Die Schnee-von-gestern-Partei-SPD

Die Pro-Hartz 4-, Pro-grüne-Gentechnik-, Pro-Pharma-, Pro-Pestizid-, Pro-Massentierhaltung-, Pro-Krieg-, Pro-ESM-, Pro-Banken- und Entdemokratisierungspartei SPD hat sich auf eine Chemtrail-Anfrage eines engagierten Mitstreiters wie folgt geäußert:

Sehr geehrter Herr ……………..,

vielen Dank für Ihre E-Mail, die uns am 16.06.2012 erreicht hat und in der Sie sich über die Versprühung von ChemTrails beklagen. Ich habe darüber mit meiner Fachkollegin in der SPD-Bundestagsfraktion Rücksprache gehalten. Es gibt nichts, worüber wir Sie informieren könnten. Unter dem passenden Stichwort bei google finden sich eine Reihe von Beiträgen, die zeigen, dass das Thema keines ist, das politisch gelöst werden kann. Es wird von uns ebenso beobachtet wie von Ihnen. Meine Fachkollegin betonte, dass sie die Informationen des Beitrags dazu aus der Wikipedia dazu sehr aufschlussreich findet; sie sagte mir, sie seien mit denen vergleichbar, die sie erhielt, als sie das erste Mal mit dem Thema konfrontiert wurde.

In der Anlage finden Sie einen Vermerk des Umweltbundesamtes aus dem Jahr 2007, dessen Informationen auch für uns Stand des Wissens ist. Es hat in der Tat vor Jahren verschiedene Vorschläge gegeben, zum Schutz des Klimas unterschiedliche Stoffe (z.B. Aluminiumflitter, Ruß, Eisenverbindungen) in die Atmosphäre einzubringen. Glücklicherweise konnten sich diese Vorschläge
aus dem Bereich des Geoengineering nicht durchsetzen und so wurde nach unserer Kenntnis davon nichts in die Praxis umgesetzt. Wir gehen davon aus, dass die ganz überwiegende Mehrzahl der verantwortlichen WissenschaftlerInnen derartige Experimente mit der Atmosphäre ablehnen würde. Alle weiteren Recherchen (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Lufthansa, UBA etc.) haben keine brauchbaren Informationen oder Erklärungen liefern können.

Die Redaktion der Zeitschrift Raum & Zeit hatte im übrigen auch keine Meinung dazu. Das Umweltbundesamt hält die in dem Artikel aufgestellten Behauptungen nicht für glaubwürdig und sieht keinen Anlass hinter dem beschriebenen Phänomen etwas anderes als natürliche Kondenstreifen oder Wolken zu vermuten. Selbst Greenpeace hat sich des Themas angenommen und
schreibt dazu in seinem Magazin (5/04): „Das Thema entwickelt sich zur Mutter aller Verschwörungstheorien: Ob Ufos oder CIA-Versuche mit Bewusstsein verändernden Drogen – nichts scheint zu weit hergeholt, als das es sich nicht in das finstere Weltbild des um sich greifenden Kondenstreifen-Kults integrieren ließe“.

Innerhalb der SPD und auch innerhalb der SPD-Bundestagsfraktion gibt es keine Initiative, diesem Phänomen weiter auf den Grund zu gehen. Wir sind sicher, dass die zuständigen Behörden sich dem Thema angemessen zugewandt haben.
Ich bitte Sie, weitere Fragen an diese einschlägigen Institutionen zu richten.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Willy-Brandt-Haus

…………………………

SPD-Parteivorstand
Direktkommunikation

Fazit:

Laut SPD habe es in der Tat vor Jahren verschiedene Vorschläge gegeben, zum Schutz des Klimas unterschiedliche Stoffe (z.B. Aluminiumflitter, Ruß, Eisenverbindungen) in die Atmosphäre einzubringen. Glücklicherweise hätten sich diese Vorschläge aus dem Bereich des Geoengineering jedoch nicht durchsetzen können. Deshalb seien sie nach dem Kenntnistand der SPD auch nicht in die Praxis umgesetzt worden. Es gäbe daher nichts, worüber die SPD informieren könnte.

Genau! Deswegen hat ja auch das Max-Planck-Institut für Chemie die Créme de la Créme der Klima-Klempner jüngst zu dem „Final Symposium“ für „Aerosol Injections“ (=  Chemtrails) eingeladen. Die Tagesordnung des Symposiums ist letztendlich der Beweis dafür, dass diese Maßnahmen konkret geplant sind und bereits Experimente mit dem Versprühen von Aerosolen in der Atmosphäre stattfinden. Lesen Sie hierzu auch Fazit des Mainzer Symposiums: Geo-Engineering ist extrem real! und Erfahrungsbericht eines Aktivisten im Zuge des „Final Symposium: The Atmospheric Science and Economics of Climate Engineering via Aerosol Injections“.

Zugegeben: Die Antwort der SPD fällt wesentlich ausführlicher aus als die Antwort der Schnee-von-gestern-Partei-CDU. Aber auch die Damen und Herren von der SPD, die sich offenbar aus ihrer Verantwortung stehlen wollen, sollten sich diesbezüglich auf den neuesten Stand bringen und sich entsprechend aufklären, bevor sie so eine Wischi-Waschi-Antwort von sich geben.

Liebe Sauberer-Himmel-Mitstreiter, unter parteivorstand@spd.de können Sie sich über diese altbackene Antwort beschweren. Und zitieren Sie dabei bitte die harten Fakten, die wir auf dieser Webseite präsentieren.