Es ist nichts mehr Neues, doch für die Menschen vor Ort immer häufiger eine Katastrophe: Wetterextreme.

Nach einer wochenlangen Trockenperiode im Süden und Westen Deutschlands, welche die Böden ausgedörrt und Pflanzen an den Rand der Existenz gebracht hat, regnet es genau in diesen Teilen nun schon seit dem Wochenende Bindfäden vom Himmel. Straßen sind überflutet, Keller vollgelaufen, Bäume umgestürzt. Steht hier ein Hochwasser bevor? So eines, wie wir es gerade erst letzten Sommer in Deutschland erlebt haben?

Wir werden sehen. Die Planzen und Tiere freuen sich derzeit noch über das lang ersehnte, lebensspendende Nass.

Derweil geht es in anderen Teilen der Erde noch extremer zu:

Im Pazifik rast ein Supertaifun auf den Inselstaat Japan zu – einer der heftigsten der letzten Jahrzehnte, wie Experten berichten.

In Spanien wurden Sommerurlauber von einem plötzlichen Wintereinbruch überrascht: Bei Unwettern wurden vergangene Woche die Regionen um Madrid, Salamanca und Saragossa von heftigen Regenfällen und Hagelschauern heimgesucht. Die Eisklumpen bildeten zentimeterdicke Schichten und verwandelten die Gegenden in eine Winterlandschaft. „Es war das Unwetter des Jahrhunderts. So viel Regen, so viel Hagel habe ich hier noch nie gesehen“, resümmiert laut Spiegel Online der Bürgermeister der Kleinstadt Almazán.

Auch in diesem Jahr dürfte die Liste der Rekord-Wetterextreme selbst wieder einen Rekord brechen. Verheerende Wetterextreme gehören offenbar mittlerweile zur Tagesordnung auf der ganzen Welt – und bedeuten doch immer große Verluste und Schmerz für alle Menschen, Tiere und Pflanzen in den jeweiligen Regionen.

Es wird endlich Zeit, sich über die wahren Hintergründe der immer häufiger auftretenden Katastrophen Gedanken zu machen!

 

Eine Auswahl von Wetterextremen in den letzten Monaten und Hintergrundinformationen: