In einem Hochglanz-Werbevideo wird mit unseren Steuergeldern doch glatt Werbung für Chemtrails gemacht. Namentlich durch das IASS Potsdam (Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das Land Brandenburg und das BMBF-Rahmenprogramm Forschung für Nachhaltige Entwicklungen (FONA).

Sehen und staunen Sie selbst:

Mit vielen bunten Animationen werden hier die Bürger ab 8 Jahren „aufgeklärt“ (derzeit noch auf Englisch), dass eine Medikation unseres Planeten notwendig sei, um das Klima zu retten. Ein menschengemachter Klimawandel durch CO2 wird dabei geflissentlich vorausgesetzt und als gesetzt angenommen (wer genauer hinschaut, kommt da zu einem ganz anderen Ergebnis!).

MerkelAls „innovative“ Möglichkeiten, das so „böse“ CO2 wieder wegzubekommen, werden CO2-Verkappung in der Erde, künstliche CO2-fressende Bäume und die CO2-Düngung der Meere als Methoden angepriesen, um sie im nächsten Moment wieder als zu riskant zu verwerfen. Doch es gibt ja noch ein Wundermittel: Die künstliche Sonnenbrille für die Erde! Denn wie wir alle spätestens nach diesem Video wissen, ist die Sonne ganz böse für die Erde und muss auf Abstand gehalten werden. Dafür werden Flugzeuge als Rettungsflotte um den Planeten geschickt, um das Schlimmste zu verhindern. Ach ja, bevor wir es vergessen: Einmal mit dem Experiment begonnen, darf es nicht mehr abgebrochen werden. Denn die Folgen könnten dann noch schlimmer sein, als hätte man gar nichts getan.

Die letzten Sekunden des Videos sind dann noch der Kritik jeglicher Eingriffe ins Klima geschuldet. Das ist ziemlich dürftig angesichts der Tatsache, dass das gesamte Video davon handelt, welch großartige, innovative Maßnahmen möglich sind, um uns vor dem angeblichen CO2 verursachten Klimawandel zu „schützen“.

Also: Chemie in den Himmel pusten und Menschen, Umwelt und Tiere gesundheitsgefährdenden Nanopartikeln auszusetzen, und Wetterextreme zu provozieren, finden das IASS Potsdam (Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das Land Brandenburg und das BMBF-Rahmenprogramm Forschung für Nachhaltige Entwicklungen (FONA) wohl „gut“! Wie verantwortungslos ist denn das? Und warum sollen ausgerechnet wir über die Steuern diese Chemtrail-Werbung bezahlen?

Lesen Sie hierzu auch:

Geo-Engineering hält Einzug in den Deutschen Bundestag (Drucksache 18/2121 vom 15.07.2014)

Sondierungsstudie Climate Engineering des Kiel Earth Institutes im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

 
Seltsam! Es sei doch kontraproduktiv, mit Chemtrails der Klimaerwärmung entgegenwirken zu wollen!
 

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) stellte in einem Schreiben vom 23.07.2004, auf das wir bei unserer Akteneinsicht beim Umweltbundesamt (UBA) im Wege des Umweltinformationsgesetzes gestoßen sind, fest,„dass Kondensstreifen das Klima erwärmen. Es wäre also kontraproduktiv, mit Hilfe zusätzlicher Zirren oder zirrenähnlichen Wolken der Klimaerwärmung aufgrund der anthropogenen Emission von Treibhausgasen entgegenwirken zu wollen.“

 

Was nun?

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Apropos „menschengemacht“! Während die „CO2-Weltillusion“, der bedauerlicherweise nahezu die gesamte weltweite Umweltschutzbewegung „verfallen“ ist, durch die seit nahezu 20 Jahren nicht durch Messungen nachweisbare Erwärmung immer mehr in Erklärungsnot gerät (das Messsystem sei nicht genau genug), hat sich inzwischen die Beweislage für die so genannte „Svensmark-Theorie“ erheblich verbessert. In einer 1997 publizierten Arbeit stellte der dänische Wissenschaftler einen Mechanismus vor, wie Schwankungen in der Sonnenaktivität auf das irdische Klima Einfluss nehmen können. Eine Studie liefert neue Hinweise, dass die Svensmark-Theorie stimmt und die Sonne einen verstärkten Einfluss auf das Klima hat. Lesen Sie mehr [hier].

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Wenn diese wissenschaftliche Hauptthese als Motiv für derartige Maßnahmen nicht stimmen kann.

Warum wird dann gesprüht?

Warum werden Chemtrails versprüht?