus dem (zumindest menschlichen) Blick- und Gehörsfeld geraten kann (s.o.).

Dohlen- und Affengemeinschaften

Und bei den vorhandenen Ähnlichkeiten zu Affengruppierungen (siehe oben), die ja ebenso stark sozialorieniert sind, unterscheidet dies die Dohlen von vielen. Da gibt es keine „Silberrücken“, welche die anderen Männchen der Kolonie „unterdrücken“ und die vielen Weibchen für sich alleine begehren. Es gibt Affenverbände, da spielen die Weibchen und Nachkommen die zentrale Rolle bei der Bewältigung der Aufgaben, während die Männer ihre Kräfte demonstrieren und ausloten. Dies geschieht bei manchen Affenarten, damit das „Dominanzmännchen“ bei Verlust möglichst gleichwertig vom nächsten – bei den sanften Gorillas sogar pflanzenessenden – sog. „King-Kong“ ersetzt werden kann. Dadurch würde jedoch ein Dohlenschwarm seine Dynamik und Effizienz und damit auch seine Überlebenschancen einbüßen. Obgleich hingegen Affen wie z.B. die Paviane sehr gruppendynamisch und flexibel ausgestattet sind. Diese konnten sich dem Menschen gegenüber dadurch anpassen bzw. haben sich nicht verdrängen lassen, was in Südafrika selbst beobachtet werden konnte. Dort gab es unerwartete Begegnungen mit freien Kolonien von Pavianen. Es war idyllisch und rührend, und wie in einer anderen Welt. Auch wenn der (bei Pavianen) schnell zu erkennende und auf sich aufmerksam machende „Chef“ zur Begrüßung jeweils kurz seine Leopardenzähne aufblitzen ließ;  damit keine bösen, sondern nur friedliche Absichten entstehen.

Nicht nur Dohle, auch Affe besser als „der Ruf“

Wen es interessiert. Durch diese plötzlich auftauchenden „Pavian-Siedlungen“, eine war äußerst idyllisch direkt an einem Bach in einer schmalen, sehr begrünten Schlucht gelegen (auch Tiere benötigen jeden Tag Wasser), ist der Autor ganz langsam hindurchgelaufen. Er hatte bisher noch keine Erfahrungen mit Pavianen (bis auf die unten noch beschriebene), und dort auch nicht auf sie geachtet, sondern eher auf den Leoparden als potentiellen sog. „Fressfeind“ (siehe noch unten). Daher wurde auch mehr auf die Bäume gesehen (s.u.), da sich diese dort für Leoparden durchaus anboten, und wegen möglicher Schlangen direkt auf den Boden (s.u.). Und plötzlich stand man mitten unter sog. „Affen“, die einen bestimmt schon lange zuvor bemerkt und ausgiebig „gemustert“ hatten (wenn Gefahr droht, können Paviane auch nahezu blitzartig ihr „Lager“ geschlossen entweder vorübergehend oder für immer verlassen). Dabei wurde versucht, Engstellen mit den Pavianen zu vermeiden, um diese nicht zu provozieren (da waren viele Kinder, die alle neugierig geschaut hatten), und ab und zu etwas stehen zu bleiben, um einen ruhigen bzw. friedlichen Eindruck zu erwecken. Und zu keiner Zeit tauchte das Gefühl auf, dass „Angriffsbestrebungen“ auf Seite der Paviane bestehen würden, obwohl man (unverhofft) mitten durch deren „Ortschaft“ lief (die bauen kuschelige Betten, also Schlafstellen in Nischen oder unter Felsvorsprüngen, ähnlich wie wir Menschen das dort tun würden). Im Gegenteil. Paviane freuen sich offenbar, wenn man kein Farmer, Winzer oder Jäger mit einer Flinte ist. Sie zeigten Interesse. Es war einfach schön. Und dennoch lief man weiter, um eben einen „Konflikt“ mit den Pavianen, vor allem mit deren „Chef“, der einen begleitete und dabei genau beobachtete, zu vermeiden. „Chef-Paviane“ denken in jeder Sekunde an die Sicherheit und das Überleben ihrer Gemeinschaft, da dies ihre natürliche „Pflicht“ ist. Und so etwas muss bzw. sollte man als Mensch respektieren. Und dort hat es auch nicht etwa gestunken. Alles war top sauber. Müll gab es dort nicht. Und sie hatten ihr „Fort“ offenbar exakt so angelegt, dass sie den Leoparden – ähnlich wie dies bei der sog. Schlacht bei den Thermopylen (Spartaner) gewesen sein soll – die wenigen engen Einlässe verstellen konnten, und allen voran der „Chef-Pavian“, damit diese nicht in die „Siedlung“ gelangen konnten; denn diese am Bach sah „altbewährt“ aus (siehe zu Leopard/Pavian noch unten). Und durch die vielen sog. Schlangen mieden Menschen in der Regel dieses Gelände, so dass man daran sehen kann, dass diese eine Art „Schutzfunktion“ gegenüber den Pavianen, Leoparden und vielen anderen sich dort versteckenden „Tierarten“ erfüllen (siehe zum allgemeinen „Verstecken der Tiere“ vor dem Menschen noch unten).

Diese Begegnung mit den Pavianen war bisher das einzige Tiererlebnis, welches das eigene Gedächtnis wie „verschleiert“ hat, ähnlich wie ein „Filmriss“, der bei dem anfänglichen „Zahnblitzen“ durch den „Chef-Pavian“ (s.o.) eintrat. Nicht endgültig. Eher ein „Vergessen“, wobei man sich dann doch noch an jede Einzelheit erinnern kann (sogar an die Gesichtszüge der Affen). Womöglich um diese dort erlebte „Harmonie“ zu „konservieren“? Es schien wie ein kurzer Aufenthalt auf einem „anderen Stern“. Man weiß es nicht. Es war einfach bzw. ist so. Und es kam ein großes Verständnis auf für Dian Fossey, eine Frau, die mit Gorillas lebte, und deshalb ermordet wurde. Damit die Wahrheit über „Affen“ nicht unter Menschen kommt.

„Chef-Pavian“ als „Aufpasser“ und „Schiedsrichter“

Und aus Sicht der Paviankinder und der anderen Tiere hätte man sich selbst diesem achtsamen und dabei so bedacht handelnden „Chef-Pavian“ auch vollen Herzens anvertraut. Dieser hatte sogar beide Seiten – also Mensch und seine Halbstarken – fast schon wie ein „Schiedsrichter“ im Blick. Und es entstand sogar der Eindruck, dass dieser den Menschen, also einen selbst, auch vor womöglich unüberlegten Handlungen seiner eigenen Spezies absichern wollte (siehe zu dessen Begleitung oben). Und der „Chef-Gorilla“ bei Dian Fossey hatte diese als „fremde“ Spezies aufgenommen in den Genuss und Schutz seiner Gemeinschaft.

Tieroase für Affe und Leopard

Die Ehrlichkeit zwingt einen an dieser Stelle dazu. Mam wollte dort im „Affenparadies“ dem Leoparden in absolut freier Wildbahn begegnen bzw. nahm dies sehr stark „in Kauf“ (siehe noch unten; und weil man idyllische Bachläufe eben schätzt und diese einem eine gute Orientierung bieten). Denn auch diese eher vom Menschen gefürchtete sog. „Tierart“ würde in natürlicher Umgebung Konflikten mit dem Menschen wohl aus dem Weg gehen, was in ausgewiesenen Nationalparks eben nicht unbedingt der Fall sein muss (siehe zur allgemeinen „Nationalpark-Problematik“ noch unten). Dabei war man sich nicht absolut sicher, nahm jedoch das aus seiner Sicht geringe Risiko – und damit auch die Verantwortung – in Kauf (siehe hierzu bei Dohle i.V. zum Habicht oben). Und hätten die Paviane sich in dieser engen Schlucht nicht niedergelassen, dann hätte wohl der Leopard dort am Bach sein „Zelt aufgeschlagen“. Das war übrigens die einzige Situation, dass man versucht hat, sich einem sog. „gefährlichen Raubtier“ freiwillig zu nähern. Dies war auch nicht das direkte Ziel, sondern man nahm eben eindeutig zur Kenntnis, dass man auf dieser „Tour“ und exakt in dieser engen Schlucht den Leoparden treffen könnte. Vielleicht hatte dieser einen selbst gesehen oder sogar beobachtet. Tiere haben wesentlich „schärfere“ Sinne als wir Menschen. Dennoch können wir unsere Augen einsetzen und die Ohren, um ihn vielleicht ebenso sehen zu können.

Konfliktvermeidung durch Kenntnis der Tierverhaltensweisen (Beispiel Leopard)

Zumindest sollte man dies tun, wenn man unter Bäumen steht bzw. sich diesen nähert, die für Leoparden geeignet sein könnten. Diese fühlen sich auf Bäumen wohl. Darauf können sie im Schatten und Schutz des Laubes schlummern und gleichzeitig abwarten, ob von dort eine unvorsichtige Beute zu „erhaschen“ ist. Und wie der Tiger springt der Leopard gerne, wenn er seine Beute überwältigt, weil Wucht und „Überraschungseffekt“ dann noch stärker sind. Wenn der Leopard durch die Luft fliegt, kann man ihn als Beute nicht hören (Tiere reagieren daher auch generell – im Gegensatz zu den meisten Menschen (s.u.) – reflexartig auf schnelle Schatten). Würde man sich unvorsichtig unter einen Baum begeben, auf dem der Leopard sitzt bzw. liegt, könnte man (muss aber nicht, da der Leopard in der freien Natur aus gutem Grund extrem scheu vor Menschen ist) das Bild einer „leichten Beute“ abgeben. Genau dies kann nämlich in ausgewiesenen Nationalparks in Afrika passieren, wenn sich Touristen Bäumen nähern, z.B. beim „Wasser“ lassen, und dabei meist zuvor widerrechtich das Auto verlassen hatten (in Asien wurden Menschen in einem „Park“ von Tigern getötet, weil diese bei einem Streit das Auto verließen; die Tiger waren sofort zur Stelle und hatten regelrecht darauf gewartet, was kein natürliches Verhalten von Tigern ist; und das ganze ging so schnell, dass die „Ranger“ nicht mehr eingreifen konnten, obwohl sie sofort zur Stelle waren). Das könnte dann auch schon für den einen oder anderen „erprobten“ Leoparden (oder bei Tigern, wie das Beispiel gerade gezeigt hat) eine Form von „Automatismus“ sein, ähnlich wie der Griff des Menschen an die servierte und gewohnte Torte. Wenn man den Leoparden vorher sieht (zum Tiger und Löwen, denen man wegen deren Verhaltensweisen – siehe Zwischenüberschrift – generell eher aus dem Weg gehen sollte, noch kurz unten), zu dessen Erstaunen stehen bleibt und ihm liebsam in die Augen blickt, könnte sich sein Verhalten – ähnlich wie bei Mensch und Torte – vielleicht ändern. Wenn Sie lieblich von einem Menschen oder Haustier angeblickt werden, dann warten Sie vielleicht noch mit dem Griff zur Torte. Zumindest würde der Leopard bei rechtzeitigem Erkennen, also wenn man ihn auf dem Baum sieht, und ein Leopard kann weit springen, bemerken müssen, dass er mit einem Sprung das nicht erledigen kann (Wegfall des möglichen „Automatismus“; s.o.), und stattdessen überlegen, ob er es dennoch tut, dazu müsste er den Baum verlassen, und wie er es tut (Stichwort „Effizienz“, s.o.). Und dies wiederum könnte zunächst zu einem „Stillhaltereflex“ bei dem Leoparden führen (oder Flucht, da er sich entdeckt fühlt), muss aber nicht (in der freien Natur sind Leoparden ohnehin in der Regel schneller weg als man sie sehen kann, und auch in „Parks“ sieht man normal eher die Löwen und  – wenn man Glück oder ein gutes Auge hat – den Geparden, da dieser auch die offene Landschaft nutzt). Und wenn man sich plötzlich unter einem Leoparden wiederfinden würde, hier jedoch nur rein hypothetisch unterstellt (weil Tiere derartiges spüren können, also ob man „kampfbereit“ ist oder „Angst“ hat; daher sollte man daran auch nicht denken, um Tiere nicht zu provozieren oder zu verscheuchen), dann würde man sich wohl reflexartig wehren, wenn ihn ein netter Kuss auf die Schnauze nicht zum „Schwärmen“ bringen sollte, und der „Schock“ nicht zu tief sitzt, und er einem dazu überhaupt die Möglichkeit lässt. Wenn ein ausgewachsener Leopard beim Menschen selbstbewusst zugreifen würde, dann wohl „gute Nacht“ , zumal dieser – zumindest in Südafrika –  die Paviane gewohnt ist, die ebenso versuchen würden, mit den Armen (und zusätzlich Gebiss) alles mögliche zur Abwehr zu erreichen, und das viel  besser als wir Menschen können (s.u.).

Aber was sollen solche Gedanken? Und was sollen da „Mutproben“? Man nahm dort in Kauf, ihm als „Freund“ zu begegnen bzw. als ein Mensch, der Interesse an ihm zeigt, ohne dabei eine Flinte zu tragen (s.u.) und ohne sich dabei als „leichte Sprung-Beute“ zu präsentieren (s.o.), und war dabei möglichst wachsam aus der recht bescheidenen menschlichen Sicht, indem man plötzlich mitten unter sog. „Affen“ stand (s.o.). Aber die Paviane waren eben nicht auf den Bäumen, sondern duckten sich am Boden, ähnlich wie sog. „Indianer“ das in Filmen tun (das könnte auch beim Tiger geschehen, aber den gibt es dort in Südafrika nicht; und die „Indianer“ – Ureinwohner – leider auch nicht mehr). Solche Tiere können sehr unauffällig sein. Das ist oft ihre Überlebensstrategie in der „geordneten Menschen-Welt“ (s.u.). Bei Puma, Wolf und Luchs ist das ähnlich (und der menschengewohnte Bär kann in Siedlungs- oder Zeltnähe wohl etwas häufiger wahrgenommen werden, da er auch ein „Abfallwühler“ ist und ausglühende „Grillplätze“ liebt etc.). Leoparden kommen in der Nacht gelegentlich an die Strände bei Kapstadt etc., um nach Robben, Pinguinen u.s.w. Ausschau zu halten, und niemand bemerkt es (es gibt nur wenige Fotos und manchmal Essensreste, die das beweisen). Tagsüber bleiben sie in den nahegelegenen steilen Bergen und verstecken sich (bei Klick ein Bild von einem sog. „Cape-Leoparden“). Menschen entsprechen eben oft Gewehrkugeln. Und denen möchten nicht nur Menschen, sondern auch Tiere aus dem Weg gehen.

Heute würde man dies nicht mehr tun, da einem inzwischen bewusst ist, wie wichtig diese Rückzugspunkte für diese – und andere – Tierarten sind. Sie ziehen sich dort vor allem vor uns Menschen zurück. Das ist das etwas unschöne dabei.

Wenn Farmer oder Winzer einen Leoparden auf „ihrem“ Gelände sehen (oder Paviane), greifen sie wohl automatisch zur Flinte und alarmieren gar per Funkgerät ihre Kumpels zum gemeinsamen „Gefecht“. Bei Schäfern dürfte es ähnlich sein. Auch in der Nähe von sog. „Strauß-Farmen“ (ist dieser Vogel wirklich nur zum Essen da?) und sonstigen kommerziellen „Landnutzungsunternehmungen“. Die Südafrikaner auf dem Land (meist „Settler“) verhalten sich etwas anders als Europäer in „Gefahr- oder Eigentumsmomenten“. Als der Autor nach Sonnenuntergang in einem Lokal saß (Nähe Durban), wurde dort ein „Übergriff“ von sog. „Schwarzen“ auf ein Haus eines sog. „Weißen“ per Funkgerät gemeldet. Sämtliche Buren – bis auf den Wirt  – verließen daraufhin ohne Wortwechsel mit gezückten Waffen (Gewehre und Pistolen) das Lokal und stiegen in ihre großen PS-Jeeps, um zu diesem Haus zu fahren; „Einbrüche“ sind dort oft kein „Zuckerschlecken“ für sog. „Schwarze“, die auch meist „Angst“ vor diesen Buren haben; vgl. Historie von Südafrika. Den Tieren dürfte es nicht viel anders gehen. Und etliche Jäger finden es eben nun einmal „cool“, einen Leoparden mit Zielfernrohrgewehr oder anderen zielsicheren Flinten zu erlegen. Dadurch fühlen diese sich in ihren gesteigerten Minderwertigkeitsgefühlen „erhoben“ und dem Leoparden an List, Schnelligkei, Kraft und Intelligenz mindestens gleich. Entsprechende Bilder mit der feig und hinterlistig mittels „erhobener Technik“ erlegten „Trophäe“ schmücken dann die Familien-Salons, aber auch das Internet.

(Anm.: Man hatte somit in dieser idyllischen Schlucht vor allem auf Leoparden im Baum, ebenso auf Felsen, und Schlangen direkt vor sich am Boden geachtet (s.o.), da dies dort – neben Stürzen etc. – die reelen Gefahren für Menschen waren. Bei Tieren dürfte dies obgleich ihrer schärferen Sinne (s.o.) ähnlich sein. Die Dohle z.B. erkennt wohl, wenn sie eine Stelle erreicht, die nach der Heimat des Habichts aussehen könnte. Dabei dürfte sie dessen Verhaltensweisen und Fähigkeiten ebenso kennen – Stichwort „vorbeugende Konfliktvermeidung“ bzw. „Effizienz“; s.o. und Zwischenüberschrift; wenn eine Meise auf einem Meisenknödel nach jedem zweiten Picken in alle Richtungen blickt, bedeutet dies, dass sie nach Gefahren Ausschau hält, und vor allem nach Sperber, Falke und Habicht, da diese meist die reelsten Gefahren am Meisenknödel sind, sofern die Katze und andere „Vierbeiner“ wie Marder & Co. entweder schlafen oder im Blick sind; Greife sind extrem still und schnell (und äußerst geschickt) und daher nahezu jederzeit eine absolut reale Gefahr für deren Beutetiere (also für das Einzeltier und nicht den Bestand; s.o.); auch deshalb ist die Singvogelwelt so viel in Bewegung oder macht gar einen etwas „nervösen“ Eindruck oder versammelt sich gerne unter „vielen Augen“ von Artgenossen; s.o.; und manche kennen vielleicht den Blick aus dem Fenster, wenn gerade ein Sperber eine Meise wie ein Pfeil davonträgt; da entscheiden meist Millisekunden oder gar noch weniger, und deshalb sind diese Vögel auch so extrem wach- und achtsam, vgl. auch Dohle; hätte der „Europäer“ natürliche sog. „Fressfeinde“ (vorsorglich wurde fast alles weggeschossen), wäre dieser wachsamer und achtsamer. D.h. Menschen könnten diese Fähigkeiten in ihrem Maße zurückgewinnen, wenn diese über einen längeren Zeitraum gefragt würden, wie z.B. in Südafrika oder Indien, wo man eben zum Teil auf sog. „Raubkatzen“ u.s.w. achten muss oder auf „Überfälle“ wegen finanziellen Ungleichgewichts etc.; da spitzt man automatisch hier oder da seine „Sensoren“, was bereits dem „Überlebensreflex“ geschuldet ist, wobei dieser eben bei Tieren meist deutlich stärker ausgeprägt ist; siehe hierzu auch Stichwort „Degeneration“ zu Beginn des Beitrags, obgleich wir niemals das Auge des Adlers erreichen werden oder gar die Schnelligkeit und Bewegungsmöglichkeiten eines „Chef-Pavians“; s.u.)

Tiere nicht an „Grenzen“ der Menschen gebunden

Leoparden sind recht scheu und vorsichtig, und nicht ganz so dominant wie z.B. der Tiger, dessen „Heimstätten“ man besser aus dem Weg gehen sollte (ähnlich wie bei Löwen das der Fall ist). Leoparden sind flexibler und können dadurch dem Menschen besser „ausweichen“ (ähnlich wie der Pavian), und ihren „Platz“ woanders aufschlagen. Daher können gerade Leopard und Pavian auch außerhalb der Nationalparks gegenüber den Menschen bestehen (siehe noch unten). So gut wie die Südafrikaner mit dem „Weißen Hai“, Walen und Delphinen umgehen bzw. bemüht sind, auch – aber nicht nur – weil sie so weit abgelegen Meer und Fisch „im Überfluss“ haben, so mächtig ist dort die burische (Niederlande) und britische „Landlobby“, um zu versuchen, Tiere wie Pavian und Leopard aus kommerziellen Interessen zurückzudrängen (siehe bei der Dohle und den heimischen Tierarten oben). Daher – und wegen Touristengeld – erfolgte ja auch die „Nationalpark-Strategie“, oft auf Flächen, die nicht lukrativ genug genutzt werden konnten (Felsen, Sumpf oder zu weit von der Infrastruktur abgelegen), oder Gebiete, in denen die sog. „schwarzafrikanische“ Bevölkerung Schwerpunkte hatte, um das Land wie ein Kuchen aufzuteilen und schonungslos „auszunutzen“ und dabei argumentieren zu können, dass gewisse Tierarten bitteschön nur in den Nationalparks „Platz“ zu nehmen hätten. Und die sog. „Schwarzen“, denen dann auch noch von weißer Hand veranlasste „Kommerz-Wilderei“ und „Drogenhandel“ in die Schuhe geschoben wird – und die Europäer glauben eben (leider) fast alles (s.o.) -, mögen bitte ihren Mund halten. Und an diesen „einseitigen Vertrag“, der auch in anderen afrikanischen Ländern zwischen sog. „weißen Menschen“ abgeschlossen wurde, haben sich eben vor allem die Paviane aufgrund ihres dynamischen und flexibel ausgestatteten Gruppenverhaltens und der Leopard aufgrund seiner Scheu und ebenso Flexibilität (und beide aufgrund der vielen zuweilen unwegsamen Gebirgslandschaften) nicht „gehalten“.

(Anm.: Diese Natinalparks haben zwar Tiere, wie z.B. den Löwen, bestimmt bisher vor dem Aussterben bewahrt. Wer möchte Löwen als Nachbarn haben? Allerdings muss festgestellt werden, dass gerade die größeren Tierarten in Nationalparks ihr natürliches Verhalten entweder aufgeben oder stark anpassen (s.o.). Es kommt daher dort auch zu Widernatürlichkeiten und zu einer Form von Degeneration, was viele „Arten“ dann auch anfälliger für Krankheiten macht. Aufgrund der örtlichen Begrenzungen und der Ansammlung von Tieren können die oben angesprochenen „Streitvermeidungsaktivitäten und -strategien“ nicht mehr effektiv genug „praktiziert“ werden. Das kann gewisse Tierarten gesteigert „aggressiv“ machen (siehe zum Leopard oben). Auch dadurch ist in der Öffentlichkeit zuweilen ein „schräges“ Bild über Tiere entstanden. Letztlich gleichen vor allem kleinere Nationalparks einem Zoo ohne die vielen Zäune dazwischen. Und die Tierfilmer versuchen natürlich, dies auszublenden und den Eindruck einer intakten Wildnis zu erwecken, ähnlich wie es auch bei Filmen über Tiere im „geordneten“ Urwald geschieht, wo die Filmer zu den einzelnen „Tierarten“ geführt werden)

Wenn Tiere die „Grenzen“ des Menschen „überspringen“

Als der Autor gerade in Kapstadt verweilte, wurde dort eine aus einem Tierpark ausgebüchste und sich (lokal und mengenmäßig beschränkt) fortpflanzende Population von Huftieren, ähnlich wie Steinböcke, jedoch aus dem Himalaya stammend, sofern die Erinnerungen noch stimmen (das war so um die Jahrtausendwende), „ausradiert“; sogar mihilfe von Hubschraubern, die deshalb täglich um den bekannten „Tafelberg“ kreisten. Diese Tiere hielten sich Jahre zuvor ebenso nicht an ihre „Grenzen“ (der Zaun vom Zoo war für ein paar „Himalaya-Springböcke“ nicht hoch genug). Offiziell hieß es, dass diese Tiere Trampelpfade errichten würden, auf denen Touristen abstürzen könnten. Ob das stimmt. Vielleicht wurden diese Tiere auch beseitigt, weil sie eine wichtige Nahrungsquelle für den Leoparden dargestellt und dessen Ausbreitung dort (s.o.) begünstigt hätten. Denn in den trockenen und steilen Bergen direkt um Kapstadt geht – bis auf zwei, drei bekannten Wegen – kaum jemand wandern (einmal Gondel zum Tafelberg und wieder zurück, weil es dort am Kap ein „riesiges Programm“ gibt, und diese Berge wegen der Stadtnähe und teilweise angrenzenden sog. „Townships“ der sog. vermögenslosen „Schwarzen“ nicht als „ganz sicher“ eingestuft werden aus sog. „weißer“ und vermögender Sicht). Und Tiere stören dort nicht sonderlich. Man selbst hatte diese Huftiere auch nie gesehen. Man hatte sich „nur“ sehr darüber gewundert, warum dort ständig Hubschrauber kreisten und über der Stadt durch den Schalleffekt des wuchtigen Tafelbergs Schüsse wie am Fließband zu hören waren. Daher fragte man nach. Aber das ist jetzt wirklich nur eine Annahme oder ein „Erklärungsversuch“. Jedenfalls zeigt diese Maßnahme gegenüber diesen Huftieren, die als „Himalaya-Steinböcke“ doch ganz gut zum recht tierarmen Tafelberg (sehr trocken) gepasst hätten, wie „gnadenlos hart“ die Verwaltungen in Südafrika mit „wilden“ Tieren umspringen können. Und den Pavianen und Leoparden wird es hier und da nicht viel anders ergehen. Und deshalb müssen wilde Tiere außerhalb der Nationalparks (und selbst in diese wird ja auch durch Jagd eingegriffen) sehr auf sich aufpassen und sich tagsüber verstecken – wie nahezu überall in dieser Welt.

Pavian: Wie Dohle „Gemeinschafts-Überlebenskünstler“

Am Gesamtverhalten der Paviane gemessen, und deren Fürsorglichkeit gegenüber der Gemeinschaft, aber auch der Umgang unter ihnen selbst und mit Menschen ohne „böse Absichten“ (siehe hierzu oben und noch unten), ist „deren Ruf“ eine „Beleidigung“ und ein Paradebeispiel einer boshaften und gierigen Kombi aus „Forschung, Naturschutz & Landlobby“ (siehe hierzu bei Dohlen oben). Speziell mit „Tierfilmen“ wird Tieren ganz bewusst wegen jeweils lokaler „Gierinteressen“ nach „Belieben“ ein „Hut“ aufgesetzt, und fast niemand bemerkt es, da die eigenen Erfahrungen meist fehlen. Und das fängt bei der heimischen Dohle und den Wildschweinen & Co. eben schon an (s.o.).

Der Ruf des Pavians ist deshalb so ungerecht „schlecht“, da er die einzige größere Affenart war, die den Interessen der kolonialen „Landlobbys“ zu deren Schreck trotz gnadenloser Bejagung und Landnutzung trotzen und sich dem Menschen anpassen konnte (siehe zum „Trotzen“ oben bei den Dohlen und Delphinen). In Südafrika nutzt der Pavian als Versteck die engen Schluchten und versteckte Steilhänge, sonst wäre er dort außerhalb der geldbringenden „Touristenparks“ womöglich schon ausgerottet. Der Orang-Utan hingegen ist viel zu sanft und „verschlafen“ (verträumt), um dem Menschen trotzen zu können. Bei dem Gorilla ist dies ähnlich. Zudem sind diese beiden Affenarten auf sehr spezielle Lebensräume angewiesen und konnten nicht damit rechnen, dass der Mensch aus übersteigerter Gier auch dorthin gelangt. Deren Zurückgezogenheit bzw. Abgeschiedenheit war gleichzeitig ihr natürlicher und spezieller Schutz. Deshalb werden diese wohl auch nicht überleben können, wenn es wie bisher weitergeht. Paviane können übrigens – ähnlich wie Dohlen (siehe oben) – schneller als das menschliche Auge sein. In einem südafrikanischen Nationalpark, dem Blyde River Canyon, beobachteten Paviane offenbar durch das geöffnete Fenster, wie man etwas nach dem Einkaufen im benachbarten Supermarkt auf dem Kühlschrank abstellte (das waren damals „gesunde“ Chips). Plötzlich ereilte durch Diehle und Küchentüre ein „Schatten“ den Kühlschrank direkt neben einem, und man sah letztlich nur noch durch das geöffnete Fenster auf der gegenüberliegenden Seite, wie der „Chef-Pavian“ mit der Tüte Chips (lässig) unter seinem Arm auf den Baum stieg, damit dessen versammelte Gemeinschaft diese in Ruhe verzehren konnte.

„Chef-Pavian“ ging „Streit“ trotz Chips aus dem Weg

Dies stärkte den eigenen „Respekt“ vor Pavianen, da diese jene enorme Schnelligkeit „spielerisch“ nahezu nach Belieben einsetzen könnten, um Menschen gezielt anzugreifen. Man hätte in diesem Moment nicht einmal erkennen können, was mit einem in der eigenen Küche geschieht; zumindest aus Sicht der „Chips-Tüte“ (man sah letztlich nur, dass ein Schatten, der ähnlich wie ein Mensch aussah, allerdings sehr gelenkig wirkte, mit seinem immens langen Arm weit ausholend nach der Chips-Tüte griff  bzw. diese gleich mit sich riss, den hohen Kühlschrank dabei wie durch ein „Wunder“ unberührt ließ, und gleichzeitig wieder die Türe inkl. weitläufiger Diehle verließ). Man hätte dann vermutlich recht schnell das Fell gespürt; und das damit verknüpfte wilde Fuchteln mit den Krallen und Zähnen dann schon einem Tier im „eigenen“ Haus zuordnen können (und nicht etwa der südafrikanischen GSG 9); und es schien auch ein wenig mehr nach einer wohl bisher unentdeckten sog. Affenart, einem ebenso blitzartigen sog. „Halbmenschen“ oder gar einem sog. „Alien“ ohne Bindung an Raum und Zeit als nach einem Leoparden (die sich in „Parks“ ab und zn an unvorsichtigen Touristen „vergreifen“; s.o.). Mehr einzuordnen war da nicht. Und dies alles nur aufgrnnd dieser raumfüllenden „Greifbewegung“ nach der Tüte Chips. Und weil man die Küchenarbeit für andere machte. Aufgrund der außergewöhnlichen Schultergelenkigkeit können Affen Bewegungen mit ihren Armen ausführen, die für uns Menschen kaum nachvollziehbar sind. Neben den dadurch möglichen Kletter- oder Kindrettungsaktionen (letzteres ist dieses Ausholgreifen bzw. das Kind an sich reißen, wie gerade beschrieben bei der Tüte Chips) können sie gerade dadurch sogar gegenüber stärkeren „Fressfeinden“ möglicherweise bestehen (siehe sogleich). Paviane greifen jedoch, obwohl sie mit Menschen den selben Lebensraum teilen, diese nur äußerst selten an, und meist nur, wenn Touristen sich in „Parks“ komplett falsch verhalten (und es sich dabei um „Gier-Nahrung“ wie eben Chips etc. dreht; siehe zu den Fritten bei Dohlen oben), obgleich wir ihnen ihren Lebensraum wegnehmen und ihnen nachstellen.

Ein „Küchen-Blitz“, der trotz Chips nicht „biss“

Und auch in diesem Fall hatte der beobachtende „Chef-Pavian“ offenbar exakt den Moment abgewartet, als man die Tüte Chips auf dem Kühlschrank abgestellt hatte, um einem körperlichen Konflikt (obgleich seiner Überlegenheit und der nach Chips quengelnden Paviankinder) aus dem Weg zu gehen. Daher unternahm er dies auch so schnell, dass man darauf nicht einmal ansatzweise reagieren konnte. Und dabei sah er zuvor, dass von Touristen keine Gefahr für ihn ausgeht, da diese nicht bewaffnet sind und auch gar nicht mit so etwas rechnen, und stattdessen eine leicht erschließbare Quelle für Chips etc. sind. Der „Chef-Pavian“ hätte somit vor seiner versammelten Familie auch den „dicken Max markieren“, auf einen zustürmen und die Tüte locker aus der Hand reißen können (und noch einiges mehr); oder sich dabei gegebenenfalls für ein von Meschenhand erlegtes „Gemeinschaftsmitglied unter seiner Führung“ rächen können (woran untereinander verfeindete Menschen durchaus denken „könnten“), oder wie auch immer, was aus Sicht des Menschen zu erheblichen Verletzungen hätte führen können. „Chef-Paviane“ müssen in ihrem natürlichen Lebensraum ihre Gemeinschaft vor Leoparden schützen. Auch vor Löwen. Aber gerade die Leoparden, die sich dort als einziger Vertreter der sog. Großkatzen auch außerhalb der „Parks“ in den gebirgsähnlichen Landschaften (durch ihre Scheu und Paviane als ausreichende Beutegrundlage) etablieren konnten (s.o.), können so gut wie in jedes Versteck gelangen und zudem ziemlich gewandt sein in den Steilwänden und auf Bäumen. Da bleibt für Paviane oft nur der Kampf. Aus diesem Grund wiederum versucht der Leopard unaufmerksame oder von der Gruppe etwas abgelegene Tiere schnell zu „erwischen“ oder nutzt den „Überrumpelungseffekt“ bei Schlaf etc., da auch der Leopard nicht verletzt werden bzw. sinnlose Kämpfe führen möchte. Jedenfalls hätte man als unbewaffneter Mensch gegen diese „Dominanz-Paviane“ wohl kaum eine „Abwehrchance“; zumindest dann nicht, wenn es diese darauf anlegen würden. Auch die Klitschkos nicht. Selbst, wenn diese noch mehr Geschwister oder gar einen großen Stamm hätten. Echte Affen, aber auch Dohlen und fast alle anderen Tiere auch, wollen jedoch mit „dem Menschen“ Frieden haben.

 „Wohngemeinschaft“ namens „Mensch-Natur-Tier“

Und derartige Begegnungen, wie z.B. mit den Pavianen, beweisen das ganz deutlich. Und selbst wenn in der Küche etwas passiert wäre, hätte man dafür als Mensch die Verantwortung übernehmen müssen. Im „eigenen“ Haus war ein Hinweis der Nationalparkverwaltung vorhanden, dass man gerade nach dem Einkaufen im Supermarkt Türen und Fenster wegen der Affenpopulationen schließen sollte, was man eben nicht zur Kenntnis nahm. Auch die kleinen, zierlichen sog. Affenarten unternehmen solche Dinge dort. Sogar noch viel häufiger. Und selbst da möchte man seine Finger nicht dazwischenlegen. Und je länger man in solchen Ländern verweilt, desto mehr lernt man (bzw. muss man lernen), dass man den Lebensraum mit anderen Tieren teilen muss, was manche ja auch gerne tun und deshalb nach Südafrika etc. reisen. Und das gilt eben nicht nur gegenüber Tieren, die wohl „stärker“ sind als wir Menschen (siehe Pavian oder Luchs/Wolf oben), sondern in Südafrika z.B. auch gegenüber Fröschen, die an manchen Orten postwendend eine für „uns Europäer“ kaum vorstellbar große Kolonie im Pool aufbauen, wenn dieser nicht täglich „betreut“ wird (Stichwort hierzu „Eigentum und wilde Tiere“; s.o.). Man sieht dann gelegentlich den Poolbereich nicht mehr vor lauter Fröschen (viele Tiere leben eben nun einmal in „Kolonien“, was in Europa kaum mehr möglich ist). Und gerade durch derartige („uns Europäer“ zuweilen auch oft überraschende) Erfahrungen – und gleichzeitig schöne und zuvor kaum vorstellbare Erlebnisse – mit Tieren könnte man ein Verständnis dafür entwickeln, dass wir Menschen uns nicht außerhalb, und auch nicht darüber, sondern innerhalb der Tierwelt, d.h. insbesondere in den dazugehörenden „Natur-Kreisläufen“, begreifen; und dafür sogar hier und da auch Verantwortung übernehmen müssen. Auch um unseren eigenen (natürlichen) Fähigkeiten, die wiederum Dohle, Libelle, Makohai (s.o.) oder Paviane nicht haben, gerecht werden zu können. Auch daran möchte dieser Beitrag ein ganz kleines Stück mitwirken, unter den gschätzten Leserinnen und Lesern, sofern Offenheit und Interesse dafür besteht.

Dohlen in Gemeinschaft als „role model“ für Menschen?

Damit wären wir nach diesem „kleinen“ Einschub über sog. „Affen“ – und sogar Leoparden – zum Abschluss nun wieder bei den heimischen und ebenso verspielten Dohlen angelangt. Diese sind funktionierende und notfalls auch eigenständige, stark familiär geprägte „Gruppen“ im Schwarm, der wiederum ebenso nahezu perfekt in alle Richtungen ohne größere Streitigkeiten oder gar Rudelkämpfe auf äußerst nette Weise funktioniert. Damit sichern schon einmal diese das Überleben der Tiere trotzend zu Luft, wie der Pavian trotzend zu Boden (s.o.) und der Delphin trotzend zu und hüpfend über Wasser (s.o.), aufgrund der in diesem Beitrag beschriebenen hochsozialen und recht dynamischen „Gruppen-Fähigkeiten“.

Die Dohlen sind somit ein „Paradebeispiel“ für ein individual- und kollektivbezogenes „Zusammenleben“ in der doch sprichwörtlich „fabelhaften“ Welt der Tiere.

Ähnlich wie Delphine, wobei sich Dohlen eben besser beobachten lassen und die unmittelbare Umgebung des Menschen teilen und nutzen.

———————————–.

Der Autor dieses Beitrags, Dominik Storr, wollte als Kind Tierforscher werden. Glücklicherweise wurde er dies nicht. So konnte er nicht nur von Klein auf, sondern auch weiterhin als Erwachsener ohne Dogmen und frei von Vorverurteilungen die verschiedensten Tierarten intensiv beobachten und ihr natürliches Verhalten und deren Fähigkeiten und Begabungen einschätzen. Und dabei konnte er zum Teil „Verblüffendes“ und auch sehr viel „Menschliches“ (siehe oben) in zahlreichen Situationen beobachten, was den „Respekt“ vor Tieren noch einmal deutlich erhöht hatte (die Folge war Veganismus etc.). Tiere kann man überall beobachten, selbst im Alltag. Dazu benötigt man kein Fernglas, sondern Offenheit und Interesse, und dann können sich u.a. sehenswerte Aussichten bieten oder gar beeindruckende Begegnungen. Bei Dohlen fasziniert ihn viel, wie dieser Beitrag es hoffentlich deutlich gemacht hat. Insbesondere auch, dass diese Vögel ihre individuellen und kollektiven Fähigkeiten nicht etwa dazu nutzen, anderen Vögeln Schaden zuzufügen. Überfälle auf andere Vögel konnten nie beobachtet werden. Stattdessen setzen sie ihre Fähigkeiten ausschließlich zum Erhalt ihres Schwarms und ihrer Familie ein. Und dies auf eine Weise, die unser Menschenherz berühren kann. Vielleicht interessiert Sie auch Fais-le bien, ma petite chérie – Von Tauben, Delpinen, Haien und Menschen

Epilog (von „Arten“ und „entartet“)

PS: Die Antwort der oben angesprochenen dohlen- und menschenvergrämenden „Greiflosvögel“ war wohl eine sog. „Sachbeschädigung“ am Auto, die gerade entdeckt wurde (Reifen mit Messer „abgestochen“, dabei bitte „viele Grüße“ an „die Logen“ in Deutschland, die all dies in der Bretagne koordinieren). Man sollte daher Menschen, denen man sich – ähnlich wie „Chef-Pavianen“ unter ihresgleichen oder sogar mit fremden Spezies (s.o.) – anvertrauen möchte, stets fragen, ob diese – anders wie Delphine, Dohlen oder gar „Chef-Paviane“ (s.o.) – in einer „Loge“ sind (die „Antwort“ wird man an den Augen erkennen). Denn dies „zwingt“ diese Menschen automatisch zu „bösen Taten“. Dabei wird selbst auf „soziale Beziehungsgeflechte“ – also anders wie in der Tierwelt (s.o.) – keine Rücksicht genommen. All dies geschieht durch die übergeordnete „Befehlsstruktur“ bei gleichzeitiger Ausschaltung des eigenen Gewissens. Also ähnlich wie beim sog. „Militär“. Die Motivation hierzu entstammt der Gewinnung selbstbezogener Vorteile und insbesondere der Erlangung von „Vorzügen“, die „wertmäßig“ meist weit über dem liegen, was man selbst für die „Gemeinschaft“ erbringt. Auch dieser „Mechanismus“ ist der Natur – und vor allem den sog. „Affen“ – fremd (s.o.).

Derart Hinterlistiges am eigenen „Nest“ bei Abwesenheit könnte aus „heller“ Dohlensicht in Form einer „Sanktionierung“ bei gleichzeitiger „Warnung“ bzw. „Drohung“, aber auch durchaus als Ausdruck von – selbst unter sog. wilden Tieren gänzlich unbekannter (s.o.) – „Rache“ gewertet werden. Ferner eine Form von – ebenso hier tierfremden – „Neid“, da man sein ideenreiches „Nest“ und die „Flugstrecken“ nicht mit gewissen „Greiflosvögeln“ bei ausreichend vorhandener „Dohlen-Sicht“ (s.o.) teilt. Zudem wäre an „Nest-Sabotage“ zu denken, die unter freien Vögeln jedoch so gut wie nicht vorkommt. Oder der Beginn einer Kette von weiteren auf das „Nest“ oder „Flugstätten“ bezogenen Ereignissen. Zudem ein „Geburtstagsgeschenk“, ähnlich wie Drohungen kurz vor Weihnachten. Und dabei scheute man das Angesicht. Sei es wegen der fluchsen Augen der Dohle (s.o.) oder gar aus Angst vor der hoffüllenden Ausholbewegung des Pavians (s.o.). Das ist eine Annahme bzw. ein menschlicher „Erklärungsversuch“. Damit muss man sich auch abgeben. Ähnlich wie die Wissenschaften, wenn einem die absolute Gewissheit fehlt (s.o. bei den Tieren und insbesondere den Text zu „Arten-Poker“).

Und selbst, wenn einen die „Weitsicht“ noch erlangen sollte, nachdem die Dohlen mit ihrem „allsehenden Auge“ (s.o.) befragt wurden, würde man – ähnlich wie die oben beschriebenen Tiere, und selbst der Leopard (s.o.), aber nicht unbedingt Delphin, Pavian und Dohle (s.o.) – das Weite suchen; angesichts derart mutwillig „entarteter“ Verhaltensweisen von Lebewesen, die dann oft noch das „Sagen“ unter den ihnen anvertrauten Gemeinschaften haben. Und deren Geschicke lenken. Dabei, sogar auch heimlich, organisiert sind. Und selbst der Gemeinschaft Dinge verschweigen oder falsch darstellen. Ebenso bei Verdächtigungen. Und dies nicht etwa, um die Gemeinschaft zu fördern, sondern sich selbst und andere, welche die Gemeinschaftsmitglieder oft gar nicht kennen, zu bereichern. Dies fällt den meisten „Beutetieren“ innerhalb dieser Gemeinschaften nicht auf. Deshalb wäre es begrüßenswert, wenn diese – meist leicht ergrauten und körperlich eher zerbrechlich wirkenden – nach „Kunst-Alpha“ riechenden „Wesen“ sich dabei bedacht und solidarisch, und sogar beiden „Seiten“ wie ein geeigneter „Schiedsrichter“ zugewandt, exakt wie „Chef-Paviane“, also die mit echtem „Alpha“, verhalten würden (s.o.).

„Chef-Paviane“ als Vorbild habend, da diese unnötigen Konflikten aus dem Weg gehen (s.o.), wurden die Namen des bretonischen Ortes und der Region (s.o.) nachträglich entfernt. Dohlen sind nicht nur dort (noch) nicht willkommen. Und nahezu jede Gemeinde“führung“ dieser „geordneten Welt“ (s.o.) müsste versuchen, Bewohner, d.h. Mitglieder der eigenen Gemeinde, zu „vergrämen“, wenn der Befehl „von oben“ bzw. „von außerhalb“ kommt. Und auch hierzu, also dass sich das irgendwann einmal ändert, soll dieser Beitrag ein kleines Stück mitwirken, indem er soziale Begabungen und Gefüge innerhalb der Tierwelt etwas näher vorstellt. Und dies nicht etwa, um Tiere über Menschen zu „heben“. Sondern um Offenheit und Interesse auch gegenüber anderen Lebensformen zu wecken, die friedlich, und oft sogar auch als „Nachbarn“ (s.o.), mit uns Menschen auskommen wollen (s.o.).

Zum Abschluss

Begegnen sich zwei Waldwühlmäuse.

Fragt die eine: „Hast du heute schon den Habicht gesehen?“

Antwortet die andere: „Nein. Und ebenso wenig Marder, Wiesel, Sperber und Fuchs.“

Entgegnet die andere: „Könnte uns der Sperber denn bedrohlich werden?“

Antwortet die andere nahezu bestürzt: „Da musst du die Dohle fragen.“

Fragt die andere verdutzt: „Warum die Dohle? Die hat doch starke Greife.“

Flüstert die andere ganz leise: „Ja, aber diese sitzt plötzlich damit direkt über deinem Kopf.“

Wendet die Dohle schnell ein: „Habt bloss keine Angst vor mir. Aber seid auf der Hut. Vorne, seht her, wo der eine Baum mit Efeu zu Boden neigt, wartet der Sperber bereits im Dickicht auf euch. Und dessen Greife wehrte ich selbst ab, und kenne sie daher haargenau. An eurer beiden Stelle würde ich dessen scharfes Werkzeug ähnlich wie beim Habicht ernst nehmen. Macht es gut, denn ich vernehme gerade die Botschaft meiner Familie. Ihr könnt es noch nicht sehen, aber auch der Habicht ist nicht mehr weit. So muss auch ich mich nun schnell mit meinem Schwarm in Sicherheit bringen.“

Die eine Maus nahm daraufin die andere rasch in ihrem Bau auf. Und wenn diese nicht inzwischen wieder geschieden sind, wühlen sie als Paar an dieser Stelle bis heute.

 
 

Meaning

Alles, was man tut (und denkt), hat Bedeutung für einen. Dieser Satz „Everything I do has meaning to me“ könnte in der Praxis helfen. Wenn man z.B. zu “fluchen“ beginnt, weil irgendetwas nicht funktionieren möchte, dann könnte man dieses Fluchen durch die Erinnerung an diesen Satz vielleicht rechtzeitig erkennen und einstellen. Oder man verwirft damit den Gedanken, sich an einem Arbeitskollegen oder dem neuen Partner des ehemaligen Anvertrauten zu rächen. Selbst Richtern könnte dieser Satz helfen, bevor sie „Unrecht“ sprechen. Etc. etc.

Mit dieser Formel „Everything I do has meaning to me“ wird selbst jeden Tag geübt, und hat – hier und da – schon kleine „Wunder“ vollbracht.

Das sind übrigens Dohlen auf dem Bild. Mehr zu Dohlen hier: Dohlen – gelebte Soziologie

 
 

Die „fabelhafte“ Welt der Logen

Bereiten wir den vielen Mythen ein Ende. Hinter den Logen verbergen sich Machtmissbrauch und ein hormonbedingter kultureller Primitivismus. Punkt.

Und die „Welt der Logen“ wäre nicht die „Welt der Logen“, wenn nicht ausgerechnet zwei „Logen-Knechte“ bei google an erster Stelle partiell, d.h. beschränkt und zensiert, darüber aufklären, dass „die Logen die Welt regieren“ würden. Das war die damalige Reaktion der zahnlosen und blassen Wahrheitsbewegung auf die „Enthüllungen“ von Sauberer Himmel, damit nicht auffällt, dass die sog. „Wahrheitsbewegung“ Teil der hier bildlich festgehaltenen irren „Welt der Logen“ ist.

Und ausgerechnet diese „Irrenanstalt“, und wir wissen, von was wir sprechen, nimmt sich das Recht, über die Menschheit wie ein „Rachegott“ zu richten. Und ausgerechnet die Direktoren dieser „Irrenanstalt“, und wir wissen, von was wir sprechen, nennen sich „Erleuchtete“:

Es erscheint nicht vermessen zu behaupten, dass sich dieser Prozess ganz im Sinne der Meister zu vollziehen scheint. Es gibt in allen religiösen Überlieferungen nur einen Kern, eine spirituelle Essenz, deren Verkörperung die großen Eingeweihten und Erleuchteten sind, die über der Erde wachen.“ (Peter Michel: „Charles W. Leadbeater – Mit den Augen des Geistes – Die Biographie eines großen Eingeweihten“, Aquamarin Verlag, 1. Auflage, 1998)

Und exakt dies ist der Grund dafür, warum in dieser Welt fast alles verkehrt läuft.

Freimaurer (und auch die sonstigen Logenhüter) sind keine ehrenwerten Menschen, wie es sich diese sowohl illusorisch als auch bewusst irreführend auf ihre Fahnen schreiben. Sie sind das Gegenteil davon. Sie sind unehrenhafte Menschen. Denn sie nutzen ihre Netzwerke, um strukturellen „Terror“ gegen die Zivilbevölkerung auszuüben. Die Freimaurerei ist quasi ein „Paramilitär“, um Macht besser praktizieren und über alle Ebenen und Winkel der Zivilgesellschaft, aber auch der staatlichen Institutionen, entfalten und dabei die Bevölkerung oder Teile davon, wenn nötig, einschüchtern zu können. Alles, was der Freimaurerei im Weg steht, wird einverleibt oder ausgeschaltet, auf welchem grob verwerflichen Weg auch immer. Die Wahrheit über die Freimaurerei ist ganz lapidar. Und diese sollte sich in den Köpfen der nicht-freimaurerischen Menschen verankern, bevor es – ähnlich wie damals – zu spät ist.

Was uns übrigens nicht mehr einleuchtet, auch weil das Justizministerium sich offenbar nicht zur Freimaurerei auf schriftliche Anfrage äußern möchte, ist, warum wir noch Steuern und Abgaben an diesen freimaurerischen „Staat“ entrichten müssen. Diese Leute sollen ihren „Staat“ bitteschön selbst bezahlen. Schließlich sind es doch die Freimaurer & Co., welche die vielen „Früchte“ aus diesem System ziehen, während die sog. „einfache“ Bevölkerung die Zeche dafür hinblättern muss. Aber auch das ist nur eine Schieflage von vielen, welche ausschließlich „logenbedingt“ ist.

Warum Sauberer Himmel in dieser Hinsicht so fulminant ins neue Jahr startet, hat natürlich aufklärerische Gründe, aber auch persönliche. Denn es gibt da ein paar Logenbrüder- und schwestern, die haben nunmehr alle Grenzen überschritten. Das wahre Gesicht dieser Kreise ist mit gepflegten Worten nicht zu beschreiben. Es ist auch kaum zu vermitteln, weil man es selbst erleben muss. Der Begriff „Irrenanstalt“ trifft es jedoch ganz gut, obgleich diese „Logen-Menschen“ ständig „Ausgang“ haben. „Sie leben“ mitten unter uns. Ähnlich, wie John Carpenter dies in seinem gleichnamigen Film „Sie leben“ (im Original „They Live“) zeigen wollte.

Die für „Irre“ erklärten Menschen in den tatsächlichen Anstalten wollen wir damit übrigens nicht anprangern oder gar beleidigen. Stattdessen müsste man viele dieser Fälle neu aufrollen und prüfen, ob Logen den sog. „Wahnsinn“ gestrickt hatten, wie es deren Manier ist, um Vorteile aus der „Kaltstellung“ von Menschen zu gewinnen.

Wer habe das Böse ins Paradies gelassen, wenn es nicht zum „Spiel“ dazugehöre. So rechtfertigen diese Leute ihre Bösartigkeiten gegenüber anderen Menschen. Also diese Leute sind auch noch mächtig stolz darauf, das „Böse“ zu repräsentieren. Daher können diese Leute auch das “Böse“ bzw. „Schlechte“ so leicht nach Außen transportieren. Und das Leben von Menschen zu vernichten, sei nur ein „Spiel“. Die Bevölkerungen müssen sich daher bei diesen Leuten wirklich auf alles gefasst machen. Diese „Logen-Menschen“ kennen keine humanen Grenzen. Wenn andere leiden, fühlen sich diese Menschen erst wohl. Und das kann man mit einem gesunden Verstand und Gewissen kaum begreifen. Viele dieser „Logen-Menschen“ sind übrigens Ärzte bzw. andersherum: fast alle Ärzte sind „Logen-Menschen“ (siehe auch letzter Beitrag). Und im Justizwesen, wo es ebenfalls um das Schicksal von Menschen geht, schaut es nicht viel anders aus. Und wie viele Justiz- und Ärzteopfer gibt es mittlerweile? Das werden täglich mehr, während sich die Logenbrüder für ihre „Verdienste“ auszeichnen, feiern und befördern lassen. Damit wären wir zum Abschluss dieses Beitrags wieder am Anfang angelangt, als es um den hormonbedingten kulturellen Primitivismus.dieser Kreise ging. Da lässt das Mittelalter grüßen und die Neuzeit rückt in weite Ferne! Das ist die Realität hinter den für das Volk „geschminkten“ Kulissen.

Das Bild mit „The Power“ und Arni Schwarzenegger, ein anabol-steroider „Logen-Avatar“, war damals eine Anspielung auf eine „frohsame“ Botschaft dieser Kreise kurz vor Weihnachten. Man soll sich nämlich alles bieten lassen, und wenn man beginnt, sich gegen das viele Logen-Unrecht zu wehren, erhält man sofort Drohungen. Diese Leute haben blanke und schier grenzenlose Angst vor Maskenverlust, was ebenso zeigt, was diese alles unter ihrer Schürze (Fashion) zu verbergen haben. Und diese immense „Schuld“ (durch schlechte Taten etc.), die auf bzw. in diesen Menschen lastet, sieht man ihnen auch recht deutlich an; vor allem dann, wenn sich diese unbeobachtet fühlen und ihr aufgesetztes Grinsen fallen lassen.


Sie halten dieses Bild für übertrieben? Dann schauen Sie sich doch bitte einmal z.B. das architektonische Gruftgebäude der Elbphilharmonie in Hamburg genauer an inkl. Satanskult vor laufender Kamera bei deren Eröffnung. Daran sieht man auch, dass es eben nicht nur vereinzelte Logen sind, die Satan huldigen und verehren: Luzifer, der Lucis Trust und die okkulten Vereinten Nationen. Das Riesenrad im Hintergrund mit den vielen Verstrebungen und Gondeln soll u.a. das von diesen Kreisen inszenierte, kirmesähnliche „Karussell“, deren grenzenlosen Größen- bzw. „Höhen“wahn und deren „Netz“ darstellen, welches diese wie ein riesiges Gefängnis über die Gesellschaft gestülpt haben. Aber auch über sich selbst. Von der Anbetung der sog. „Dämonenwelt“, die hier ebenfalls bildlich festgehalten wurde, versprechen sich die auserwählten „Spitzenvertreter“ dieser Kreise „übermenschliche“ Attitude. Das ist uralte heidnische Tradition, an die auch die Jesuiten angeknüpft haben. Und allerspätestens mit deren Übernahme bzw. „Einverleibung“ der Freimaurerei, also die adelstreuen Jesuiten haben damals die Freimaurer „geschluckt“, hat dieses Prinzip breiten Eingang in „die (gleichgeschaltete) Welt der Logen“ erhalten. Jesuiten und Freimaurer bilden letztlich die „Legionen“ oder „Soldaten“ relativ weniger „Oberlogen“.

Das „Logen-System“ ist somit, wie eingangs erwähnt, ein Ordnungsmittel und ein sich nach oben scharf zuspitzendes Macht- und Kontrollgerüst. Und dies bedeutet auch, dass diese Kreise alltäglich mit streng organisierten Einheiten in allen Bereichen operieren, während die Bevölkerungen zum größten Teil „schlafen“ („sleep“), „konsumieren“ („consume“) und „gehorchen“ („obey“).

Man sollte auch wissen, dass die „Eingefleischten“ in diesem „Logen-System“ oder diejenigen, die dort Schlüsselstellen besetzen, meist familärbedingt in diesen Kreisen zuhause sind, also dort hineingeboren wurden. Diese Leute kennen dann auch nichts anderes und sind „Überzeugungstäter“, während „Gegenmeinungen“ – wie z.B. diese hier – per se als ketzerisch eingeordnet werden.

„Sie leben“! Und ähnlich wie in dem gleichnamigen Film scheint es da wirklich eine Art „Brille“ zu geben. Und kommt man – auf welchem Weg auch immer – in den „Genuß“ des „neuen“ und „schärferen“ und vor allem realitätsnäheren Blickes durch diese Brille, dann ist das erst einmal schwer zu verkraften, ähnlich wie in diesem Film. Denn das Ausmaß dieser Kreise ist enorm und kaum zu beschreiben. Vor allem besetzen diese (Macht)Kreise auch Bereiche, von denen man es nicht erwartet hatte, was große menschliche Enttäuschungen mit sich brachte. Ihr wahres Gesicht zeigen diese Menschen nur ihren vertrauten „Brüdern“. Viele dieser „Logen-Menschen“ führen ein echtes „Doppelleben“, ähnlich wie in diesem Film. Und wie in diesem Film üben sie alle Berufe aus und treiben sich in allen Milieus herum und eben nicht nur in Banken oder bei den Bilderbergern. Das sind falsche „Bilder“, die von diesen Kreisen für das Volk – ähnlich wie in dem Film – suggeriert bzw. sogar an die Wand projiziert werden, damit diese „verborgene Gesellschaft“ nicht auffliegt.

Wir wollen mit diesen „Logen-Beiträgen“ jedoch keine Angst erzeugen, sondern die verschleierte Realität vermitteln. Ängste resultieren auch aus Unwissen. Außerdem geht es uns darum: Sind „die Menschen“ wirklich per se so „schlecht“ oder „grenzenlos doof“, wie es z.B. der Logenbruder Albert Einstein sagte, und wie man es gerade in „gebildeten“ Kreisen ständig vernehmen muss, oder sind seit vielen Generationen deren „Aus- und Vorbilder“, „Lehrer“ und „Führer“, d.h. die Logen, etwa „schlecht“?

Selbst-bewusst-sein – selbst-bestimmt-sein (was sonst?)

Man sollte als Mann aus Erfahrung sprechen. Denn wenn Gruppen von Männern zusammen sind, auch noch abgeschottet von anderen Menschen, dann kommt meist nicht besonders viel „Gutes“ dabei herum. Das ist der aus psychoanalytischer Sicht auffälligen männlichen Gruppendynamik einhergehend mit übersteigertem Dominanzverhalten aufgrund unreflektierter und übermäßiger Hormonausschüttung geschuldet. In einer gesunden und lebhaften Gesellschaft der Zukunft mag es auch einen „Männerrat“ geben können, daneben aber auch einen „Kinderrat“, „Jungenrat“, „Mädchenrat“, „Frauenrat“ und selbstverständlich einen „Ältestenrat“. Bei der Aufgabenerfüllung würde dann nicht – wie heute noch – die Logenzugehörigkeit entscheidend sein, sondern die jeweilige Selbstbestimmung und das „Talent“ (Neigungen, Fähigkeiten, Interessen etc.). Und das ist keine Illusion, sondern „Zukunftsmusik“, die von den herrsch- und kontrollsüchtigen Logen bisher ganz gezielt vom Plattenteller bzw. Turntable weg gestohlen und „verschüttet“ worden ist.

Ob Indiana Jones diese „Schallplatte“ damals gefunden und vor den Logen in Sicherheit gebracht hat, entzieht sich gegenwärtig noch unseren Kenntnissen. Wichtiger ist, dass es diese „Schallplatte“ gibt.

Warum ist dieses Boot scheinbar zerbrochen und dennoch auf ein Ziel bzw. einen Weg ausgerichtet? Weil es zeigen soll, dass, wenn man nach neuen Wegen, grüneren und fruchtbareren Ufern oder Auswegen aufgrund von „Schieflagen“ etc. sucht, man dann auch häufig etwas zurücklassen muss. Dies kann etwas materialistisches sein oder zwischenmenschliche Beziehungen oder eben auch eine Art Transformation, ähnlich wie bei einer Schlange, wenn diese ihre alte Haut abstreift und liegen lässt. Und wie das im Kleinen bei jedem einzelnen gelten kann, so kann dies auch – angesichts der destabilen Lagen und Turbulenzen – auf die Gesellschaft im Kollektiv angewendet werden. Wenn wir hier von einer Schlange sprechen, dann sehen wir diese als Tier wie jedes andere und nicht als verquertes Symbol der Hinterlist oder einer zwiespältigen und doppelzüngigen „Pseudoweisheit“, wie das die oben beschriebenen Kreise „fanatisch“ tun.

 
 

Alles Gute!

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In diesem Sinne wünscht Sauberer Himmel seinen Leserinnen und Lesern einen guten Abschluss heute und ein ebenso gutes neues Jahr.

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Wird 2019 das Jahr der „großen Veränderungen“ sein, wie es immer wieder aus eingeweihten „Logen-Lagern“ durchgedrungen ist? Was werden „die Logen“ an Gemeinheiten über die Bevölkerungen ausschütten? Lassen wir uns davon nicht beeindrucken; und hoffen wir, dass „die Logen“ an ihrer eigenen Hybris scheitern werden.

Dass auch „die Künste“ ein Schattendasein fristen, dürfte daran liegen, dass „die Logen“ ihren tiefen Schatten auch auf diesen Bereich werfen. „YouTuben“ Sie einmal „Künste“ bzw. „Art“ und „New York“, wo die internationale Logen-Gesellschaft ihre „Kunstwerke“ ausstellt. Da wird es einem oft allein vom Anblick schlecht. Dort gibt es auch „Events“, bei denen mehr Aussteller als Besucher zu sehen sind. Und in der Tat kann man zum Beispiel an Staffelagen in Schulräumen von Kindern schöneres und küstlerisch wertvolleres sehen. Auch dies ist daher nur ein „Spiegel“ der tristen und zwiespältigen „Logenwelt“, dem man mit eigenen Formen, Farben und Vorstellungen – ohne jedwedes Budget – entgegenwirken kann, wie dies Kinder automatisch tun.

Diese vielen Bilder, und eine leichte Tendenz zur „Steigerung“ wird doch allmählich sichtbar, sind selbstverständlich für Sie gedacht, wenn Sie „schauen“ wollen. Aber auch für einen selbst, um sich von diesen eher stark destruktiv geprägten Agitationen „der Logen“ abzulenken und jenen „tiefen Schatten“, den diese Kreise über einen stülpen wollen, möglichst farbenfroh abzuwehren, metaphorisch gesehen. Und auch realistisch betrachtet, ist es doch so, dass Sauberer Himmel erst dann „bunt“ wurde, als es das allgegenwärtige Schauspiel der Logen in allen Bereichen, also auch in den sog. „guten“, erkannt und sich von diesen Kreisen eindeutig distanziert hatte. Raus aus dem Sog des „Logen-Sumpfes“. Das ist unser Motto: Selbst-bewusst-sein – selbst-bestimmt-sein (was sonst?)

Dies ist übrigens nicht nur eine Blüte, sondern auch ein „fliegender Hund“. Eine Art „Terrier-Chiwawa-Mix“ mit Kopf und sogar Auge und leicht geöffneter Schnauze auf der rechten Seite und – wie über eine Hürde hüpfend – mit getreckten Hinter- und angewinkelten Vorderläufen. Ebenfalls rein metaphorisch betrachtet. Aber vielleicht bildet man sich das auch nur ein, weil man viel Zeit mit einem „Terrier-Chiwawa-Mix“ verbracht hat. Denn so hüpfen diese fidelen Zeitgenossen.

Apropos fidel. Fidelität hat mit Lebensfreude und vor allem mit Gesundheit zu tun. „Die Logen“ haben bedauerlicherweise auch dieses Thema (Gesundheit) vollständig an sich gerissen. Das gilt sowohl für die Schulmedizin als auch für die Alternative Medizin, und die Folge davon ist, dass die „Krankheiten“ sich immer weiter ausgebreitet haben und inzwischen sehr viele Menschen krank sind. Und wer krank ist, weiß, wie wichtig es ist, gesund zu sein, bzw., dass dies das Allerwichtigste ist. Und wie wichtig dieses Thema generell ist, sieht man allein am Verhalten der Internetnutzer. „Die Logen“ nutzen das natürlich aus, auch um eine Menge Geld  mit „der Krankheit“ zu machen. Sauberer Himmel wird sich daher im „neuen Jahr“ vielleicht auch zu diesem wichtigen Thema grundlegend äußern.

 
 

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Wenn man auf dem grenzüberschreitenden „Sorgfaltsschirm“ (Liste) der etwas zwiebelichteten „Kontrolletten-Logen“ steht, stellt man sein Leben um. Man legt alles, was „Fläche“ bietet, ab, und verlegt Aktivitäten in die Nacht, wenn diese „Stalking-Gemeinschaft“ überwiegend schläft. Das eröffnet Zeit, auch für solche Bilder, und vielleicht sogar für neue Wege. Quo Vadis? Ist das nicht die Frage, die jeden von uns betrifft? Nämlich dann, wenn diese im weiten Sinne verstanden wird, also sich nicht nur auf Äußeres, sondern auch auf unser Innenleben bezieht. Darüber hinaus zielt diese Frage gleichwohl auf die Menschen im Kollektiv ab, wie im Bild angedeutet.

„Kunst im Leben“ bzw. gezeichnet vom Leben. Für alle, die wollen!

 
 

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Zusammen mit dem Schiff namens Ausblick und den anderen Anblicken wünschen wir unseren Leserinnen und Lesern angenehme Weihnachtstage.

 

 

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Während ein Bildhauer sich seine Figur meist selbst zusammenzimmern muss, war diese Frau schon im Baum vorhanden. Dieser Exot blüht ausgerechnet mitten im bretonischen Winter prachtvoll gelb.


 
 

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